Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es bei meinen Hunden eben viel hilft ein Ventil zu schaffen, eben durch oben genannte Aktionen und sie dann wieder selbstständig entspannen können.
Interessant! Habe ich am Anfangs auch versucht. Habe ebenfalls ein "Warte" aufgebaut und dann einen Dummy an einer Kordel aus der Tasche gezogen. Das hat uns aber nicht wirklich weitergebracht. Teilweise war es sogar so, dass der Hund erst nachdem er den Dummy gesehen hat, dem Wild nachgestellt hat. Ich bin stehengeblieben, habe den Hund eng (1Meter) an mich herangeholt und habe dann belohnt, wenn er zu mir geschaut hat. Am Anfang standen wir nach einem Fuchs 15 Minuten dumm in der Gegend rum.
Ich mache gar nichts mehr mit Action auf dem Spaziergang. Außer wir trainieren Dummy (wobei das ja keine Hetzaction ist). Damit fahre ich gerade recht gut. Der Hund läuft fast 90% offline. Wenn ich merke, dass er unruhig wird oder ich viel sprechen muss, leine ich ihn an.
Lese gerade ein Buch zur Jagdhundausbildung. Auch da gibt's recht wenig Action. Es basiert viel auf "rumliegen" , "rumstehen", "rumlaufen und ruhig den Dummy aus dem Gebüsch holen.