Beiträge von bordy

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    Ok, Du standest nicht daneben, aber Dir fiel anscheinend auf, dass nicht alles optimal ist. Hast Du den Betreiber angesprochen oder die zuständigen Behörden?

    Denn da liegt meiner Meinung nach - ebenso wie sonst auch - vieles im Argen. Wissen ja, aber Handeln nein.

    Ich gehe schon seit Jahren nicht mehr aufs örtliche Volksfest, weiß daher gar nicht, ob es solch eine "Attraktion" gibt. Muss ich mich direkt mal erkundigen.


    Der Punkt an der ganzen Geschichte ist, dass diese Geschäfte ganz gut gehen und die Amtsveterinäre hier ganz gerne mal einfach Gras über die Sache wachsen lassen.
    Die Kirmes hier im nächsten Stadtteil hat derlei Stände zumindest als ich das letzte mal dort war, "entfernt", nachdem Beschwerden kamen udn auch kaum jemand selbige genutzt hat.

    Leider sieht es auf dem Volksfest Nürnberg anders aus. Der Andrang ist groß, auch nach mehrmaligen Anfragen in den Vorjahren (und ich werde nicht die einzige gewesen sein..), fühlt man sich nicht genötigt wirklich einzugreifen, denn höheren Einnahmen sind ja auch gut für die Stadt.

    Wie meistens, steht und fällt es damit, seinen Konsum zu überdenken. Allerdings, wenn man mal ehrlich ist, juckt es die allermeisten Leute nunmal einen Dreck, welche Auswirkungen ihr Konsumverhalten hat.
    Tierchen bekuscheln und streicheln ja, auf 3 Runden im Kreis verzichten, nein.

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    bordy das es missstände gibt - wie auch überall - leugnet hier keiner, es verschliesst auch keiner die augen davor.

    wogegen ich aber was habe sind diese verallgemeinerungen und diese schubladendenken.


    Welche Schublade wird denn deiner Meinung nach bedient, wenn man die moralischen Werte von Menschen in Frage stellt, die die Belustigung ihres Nachwuchs über das Leid eines Lebewesens setzen?


    Das einem halbwegs empathischen Menschen, diese Dinge nicht auffallen, wage ich zu bezweifeln.
    Ich bin nun wirklich nicht der Kategorie der Übertierschützerin zuzuordnen die der Meinung sind die einzige Haltungsform für Tiere ist umhätschelt auf dem Sofa, aber es gibt Dinge,d ie gehen garnicht.


    Der Punkt an der ganzen Geschichte ist aber, die meisten nur "Fun" Tiere werden wenigstens noch ausreichend (medizinisch) versorgt.


    Wer sich mal soein bisschen mit der Haltung von Tieren zum Broterwerb beschäftigt hat, der wird feststellen, dass ab dem Moment ab dem es ums Geld geht, sich nunmal selbst jeder der nächste ist.
    Theoretisch, müssen natürlich alle Tiere passend medizinisch versorgt werden und es muss Rücksicht auf ihren gesundheitlichen Zustand genommen werden.
    Wer allerdings schonmal z.B. in einem Mastbetrieb war oder auch nur einen Tiertransport beobachtet hat, der wird auch dort schon genug Dinge sehen, die "Eigentlich" nicht sein dürften. Anders sieht es bei derlei Geschäften auch nicht aus.
    Theoretisch müssten die Tiere alle ordentlich gepflegt sein und ihre Pausen haben, aber in der Praxis entscheiden sich leider nur wenige Menschen zu ihrem Nachteil zum Wohl des Tieres. Gerade wieder Volksfest in Nürnberg...
    Bilanz von zwei mal dran vorbei gehen: Ein Pferd mit vollkommen entzündeten Augen, eines das recht deutlich humpelte. Beim Zweiten mal dran vorbei gehen, nach einer Stunde, war das humpelnde Pferd immernoch nicht ausgewechselt und die Augen des anderen immernoch nicht gesäubert.
    Da hilft nur, bei den zuständigen Behorden immer wieder nachzutreten.

    Wer dort als erwachsener Daneben steht und sowas auch noch unterstützt, bei dem fällt es mir schon extrem schwer an überhaupt irgendwelche moralischen Werte zu glauben.

    Mal ganz ernsthaft..... ich denke schon, dass einem als erwachsenen Menschen klar sein sollte, dass es diesen Tieren nicht unbedingt gut geht - das dann zu ignorieren, nur um das quängelnde Kind zu beruhigen, empfinde ich schon als extrem armseelig.


    Im übrigen würde ich beim Amtsvet nachbohren, nach welchen Kriterien die Stände überprüft wurden. Fehlts schon da, wird man das wohl merken - häufig werden hier dann doch mal Augen zugedrückt.

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    Ich hätts ja aus Protest gemacht und hab ihr auch geraten, noch die Hüften zu röntgen, aber das muss sie entscheiden.


    AUsstellen hasse ich ehrlich gesagt auch wie die Pest und würde es mir überlegen ob ich es mache, wenn ich es nicht machen muss weil ich eine Zuchtzulassung möchte - denn ablesen kann man bei den meisten Rassen aus diesem Prozedere eh nichts.

    Untersuchungen würde ich aber allein schon mir selbst zu liebe machen. Ist der Hund gesund ist alles toll, aber sollte doch ein Problem da sein, kann man es frühzeitig angehen und muss nicht warten bis der Salat da ist.

    Unser "alter" (er ist jetzt 9) ist auf Lebzeit in Kkl.1 angekört. Hat sämtliche Prüfungen, V Zuchtbewertung usw.
    Mittlerweile ist er leider an Borreliose erkrankt, die die Nervenbahnen schon stark geschädigt hat.
    Gedeckt hat er in seinem Leben übrigens kein einziges mal. Wenn, dann hätten wir da ordentlich Werbung machen müssen und selbst dann, wäre er wohl über 3-4 Deckakte nicht raus gekommen. Rechnen wir mal ca. 400 Euro pro Deckakt, wenn er 4 mal gedeckt hätte währen wir also bei 1600 Euro gewesen. Jo, das wär ein kleiner Zuschuss fürs Hobby gewesen..


    Mein kleiner ist leider aufgrund eines Zahnfehlers nicht körfähig, untersucht wird er aber demnächst trotzdem. Doof wie wir sind. |)
    Die kleine ist komplett ausgewertet, DNA gerprüft und wir haben bereits nen Haufen GEld rausgeworfen um dann zu hören, sie wäre hässlich... aber wenn dann der erste Wurf liegt, wird das schon mit dem Geld.


    Ich lasse im übrigen auswerten, weil ich einfach selbst wollen würde das andere das tun, auch wenn ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nie züchten werde. Wenn ich heute einen Hund kaufe, bin ich auch dankbar wenn ich möglichst viel über die Verwandtschaft finde - "der is schon gesund" hilft mir da nicht viel.
    Mal davon abgesehen, dass ich nie mit einem HUnd mit ungeklärtem Gesundheitsstatus intensiver Sport machen würde.