Beiträge von bordy

    Meistens schaukeln sich mehrere Hunde gegenseitig hoch und meistens gibt es auch einen "Unruhestifter".


    Also, den Unruhestifter isolieren.. und schaun was dann noch vom Gebell übrig bleibt.


    Wenn man diesen Unruhestifter ruhig krigt hat man im Normalfall schone ein großes Stück gewonnen.


    zu schaffen zum beispiel durch nen Wassereimer :p oder auch durch gezieltes Ruhetraining durch gewöhnung. Erfordert allerdings einen gewissen Zeitaufwand der Halter.


    Sehr effektive Lösungen auch zu finden auf http://www.xxx.de :hust:

    Edit: Das sollte bestimmt ein Witz sein? Wenn nicht, dann wäre dieser Rat)Link umso schlimmer und fahrlässig dazu.

    Ich kann da tagakm nur irgendwie mal wieder Recht geben..


    Solang hier immernoch die Einstellung herrscht, für "das" Geld geh ich nicht arbeiten, so lange braucht man sich auch nicht wundern das sich der Staat (im Klartext: WIR ALLE!!) stündlich um x weitere Millionen verschuldet.


    Ich persönlich sehe es einfach so, Hartz4 sollte eine Art Grundsicherung sein, für Leute die in Not geraten und ihnen das Überleben sichern. Nicht auf Dauer und nicht im Luxus, nur das Überleben sichern.
    Dafür reicht der Satz doch auch aus - man kann überleben. Sicher, der Urlaub im 5 Sterne Resort ist nicht drin und wohl auch nicht die Designer Handtasche, aber man erinnere sich bitte - es ist eine Grundsicherung.


    Und zum Thema unterbezahlt... wer legt bitte fest, was denn eigentlich unterbezahlt ist? Alles, bei dem nicht das Doppelte des Hartz4-Satzes (der ja bekanntlich auch recht hoch ausfallen kann..) erreicht wird?
    Vielleicht sind die Sätze dann auch einfach zu hoch?


    Es hat auf jeden Fall für mich einen bitteren Beigeschmack wenn Menschen, die doch eigentlich alles haben was sie zum Leben brauchen und sich sogar noch ihr Hobby Hund leisten können, meckern die Leistungen sollten erhöht werden.

    Denn nur mal ein weiteres Beispiel, ich habe die letzten zwei Monate zwischen Abitur und Studienbeginn bei Mcdonalds gearbeitet.
    Nur mal die Rahmenbedingungen: 7,35Euro die Stunde, 10 cent steuerfreier Aufschlag für das Instandhalten der Kleidung pro Stunde, 10% Nachtzuschlag ab 22 uhr (oder 24 uhr, ich weiß es nicht mehr.)
    Verträge gibts grundsätzlich nur in Teilzeit, damit der ARbeitgeber sich die Leute quasi holen kann wie er es braucht.
    August ist eh immer Hochbetrieb, also habe ich doch deutlich mehr gearbeitet als das was mein Normaler Vertrag so aussagte (120 Stunden). Teilweise 7 Tage die Woche täglich 8-9 Stunden, Überstunden etc. Dann ein Tag frei und weiter die Geschichte.. Regulär stehen einem 12 Stunden Pause zwischen zwei Schichten zu, wenn das aber so knapp geplant wird, man bissl Überstunden macht und dann noch früher kommen soll, sinds dann auch nur mal 10 Stunden die man Pause hat - und Pause meine ich von dem Moment wo du ausstempelst bis zu dem Moment bis du wieder fertig angezogen an der Stempeluhr stehst.
    Bei der Arbeit läuft sowohl in der Küche als auch im Verkauf die Uhr im Sekundentakt mit, mal entspannt mit den Kollegen aus der andern Abteilung plaudern ist nicht. Nebenher meinen viele Kunden, nur weil man ja der Depp vom Mcdonalds ist, könnte man einen eh wie Dreck behandeln und müsste ihnen quasi für ihre Unverschämtheiten noch die Füße küssen. Kurz gesagt, das Geld was man am Ende des Monats bekommt hat man sich auch wirklich verdient.

    Womit wir dazu kommen was am Ende übrig bleibt... ich bin Steuerklasse 1, da unverheiratet und keine Kinder. Im August habe ich wie erwähnt die 7x8 Stunden pro Woche locker durchgezogen und am Ende auf dem Konto hatte ich schon aussergewöhnlich viele 1100 Euro. Im September etwas weniger gearbeitet, = 950 Euro.

    Jetzt gehen wir mal von einem meiner Kollegen aus der eine eigene Wohnung hat... kleine 2-Zimmer Wohnung nicht im besten Viertel der Stadt kalt mal locker 500 Euro.. man rechne noch die normalen Lebenskosten dazu, die man halt so hat und einem wird auffallen, in welche Bereiche man da so kommt zum Leben. Wohlgemerkt, Antrag stellen wenn die Waschmaschine kaputt ist, is nich.

    Da hat man dann schon andere GEdanken wenn andere nach Erhöhung der Leistungen schreien.

    Ich halte es anhand deiner etwas gestreuten Rasseauswahl schon auch für eher schwierig da gezielt zu empfehlen, ist etwas Würfelarbeit , weil ich kein wirkliches Muster erkennen kann ausser das der Hund dich fasziniert ;) Ist jetzt wirklich nicht böse gemeint, nur mein Eindruck nach 17 Seiten.

    Insofern würden mir Spontan eben die Rassen einfallen, die schon genannt wurden - Kurzhaar Collie, Dalmatiner, Labrador, Kooiker..
    Deutscher Pinscher finde ich ehrlich gesagt auch nicht so verkehrt, die Exemplare die ich kenne sind schon, ja, bissl hibbelig, aber sooo schlimm finde ich das nun nicht. Bin aber vielleicht auch anderes gewohnt ;)


    Ich würde dir allerdings auch von Rassen wie dem Malinois abraten, aber aus wirklich anderen Gründen als sie bisher genannt wurden.
    Ich arbeite auch mit absolut Leistungsgezogenen Hunden, die sicher keine "light" Versionen sind (ich erlaube mir das jetzt einfach mal festzustellen, nach doch ein paar Jahren in der Umgebung) und ich gehe mit denen sicher keine 3 Stunden am tag Gassi, noch werden die 12 Stunden am Tag bespaßt. Die (und auch die Hunde von vielen Freunden und Bekannten) werden morgens zum pinkeln raus gelassen, bzw viele gehen mit denen auch Fahrradfahren und dann is erstmal Schluss bis Nachmittags/Abends, wenn man wieder von der ARbeit kommt. Dann gehts wieder mal eben raus und dann bei den meisten schon öfters 3-4 mal die Woche auf den Hundeplatz. Effektive Arbeitszeit ist auf dem Platz aber wohl auch nur ne halbe Stunde.
    Natürlich kostet das alles aber noch Zeit. Man fährt nicht zum Platz, trainiert und geht, das dauert schon ein Paar Stunden.
    Was ich eigentlich sagen will - wenn man richtig trainiert und etwas macht, was dem Hund entspricht und nicht nur irgendeine Kasperei (Leckerchen ins Gras werfen..), dann müssen und sollen das keine 3 Stunden am Tag sein. Wie oftmals zählt hier Qualität statt Quantität!


    Der Grund aus dem ich dir diese Rassen nicht empfehlen würde, ist einfach der, der hier auch schon beschrieben wurde.. ein Mali/leistungsgezogener DSH/Herder etc. geht im Normalfall nicht rückwärts wenn ihn z.B. deine Kinder nerven, er pusht sich leicht und hat oft ein großes Agressionspotential, was ihn ja so ideal für andere Arbeit macht. Nicht unbedingt ideal für die Dauerhafte Haltung wie du sie hast..

    Die meisten Beaucerons, zumindest die Hündinnen,die ich in Deutschland aus nicht leistungsorientierter Zucht kennengelernt habe, wären übrigens durchaus auch etwas für dich. Unschön für die Liebhaber des Arbeitsbeauceron, aber diese fallen für mich eher in die Kategorie sanfte Riesen.
    Ebenso ein DSH aus einer nicht übertypisierten Hochzucht-DSH Linie.

    Sooo wild ist das doch alles nun auch wieder nicht...

    wenn du dir eine faltbare Stoffbox kaufen willst, kannst du es auch gleich lassen. Der Schutz für die Hunde und für euch ist einfach mal gleich null.


    Trotzdem würde ich nie einen Hund dauerhaft im Kofferraum ohne mindestens ein tüv-geprüftes Hundegitter transportieren. Schonmal Crashtests mit Hund geschaut? 30kg die dir in den Nacken fliegen bei Vollbremsung kosten dich das Leben.

    Sicher gibt es Rassen, in denen sich "verschiedene" Typen finden und in denen der Rassestandard übertypisiert wird.


    Ja, die Rottis heute sind deutlich massiger als damals. Allerdings meine ich mit Masse Fett, damals waren das Muskeln und Knochen. Und ja, die VA Hunde auf der BSZS der Schäferhunde haben nicht mehr viel mit einem Horand (dem ersten eingetragenen Hund im Zuchtbuch) zu tun..


    Und warum ist das so?

    Weil die Rassen von ihren eigentlichen Aufgaben wegkommen und die Käufer leider zu sehr auf Äusserlichkeiten fixiert sind, wie im Rest ihrer Welt nunmal auch..


    Hier müssen keine Rassestandards geändert werden, sondern die Einstellung zur ganzen Hundehaltung. Wenn ich einen Hund sinnvoll arbeite, bzw mir einen Kaufe der zu meinen ANforderungen passt, dann kann es garnicht passieren das Übertypisierungen stattfinden.


    Wie oft liest und hört man..


    ...ich hätte gerne einen XYZ, aber gibt es die auchnoch in
    -weniger jagdtriebig
    -ruhiger
    -freundlicher
    -anhänglicher

    etc etc.

    ..ein richtiger XYZ muss doch nen richtigen
    - Kopf
    - Brustkorb
    etc.
    haben.

    ..Nein also diese windigen kleinen gefallen mir nich, sieht ja garnicht nach XYZ aus..


    .. Ich hätte gerne einen XYZ, aber den alten Typ!

    Ups, da haben wirs. Eine Rasse kommt nicht von ihren Problemen weg, indem man die Fixierung auf Äusserlichkeiten einfach auf andere Dinge legt - die Fixierung an sich ist das Problem.

    Schaut man sich mal um, so sind die gesündesten Rassen immernoch die, die kaum auf der Bildfläche als Ottonormal-Hund erscheinen, sondern nur von Leuten gehalten werden die genau diesen Hund mit seiner Leistungsfähigkeit benötigen.


    Achja und.. gegen die englische Rassehundezucht, ist alles was es in Deutschland gibt lustiges Kindergartenspiel!

    Zitat


    Mmhh - auf dem Papier sicher. Aber magst du das Misstrauen auchnoch, wenn nichtmal dein evtl nach dem Hund hinzugekommener Partner von ihm akzeptiert wird?
    Magst du die Scheue auchnoch, wenn du mal ins Krankenhaus oder auf eine Mutter-Kind-Kur musst, aber ernsthafte Probleme bekommst deinen Hund versorgt zu kriegen, weil er sich von keinem Anfassen, geschweige denn an die Leine nehmen lässt?
    Magst du dieses Rudeldenken auchnoch, wenn dein Hund auch durch durchdachtes Training nicht dazu bewegen ist ohne größere Zerstörungsanfälle in der Wohnung auch nur für die 5 Minuten zum Müll runtertragen allein zu bleiben? Magst du das Rudeldenken auchnoch, wenn dein Hund erstmal Wolfstypisch jeden Eindringling taucht und "mobbt", da er ihn erstmal als Eindringling sieht (ja kann man ja verbieten - wir bedenken, der Hund hat ja "wünschenswerter Weise" seinen "eigenen Kopf")?
    Magst du die "Eigenständigkeit" auchnoch, wenn dein Hund ein eigenes Verständnis von "Radius" hat, weil "nah" beim Halter ist ja relativ... oder es im Erwachsenenalter garnicht mehr einsieht bei dir zu bleiben, weil er sich jetzt als eigenständig und zeugungsfähig sieht?


    Ich bin sicher nicht generell gegen diese Rasse, genauso wie ich nicht generell gegen andere Rassen bin - und bitteschön, soll sich von mir aus jeder halten was er mag.


    Ich kenne nur einfach von anderen Rassen die Problematik, wenn viele Eigenschaften romantisiert werden, bzw einige Halter von vielleicht etwas einfacheren Exemplaren oder auch besonders überzeugte Halter im Eifer der Begeisterung über ihren Hund leider vergessen, was das unter Umständen in Wirklichkeit heißt.

    Und gerade bei solchen Mixen ist die "Streurate" doch nunmal extrem hoch. Ich kenne auch mehrere und dort ist die Bandbreite fast komplett vertreten. Vom "normalen" Hund, dem man ausser etwas Zurückhaltung im Umgang nicht gar so viel anmerkt, über den wirklich absolut scheuen und misstrauischen "Wolf", der vom Hund ausser Teilen seines Äußeren nicht viel hat, bishin zum "dominanten Alpha" (ja, ich hab das böse "D-Wort" gesagt), der auch bei seiner erfahrenen Halterin nicht ohne ist und seine Machtspiele durchaus auch körperlich auslebt. Alle nicht aus Hinterhofzuchten wohlgemerkt und mit durchaus bemühten Haltern.


    Bis vor einigen Jahren, als gewisse "spezielle" Rassen nur an Leute gingen, die wirklich diese Eigenschaften brauchten, gab es auch deutlich weniger XYZ - in Not. Schaut man sich jetzt einmal um, so wird der "Markt" immer größer. Dabei ist die Geschichte fast immer die selbe - Hund gesehen, toll bzw faszinierend gefunden, ein paar Rassebeschreibungen gelesen, die meisten natürlich voller Lob und etwas schwammiger Formulierungen. Vielleicht doch ein paar Zweifel, aber natürlich auch sofort einige Halter und Züchter parat, die einem versichern das wäre alles garnicht so schlimm. Welpe wird gekauft, dass ganze geht je nach Naturell des Hundes bzw Fähigkeiten des Hundehalters ein paar Monate bzw vielleicht auch Jahre gut und irgendwann muss er dann weg..
    Weil, der ist gaaanz anders als gedacht, also soo haben wir uns das nicht vorgestellt, etc etc.

    Natürlich noch steigerbar durch auslassen mancher Schritte und den direkten Sprung von sehen zu kaufen.

    Zitat

    Hmmm. Der TWH sollte ein robuster Diensthund der Armee für den Einsatz an der Grenze werden. So habe ich das Zuchtziel kennen gelernt ...

    Viele Grüße
    Frank


    Ja, ein Diensthund, mit den Annehmlichkeiten im Wesen wie Unerschrockenheit, Führigkeit, Arbeitswillen, umlenkbarer Beutetrieb und den körperlichen Fähigkeiten die ein Wolf stärker haben sollte, wie Ausdauer.


    ---

    Hier wird immer wieder vor den sogenannten Moderassen gewarnt, die einfache Kreuzungen aus anderen Rassen sind - eben weil man nichts vorher sagen kann und das sowohl in die eine als auch in die andere RIchtung ausschlagen kann. Je unterschiedlicher die Ausgangsrassen, desto höher pokert man.


    Kreuzt man aber zwei unterschiedliche Arten (Ok, nennen wir es Unterarten) miteinander, die seit JAHRTAUSENDEN getrennt waren, dann soll da auf einmal innerhalb weniger Generationen ein kalkulierbares Risiko bei herauskommen?

    Zitat

    Wegen?
    Trieb aberziehen ist sicherlich schwachsinnig.. aber es ist sehr von Vorteil wenn man die Triebe oder "Wünsche" seines Hundes unter Kontrolle hat.
    Ob das der Jagd-, Hüte-, Schutz-, oder weiß der Geier-Trieb ist ist da eigentlich total Banane.
    Nur weil ordentlich Wolf drinsteckt(e) darf er trotzdem net einfach im Wald rumlatschen und sich sein Abendessen selbst jagen :D

    Ist übrigens der einzige Hund der schmaleren Fraktion die auch noch gern jagen gehn würde der mich total reizt. Optisch wie auch vom Wesen.


    Kurzgesagt war das Zuchtziel einen Hund (das Verhalten eines Hundes) mit der Anatomie eines Wolfes zu bekommen. Nach ca. 50 Generationen hat man die Anatomie eines Wolfes mit in großen Teilen Wölfischen Verhalten. = gescheitert.


    Wenn ernsthaftes Interesse besteht, kann man sich ja mal an jemanden wenden, der quasi "Hautnah" bei der Entstehung dieser Rasse dabei war.. und auch die Reaktion von Experten wie Eberhard Trummler miterlerbt hat.


    Und was "reizt" einem denn am Wesen? Alles was da so reizvoll ist, will man doch im Endeffekt so nicht haben und versucht daran herumzuerziehen, bzw es "abzuerziehen".. Das Scheue, dass Misstrauen, das strikte Rudeldenken, der Jagdtrieb, ..


    Diesen Reiz fasse ich eher unter "Image" zusammen. Es ist genauso reizvoll einen "Wolf" daheim zu haben, wie es für viele Bürohengste reizvoll ist mit ihrem treuen Weimaraner durch die tiefen der Großstadtjagdgründe zu streifen - jagen soll er aber bitte nicht.


    Schnappi


    Auf vielen Züchterseiten und auch hier wird ein Wolfsanteil von knapp 30% angegeben - ist das kein Wolfsmischling?


    Wird nicht gerade damit geworben das Wölfe eingekreuzt wurden - ist das kein Wolfsmischling?


    Und war nicht die Antwort der TWH Halterin hier, auf die Frage hin ob die denn jagen, man kann doch so vieles aberziehen?