Beiträge von bordy

    Natuerlich gibt es genuegend Menschen, die sich unueberlegt einen Hund anschaffen oder gewisse Dinge einfach unterschaetzen (die andern die Probleme hatten waren nur nicht konsequent genug und ueberhaupt, bei meinem XYZ ist das alles ganz anders).

    Allerdings zeugt es dann meiner Meinung nach auch eher von Staerke sich selbst einzugestehen, dass es nicht geht, als den Hund auf Teufel komm raus zu behalten.
    Wenn ich bei manchen Haltern so mitbekomme, was da jahrelang an dem Hund rumgedoktort wird (und das ist fuer den Hund sicher auch nicht schoen!), obwohl die Vorstellungen komplett auseinandergehen, finde ich das schon eher Schade, dass man aus dem auch hier oft propagiertem Grund "einen Hund gibt man nicht ab" dann eben nicht die Notbremse zieht und den Hund zu jemandem gibt, der genau das sucht.


    Ich bin auch ehrlich gesagt nicht der Meinung, dass man erst Monatelang an einem Hund rumpfuschen muss, wenn eigentlich von Anfang an klar ist, dass das nichts wird. Der Punkt ist ja nun auch schonmal, einen Hund der noch jung ist mit wenigen Macken, werde ich eher wieder auch an passende Leute vermitteln, als einen der schon so ziemlich alles durch hat.
    Ein Hund der vielleicht schon 4 Jahre alt ist und das ganze Sortiment an Trainingsmethoden durch hat, vielleicht mittlerweile wirklich Problematisches Verhalten zeigt... wer nimmt den?

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    ein schäferhund als pferde-begleithund? mit katzen verträglich? naja!!!!!!!!!!!!!
    mit viel geduld und einfühlungsvermögen evtl.?!? zu realisieren. hat die TS diese Zeit? will sie sich diese Zeit nehmen, ohne ungeduldig und genervt mit dem hund umzugehen?

    vielleicht sollte man sich im vorfeld überlegen, für was und welche zwecke welcher hund angeschafft wird? aussies lieben pferde, berner-sennen sind gute hof- u. haushunde.

    und wieder wird ein hund herumgereicht :verzweifelt:

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    wie sportlich sollte/muss der hund denn sein?
    also, schäfis, die stundenlang neben dem pferd herlaufen sollen kenn ICH jetzt wenige :hust:
    hüfte etc. ist bei ihm/ihr okay? :hust:

    und rassenunabhängig kostet jeder hund, der neu in die familie kommt viel zeit!

    Hast du eigentlich irgendeine Ahnung wovon du da redest? Fachkompetenz in Tueten... ne ne ne


    Im Endeffekt wird die TS entscheiden muessen, ob sie sich das antut - es kann sein, dass sich der Hund eingewoehnt, dann nicht mehr auf die Tiere reagiert und es kann auch sein, dass sie damit auch weiterhin Probleme haben wird.
    Die Frage wird halt sein, will man sich das antun da evtl dran zu arbeiten oder sagt man nein, dann suche ich eben einen Hund der diesen Anspruechen entspricht. Allerdings solltest du dir darueber im klaren sein, dass die wenigsten Hunde die so abgegeben werden, dies alles schon kennen, die Wahrscheinlichkeit das du in diesem Punkt am Anfang gefordert bist ist allgemein eher hoch.

    Achja, wuerde ich heute einen Hund erwerben, der z.B trittsicher auf glatten Boeden sein sollte und extremen Beutetrieb haben sollte und wuerde auch den entsprechenden Preis dafuer zahlen, waere ich auch angepisst und wuerde mir ueberlegen ob ich den Hund nicht wieder hergebe.

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    Macht das jemand hier? :???:

    Ansonsten, ja, es gibt Leute, die ihre Vorstehhunde ohne konventionelle Methoden ausbilden und Erfolg haben, Anke Lehne, Anja Fiedler, Petra Klemba...


    Äh... ja?


    Ich würde mir z.B. nie heraus nehmen mal per Ferndiagnose zu unterstellen, dass es z.B. vollkommen unnötig ist einen Gewissen Zwang im Apport von z.B. Füchsen zu haben. Oder das ein wirklich sicheres Down hinterm Wild ohne Absicherung zu erreichen ist.

    Grund? Ich habe selber noch keinen brauchbaren Jagdhund ausgebildet und bis ich nicht selber in der Situation war, enthalte ich mich da gepflegt irgendwelcher Verurteilungen (und seien sie noch so sorgfältig z.B. im halben zitieren eines "typischen Bildes" versteckt) und informiere mich eben weiter.
    Wie es scheint, bin ich aber nicht die einzige die Jagdhundeausbildung bisher wohl eher theoretisch miterlebt hat, denn wenn ich das richtig sehe, hat ausser Britta und Dobby niemand einen Jagdhund mit Brauchbarkeitsprüfung?
    Es ist wohl wie in jedem Bereich der Hundeausbildung - grau ist jede Theorie, gelle..


    Und "nicht konventionell" heißt noch lange nicht, dass die Hunde nicht auch sehr genau lernen was gut und was tabu ist. Nicht alles abseits von reinem Zwangsapport ist ja automatisch rosa und toll. Mal davon ab das ich definitiv nicht glaube, dass nur weil jemand es nicht offen sagt das er gewisse Dinge absichert, dass er das nicht doch tut - das gibts nicht nur im Jagdhundebereich.. und wenn man dann genau hinhört, bekommt man mit was Sache ist.

    Ob man nun wirklich einem Hund der noch nicht weiss was er tun soll, mit Zwängen und Einwirkungen vermitteln muss was er tun soll, ist sicher diskutabel und eigentlich hat man mittlerweile andere Möglichkeiten, mit weniger Fehlerquellen.


    Allerdings lügt sich meiner Meinung nach jeder, der der Meinung ist nur durch Wattebausch und nette Worte, könnte man einen wirklich Einsatzfähigen Arbeitshund heranziehen, in die Tasche.

    Ich kann heute von Anfang an sehr konsequent aufbauen und dem Hund verständlich machen was er tun soll, aber dann muss ich trotzdem verhindern das der Hund schonmal Fehler macht und ihm trotzdem durch meinen ganzen Übungsaufbau vermitteln, dass dies alles keine netten Handlungsvorschläge, sondern klare Vorgaben sind die erfüllt werden müssen. Dafür brauche ich nunmal, wie auch immer geartete Zwänge.


    Trotzdem finde ich es schon höchst dreist, mal per se jegliches Vorgehen anderer Leute, als unfähig abzustrafen und sich selbst quasi schon als neuer "Wunderausbilder" zu sehen, wenn man in dieser Hinsicht noch absolut nichts Vorzuweisen hat.
    Mir zumindest ist bisher noch nicht zu Ohren gekommen, dass es irgendjemand geschafft hätte ohne jegliche Zwänge (und damit meine ich nicht nur den Hund durch ein Kommando "zwingen" sich hinzusetzen) einen brauchbaren (nur zur Erinnerung, brauchbar ist ein Hund nicht automatisch, wenn er Prüfungsstoff abspielen kann und ein paar duftende Dummies apportiert) Jagdhund auszubilden - was nicht heißt, dass sie es nicht (ernsthaft) versucht hätten. Von allen war die Aussage, die sich mit meiner Meinung deckt. Man kann einem Hund ohne größere Zwänge viel beibringen, aber es hilft einem alles nichts wenn der Hund nicht weiss, das er gewisse Dinge auch einfach zu tun hat.

    besser is das :p

    Loben ist schon erlaubt, aber ruhig, nicht hektisch, leise - also das Freudenfeuerwerk für andere Gelegenheiten aufheben.
    Kontern auch ruhig, weich, nicht ruckartig, dabei nicht über den Hund beugen etc.

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    wir haben sehr wohl rücksicht genommen!

    aber wenn die vorbesitzerin im telefonat meint sie würde es begrüssen wenn er ins tierhiem kommt , muss man sich eben gedanken machen!


    Wo nehmt ihr Rücksicht?

    Ihr lasst einen Hund den ihr 3 Tage habt allein und meckert das er wimmert?!


    Ja, da würde ich es als Vorbesitzer auch begrüßen wenn er ins Tierheim kommt (oder zu mir zurück).


    Rücksichtsvoll wäre es, wenn man sich erstmal zumindest einige Tage/ein paar Wochen frei nehmen würde und den HUnd erstmal ankommen lassen würde, bevor man ihn alleine lässt.

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    nein wir wundern uns das er jagd, wenn er doch verträglich sein soll und keine 10 min alleibne bleiben kann, wenn er das doch kann.ps eigendlich kaqnn er nicht mal 2 min ohne meine frau sein


    Der Hund ist 3 Tage aus seinem alten zu Hause weg. Er hat keine Ahnung wo er ist, er hat keine Ahnung das die Katzen zur Familie gehören und nicht gejagt werden dürfen und er hat auch keine Ahnung, dass der Verlust, den er vor gerade 3 Tagen hatte jetzt nicht wieder stattfindet, wenn sich das letzte was er kennt von ihm entfernt.


    Ein Hund braucht Zeit um sich einzugewöhnen. Einen Hund übernimmt man nicht wie ein Auto, das beim Vorbesitzer 150PS und Klimaanlage hatte und das bei euch auch haben wird.
    ABer ja, wenn ihr darauf nicht Rücksicht nehmt, dann ist es sehr wahrscheinlich das ihr euch in wenigen Tagen wirklich alles versaut was der Hund schon konnte.

    ehm...... ihr habt den Hund seit Dienstag?

    Gigantische 3 Tage... der Hund ist neu, er kennt euch nicht, ihr kennt ihn nicht und wundert euch wenn er nicht auf Anhieb einige STunden allein bleibt oder eben um mehr Aufmerksamkeit buhlt? :roll:

    Also ich erklär jetzt einfach mal ganz grundsätzlich, so ist das ja eh alles nur ins blaue hinein.


    Grundsätzlich sind feste Griffe oder eben nicht, durchaus genetisch angelegt,man kann sie aber bis zu einem gewissen Grad beeinflussen - positiv wie negativ.
    Es gibt Hunde die neigen dazu, schnell mal unruhig zu werden, auch wenn der Griff ansich fest wäre.. dann gibt es auch welche, die halten zwar, aber es ist in sich unruhig (Schnauzer neigen da z.B. dazu).

    Die Gründe können unterschiedlich sein. Es kann einfach eine Eigenart sein, es kann ein Konflikt sein, es kann Unsicherheit sein, Übersprungsverhalten, es kann aber auch einfach ein erlerntes erfolgbringendes Verhalten sein. (und diverse Mischungen aus allem)

    Ist es angeboren, da wird man nicht sooo viel machen können.. ausser z.B. Pfahlarbeit, Hund konsequent aussteigen lassen wenn er nicht festhält, permanent mit Geschirr blocken.

    Konflikt/Unsicherheit, könnte dadurch entstehen das er evtl nicht sicher ist was genau richtig ist und auch durch deine körperliche Nähe nicht vollkommen "frei" ist. Ein Ansatz könnte hier sein, z.B. die Beisswurst an eine ca 2m lange Leine zu hängen und so dann mal mit ihm zu spielen. Dabei würde ich mich dann auch seitlich drehen, somit möglichst wenig Druck machen und dann beim kontern aber auch langsam immer mehr fordern. Also es gibt nicht immer für jeden Zug etwas.

    Parallel dazu, wie bei einer Übersprungshandlung, was generelles:
    Viele machen den Fehler und pushen den Hund nach dem Anbiss noch weiter. Also ja, kontern, zergerln, aber nicht unbedingt noch anfeuern etc. Der Hund sollte Ruhe im Anbiss finden - Gas gibts davor, aber im Anbiss dann Ruhe und Erfolg durch klare Arbeit.
    Es gibt auch Hunde die einfach ein bisschen zum "flattern" neigen, bei denen sieht man das dann deutlicher und sofort. Wobei mich auch interessieren würde, was macht er wenn er loslässt? Geht er weg oder versucht ers nochmal oder was tut er?!

    Generell finde ich beim Aufbau des Zerrspieles übrigens eine Beisswurst die man an zwei Schlaufen hält deutlich praktischer.. denn dann wandert der Hund auch nicht nach oben und hat dich an den Fingern - wie beim Beisskissen eben. Ermöglicht deutlich kontrollierteres Spiel.
    Womit man dann beim Thema erlerntes Verhalten wäre.. es kann auch sein, dass er mittlerweile einfach verknüpft hat, wenn ich nach oben wander und der in die Finger pack, dann quietscht die so nett und dann is meins :ugly: Könnte man wie gesagt mit ner Beisswurst mit zwei Schlaufen angehen.


    Was man macht, hängt wie gesagt davon ab wie sich das genau äussert - wo Pfahlarbeit und blocken funktioniert, kann bei einem Hund der das aus Übersprungshandlung tut, genau das Gegenteil bewirken und alles noch schlimmer machen. Helfertreiben finde ich aber generell keine schlechte Idee, bringt meistens mehr Klarheit in die ganze Arbeit.

    Noch ein Grund einen Rüden nicht kastrieren zu lassen.... das gefällt einem Rüden sicher sehr, wenn er zwar weiss das er ein Kerl ist, aber andere das nicht wissen :roll:


    Im übrigen, Byron hat das erste mal mit knapp 9 Wochen zu Hause das Bein gehoben und draußen das ganze dann konsequent mit 11 Wochen angefangen.. ja mei, is halt so bei nem bestimmten Typ Hund.