Beiträge von bordy

    Wie schwer sind deine Hunde?


    Fütterst du am STück oder gewolft?


    Die STücke können zu groß sein, zu viel Fett, das Fleisch kann zu kalt sein, etc...


    Ich würde hier erstmal einen ordentlichen Plan erstellen, Fleisch runterfahren, mit Kohlenhydraten ergänzen und mich dann langsam wieder rantasten.

    Zu 1. `:


    Eine besondere Qualitaet kann sein, die absolute Freiheit bei einer anderen Krankheit (Hd Vererbung ist nicht zwingend dem Genotyp zuzuordnen), besondere Arbeitsleistung, eine seltene Blutlinie etc.

    Es gibt in der Zucht nicht nur schwarz und weiss und manchmal muss man Risiken eingehen.

    4. :

    Es geht ja nicht nur um fruehere Abgabe, sondern auch um spaetere. Ein Zuchtverband kann auch vorschreiben, dass z.B. Alter 8 Wochen und eine Wurfabnahme nicht ausreicht, sondern auchnoch Untersuchungen gemacht werden muessen, bevor die Welpen freigegeben werden, oder eine zweite Wurfabnahme.
    Im Einzelfall kann ein Zuchtverband dann auch entscheiden das er auf die zweite Abnahme verzichtet - Beispielfall: Zuchtverband schreibt zweite Abnahme in der 9. Woche vor, Zuechter erkrankt in der 8. Woche schwer, kann Welpen nicht mehr betreuen, Zuchtverband genehmigt Ausnahmeregelung und gibt die Welpen bereits mit 8 Wochen frei.


    Im uebrigen ist sicher nichts schlimmes dabei, wenn man manche Dinge nicht weiss und nachfragt. Der Punkt, der das ganze bei mir aber in gewisser Weise zu einem Reizthema macht ist, dass nur allzu oft, eigentlich sinnvolle Regelungen aus dem Zusammenhang gerissen werden, um sie dann so zu durchloechern, dass man meinen koennte, sie waeren grob fahrlaessig.


    Wenn es sachlichh bleiben soll, wuerde es vielleicht auch weiter helfen, nicht direkt Smilies mit irgendeinem Sueffisanten Grinsen zu waehlen?
    Viele deiner Fragen beantworten sich selbst, wenn man denn wirklich Interesse am Thema hat.


    1. Zum Beispiel wenn der Befund Aufgrund einer Verletzung entstanden ist und/oder der Hund derartige andere Qualitaeten hat, dass in einem speziellen Fall dieses hoehere Risiko in Kauf nehmen kann.

    2. Zum Beispiel bei einer sehr seltenen Rasse, um danach wieder Auszucht zu betreiben.
    Inzucht?Inzestzucht ist nicht prinzipiell schlecht (siehe: Grundlegendste Kenntnisse der Genetik und Zucht...), wenn sie denn ordentlich Ueberwacht und Konsequenzen gezogen werden.

    3. Zum Beispiel Kreuzungen unter verschiedenen Schlaegen einer Rasse, die derzeit als zwei Rassen gefuehrt werden, um den Genpool zu verbreitern.
    (Sinn erschliesst sich ebenfalls wieder mit Grundlegenden Kenntnissen..)

    4. Wenn aus persoenlichen Gruenden die Wurfabnahme nicht fristgerecht erfolgen kann z.B.
    Bei vielen Vereinen gibt es auch mehr als eine Wurfabnahme.


    5. Und auch hier, wuerde ein Smilie weniger helfen.
    Wenn du heute zum Roentgen gehst, dann darf man dir Schutzmechanismen, gesetzlich vorgeschrieben, auch nicht extra berechnen, denn ohne darf dies einfach nicht durchgefuehrt werden. Trotzdem verursacht die Einhaltung dieer Bestimmungen Kosten, die auf dich umgelegt werden.
    Anders ist es hier auch nicht. Ein Hund mit VDH Papieren darf nicht ohne selbige abgegeben werden - sie verursachen aber auch Kosten, auf denen der Zuechter natuerlich nicht sitzen bleiben moechte.
    Also werden diese umgelegt.

    Was aber definitiv nicht erlaubt ist, ist eine Vorgehensweise, wie sie in Zeitungsannoncen oft angeboten wird... ohne Papiere 300, mit 400 Euro.

    Zitat

    Ich habe mir jetzt überlegt Amy morgens nur eine halbe Dose Nassfutter und eine Möhre zu geben und dafür am Nachmittag mehr Fleisch.. Wie viel Fleisch soll ich ihr dann geben? Ich muss dazu sagen das Amy noch ein paar Gramm abnehmen soll (sie ist zwar schlank, aber wegen kaputter Bandscheibe soll noch ein bisschen runter) sie aber IMMER Hunger hat und auch nicht hungern soll ;) Muss ich ihr zusätzlich noch Reis, Nudeln, Kartoffeln etc. geben oder muss das nicht sein? Sorry für die blöden Fragen :ops:


    Ich hab gerade nicht im Kopf was dein Hund wiegt und von welcher Dosengroesse wir sprechen - aber wenn dein Hund eher abnehmen soll,wuerde ich mir im Endeffekt die Gesamtration planen und davon dann die halbe Dose am Morgen abziehen.

    Ne halbe Dose (800g?) fuer einen Retrievergrossen Hund (schaetz ich jetzt mal), dazu noch eine Portion Fleisch und auch noch Nudeln etc... da wird eher zugenommen.

    Zum Vergleich:

    Ich habe hier noch Dosen rumstehen gehabt, mit 87% Fleischanteil. Die habe ich die letzten Tage verfuettert. Da gabs 400g Dose, dazu noch etwas Kartoffeln/Kohlenhydrate, etwas Gemuese, Oel und Algenkalk. Meine Huendin wiegt 28kg, wird sportlich gefuehrt und soll nicht abnehmen.


    Am Anfang wollen viele viel zu viel Fleisch..


    Und wenn der Hund Hunger hat, mit Gemuese auffuellen, nicht mit Kohlenhydraten.

    Kind hin oder her, es kommt ja schon darauf an, ob jetzt mal für einen Monat halt die Reserven für Spielereien aufgebraucht sind, oder ob es wirklich allgemein so knapp ist das man einfach am nötigen einsparen muss.


    Dann wird eben an allem gespart und ich mache da sicher bei keinem halt. Ich kaufe mir nun selbst sicher nicht fürs ABendessen das teure Angussteak, während die Billigdose im Napf landet.

    Man kann auch günstig gut kochen.... dann gibts halt nicht jeden Tag Wurst, sondern es wird eher Gemüselastig gekocht. Davon kann man auch einen Hund locker gut miternähren und auch einem Kind schadet etwas weniger Völlerei sicher nicht.


    Wenn ich gerade die 10 Euro Praxisgebühr nicht locker hab, dann renn ich auch nicht wegen jeder Kleinigkeit zum ARzt (wie eh schon nicht), ähnliches beim Hund.


    Diese künstliche Trennung, an wem man was spart verstehe ich nicht so ganz - denn das ist doch wirklich eher unrealistisch. Wenn es wirklich knapp wird muss jeder kürzer treten.

    Zitat

    Das "Eigentum" anderer Leute ist aber in diesem Fall ein Lebewesen, um das sich monatelang nicht gekümmert wurde, es anscheinend nicht von Interesse war, ob es dem Hund überhaupt gut geht.

    Würde es hier um eine Kommode gehen, gäbe ich dir Recht.


    Gaby und ihre schweren Jungs


    WUrde sich das wirklich nicht?

    Was soll man denn von China aus machen?


    Ich würde nicht behaupten, dass ich absolut sicher davor bin, nicht irgendwann mal eine Pflege über längere Zeit in Anspruch zu nehmen. EIgentlich ist das niemand.
    Der Broterwerb ist nunmal auch wichtig und es gibt auchnoch Krankheiten oder persönliche Umstände.

    Versetzt man sich mal in die andere Seite, in der man vielleicht keine andere Wahl hat als den eigenen Hund über einen längeren Zeitraum vertrauensvoll in Pflege zu geben und kommt dann wieder und bekommt, entgegen aller Vereinbarungen dann vor den Latz geknallt das man selbigen nicht mehr rausrücken möchte - da hätte wohl kaum einer Verständnis.
    WIe man die Konditionen dieser Pflege dann aushandelt, dass ist doch Privatangelegenheit. Wer weiss, wie das persönliche Verhältnis ist, wer wem vielleicht was schuldig ist...


    lotuselise


    Was auch immer du mir mit diesen Links nun andeuten willst - aber ja, ich reagiere auf diese Stammtischparolen im Stil von "ja wenn du in Ägypten nackt am Strand liegst", nur weil es sich hier wohl nicht nur um einen Deutschen handelt der ausgewandert ist, sondern um einen Chinesen der in sein Heimatland zurückgeht, schon empfindlich. Denn sie müssen absolut nicht sein und sind wenig zielführend.
    Fakt ist nunmal, in anderen Kulturkreisen sind die Wertvorstellungen manchmal anders. Anders heißt aber nicht falsch.


    Nochmal abschließend :
    Würde ich mich heute gezwungen sehen auszuwandern und ich würde vertrauensvoll meine Hunde bei einem Freund lassen, für den ich vielleicht auch schon viele Dinge getan habe, würde meine Hunde nach einer gewissen Zeit (sagen wir mal 6 Monate) nach holen wollen und bekäme dann eröffnet, dass ich sie nicht wieder bekommen würde weil man sich so daran gewöhnt hat.... bei mir wärs aus mit lustig.

    Zitat

    Passt nur auf, am Ende ist der Mann total erleichtert, weil er nicht extra wegen Hund und seinem Verantwortungsgefühl nach Deutschland reisen muss ;) :D


    Kann es sein, dass du ein klitzekleines Problem mit Vorurteilen mit Menschen aus anderen Kulturkreisen hast?


    Es ist ja niemand verpflichtet, sich bezüglich Umgangsformen weiterzubilden, aber man sollte sein Unverständnis vielleicht nicht noch dauernd in die Welt hinaus posaunen.


    Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, wie viele hier anscheinend NULL Gefühl für das Eigentum anderer Leute haben und wie wenige davor zurückschrecken würden rechtswiedrig zu handeln, um ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen.
    Wenn ich weiß, dass mir die Konditionen einer Pflege nicht passen - dann lehne ich sie spätestens beim zweiten mal ab. Punkt!

    Naja, wie man aus soeiner Fragestellung nun wieder eine Situation im Stil von "arme brave Deutsche, wird von bösem Ausländer ausgenutzt" konstruieren kann..... :hust:


    Wenn ich heute einen Hund zu den vereinbarten Konditionen (billiges Hundefutter, kein Schlafplatz etc...) aufnehme, dann ist das doch erstmal meine Entscheidung. hat irgendwer, irgendjemanden dazu gezwungen?


    Hat man jemanden unter Androhung von Gewalt den Hund untergeschoben? :roll:


    Wenn das alles so ein großes Problem wäre, dann hätte man a) direkt abwinken können und b) spätestens beim zweiten Mal sagen können "du nö, ich mach das so nicht, bzw nur zu Bedingung XY".
    Es hat sich ja scheinbar aber keiner daran gestört, sondern es eher wohlwollend zum eigenen VOrteil (Hund, Zuwendung) genutzt.

    Und jetzt, kommt es wohl so wie vereinbart und dann schreckt man auf einmal vor nichts mehr zurück?

    Das ist, Gelinde ausgedrückt, Moralisch auch keinen deut besser als zu erwarten, dass jemand umsonst meinen Hund betreut.

    Rein rechtlich wird der Hund auch weiterhin dem Mann gehören - ausser man möchte bewusst eine Falschaussage machen und darauf hoffen das einem das Gericht glaubt.

    Die "Chance" besteht höchstens darin, die entstandenen Kosten für Unterhalt und Pflege vom Eigentümer zurückzufordern. Über diesen längeren Zeitraum, dürfte da auch gut was zusammenkommen.

    Ob man das dann so ok findet, ist dann aber die nächste Frage....
    Wenn ich einen meiner Hunde, für sagen wir mal, 2 Wochen bei einem guten Freund unterbringe, dem ich in anderen Bereichen auch immer mal wieder helfe, dann zahle ich dafür auch keine großartigen Summen und sollte mir derjenige dann bei Abholung dann auf einmal mit horrenden finanziellen Forderungen kommen, wäre ich doch eher weniger begeistert. Die Konditionen waren ja klar und wenn sie ihm nicht passen, hätte er den Hund nicht nehmen müssen.
    Das ich meinen Hund nicht irgendwo für Monate abladen würde ohne für die Kosten aufzukommen, ist ja wieder ein anderes Thema, aber grundsätzlich...