Beiträge von bordy

    Der Punkt wird sein, dass die meisten die hier etwas gegen erzieherische Maßnahmen seitens des Sitters haben, auch etwas gegen solche Rudelspaziergänge hätten.


    Das wenn ich der Meinung bin, mit 10 und mehr Hunden leinenlos laufen zu gehen, diese auch zuverlässig hören müssen, sollte ja dann doch klar sein und hat denke ich auch keiner angezweifelt.

    Ob ein Sitter nun weiss Gott wie viele Seminare bei selbsternannten Spezialisten besucht hat oder nicht, wäre mir nun herzlich egal.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade die, die sich so auf sowas stürzen idR am schlechtesten in der Realität dastehen.

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    Naja, nur weil es in anderen Berufen noch schlechter ist - was natürlich stimmt - macht es die Sache ja auch nicht besser.
    Ich find den Stundenlohn auch sehr gering, vor Allem, wenn man ihn mit anderen Selbstständigen vergleicht. Jeder, der mal nen Handwerker im Haus hatte, weiß, dass der für 20€ die Stunde nicht kommt. Außer vielleicht, vielleicht, wenn ers schwarz macht.
    Zudem ist es ja nicht nur Gassigehen, sondern auch Erziehungsarbeit, was Sleipnir anbietet und leistet. Wenn man sich die Preise für Trainer anschaut, da kriegt man für 15€ ein müdes Lächeln, mehr nicht. Deswegen würde ich persönlich, wenn ich auch erziehen würde/müsste/sollte, mehr verlangen.


    Es wird aber nicht nur 15 Euro für 1-2 Stunden Spaziergang eingenommen, sondern bis zu 10x15Euro....

    schaut schon anders aus, ich denke dafür kommt auch ein Handwerker?

    Da liegt dann schon der Unterschied, ob jemand für ne Stunde exklusiv meine Hunde bespaßt oder ob der Hund eben mitgenommen wird.

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    Du bedenkst hier einiges nicht (krank, urlaub, altersvorsorge, produktive Stunden, akquise, etc.) da es nicht Gegenstand der Diskussion ist verweise ich bei Interesse nochmal auf die links.


    Nachdem das nun wirklich eigentlich nicht Thema ist - in genügend Berufen bekommst du nur was du arbeitest. Bist du krank, gibt es bedeutend weniger, usw.
    aber gut, Kernaussage - ich finde nicht das man sich bei dem Gehalt beschweren kann.

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    Bordy: Du vergleichst den Stundenlohn eines Angestellten mit dem eines selbstständigen.


    Wenn du als Angestellter nicht verheiratet bist und keine Kinder hast, dann bleiben dir auch nicht mehr als 50% deines Bruttolohnes.
    Wenn du hier 3000 Euro kalkulierst und da 1500, grob überschlagen bleiben, dann kann ich dir sagen, dass sehr viele Angestellte, dass nach Abzug auch nicht haben. Auch hat nicht jeder Angestellte ein Festgehalt.

    Ich finde 15 oder 18 Euro, dafür das jemand meinen Hund mal den Tag dabei hat und zwischendurch in den Garten lässt in Ordnung. Er übernimmt ja durchaus Verantwortung und das ist ok.
    Recht viel mehr würde ich aber nur in Ausnahmefällen zahlen. Ganz ehrlich, soein Hund schläft idR den größten Teil des Tages und wenn man nicht groß Spazieren gehen muss hält sich der Aufwand echt in Grenzen.

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    Wenn man einen Tagessatz von 15 EUR nimmt, bei 10 Hunden und 20 Tagen, bleiben ihm von den 3000 Euro maximal 1500,- (selbstständig!)...
    Da sollte man ihm schon auf Knien danken, dass er es überhaupt macht.


    Also man ganz ernsthaft - ich weiß ja nicht in welcher Welt du lebst, aber es gibt sehr sehr sehr viele Menschen, die haben anstrengendere Jobs und verdienen weniger, netto.
    Mal davon ab, dass ich die 15 Euro als Stundenlohn für eine Stunde Gassigang verstanden habe.
    Bedienungen, Friseure, Sekretärinnen etc - haben alle zumeist keine 1500 Euro übrig und rackern sich weit mehr ab als jemand der sorry, beruflich das macht was ich zu meinem Hobby zähle. Da gehts dann um 40 oder mehr Stundenjobs, wirklich harte Arbeit und am Ende können viele froh sein wenn 1000 übrig bleiben.

    Und ja, wenn ich einen Dienstleister engagiere, dann erwarte ich etwas, sonst könnte ich es lassen. Nur weil es in diesem Fall um einen Hund geht, erwarte ich nicht weniger.
    Wenn wir dienstlich eine Messmaschine bestellen, dann erwarten wir, dass sie die geforderte Messgenauigkeit erreicht. Wir erwarten, dass die Maschine zum vereinbarten Zeitpunkt genau die vereinbarten Punkte erfüllt. Im Gegenzug erwarten unsere Kunden, dass unser Produkt die vereinbarten Dinge über den vereinbarten Zeitpunkt erfüllt. Ist das nicht der Fall, werden sowohl wir als auch unsere Kunden ungemütlich - und das zu Recht.
    Nur weil ich klare Bedingungen stelle, heißt das noch lange nicht das ich Leistung nicht schätze.


    Sicher, man kanns auch übertreiben. Wenn ich heute sagen würde, ich hätte nur total einfache Hunde, dann wär ich wohl auch entspannter - wobei ich nicht finde, dass ich übermäßig viel erwarte. Ich erwarte einfach, dass man sich an Absprachen hält.
    Wenn ich sage, der Hund wird nicht von XY gemaßregelt (mein bester Freund ist hier die Ausnahme - wobei der nicht maßregeln braucht und müsste er es mal doch, dann wäre ich mir sicher er täte das absolut richtig), dann ist das so. Weil ich weiß, was passiert, wenn man es doch tut - und dann ist das Geheule groß.

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    - Warum "verleihe" ich meine Hündin an andere Züchter, auch wenn die 100 km entfernt sind?
    - Darf man mit "wir züchten streng nach FCI-Standard" werben, wenn man nicht im FCI oder angeschlossenem Verein ist? Klingt für mich grenzwertig
    - Warum züchtet man unter zwei verschiedenen Namen?
    - Wo kann ich rausbekommen, warum ein Zwingername erloschen ist (eben nicht VDH/FCI), geben Dissidentenvereine da überhaupt Auskunft?


    1. z.B. weil ein anderer, bekannter Züchter die Hündin für eine Erweiterung seines Zuchtstammes nutzen möchte, weil ich die Linie weitergeben möchte, aber selbst gerade keine Möglichkeit habe einen Wurf aufzuziehen, etc.

    2. FCI Standard ist ja nun nicht geschützt - allerdings würde mich soeine Aussage auch sehr misstrauisch machen. Wenn ich so "streng nach FCI Standard" züchte und damit werbe, dann frage ich mich schon warum ich dann nicht in dem Verband bin?

    3. Es gibt ja durchaus Leute die zwei Rassen züchten. Von mir aus, Golden Retriever und haben aber auchnoch eine Flat Hündin. Oder DSH und Malinois. Oder ich kenne jemanden, der hat als "Haus und Schoßhund" französische Bulldoggen und züchtet aber auch für Sport und Dienst Malinois.
    Da kann man als Züchter einen FCI Zwingernamen beantragen, sodass der Zwingername für beide gleich ist, aber man kann auch zwei getrennte nehmen.

    4. Indem du beim entsprechenden Verband nachfragst. Wenn du keine oder eine nur ungenügende Antwort bekommst, würde ich meine Schlüssel daraus ziehen.
    Bei manchen FCI Verbänden ist es aber z.B. so, dass ein Zwingername erlischt, wenn der Züchter 10, 15 usw Jahre keinen Wurf mehr hatte.


    Und zu den tollen Papieren.... "Toll" sind Papiere für mich, wenn sie auf durchdachte Blutlinienführung, die hoffentlich einen gesunden, rassetypischen Hund mit von mir gewünschter Wesensveranlagung zur Folge haben hinweisen. Insofern wären mir "tolle Papiere" alles andere als unwichtig.

    Im Endeffekt brauche ich zur Zeit zwar nicht dringend einen Sitter, aber manchmal wäre es schon nett, weswegen ich nun schaue. Grundsätzlich habe ich jemanden der auf die Tölen aufpasst (guter Freund, unentgeldlich)


    Was er macht? Hund ist den Tag über im Auslauf, wenn er Zeit hat geht er mal ne halbe Stunde an der langen Leine mit ihr raus oder lässt sie mit dem Rüden zusammen etwas toben.
    Ausbildungstechnisch tätig wird er nicht, die ist so weit erzogen und wenn er nicht spazieren ginge wärs auch ok.
    Wir sind lange eng befreundet, ich weiß was er macht und was nicht und wenn er mir heute sagen würde dein Hund hat heut Mist gebaut und es hat mal gescheppert wärs für mich ok.
    Ist es aber nur weil wir wie schon erwähnt, seit Jahren eng befreundet sind und ich weiß, dass wir absolut konform gehen und er nicht unnötig an dem Hund rumerzieht (ob die an der Leine zieht oder nicht ist mein Ding und nicht seins.... und wenn er da keine Lust drauf hat geht er nicht mit ihr sondern lässt sie im Garten laufen).


    Bei jemand anderem sieht das ganze für mich aber anders aus - also im Endeffekt eigentlich nicht anders, aber bei meinem besten Freund und mir sind die Bedingungen einfach selbstverständlich.


    Ich wünsche keine Rudelspaziergänge und die Hunde werden nicht abgeleint. Es gibt keinen Fremdhundekontakt. Ich wünsche keine Ausbildungsarbeit. Ich wünsche keine Maßregelungen.
    Dinge, die ohne Absprache oder entgegen Absprachen ablaufen, wären ein klarer Grund dafür, dass mein Hund dort das letzte mal da war.
    Und ja, wenn ich, idR nicht wenig dafür ausgebe das irgendwer meinen Hund mal ne Stunde rauslässt und dann würde ich so teils überhebliche Aussprüche wie hier zu lesen bekommen, würde ich mir eben einen anderen Sitter suchen. Ganz ehrlich, wenn jemand das kostenlos macht lass ich mir diese Anspruchshaltung eingehen - wenn ich dafür nicht wenig Geld nehme, dann erwarte ich auch das die vorher aufgestellten Regeln eingehalten werden.


    Wenn das für andere ok ist, dass der Sitter rumerzieht, von mir aus. Aber wenn ich sage ich will das nicht und dafür bezahle, dann erwarte ich, dass es eingehalten wird.

    P.S. in meiner Abteilung arbeiten die gewerblichen auch im 3 Schichtbetrieb. Schichtbeginn ist auch Sonntags um 6.... dafür gibt es dann auch Zuschlag. Wer das nicht will, der kann es lassen - aber wer sagt er machts und taucht dann erst um 8 auf, dem wird seine Entscheidung abgenommen.