Beiträge von Geckolina

    Hallo zusammen,

    ich habe seit 5 Wochen einen Hund ohne Ohren. Die wurden von Idioten abgeschnitten, so ganz gerade ab, es ist pro Seite nur noch 2-3 cm Restohr da. Jetzt war das Wetter hier wenig regnerisch und wir sind heute das erste Mal bei Regen raus. Hund bekommt Wasser ins Ohr, es regnet rein. Ich dachte daran, einen Snooze zu nähen, aber der rutscht runter. Habt ihr noch eine Idee? Die Kopfform des Hundes ist langschnäuzig, wie bei einem Schäferhund, das Fell ist kurz.

    Bin gespannt, welche Ideen ihr habt!

    Mein Problem ist (neben der Tatsache, dass ich nicht will das es ihr schlecht geht) das ich ab Mitte Oktober 1x/Woche von 7-14Uhr aus dem Haus sein werde, arbeite dann neben der Elternzeit wieder. ich hätte ab ca 11Uhr jemanden, der sie nehmen kann aber auch 7-11Uhr werden wir wohl bis dahin nicht schaffen können :( ich bin so verzweifelt und kurz davor den Job abzusagen!

    Die Hundetrainerin wird mit mir Montag auch über unterstützende Angebote in Richtung Bachblüten usw sprechen, trotzdem wollte ich hier schon einmal querlesen und um Tipps bitten! Was hat bei euch geholfen, den Hunden das Ganze erträglicher zu machen?

    Sorry für die Länge! Liebe Grüße von Lotte und Verena

    Hier war ein erster Schritt, den Hund aus dem Schlafzimmer auszuquartieren und das Hinterherlaufen komplett zu unterbinden.

    Aber viel wichtiger: Suche jetzt eine Betreuung ( Freunde, Nachbarn, HuTa), damit du nicht den Stress hast, dass es auf Tag X klappen muss. Ich würde nicht auf Mittelchen setzen, würden die helfen, wäre das ja ein Verkaufsschlager. Setze weiterhin auf gutes Training. Der Hund ist in der Pubertät, konnte davor schon einmal allein bleiben, sie wird es wieder lernen. Du konntest ihr das schon einmal beibringen. Kopf hoch, ihr bekommt das hin!

    Hallo,

    wir haben in 2 Tagen insgesamt schon dreimal die 45 Minuten Grenze gesprengt. Zweimal hat die Dame einfach durchgepennt. Einmal gab es mittendrin ein paar Sekunden Geplienze und dann hat sie sich ins Körbchen verzogen und weitergeschlafen.

    Vor allem dass sie sich selbst runterregeln kann, ist aus meiner Sicht ein sehr gutes Zeichen. Ich bin hoffnungsfroh, dass sie schon bald die 2-3 Stunden schafft.

    Was pflanzt ihr denn zum Herbst hin so ins Beet? Ich würde es ungerne brach liegen lassen, hab allerdings noch keine Erfahrung mit Herbst/Winter im Beet.

    Aktuell hab ich Karotten, Radischen und Rote Bete stehen.

    Kann man Pak Choi hier selbst ziehen? Chinakohl wäre auch klasse, falls das möglich ist.

    Hallo, ich habe gestern Zichoriensalat, Mizuna, Spinat, Feldsalat, Chinakohl, Radieschen, Blattsalat (Sorte Pirat) und späten Kohlrabi neu ausgesät.

    Demnächst kannst du Knoblauch setzen und im November Frühkarotten (Katharinen Wurzeln).

    Hi,

    ich reihe mich auch mal bei euch ein. Die neue Hündin kann auch schlecht allein bleiben. Ist aber auch erst drei Wochen hier. Sie orientiert sich auch nicht am Ersthund. Sie weint und randaliert (wobei sie das nur ganz zu Beginn des Trainings gemacht hat). Zwischen 30-48 Minuten klappen i.d.R. ganz gut. Nur in manchen Trainings fängt sie sofort mit Theater (ist jetzt zweimal passiert) an. Wenn ich dann kurz reingehe, sie ignoriere, durch die Wohnung laufe und dann wieder kommentarlos rausgehe, kann es sein, dass sie sich noch in der selben Trainingseinheit ablegt und durchpennt. Von 10 Einheiten ist es neunmal kein Problem, wenn ich gehe. Habt ihr eine Idee, was der Auslöser sein kann? Oder ist das nur ein Thema von "Erlerntes festigen"? Sie ist ja neu, die Situation ist neu, ist wahrscheinlich alles noch etwas viel...

    Aufgebaut habe ich es anfangs sekundenweise, auch habe ich sofort Nachlaufen unterbunden.

    Erfahrungsgemäß: Welche Zeit gilt denn als "Endgegner"? Ich hatte mal von 30 Minuten gehört. Aber das ist hier nicht so. Hier ist die Hündin nach 40-50 Minuten wieder etwas unruhig. Ob sie sich noch mal ablegen würde, weiß ich nicht, bin immer vorher rein.

    Danke für die vielen hilfreichen Antworten. Ich würde nach Ankunft des Welpens ca 3 Wochen Urlaub haben und danach müsste er zwei Stunden am Stück alleine bleiben.

    Dann solltet ihr auf jeden Fall einen Plan B haben, falls er das nicht kann. Man steckt halt nicht im Hund drin.
    Ich würde mir also, für den Fall der Fäll, überlegen, ob ein Gassigänger bzw. ein Hundesitter für den Anfang auch Infrage kommt.

    Ergänzend dazu noch: Auch wenn es ein älterer Hund (6 Monate ++) werden würde, würde ich mir zumindest für die ersten 3 Monate einen Plan B zurecht legen. Zum Beispiel bei der HuTa anrufen, ob sie einen freien Platz haben.

    Ich hatte vor ein paar Wochen einen 1 jährigen Pflegi. Der hat gejault und randaliert beim Alleinsein. Nach 5 Wochen täglichen Trainings waren wir etwa bei einer Stunde, die er alleine ausgehalten hat.

    Jetzt ist vor zwei Wochen bei uns ein neuer Hund eingezogen, der das gleiche Bild gezeigt hat: Weinen und randalieren. Nach 2 Wochen klappt bereits eine Stunde ohne Ersthund. Vielleicht sogar mehr.

    Der Ersthund und konnte übrigens sofort allein bleiben.

    Und vor 13 Jahren gab es einen Pflegi, der hat nach 6 Monaten gerade mal ertragen, dass ich den Müll rausbringe. Der war aber auch traumatisiert.

    Also: Egal welcher Hund, eine Idee für den Worstcase erspart allen Stress.

    Hallo,

    ich würde ebenfalls einen Trainer empfehlen. Speziell zum Alleinbleiben hätte ich aber einen tollen Buchtipp:

    Jörg Ziemer - Entspannt allein.

    Da sind Selbstdiagnosebögen drin. Anhand derer bekommt schon eine Idee, ob es sich um Verlustangst, echte Panikstörungen, Kontrollverhalten oder Langeweile geht.

    Je nach Problem sind dann Lösungsansätze beschrieben.

    Auch dein eigenes Verhalten wird unter die Lupe genommen. Falls du also schon mal alleine in Vorleistung gehen möchtest, was Training angeht, wäre das ein Kauftipp!

    Gibt es eigentlich etwas gegen Zecken was man sich auf die Kleidung sprühen kann ohne das es die Kleidung ruiniert?

    Ich nehme Nobite. Name ist Programm. Ich dachte ja, Stuttgart ist die Zeckenhochburg. Aber hier in Tauber ....Hilft nur noch Chemie. Ich präpariere mich mit Nobite und Autan, besprühe die Bauchgurte von Lokis Geschirr mit Autan und er trägt das Scalibor. Seitdem hat keiner von uns Zecken. Natur ist einfach herrlich.

    Ich habe ja tatsächlich zu Beginn etwa 50% des Futters im Wald suchen lassen (Natürlich habe ich es da hingestreut, der Hund musste nicht Pilze, Beeren und Eichhörnchen verspeisen). Konkret habe ich den besonders leckeren Teil des Futter (also das Fleisch) versteckt.

    Ich habe keine Traumatisierung des Hundes feststellen können. Allerdings hat es uns auch nicht in irgendeiner Form besonders weitergebracht.

    Aber Loki mag als Belohnung auch mehr so Kaspertheater mit Zerren, Quietschen, Rennen. Wir sind dann dazu übergegangen. Man macht sich ja gerne lächerlich für den Hund.