Hallo,
dann hier noch eine kritische Stimme:
Würmer sind über die Kotuntersuchung nur bedingt nachweisbar. Es wird bei einem "Negativbefund" nur nachgewiesen, dass in den eingereichten Kotproben (meist an drei aufeinander folgenden Tagen) keine Wurmeier gefunden wurden.
Nun wissen wir bei dem Negativbefund also nur, dass der Hund (noch) keine geschlechtsreifen Wurmweibchen in sich trägt, die schon Eier legen können. Je nach Wurmart variiert die Geschlechtsreife zwischen ein paar Tagen bis zu fast 2 Monaten. Die Kotuntersuchung findet also keine aktiven oder vorübergehend eingekapselte Wurmlarven, die noch keine Eier legen können.
Zur Untermalung noch eine kleine eigene Erfahrung:
Den Kot meines alten Hundes lies ich zwei Mal im Jahr auf Wurmbefall untersuchen. Die Untersuchung war nicht mal 2 Wochen her, da sehe ich, wie hinten aus meinem Hund ein tropfenförmiges Etwas rausfällt. Und dann gleich noch mal. Würmer.
Wie gesagt: Kotuntersuchung hatte vor ein paar Tagen stattgefunden- Die Wurmweibchen waren also erst kurz nach der Untersuchung geschlechtsreif geworden.
Die Moral von der Geschicht: Trau' 'nem negativen Testbefund nicht.
Ich lasse immer 2 mal im Jahr den Kot untersuchen und entwurme grundsätzlich einmal im Jahr.
Beste Grüße,
Geckolina