Ich glaube ich wiederhole mich...
Wenn man es schaffen würde, dass sich erwachsene Menschen auch wie solche Verhalten und son ganz klein wenig selbst reflektieren, dann bräuchte man viele Gesetze garnicht.
Ich glaube ich wiederhole mich...
Wenn man es schaffen würde, dass sich erwachsene Menschen auch wie solche Verhalten und son ganz klein wenig selbst reflektieren, dann bräuchte man viele Gesetze garnicht.
Ob dies wirklich die ideale Haltung für einen solchen Hund ist wage ich zu bezweifeln, aber bei aller Liebe - wenn die Leute die Hunde mit in einer 60m² halten würden, würde sich dann irgendwer daran stören?
Mal davon ab, das ich auch nicht glaube, dass jeder in diesem Forum länger als 1,5 Stunden am Tag mit seinen Hunden unterwegs ist? Bzw... sind die mir bekannten Herdenschutzhunde auch nicht die großen Gassigänger die Wert darauf legen jeden Tag 4 Stunden rumzurennen.
Tote Beute ist z.B. das beschriebene Quietscheschwein, ein Ball der ohne Beutereiz rumliegt, ein DUmmy, was auch immer, was nicht "lebt". Ja, auch ein Ärmel-Ding kann tote Beute sein ![]()
Die meisten angehörigen der Gebrauchshunderassen jagen aus dem Hetzreiz heraus - denen wäre es ziemlich egal ob da ein Karnickel durch die Landschaft hoppelt oder ob man einen Ball mit entsprechendem Bewegungsmuster hat. Je nachdem töten sie auch, indem sie eben zubeissen.
Aus diesem Grund ist es eben auch möglich starke Triebförderung auf ein Objekt wie ein Quietscheschweinchen zu betreiben und dies im entsprechenden Fall als ALternative anzubieten für die sich der Hund entscheidet. Wobei dies auch nicht bei allen Gebrauchshunden möglich ist. Es häng von der trieblichen Lagerung ab.
Einen extremen Beutegeier mit hoher Führigkeit werde ich unter Umständen relativ Einwirkungslos so hinbekommen - bei einem eher ernsthaften Hund habe ich schon wieder ziemlich verloren..
Irgendwie kenne ich dann ja scheinbar wirklich die "falschen" Airedales... nur irgendwie ist hier ein meines Wissens sehr bekannter KfT Züchter + Leistungsrichter und erfolgreicher AUsbilder beheimatet, dessen Zuchthündinnen und Zuchtrüden ich erleben durfte - typische Gebrauchshunde, mit Trieb auf tote Beute und einer Jagdpassion die sich wohl eher vor allen Dingen auf den Hetzreiz beschränkt. Sonst wären sie auch kaum im Dienst und Sport der heutigen Zeit führbar.
Wenn Katzen jagen/töten für dich für Jagdpassion spricht.. na ich weiß ja nicht. Evtl sollte ich mit dem DSH Rüden meines Freundes auf Jagdgebrauchshundeausbildung umsatteln? Ich mein im VPG hat er ja schon das meiste erreicht, öfter mal was neues - er müsste nach deiner Logik ja DER Jagdhund werden.
Die allermeisten Jagdhunde haben relativ wenig Interesse an toter Beute - das ist der deutliche Unterschied in der Ausbildung (Dienst/Sport)GEbrauchshund und Jagdgebrauchshund.
Also kannst es entweder verfüttern (gibt ja auch Fellstreifen zu kaufen... ) oder du gibst es zum Tierpräparator um es dann zu gerben - oder wirfst es halt weg.. Selber was damit machen ist eigentlich nur zerschneiden, trocknen und evtl verfüttern. Selber gerben wird wohl kaum wer können.
So, Hannibal bekommt morgen einen Sonntagsbraten.. äh eine Hanniballine ![]()
Namen fällt mir noch keiner ein, aber ich hab schonmal nen ergonomischen rosa Napf ![]()
Wie immer zieht sich jeder den Schuh an der ihm passt.
Ich schrieb "einige". Und nein... selbst wenn ein Hund nicht jagd, ist es für mich nicht in Ordnung wenn er ausser Sicht geht.
Was ist daran denn nun bitte traurig?
Sorry, aber du kannst einen eher führigen Gebrauchshund der in keinem Fall z.B. hinter dem Wild her soll und zudem auf sein Hauptbeuteobjekt (in diesem Fall das Schwein) fixiert ist, nicht mit einem Jagdhund vergleichen, für den das höchste halt nunmal kein Beutespiel sondern das Jagbare WIld ist.
DAS sind genau diese Scherze die ich meine. Ich habe garkein Problem damit wenn man sich darüber Gedanken macht, ob so gewisse Ausbildungswege wirklich das Wahre sind und ob das nicht auch anders ginge. Aber solche Vergleiche implizieren für mich, dass man der Meinung ist, mit ein Bisschen Quietschischweinchen, Schleppleine und Lieben Worten bildet man einen brauchbaren Jagdhund aus.
Das geht bei manchen beutelastigen Gebrauchshunden vielleicht, die eh nicht jagen sollen, aber wenn es so einfach bei Jagdhunden ginge, hätten das schon ein paar mehr gemacht.
Den Gegenbeweis vom Zwanglosen Abruf oder Down am Wild beim brauchbaren Jagdhund kann man ja gerne antreten - und dann kann man auch Sprüche über andere Jäger ablassen. Aber bis dahin würde ich mich da wirklich zurückhalten. Nein, damit meine ich nicht unbedingt dich und nicht ausschließlich diesen Thread, aber wenn man verschiedenste Threads liest in denen es um die Ausbildung von Jagdgebrauchshunden geht, werden da schon häufig mehr oder weniger oftsichtlich Sprüche geklopft bei denen man sich wirklich fragt, mit welcher Grundlage man sich soetwas erlaubt.
Zeitweise waren hier im Umfeld der ein oder andere Jäger, die sicher nicht alle nur anno 1800 ausgebildet haben, sondern sich wirklich bemüht haben sich weiter zu bilden und auch sehr gut und konsequent aufgebaut haben. Trotzdem sind auch diese nicht darum gekommen dem Hund irgendwann mal daran zu erinnern das auch das was der HF anbietet wirklich toller ist als das Wild.
Sicher auf einen anderen Weg wie manch andere, aber eben auch.
ZitatIch erinnere mich nur an gegenteilige Threads... es wird hier im DF immer gebrüllt "SCHLEPPLEINE"
Tja, von einigen aber leider scheinbar nicht. Da wurden quasi "Umfragen" gestartet, wie weit darf sich euer Hund von euch entfernen, ist ausser Sicht auch mal ok...
Und nein, ich habe leider nicht mehr die genauen Threadtitel parat, kann man aber sicher über die Forensuche herausfinden.
ZitatMeinst Du dass das wirklich so ist?
Ich finde es ganz entsetzlich und lass Schara auch keine Vögel jagen. Mittlerweile lasse ich sie nicht einmal mehr nach Mäusen buddeln.
Wenn ich hier so mitlese, verurteilen eigentlich alle das jagen der Rehe.
Vor nicht allzu langer Zeit, morgens bei uns im Wald. Zur Info, ich Wohne am Rande einer Großstadt, aber schon in den äussersten Bezirken, direkt am Riesengroßen Waldgebiet das sich auch bis ausserhalb des Stadtgebietes erstreckt.
Ich höre etwas im Unterholz rascheln, schaue mich um sehe etwas kleines Weißes rumflitzen. 20m Weiter, auf dem Waldweg schlendert eine Junge Frau daher, vollkommen entspannt und gut gelaunt - Hund mittlerweile als Parson identifieziert, stöbert immernoch. Zwischendurch hüpft er mal wieder auf den Weg und holt sich von Frauchen das Leckerchen ab. In diesem Moment, Hundchen also durchaus Greifbar, geht aus dem eben abgestöberten Unterholz ein Reh hoch.
Ich Meine Hunde abgelegt, dreh mich zu der Frau um und sage "wollen sie ihn nicht anleinen, da war ein Reh?" Reaktion? Keine. Hundchen rennt wieder los und ab sichtlaut hinter dem Reh her, welches mittlerweile über die Lichtung in den Wald abdampft. Frau immernoch vollkommen entspannt,schlendert weiter den Waldweg hoch. Irgendwann nach 5 Minuten, Frau mittlerweile ca 500m den Weg hochgelaufen (aber von unten einsehbar), hüpft das Terriertier wieder aus dem Wald, holt sich sein Leckerchen ab und ist wieder auf und davon.
Halterin die ganze Zeit extrem relaxed, ich ziemlich perplex.
Und ehrlich gesagt erinnere ichmich hier noch an Threads wo es z.B. darum ging ob man einen nicht hörenden Hund wirklich immer an der Leine führen muss und ob es ok ist wenn sich der Hund beim Spaziergang auch mal ausser Sichtweite entfernt. Erschreckend viele waren durchaus der Meinung das man den Nicht hörenden (und stöbernden) Hund schon auch mal losmachen könnte und es garnicht so schlimm wäre wenn die Hunde beim Spielen mal 5 Min nicht mehr zu sehen sind. Was die dann da treiben, tja, man weiss es nicht...
Vielleicht folgt mal ein Umdenken bei einigen, wenn sich rumspricht das Rehe sich auch wehren. In Gebieten in denen viele Wildschweine sind, sind nämlich erstaunlicherweise einige Halter deutlich einsichtiger. Nur von denen ist ja allgemein bekannt das sie Hunde hochnehmen.