Beiträge von bordy

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    Wie willst du das auf Wasser übetragen?

    1. wird der Hund dieses Verhalten bei Wasser, wenn es wirklich immer zur Verfuegung steht, wohl kaum mehr zeigen wenn gewisse Spielregeln klar sind.
    Mir waere bisher kein Hund bekannt der soetwas unwichtiges (unwichtig weil eigentlich immer zur Verfuegung und nie Mangel) verteidigen wuerde, aber solcherlei Verhalten bei keiner anderen Ressource wie Beute oder Futter zeigt.

    2. Wenn ich einen Raum betrete in dem der Wassernapf steht und der (mir bekannte und einzuschaetzende) Hund versucht mich zu massregeln, kommt der Napf eben erstmal fuer ein paar Minuten weg und ist fortan nur noch in meiner Naehe.

    Ich frage mich persoenlich hier eher, in wie weit man eigentlich bereit ist, dem Hund jegliches normales Verhalten immer mit Futter schmackhaft zu machen.

    Scheinbar hat sich die ganze Geschichte durch das Futter ja nun auch nicht gebessert, sondern ist nur noch schlimmer geworden - Sorry, aber z.B. Wasser ist hier eine stets im Ueberfluss verfuegbare Ressource die daher auch keinen groesseren Stellenwert hat und eigentlich auch nur aus einem Grund evtl verteidigt wird und das ist hier evtl mal meine alte Huendin die jetzt meint, der kleinen gegenueber den Cheffe raushaengen zu lassen und sich sonst gerade nichts bietet.

    Wenn das Verhaeltnis nicht passt und der Hund knurrt etc beim direkten Versuch Futter abzunehmen - von mir aus. Aber wenn ich heute nur am Wassernapf vorbei will und den garnicht direkt beachte, hat mein Hund mich nicht zurechtzuweisen.
    Das letzte was ich dann noch tun wuerde, waere auchnoch daraus eine grosse Sache zu machen und das ganze irgendwie zu belohnen - uh, ich knurr hier bissl rum, dann huepfen die so schoen zur Futterbox und ich bekomm viel tollere Sachen als aus dem Napf. Tolle Verknuepfung, da waer ich echt scharf drauf.

    Ein Hund der sich so benimmt hat hier erstmal rein garkeine Ressourcen mehr und erarbeitet sich grundsaetzlich alles. Besitz gibts nicht mehr - nur wer sich anstaendig benimmt, darf auch etwas haben.
    Was verteidigt wird, nehme ich erst recht weg.. fuer solche Spinnereien mir gegenueber gibt es nicht auchnoch eine Belohnung.


    Doch, dass ist bei jeder menschlichen Sportart so, die ich im Team betreiben will. Nur mal als Beispiel SEgelfliegen.. Anwesenheit am WOchenende von Samstag 8.00Uhr bis Sonntag abend 20.00Uhr durchgehend erwünscht, unter der WOche mind. 2 Tage in der WErkstatt. Wer nicht soundso viele Stunden Arbeit ableistet zahlt 350 Euro pro Saison.


    Der eigene Hund, den man sich mal eben angeschafft hat soll "ausgelastet" werden, dafür hätte man dann gerne den absolut aktuell forgebildeten Übungswart und bitte auch den absolut einfühlsamen Helfer, der sich auf den eigenen Hund einstellt. Dazu bitte noch den Fährtenleger, der schon morgens um 6 auf dem Feld steht, damit man um 8 dann frisch und entspannt bis zur Abgangstafel fahren kann und den Hund nur noch raus lassen braucht.

    Sorry, aber was habe ich als Helfer, Ausbildungswart und Fährtenleger bitte davon wenn der andere Hund "ausgelastet" wird? Japp, ich (und auch genügend andere Leute in meinem Umfeld) beschweren sich über nicht ausgelastete Hunde, aber warum sollen wir uns den Ar*** aufreissen für Leute, die sich ihren Hund kaufen ohne nachzudenken, aber im Nachhinein nicht mal bereit sind länger als ihre 10 Min UO zu bleiben, sodass man als AW dann die Gruppe mit Stöckchen in der Erde trainiert?
    Wenn ich mir einen Hund dieser Gruppe zulege, dann muss ich mir klar sein, dass ich mir entweder genügend Wissen aneigne, den Hund alleine zu regeln (sofern dies denn überhaupt möglich ist) oder das ich mich irgendwo einbringen muss.

    Natürlich ist VPG zeitaufwändig, aber ganz ehrlich, dass geht, wenn man nur will. Japp, man muss viel danach ausrichten, aber wenn ich das nicht wollen würde hätte ich Zwergpudel und würde Funagility machen.

    Dem Verein quasi in die Schuhe zu schieben, dass man den eigenen Hund nicht richtig arbeitet, ja, dass ist schon eher dreist... :mute:


    Leider gibt es viel zu viele Menschen, die nicht bereit sind etwas für andere zu tun. Sport funktioniert nunmal nicht allein, mindestens 4 Leute für die Gruppe, einen Fährtenleger und einen SD Helfer braucht man nunmal. Solange das alles ein geben und Nehmen ist ist alles gut, blöd wird es nur, wenn einige meinen, sie könnten nur nehmen, aber bräuchten nicht geben.

    Bei uns ist es z.B. so, dass sich der Verein größtenteils über Einnahmen aus der Küche finanziert. Ergo ist es so, dass jeder (so alle 2 Monate) mal dran ist irgendetwas (nichts großes oder tolles) zu kochen und danach die Küche eben wieder aufzuräumen. Nun ist es so, dass wir da zwei Spezialistinnen hatten - eine mit ausgemustertem Diensthund, eine mit grauem Schäfer-Aussie Mix. Beide nicht schlecht veranlagt.
    Diese beiden Damen erschienen also Nachmittags stehts pünktlich um 15.30, standen dann mit ihren Hunden schon mal direkt an der Eingangstür zum Platz, sodass man sie nicht übersehen konnte, liesen sich vom AW durch die Unterordnung lotsen und verabschiedeten sich dann pünktlich umd 15.50 wieder.
    Irgendwann kamen sie mal auf die Idee, man könne die Hunde doch auch mal anhetzen lassen. Gesagt getan, dass sie bis 18 Uhr warten mussten stank ihnen schonmal. Dann, Hunde ins Läppchen beissen lassen, um 18.10 wieder abgezogen. Beim nächsten Mal große Entrüstung, sie mussten bis zum Schluss warten, so wie es bei Anfängern nunmal ist. Nö, also dass will man nicht, dass artet ja in Arbeit aus.
    Also kam man wieder um 15.30, bis der AW sich mal erdreistete anzumerken, dass es hier allgemein üblich ist auch mal zu kochen... seitdem waren sie nicht mehr gesehen und kommen jetzt zum THS, weil da muss man ja nicht kochen. Tja, wenn das alles ist..

    Die Kocherei ist bei z.B. Kartoffelsuppe eine Sache von 30 Minuten - viel zu viel verlangt, den Aw und Helfer mit der erlauchten Anwesenheit zu beehren sollte doch genug sein..

    Natürlich hat alles immer zwei Seiten...


    Vereine müssen ums überleben kämpfen und überleben kann man selten nur mit den Leuten, die wirklich motiviert sind und noch dazu auch die passenden Hunde dafür haben. Die sind rar und so kommt es in vielen Gebieten (bei uns zum Beispiel auch..) schon eher dazu, dass es nur noch wenige wirklich sportlich orientierte Gruppen gibt und man um dort teilzunehmen auch einiges an km macht. Die Hälfte der Leute, die zu meinem Stammplatz kommen, fahren Minimum 40km einfach, 2 mal die Woche. Ich bin die Ausnahme, ich wohne Luftlinie max. 1km entfernt..

    Es ist eben neben vielen Dingen auch der zeitliche AUfwand der VPG eher uninteressant macht - es geht ja nicht nur darum den Hund 3 mal anbeissen zu lassen, dahinter steckt ja nun auch einiges an Unterordnungsarbeit, garnicht zu vergessen die Fährte - Fährtengelände wird immer mehr Mangelware und wenn ich fährten gehen will, fahr ich eben mal 15km Minimum, wenn ich nicht allein Fährten will 20km, weil jegliches andere Wiesen/Ackerstück das näher liegt von der TUtnixfraktion zum aussch**** belagert wird.
    Mind. 2 Mal die Woche fährten (Zeitaufwand mind ne Stunde), 2-3 mal mind. die WOche am Platz, wo man dann den Hund nicht nur auspackt und wieder fährt (so sollt es jedenfalls sein), sondern auch mit anderen zusammenarbeitet und so der Abend/ der Tag gelaufen ist und idealerweise bei einem unfertigen Hund fast täglich Uo Übungen daheim - und das ganze dann auchnoch konsequent, sonst wird das nix. So stellt sich kaum einer der mit seinem Hund nur zum bespaßen kommt die Geschichte vor.

    Insofern verstehe ich schon durchaus die Vereine und auch die Helfer, die selektieren, wer da alles kommt. ICh hätte auch keine Lust mir die KNochen kaputt machen zu lassen von irgendeinem, der sich das ganze als Funagility Gruppe mit Ärmel vorstellt, auftaucht, Hundchen mal beissen lässt und bei der Ansprache des selbstständigen Trainingseinsatzes antwortet "will ja eh keine Prüfung machen".
    Andererseits kann man eben nicht nur von den "sportcracks" leben, die sich weiterbilden, Prüfungen führen und sich nur Hunde anschaffen, die dem auch gewachsen sind. Ausserdem, sein wir mal ehrlich, die wenigsten haben direkt mit einem Gebrauchshund angefangen, meistens waren es irgendwelche anderen Rassen oder wahlweise Hunde mit weniger Talent.
    Schließt man diese nun alle aus, braucht man sich über Nachwuchsmangel auch nicht mehr wundern.. Nachwuchsmangel heißt dann auch Helfermangel und auch das führt zu unschönen Nebenwirkungen - ich habe in letzter Zeit eher Erfahrungen gemacht, mit Helfern denen man kräftig den Bauch pinseln muss damit sie überhaupt noch was tun |)

    Kleines Beispiel... ein Helfer war früher in meinem Stammverein, hat hetzen an meinem alten Rüden gelernt (damals war er nicht alt, sondern ca. 4 Jahre alt.. ja ich habe meinen nicht kurz vor der Kiste stehenden Hund einem Anfänger zur Verfügung gestellt). Irgendwann fuhr er auf ein Seminar eines bekannten Hundeführers, kam zurück und spielte sich auf wie der Erleuchtete. Es dauerte nicht lange und zusammen mit einigen anderen trat er aus und gründete quasi seine eigene Trainingsgruppe, deren Sinn wohl vor allen Dingen darin bestand 400km einfach zu fahren um ihrem Guru zu lauschen.
    Nun, 4-5 Jahre später, ist derjenige wieder auf dem Plan in der SV OG in der ich trainiere. Die Nase sonstwo oben, denn wenn er mag ist er grundsätzlich ein toller Helfer, weswegen ihm einige gehörig den Bauch pinseln. Leider hat das ganze einen gewissen Größenwahn hervorgerufen - ich arbeite daher nicht mehr mit ihm.
    Mit diesen Scherzen hat er es geschafft, 3 baldig Prüfungsreife Hunde samt Hundeführern zu vergraulen und neue Leute die kommen, die hetzt er sowieso nicht, denn das wird seinem "Leistungsanspruch" nicht gerecht.

    Nun gut, jetzt will man in wenigen Wochen Prüfung führen und oh hups, man krigt nicht mal 4 Hunde zusammen, wo doch nur die "Leistungselite" (die aber keine Prüfung zustande bekommt) trainiert wurde. So kann man eine Ortsgruppe auch zu Fall bringen.

    Es geht eben nicht das eine ohne das andere, eine Basis braucht man immer. Was nun nicht heisst, dass man sich für jeden Kasper die Knochen kaputt machen muss...

    Ich verlange von keinem Helfer, dass er perfekt ist und sein wir mal ehrlich, jeder hat auch andere Stärken.

    Ich kenne Helfer, die können sicher keinen sehr schnellen Mali oder DSH abfangen, dafür arbeiten sie 60kg Rottis super. Andersrum welche, die ersteres gut können, die aber nunmal nicht die Muskulatur für einen wirklich schweren Hund haben.

    Und für die "nur Spaßfraktion" ist es doch nun sowieso egal ob der Helfer sauber einstellt..


    Es gibt so wenige Leute die überhaupt noch selbst etwas leisten wollen und nicht nur in eine OG kommen und den Anspruch stellen "ich will das mein Hund gehetzt wird, aber bitteschön richtig gut) - unter den wenigen selektieren sich die, die nichts können Erfahrungsgemäß irgendwann von selbst.
    Ich denke nicht das es allgemein der richtige Ansatz ist, wenn man die wenigen Leute die noch etwas tun wollen, nun noch gängelt.. denn ganz ehrlich, ich gehe mit meiner schnellen Hündin nun auch nicht auf einen Rottiplatz und moser dann rum das sich mein Hund halb das Genick bricht, weil der Helfer soeinen Hund nciht gewohnt ist.

    Po Konform hetzen ist ja nun nicht so wirklich schwer...... das "können" die meisten schon, aber wer will das schon?
    Ich kenne wenige Leute, die wirklich scharf drauf sind das ihr Hund auf einer OG Prüfung allein schon einen wirklich Passiven Helfer im Versteck hat oder ein Helfer der bei der langen Flucht wirklich richtig auf den Hund drauf geht.


    und alles andere kann man eh nicht überprüfen, dass sieht man nur im weiteren Verlauf.

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    So was gibt es?? Weil den Kompressor betreibt man ja nicht grad über die 12V-Anhänger-Steckdose :???:


    Die haben dann je nachdem ein eigenes kleines Agregat, dass vorne im Staufach sitzt. Gibts allerdings auch mit Solarpanells.

    Ja wenn mans sich leisten kann gibts schon schöne Dinge |)


    Ich fahr im übrigen Opel Corsa, in dessen Kofferraum sogar eine Hundebox für nen Schäferhund passt - Maße auch nicht kleiner als ne reguläre Hängerbox.

    Demnächst hat mein Freund dann nen Caddy... eeendlich, ich will auch.

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    ich habe diese Frage schon einmal an anderer Stelle beantwortet. Ich kaufe das Fleisch beim Bauern.
    mit naturnaher Tierhaltung . Kein Bio und keine Massentierhaltung.
    Die Rinder stehen zwecks Betriebsbesichtigung praktisch nebenan auf der Weide .
    Herdenschutzhunde benötigen nur wenig Fleisch zum Glücklichsein. ;)


    Seit wann brauchen Herdenschutzhunde irgendwie weniger Fleisch als andere Hunde der Größenordnung?
    Obwohl, natürlich ist es deine eigene Entscheidung was du fütterst. Würde mich nur interessieren.

    Ich gehe mal von "unserer" Hochlandrinderquelle aus - der schlachtet nicht so wirklich oft, aber wenn dann ist Fleisch da, was weg muss. Würde ich meine Hunde also komplett frisch füttern wollen, müsste ich mir zwischendrin entweder eine andere Quelle holen oder eben einfrieren.

    Mal davon abgesehn, wenn einfrieren wirklich eine so Qualitätsmindernde Maßnahme wäre, würde man frosten nicht als Möglichkeit der Konservierung für jegliche wissenschaftliche Probe heranziehen.