Beiträge von bordy

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    Und wenn diese Hündin aus dem Jagdinstinkt heraus gebissen hätte...sie wird einfach nicht gefährlicher weil sie ein Huhn jagt...aber genau das ist es was Stern-TV vermittelt und Grewe nicht in der Lage war gerade zu rücken!
    Der Moderator hat dem doch noch nen Ball zugespielt...ganz am Ende...als es um die gefährlichen Raubtiere ging...kein Wort vom Grewe...nix...


    Mal ehrlich, glaubst du denn ernsthaft, dass gefaehrlicher oder weniger gefaehrlich fuer die Leute da noch einen Unterschied macht?

    Wenn dort Verwandtschaft eines verletzten Kindes sitzt, du moeglichst auch nicht auch nicht pietaetlos werden willst und sowieso die Haltung dir gegenueber negativ ist, hast du kaum bis garkeine Chance da irgendetwas aufzuklaeren. Allein schon weil die Bereitschaft der Anwesenden gegen Null gehen wird sich dein Anliegen anzuhoeren.

    Ich erinnere mich noch als damals die grosse Kampfhundhetze war und ein Tierarzt im Studio Stellung bezog. Wirklich kompetent redegewand.. und das Publikum im Studio (auch SternTV) hat ihn ausgebuht. Was machst du da?


    Ich habe den Beitrag nicht gesehen und moechte mir von daher auch kein Urteil darueber bilden, was genau man haette besser machen koennen. Aber ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, wenn du mit einer Ueberzahl an Menschen mit geballtem Unwissen konfrontiert bist, die das auchnoch penetrant zur Schau stellen, bist du fast chancenlos.. egal wie gut deine Argumente sind.

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    Ganz ehrliche Antwort: ich finde Dich unsensibel, egoistisch und nicht kompromisbereit.


    Was genau findest du nochmal unsensibel, egoistisch und nicht kompromissbereit?

    Das sie Besuche auf 1-2 Stunden begrenzt?

    Das sie z.B. vorgeschlagen hat, dass der Hund nicht weggesperrt wird, aber zur Sicherheit aller einen Maulkorb trägt, an den man ihn auch gewöhnen kann?

    Das sie möchte das ihr Kind ein gutes Verhältnis zu seinen Großeltern hat?


    Sorry, aber langsam setzts hier doch wirklich aus. Ich bezweifle, dass die ganze Geschichte erst seit kurzem besteht und ich bezweifle, dass das ganze Problem plötzlich aufgetaucht ist und die TS bei ihren Eltern aufgeschlagen ist mit der Forderung einen komplett unproblematischen Hund Tagelang in Einzelhaft zu packen.

    Erwachsen sein erwarte ich nicht nur von der TS, sondern auch und gerade von ihren Eltern. Egal wie alt man ist und egal wie man es dreht und wendet, gerade wenn man ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern hatte, bleiben diese immer etwas besonderes und wichtiges. So wichtig, dass ich es absolut verständlich finde, wenn die TS einfach nur verletzt und gedemütigt ist, wenn sie so offenkundig gegen einen Hund eingetauscht wird (und diesen latenten Vorwurf, dass die TS nicht permanent wie der Hund um die Mutter rumtanzt meinst du jetzt doch nicht ernst?).
    Es ist nun einfach einmal eine 100% unterschiedliche Situation, ob nun irgendein x-beliebiger Bekannter sagt, dass Kind soll zu Hause bleiben (und schon da, ist es schlimm genug) oder wenn die eigenen Eltern einem signalisieren, man wäre nicht erwünscht.

    Das man da, nach ewigen Gesprächen und Kompromissvorschlägen (es ist ja nicht so, dass es keine gegeben hätte!), irgendwann nicht mehr die Ruhe selbst und einfach getroffen ist, finde ich menschlich.


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    Hier geht es aber net um Leib & Leben sondern um die Tatsache das Muttern ihren Hund net wegsperren will, dass Kind incl. Enkel das aber wünscht damit sich das Kind frei bewegen kann.
    Der Großteil hier würd den Hund ausquartieren. Die Mutter will das aber net. Sie hetzt ihn ja net auf das Kind.
    Also gewisse Unterschiede sind dann da doch vorhanden :hust:

    Ehrlich gesagt geht es schon mal ganz schnell, bei einem Hund der nicht mit Kindern kompatibel ist (und das ist er ja wohl nicht) um Leib und Leben, so schnell schaust du garnicht.
    Und sorry, den Hund nicht zu sichern ist ganz einfach fahrlässiges Handeln durch Unterlassen. Da wird bewusst ein Risiko eingegangen, was einfach nicht da sein müsste. Wenn man mal nochmal sorgfältig die Beiträge liest, so wird einem auch klar, dass es sich hier nicht um einen wohlerzogenen Hund nebst fähigen Halter handelt, den man ganz easy auf seiner Decke liegen lässt und das Kind eben in der andern Ecke des Zimmers hält, sondern um einen, bei dem das Risiko nicht abzuschätzen ist.

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    Weiß keiner. Aber der Mutter deswegen nen Vorwurf machen? Nö.
    Man kann auch Kind & Hund in einem Raum haben ohne das die beiden Kontakt miteinander haben. Irgendwas stört die TS ja an dem Punkt. Muss man eben besonders aufpassen, aber es geht. Ohne das Hund ausgesperrt/weggesperrt wird und ohne das des Kind gefährdet wird.


    Das setzt aber voraus das die Mutter so fit und der Hund so gut erzogen ist, dass man ihn auch von dem Kind weghalten kann - und das scheint ja nun leider nicht gegeben zu sein.

    Und sorry, wenn ich nicht so fit bin, ein Krabbelkind um das ich mich garnicht kümmern muss zu ertragen, dann bin ich auch nicht fit genug einen unerzogenen Hund von einem kleinen Kind fernzuhalten.


    Sicher, gerade wenn Eltern und Kinder früher ein sehr enges Verhältnis zueinander hatten, ist es häufig so, dass beim Auszug der Kinder ein Ersatz her muss. Aber irgendwo muss auch einfach mal eine Grenze sein.
    Egal welches Verhältnis ich zu meinem Hund habe, eine Aussage, wenn der Hund wirklich kritisch im Umgang ist, wie "der arme Hund" wenn es darum geht ihn NICHT wegzusperren, sondern nur mit MK zu sichern, finde ich einfach nicht akzeptabel.

    Ja, wenn hier irgendwer, einfach weil er keine Lust drauf hat aufschlägt und pauschal verlangt, ich habe meine Hunde stundenlang auszusperren, dann bin ich auch mal geneigt zu sagen "dann musst du wegbleiben". Weil es keinen rationalen Grund dafür gibt. Meine Hunde sind nicht aufdringlich und " hab ich keine Lust drauf" ist für mich kein Grund.
    Hier besteht aber ein rationaler Grund. Nämlich der, dass der Hund scheinbar nicht ohne ist und das Kind wohl in Gefahr. Nebenher wurden Kompromisse vorgeschlagen.


    natürlich, es liegt bei den Eltern - aber dann wäre ich ganz ehrlich auch so konsequent, und würde dann eben ansonsten auch keinen Kontakt mehr zulassen. Wenn das Enkelkind nicht so wichtig ist, dass man einen Hund auch mal 2 Stunden mit Maulkorb sichern oder ihn einfach in nen anderen Raum bringen kann, dann braucht man selbiges auch ansonsten nicht sehen und die liebende Oma heucheln.

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    Manchmal kann ich mich hier echt nur wundern. Ganz ehrlich.
    Ich würde mich als Mutter in dieser Situation auch ärgern. Nicht wegen mir, nein, sondern weil den GROßELTERN es anscheinend nicht so wichtig ist ihr ENKELKIND zu schützen und Kontakt zu ihm zu haben.
    Man möchte doch nun mal gerne das das Kind einen guten Kontakt zu seinen Großeltern hat (normalerweise zumindest..) Und ich würde mich über diese Diskussion mit dem Hund auch maßlos ärgern.

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    Das kann ich so nur unterschreiben und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich manche Antworten hier schon erschüttern.


    Sorry, aber es geht hier doch nicht darum, dass irgendeine hysterische Kaffeetante, die man weitläufig kennt, jeden Nachmittag vorbei schneit und will das man einen vollkommen unproblematischen ganztags einsperrt.
    Es geht darum, dass der Hund wohl keine Kinder kennt, nicht ganz unproblematisch ist und bei einem Besuch alle 2 Wochen deswegen gebeten wird den Hund mal 2 Stunden zu sichern.
    Und da wurde noch nichtmal verlangt ihn wegzusperren, es wurde auch Maulkorb etc angeboten, wo der Hund sogar dabei wäre und nicht ausgeschlossen wäre. Kompromisse sind scheinbar seitens der Eltern nicht gewünscht.

    Natürlich, die Eltern sind erwachsen und wenn sie derartige Ansichten vertreten, dann kann man sie leider nicht zwingen diese zu ändern. Meine Eltern wären nach soeiner Aktion allerdings für mich wirklich gestorben - da sieht man dann, was man denjenigen Wert ist!

    Die Frage ist doch generell, wie Kompromissbereit sind die Eltern - und wenn z.B. Vorschlag Maulkorb mit "armer Hund" abgeschmettert wird, zweifle ich doch da stark.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass es natürlich hart ist, wenn man soetwas erlebt. Aber am besten für beide Seiten hat sich eigentlich wirklich erwiesen, dann eben das Thema zu meiden und sich halt weniger an neutralen Orten zu sehen, dafür aber ohne Stress und Konflikte.

    Wie stellst du dir das vor, dass dein Hund zunehmen soll, wenn sie munter alles was "dick" macht verschmäht?


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    Mittlerweile bereue ich, dass ich auf Ratschläge wie: "Bleib hart, frisst sie nicht, stell das Futter weg und biete es ihr abends erst wieder an" gehört habe. Es mag sein, dass sie verwöhnt ist und mäkelt, aber dann habe ich lieber einen gesunden, wohlgenährten verwöhnten Hund als einen zu dünnen, hungrigen und unglücklichen Hund. Wenn ich ihr Nassfutter oder Trockenfutter anbiete, sieht man ihr förmlich an, wie sie sich ekelt.

    Denn das, verbindest du absolut falsch.

    Dein Hund hat dich Schritt für Schritt erzogen - mit der Folge das er jetzt (laut deiner Aussage) Untergewicht hat.
    Hättest du die Ratschläge befolgt, wäre dein Hund weder hungrig noch zu dünn, noch unglücklich. Dein Hund hat Schaden genommen, weil er dich zu seinem eigenen Unglück super erzogen hat.

    Was du jetzt im Supermarkt kaufst, ist alles sehr fettarmes Fleisch. Wo soll dein Hund die Energie überhaupt nehmen?

    Um vollwertig versorgt zu werden, braucht dein Hund Energiequellen (Fett und Kohlenhydrate primär), Innereien etc. Auch wenn er wieso auch immer die Nase rümpft.

    Ich habe auch soeinen "Mäkelpatienten" im Familienkreis, der grundsätzlich nur die "besten" Sachen frisst und auch nur das, wenn sie mag.
    Der Entscheidende Punkt ist aber, dass das mit nichten gesund ist. Bei den ganzen Ratschlägen geht es doch nicht darum den Hund zu ärgern oder zu quälen, sondern auch einfach um seine Gesundheit.

    Würde man einem Kind was sich nur von Pommes mit Ketchup ernähren will, auch immer selbiges hinstellen? Oder würde man nicht auch auf den Trichter kommen, dass das so nicht gesund sein kann?
    Würde man wohl nicht und von daher wundert es mich schon, dass viele Hundehalter das bei ihren Tieren irgendwie anders sehen - ausschließlich "Leckerbissen" ist für Hunde nämlich auch nicht gesünder.

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    Meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen zu diesem Thema sind, dass die Verantwortung oft unterschätzt wird, die ein Hund mit sich bringt.

    Zum Krankheitsbild der Depression gehören sowohl verstärkte Schuldgefühle als auch die Gefühle unter Druck zu stehen, etwas nicht zu schaffen oder nicht gut genug dabei zu sein.
    Wenn nun zu den Anstrengungen des Alltags noch eine weitere Verantwortung hinzukommt, passiert es schnell, dass (nach einem anfänglichen "Aufschwung") das ganze als zusätzliche Belastung empfunden wird und die sich Gesamtsymptomatik noch mehr verschlimmert.
    Deswegen ist der erste Schritt in der Therapie Depressiver oft zunächst ENTLASTUNG, ehe dann Schritt für Schritt wieder mehr Verantwortung für das eigene Leben und das Umfeld übernommen werden kann.

    Dieses sollte man sich auf jeden Fall bewusst machen und überlegen, ob sich auch in diesem Sinne eine weitere Verantwortung und Mehrbelastung positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken wird.
    Diese Fragestellung kann aber nur die Betroffene selbst ggfl. mit Hilfe ihres Psychologen erörtern.


    Das ist einer der sinnvollsten Beiträge in diesem Thread und kann ich aus eigener Erfahrung nur so unterschreiben.

    Irgendwie scheinen hier teilweise höchst komische Vorstellungen einer psychischen Erkrankung zu kursieren. Daraus bastelt dann man noch munter eine Grundsatzdiskussion und fertig ist es..

    Ich würde die TS bitten, sich neben all den Selbstdarstellungen (in die eine, wie die andere RIchtung) diesen Beitrag sehr zu Herzen zu nehmen.

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    bordy: Was wetten wir das mein Dackelmischling genauso schnell läuft wie grosser toller Zuchthund. Und hör auf hier Unwahrheiten in die Welt zu setzen nur weil dir die Argumente ausgehen. Lass uns treffen, dann schauen wir mal wer schlauer ist und die Befehle schneller ausführt.


    "lass treffen ey man ey"


    wird ja immer besser - und um zu sehen, dass das was du betreibst weder mit Tierschutz, noch Tierliebe zu tun hat, brauche ich mich mit einem derartigen Subjekt nicht treffen.


    Argumente, die dich ins Abseits schießen, lieferst du übrigens selbst genug.
    Ich frage mich nur langsam, ob du wirklich so betriebsblind bist, oder ob es irgendwie an geistigen Fähigkeiten mangelt, die dir verbieten zu verstehen, dass es hier mit nichten um irgendwelche Schnelligkeiten oder Ausführbarkeit von Kommandos geht - wobei ich dir garantiere, dass dein Hund bei beidem ziemlich alt aussieht.

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    bordy: Und jetzt können wir wieder nur noch beleidigend werden gell, wenn die Argumente fehlen, aber das bin ich ja von euch oberschlauen schon gewohnt. :gut:


    Beleidigen braucht dich hier niemand, du machst dich bereits selbst anhaltend mit deinen eigenen Zitaten lächerlich.

    Raiser weiss grundsätzlich schon was er tut, und für die die es nicht wissen, vor nicht allzu langer Zeit war er Bundeszuchtwart im SV. (und jahrzehntelang Ausbilder und Züchter von Deutschen Schäferhunden..)

    Mittlerweile ist er erster Vorstand des RSV.


    Der Punkt ist nur, dass hier unsere nette Zitaterstellerin, rein garnicht über das Hintergrundwissen verfügt, um diesen zugegebener Maßen etwas polemischen Artikel auch nur in Ansätzen zu verstehen.
    Von daher geht sie davon aus, dass ihr Fundstück, auf das sie so stolz ist, ihre These, dass man am besten nur krummbeinige Dackel von Offenköpfigen Papillons decken lässt, stützt. Dem ist aber nicht so und so macht sie sich nur weiter lächerlich.