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Das ist ne schöne romantische Vorstellung, die aber in unserer realen Kulturlandschaft nie und nimmer durchsetzbar wäre....es müsste eine so große Anzahl von Wölfen geben, um die Wildbestände für eine gewinnbringende Forst- und Landwirtschaft zu regulieren, dass sämtliche Bundesstraßen und Autobahnen lahm gelegt werden müssten.
Wolfsreviere sind sehr groß, die meisten der deutschen Wölfe fallen ja nach kurzer Zeit dem Verkehr zum Opfer....
Wir reden hier aber gerade meines Wissens nicht unbedingt von Angriffen in Deutschland, sondern von Angriffen in einer Umgebung, in der es meinen bescheidenen Wissens nach, nicht allzu viele sehr dicht besiedelte Gebiete wie in Deutschland gibt.
Die ganzen Links, in denen von Angriffen auf Hunde die rede ist, zielen für mich im Übrigen in eine ganz einfache Richtung - hetze gegen Wölfe. Wozu sonst macht man sich die Mühe, sämtliche Übergriffe die einem irgendwie bekannt werden aufzuschreiben?
Was soll denn bitte die logische Konsequenz daraus sein? Schießen wir auchnoch die letzten Lebenden Wölfe ab, damit wir dann wieder in Ruhe mit Jagdquoten die Aufgabe übernehmen können, die die Raubtiere die wir systematisch ausgerottet haben, zumindest größtenteils noch hätten meistern können?
(Achja... das ist übrigens kein "neu" auftretendes Problem - Hunde und Wölfe gibts nich erst seit gestern)
Mal so ganz am Rande, bezüglich Autobahn : ich traue mich auch zu wetten, dass jährlich in Deutschland mehr Hunde (oder auch Katzen) irgendwo am Reifen eines Kraftfahrzeuges, bzw auf den Schienen vor einem Zug ihr Ende finden, als in allen Skandinavischen Ländern zusammen von Wölfen getötet werden.