Beiträge von Geckolina

    Hallo,

    ich habe gerade einen Junghund im gleichen Alter und neben dem, was schon gesagt wurde, würde ich neben dem Rückruftraining auf jeden Fall am Fokus arbeiten. Damit meine ich, dass du verstärkst, dass der Hund nach dir schaut, um die Orientierung nach außen abzumildern. Das verbessert die Ansprechbarkeit wirklich sehr und erleichtert meiner Erfahrung nach auch das Training eines zuverlässigen Rückrufs.

    Also der Bub (und natürlich auch das Mädel) dürfen abends auch so viel kaspern wie sie möchten. Allerdings will das Pubertier lieber ab ca. 18:00 schlafen, damit es nachts fit ist.

    DAS (!) macht mich grad echt ein bisschen matt. Fröhlicher, unternehmungslustiger, lauter Hund ab 3:00 Uhr.

    Der schläft in seiner Box im Schlafzimmer. Im Bett hatte ich ihn ganz am Anfang auch. Da meint er dann, wir machen Kissenschlacht.

    Herr Junghund zieht das eiskalt durch: Um 18:00 Uhr geht er in die Schlafhöhle. Zwischen 3 und 4 ist dann seiner Meinung die Nacht vorbei. Würdet ihr da abends irgendwie intervenieren (ihn wachhalten oder sowas) oder meint ihr, das wird auch so werden?

    Aktuell lass ich ihn dann nachts pieseln und mache dann die Tür von der Schlafhöhle einfach zu, damit er nicht rumhampeln kann. Unter Nöhlen schläft er dann wieder ein und pennt bis 6:00 oder sogar 6:30.

    So, ich reihe mich mal ein, in den Junghund Wahnsinn ein:

    6 Monate alter Bretonenmix aus dem TS. Nach den Podencomixen und der istrischen Bracke fühle ich mich, zumindest was die jagdlichen Themen angeht, ganz gut vorbereitet. Nicht, weil das Jagdverhalten vergleichbar ist, sondern weil ich von Anfang an eine Idee davon hatte, was für uns wichtig ist. Habe auch die Welpenzeit genutzt, fleißig auf mich zu fokussieren und aktuell sitzt der Rückruf NOCH bombig. Mal sehen, wie lange das so bleibt. Rehkacke ist seit einer Woche hoch im Kurs. So lecker:face_vomiting: Abbruch sitzt gar nicht- also muss ich nun die Leidenschaft des kleinen Connaisseures mit der Leine verwalten.

    Tatsächlich ist ausdrücklich MEINE Baustelle, Aufregung und Langeweile passend zu dosieren, denn sonst verkürzt sich mein Nachtschlaf drastisch. Läuft's gut, schläft das Hundi von 21:00 bis 5:30 Uhr- wobei, eigentlich fängt er schon um 18:00 Uhr mit dem Schlafen an.... Verdumme ich es, ist die Nacht um 3:30 Uhr vorbei. Das gute an dem Problem: Da Verdummen nach ein paar Nächten wirklich wehtut, ist die Lernkurve steil.

    Generell arbeiten wir viel an der Ruhe --und an Wut. Also seiner. Nicht meiner. Sein zweiter Name ist "Kläffbert", denn das ist das erste, was ihm immer einfällt, wenn er seinen Willen nicht bekommt: Er setzt sein Goldstimmchen ein.

    Mal sehen, was das Pubertier noch auspackt. Es ist ja irgendwie ein spannender Prozess und bei jedem Hund neu...

    Cool, den hatte ich tatsächlich auch auf der Liste! Also würdet ihr sagen, man bekommt dort ein paar neue Impulse, auch wenn man bisher schon Hunde erzogen hat?

    Ich möchte mir vor allem deshalb neue Ansätze anschauen, weil ich nicht betriebsblind werden möchte.

    Auch, wenn ich nicht rein positiv erziehe, möchte ich nicht überwiegend über "Meiden" Leinenführigkeit trainieren, daher wäre Fink dann raus. Danke für die Info angelsfire

    Hat jemand einen Tipp für einen "schönen" Leinenführigkeitskurs?

    Ich habe das den letzten Hunden klassisch mit Richtungswechsel, Fokus, Leckerli und Verbalbestätigung beigebracht und die Ergebnisse sind ganz gut. Aber ich würde mit dem neuen Hund einfach auch mal ein paar neue Methoden ausprobieren.

    Kennt vielleicht jemand den Kurs von Sarah Fink?