Beiträge von bordy

    Wem soll diese selbstherrliche Beweihräucherung eigentlich helfen?


    Ich habe diverse Jahre Erfahrung mit z.B Grunderziehungskursen für Anfänger. Man glaubt als jahrelanger Hundehalter, der sich auch etwas beliest schlichtweg nicht, was manch Anfänger eben denkt.
    Manches hätte mir auch so passieren können - manches nicht.

    Die Leute sind vielleicht unerfahren, haben zu manchen Dingen eben andere Ansichten, aber sie sind deswegen noch lange nicht blöd, geizig, etc.

    Ich würde wetten, dass wenn man so die ersten Aussagen als Neuhundehalter der meisten, die sich stehts so echauffieren, durchforsten, würde man bei jedem etwas finden wo man sich heute denken könnte "mein Gott, wie kann man nur".. und da schließe ich mich selbst nicht aus.


    Richtig, es gibt Fälle, da finde ich es schon befremdlich, dass man auch nach mehrmaligen Ratschlägen keinen Arzt konsultiert. Bei anderen Fällen, würde ich auch nicht gehen, denn da finde ich das Forum hier schon recht hysterisch.

    Wegen einmal Magenbrummeln, etwas Durchfall, etc würde ich nun auch keinen Notdienst rausklingeln oder überhaupt zum TA gehen.
    Allerdings haben wir nun lange genug Hunde um Erfahrungswerte zu haben, was gefährlich ist und was ich. Da verstehe ich es, wenn man sich als Anfänger mal Rat holt.


    Nicht immer ganz so selbstherrlich, wäre nett.

    Grundsätzlich ist das was du da beschreibst sicher ein "Motivationsproblem" - ist halt eine Frage welcher Motivation.


    Ich bin vom Grundsatz her auch der Meinung, dass es keinen Sinn macht Sport mit einem Hund zu erzwingen, der das eigentlich nicht will. Allerdings finde ich, ist Grundgehorsam einfach eine andere Baustelle.

    Die Lerngesetze gelten zwar überall gleich, aber Grundgehorsam ist keine reine Spaßveranstaltung und das wissen meine Hunde auch.


    Die Frage ist halt - kann er die Kommandos wirklich? sind sie gründlich aufgebaut?

    Ich würde den Ansatz so sehen, dass ich nochmal von Anfang an gründlich und konsequent aufbaue und dann aber auch erwarte, dass Kommandos befolgt werden. Ein Kommando ist für mich kein lieb gemeinter Verhaltensvorschlag!

    Hierbei kann reine Handfütterung auch gut helfen, aber eben auch grundsätzlich einfach Konsequenz! Vielen Hunden ist es schlichtweg auch einfach zu blöd mit jemanden zu arbeiten, der nicht klar sagt was er will.

    ----> erstmal, jemanden draufsehen lassen ob die Demotivation nicht am falschen Fuehrstil haengt
    ----> wenns das nicht ist, evtl Nasenarbeit und zu guter letzt, falls garnichts geht, den Hund einfach in Ruhe lassen. Schnueffeln etc kann auch ein Zeichen von Ueberforderung sein und es soll auch DSH geben die einfach nichts tun wollen. (meistens liegts aber eher an den ersteren Gruenden)

    idR werden die Ops (für den Menschen) in Deutschland aber doch von jemande getragen - Krankenkassen, soziale Einrichtungen. Das kann man denke ich nicht vergleichen.


    In Ländern, in denen Krankenversicherungen nicht die Regel sind oder nur sehr selektiv zahlen, ist es auch nicht selten das auch Menschen manche Behandlungen eben nicht bekommen.

    ICh sehe da gerade irgendwie das Problem was mache mit dem "Eimer " zu haben scheinen nicht....


    Wenn wir am Wochenende bei den Eltern meines Mannes sind, dann wird eigentlich grundsätzlich zu viel gekocht. Da bleiben immer locker 3-4 Klöse + Fleisch übrig.

    Das kommt zwar in keinen Eimer, aber weggeworfen wirds auch nicht, weil wir alle nicht wirklich die Typen sind die alles 3-4 Tage lang essen wollen. und ob ich jetzt extra für die Hunde z.B. Kartoffeln koche oder Klöse füttere??

    In der Futterrubrik gibt es doch sogar einen eigenen Thread in dem die User für ihre Hunde kochen, die machen auch wenig anders.


    Ich stelle mal die These auf, dass ein Hund, der in einer Familie in der gesund und ausgewogen gekocht wird, vom Tisch mit ernährt wird, oftmals sogar gesünder lebt als viele Hunde die qualitativ schlechtes Hundefutter bekommen.

    Irgendwie wird hier auf einer komischen Basis diskutiert.


    Heterosiseffekt, ja natürlich gibt es den. Nur beim Hund wäre mir der nicht bekannt.

    Statistisch sind Mischlinge (beim Hund) gesünder als ihre Eltern? Dafür hätte ich auch gerne einen Beleg, mir wäre nämlich keine solche Studie bekannt.


    Der Heterosiseffekt ist vor allen Dingen bei Nutztieren bekannt und ja, dass dürfte doch gerade jemanden der in Genetik sehr bewandert ist klar sein, dass liegt doch eben daran das hier extrem durchgezüchtete Linien als Ausgangsbasis genommen werden.

    Und es tut mir ja leid, aber da reden wir von ganz anderen Inzuchtgraden, als mal eine 4-5 Inzucht, wie sie bei manchen Rassen üblich sind.
    Unser junger RÜde führt eine 2-3 Inzucht, was ja einen relativ hohen AHnenverlust bedeutet, aber es ist immernoch nichts gegen das was bei anderen Nutztieren gemacht wird. Da reden wir von Generationen Inzestzucht - und das ganze meistens nur im Bezug auf ein bestimmtes Merkmal.
    Auf diesem Weg zum relativ Homozygoten Ausgangsindividium gibts dann auch viel Ausschuss, der eben geschlachtet wird. Dürfte beim Hund eher schwierig sein.

    Von daher erreicht man diese homozygoten Ausgangsindividuen garnicht. Entsprechend wird dann auch bei Kreuzung kaum der gewünschte Effekt erreicht.


    Mal davon abgesehen, dass bei anderen Nutztieren doch relativ gut messbare Merkmale im Vordergrund stehen. Fleisch-/Milchleistung, Wachstum, etc.
    Beim Hund gehts doch um eher schwer messbare Dinge. Kein Heterosiseffekt der Welt macht aus zwei Jagdhunden einen nicht jagenden Familienschmuser.

    Sorry, ein erwachsener Mensch der sich rücksichtslos benimmt, den erzieht man auch nicht mehr zur Rücksichtnahme - da ist vorher einiges falsch gelaufen.


    Ich Leine deutlich an, bestenfalls rufe ich noch einmal deutlich "Bitte NICHT herkommen lassen" und dann blocke ich - und zwar so deutlich, dass es der andere kapiert. Hat der andere Hund noch ein wenig Individualdistanz, reicht normaler Schritt drauf zu und wegschicken, für die distanzlosen Exemplare wirds halt so heftig wie sies brauchen.


    Im übrigen, mein "Lieblingsfreund" hier, mit Rottimix und Jackrussel, ist auch einer derjenigen, der seine Hunde noch extra hinlaufen lässt wenn man anleint. Weil seine tun ja nichts.
    Vor ein paar Monaten ist es dann eskaliert - sein Rüde versucht auf meine STandheiße Hündin zu springen, ich hab den Hund entfernt, Kerl wird auf einmal schnell und fügt mir eine Zerrung der Halswirbelsäule zu.
    Verfahren wegen Körperverletzung wurde eingestellt, weil zwei Damen mit ebenfalls unerzogenen Labradoren das alles ganz anders sehen.

    Dafür sehe ich den Rottimix in letzter Zeit nicht mehr - es war nur ein reiner in der Umgebung gemeldet und ich habe bei meiner Anzeige, Rottimix angegeben... :mute: tut mir so garnicht leid.

    Ich kenne weder dich persönlich, noch die Dame die behauptet hat, sie wäre bei euch gewesen - und ich habe mit Sicherheit nichts gegen die Ausbildungsmethodik (wir arbeiten selbst so).


    Wie du vielleicht weiter oben liest, so wurde hier auch nichts "unkommentiert" stehen gelassen - mehr als einer hat seine Zweifel geäussert. Persönliche Antwort, wer gemeint ist, wird man wohl kaum mehr bekommen, denn die Userin ist nicht mehr aktiv.


    Aber was soll man hier auch Namen schreiben? Das Forum ist nicht besonders auf dieses Thema spezialisiert, es kennt sich eh keiner und die Stille Post, nachdem jeder von anderm weiss, dass das so gaaaarnicht funktioniert, die dürfte doch jedem Sportler bekannt sein... und dem Rest, kann es eh egal sein.

    Zitat

    Ach...und du meinst, das Sarkasmus der TE weiterhilft???


    Entschuldigung, dass mir bei so viel Blödfug ein Kommentar rausgerutscht ist - allerdings erst, nachdem ich mich realistischer geäussert habe, als z.B. du das getan hast.


    Vor allen Dingen sieht man ja was die ganzen "guten Ratschläge" gebracht haben. Eine TS die sich verständlicherweise nicht so anschnauzen lässt, sich abgemeldet hat und es sich so garantiert nichts ändert.

    Dummerweise existiert aber keine komplette Nahrungskette mehr, sodass man sagen könnte "das regelt sich von selbst".
    Nebenher haben sich vielerorts auch von selbst, Tiere angesiedelt, die dort natürlicherweise nicht hingehören, keine wirklichen Feinde haben und dann großen Schaden anrichten.


    Beispiel Fuchs:

    Welche natürlichen Feinde hat der noch, bzw welche große Nahrungskonkurenz?

    Lass ich den machen, so "reguliert" sich das sicher irgendwann irgendwie - ein beliebtes Mittel zur Selbstregulation sind z.B. auch Krankheiten.
    Aktuell gilt Deutschland meines Wissens als Tollwutfrei - welcher Hundehalter möchte sich demnächst wieder damit auseinandersetzen, dass sich sein Hund evtl. mit Tollwut infizieren könnte? Oder Staupe?


    Und, wie viele Leute sind noch begeistert von Wölfen und der Idee z.B. Herden mit Herdenschutzhunden zu schützen, wenn der eigene "der will nur spielen" beim "nur mal gucken an den Schafen" vom HSH ein paar kräftige gefangen hat?