Beiträge von bordy

    Der Punkt an der ganzen Geschichte ist doch, je mehr Akzeptanz man der ganzen Geschichte zukommen lässt, desto häufiger wird es "ausversehen" dazu kommen. Das sieht man an genug anderen Beispielen und ich denke es ist bei solchen mehr oder minder angeblichen Upswürfen auch nicht anders.

    Die Motivation aufzupassen erhöht sich idR dann doch, wenn der jenige sich wirklich auch bewusst ist, dass er etwas schlechtes macht. Läuft das ganze unter "Kavaliersdelikt", wird auch eher weniger aufgepasst...


    Beispiel:

    In anderen Ländern wird es wirklich schwer geahndet, wenn man zu schnell fährt und ich habe die Erfahrung gemacht das es auch kaum wer tut, weil es gesellschaftlich wirklich verpöhnt ist.

    In D gilt das irgendwie als "nicht so schlimm", auch wenn jedes Jahr X Menschen umkommen wegen "nur ein paar km/h" zu schnell. In Folge dessen kenne ich Leute, die teilweise mehrmals im Monat Zettelchen kassieren... und, wer von uns hat noch keinen Kassiert? Und, mal ehrlich, wer hätte diesen bekommen, wenn er mit dem akuten Bewusstsein gefahren wäre, dass er durch genau diese paar KM/h knapp daran vorbei war jemanden, oder sich selbst, umzubringen?

    Zitat

    Hasendraht, das ja mal ne gute idee..das als Netz machen...echt gut.
    Hm, gitter selber machen, wäre mega geil, nur ich kann NICHT schweißen. Zu wem gehe ich denn da ? welche Firma würde soetwas machen ??

    Danke


    Naja.... Schlosser??


    ein fester Hasendraht, womöglich mehrfach wäre aber wohl einfacher und preisgünstiger...

    Ja genau, nun ist jeder Hund der nicht permanent irgendwen begrüßen möchte unverträglich?


    So macht man sichs natürlich auch leicht.


    Mal eine Frage : wie haltet ihr das mit anderen Spaziergängern?


    Müssen die eben auch damit leben, dass eure Hunde "mal Hallo sagen"?


    Haben die eben auch Pech gehabt, weil ihr es nicht einseht eure Hunde so weit zu erziehen, dass sie ohne Kontaktaufnahme leinenlos an einem anderen vorbei gehen?


    Und wenn ihr das nun mit nein beantwortet - warum ändert sich das ganze schlagartig, wenn dieser andere Spaziergänger nun einen Hund dabei hat?

    Warum hat man dann eben damit zu leben, beim ruhigen Spaziergang permanent gestört zu werden?
    Weil man so doof war und sich einen Hund zu kaufen?


    Wenn ich alleine spazieren gehe, dann habe ich damit zu leben das dort auch andere Menschen laufen. Aber ich habe nicht damit zu leben, dass mich diese andere Menschen gegen ihre Langeweile verwenden, mich zuquatschen und mich bedrängen wenn ich nicht eindeutig signalisiere, dass ich Lust auf einen Plausch habe. Ich habe nicht damit zu leben das mich irgendwer begrabbelt, wenn ich signalisiere, dass ich das nicht will.

    Anders halte ich es auch nicht mit meinen Hunden.
    Wenn mein Gegenüber seinen Hund so weit in Griff hat, dass dieser frei an meinen vorbei geht ohne sie zu belästigen, bitte. Ist mir nur Recht, ich erwarte von keinem das er anleint. Aber wenn das Erziehungstechnisch nicht drin ist, dann bin ich auf einmal die, die das ausgleichen muss, während meine Hunde keinem was tun?
    Ja, so kann man das auch lösen :hust:
    Kann man sich das eigentlich garnicht vorstellen, dass es Hunde gibt die keinen Kontakt mit Fremdhunden wünschen und das auch körpersprachlich kundtun ohne den andern umzubringen? Und das man das nur erhält, in dem man dafür sorgt das das Erfolg hat - weil man sonst irgendwann wirklich einen Hund hat, der erst draufhaut und dann frägt?

    Zitat


    Ganz einfach: ruhig hinlaufen, anschnuppern und seiner Wege gehen ist normal, sozialkompetent und gesellschaftsfähig. Direkt draufhauen weil ein anderer Hund einem zu nahe kommt ist es nicht. Drum ist man als Halter unverträglicher/distanzierter Hunde in der Pflicht zu warnen.

    Unsere Doggenhündin war mit anderen Hündinnen unverträglich. Hörte aber gut. Trotzdem hab ich sie IMMER angeleint wenn ein fremder Hund kam und erstmal abgeklärt welches Geschlecht uns gegenüber steht um notfalls vorzuwarnen. Und jetzt mit Ewok lein auch ich erstmal an solang er sich unhöflich benimmt.

    Warum sollten sich Halter völlig unproblematischer Hunde (heranstürmende Tutnixe sind nicht unproblematisch ;-) ) so nen Stress machen? Ich habe unproblematische Hunde noch nie angeleint und werde es auch nicht tun. Wer sich anderen Hunden ruhig und höflich nähern kann und sich zurückziehen kann wenn der andere einen nicht mag hat diese Freiheit verdient.

    Wir sind keine Eremiten die allein mit Hund durch die Welt stapfen und ein Recht auf Einsamkeit haben. Menschenbegegnungen gehören dazu. Genauso wie Hundebegegnungen, Wildbegegnungen etc. Muss man halt können. Wers nicht kann muss gesichert werden.


    Na wie ich das liebe, wenn direkt derartige Scherzchen unterstellt werden.


    Wer redet hier davon, dass es in Ordnung wer jeden dahergelaufenen erstmal zu verdreschen? :roll: Das verstehe ich nicht unter distanziert und ich glaube auch niemand anders.


    und wer sagt eigentlich, dass es vollkommen normal ist, jeden dahergelaufenen Hund erstmal zu belästigen?


    Von einem wirklich achso sozial kompetenten Hund erwarte ich, dass er nicht nur seine Nase in den Hintern eines xbeliebigen andern schieben kann, ich erwarte auch, dass er entsprechend Abstand hält, wenn sein Gegenüber schlichtweg kein Interesse hat.
    Ich erwarte durchaus auch, dass er das merkt, ohne das der Gegenüber direkt drohen muss.

    Wenn mein Hund das nicht kann, ja, dann erwarte ich, dass der Halter des achso unproblematischen Hundes, "sich diesen Stress macht" - sonst mache ich seinem Hund selbigen.

    Meine ältere Hündin wird jetzt 11 und hat den ganzen "Sozialiserungszirkus" mitgemacht. Hundewiese, Spaziergänge im Ballungsgebiet, andauernde leinenlose Begegnungen.
    Endergebnis? Ein Hund der schlichtweg keine Lust mehr auf andere hat. Wehren tut sie sich trotzdem nicht. Sie steht da und signalisiert ganz einfach, dass sie null Interesse verspürt.
    Ein Hund, der das ignoriert und ihr trotzdem die Nase in den Allerwertesten schiebt, der ist nicht sozialkompetent, sorry, und das wird er auch nicht wenn man sich das noch so sehr schön redet.
    Ich habe jahrelang den Fehler gemacht und habe sie in diesen Situationen nicht gestärkt - und jetzt ist für mich der Punkt erreicht, da möchte ich meinem Hund schlichtweg einen schönen Lebensabend ermöglichen und sehe garnicht ein, dass sie sich permanent mit irgendwelchen pseudosozialkompetenten Kaspern auseinandersetzen muss.
    Unsere andern verstehen übrigens durchaus das sie keine Lust auf andere hat ohne jemals eine gefangen zu haben, komisch, oder? :hust:


    Für einen erwachsenen Hund ist es schlichtweg nicht natürlich sich permanent mit irgendwelchen Fremdhunden auseinandersetzen zu müssen. Es gibt dann aber eben Hunde, die kommen mit dieser sich in den meisten Gegenden bietenden Situation besser klar und andere schlechter.

    Solange meine Hunde klar komunzieren, dass sie ihr Gegenüber nicht interessiert, sehe ich auch nicht wirklich ein warum ich auf den nächsten Baum hüpfen sollte, nur damit sich mein Gegenüber nicht die Mühe machen muss, seinem Hund respektvolles Verhalten beizubringen. Würde er das nämlich können, wäre es kein Problem sein einfach ohne Kontakt seiner Wege zu gehen.


    Das alte Schaf reagiert auf derartige Bedrängnis eben mit erstarren und leidvollem erdulden - die youngster wären eben relativ schnell an dem Punkt, deutlicher zu werden. Trotzdem, sinds keine "Arschlochhunde", und auch nicht sozial inkompetent. Die verstehen nämlich idR, wenn das Gegenüber einfach kein Interesse hat...

    Zitat

    Also ich gehe keinesfalls davon aus, daß alle nur herumlaufen um mein Haustier zu bespaßen und ich erwarte auch nicht, daß jemand mit einem großen Schild herumläuft wenn er keinen Kontakt möchte. Ich erwarte allerdings, daß ein Hund der sich im Freilauf befindet und der von seinem Halter auch nicht zurück oder ins Fuß gerufen wird, sozial Verträglich ist und nicht gleich droht,warnt und abschnappt wenn mein Hund sich ihm nähert um mal kurz "Hallo" zu sagen. Da denke ich ist schon der Halter des Hundes in der Pflicht der sich nicht mit anderen Hunden verträgt mich zu informieren.

    LG Franziska mit Till


    aber warum gehst du davon aus, dass nur weil ein Hund nicht direkt hektisch eingesammelt wird, selbiger auch scharf darauf ist, dass dein Hund "hallo" sagt?


    Warum schiebst du diese Verantwortung an den anderen Hundehalter?


    Konstruierte Situation - anderer Hundehalter steht mit Hund auf Wiese, Hund schnüffelt, interessiert sich nicht für deinen Hund, hat offenkundig keine Lust auf Kontakt - warum muss da ein Hund ungefragt "hallo" sagen?

    Warum geht man davon aus, dass das eine gute Idee ist?

    Es stellt sich die Frage, ob da nicht viel eher bei vielen eine falsche Herangehensweise herrscht.

    warum muss ich am besten noch mti einem großen Schild rumlaufen, um zu demonstrieren das kein Kontakt gewünscht wird?


    Warum nicht andersrum? Warum fragt man nicht generell erst nach ob Kontakt erwünscht ist?

    Warum geht man grundsätzlich davon aus, dass alle nur rumlaufen, um das eigene Haustier zu bespaßen?

    Ja unternimm mal was, kommt richtig viel bei raus... (da finden sich dann auf einmal haufenweise Leute die gesehen haben, dass das alles ganz anders war) |)


    Irgendwie wird hier fortlaufend vergessen, dass es meistens einen guten Grund hat, warum aus einem "distanzierten" Hund, dem andere egal sind, einer wird, der wirklich direkt zum Angriff über geht, wenn ihm irgendwer zu nahe kommt.

    Ein paar mal vom "der will nur spielen" überrannt, reicht aus, um aus einem distanzierten, aber neutralen Hund einen, wie wurde es hier so nett formuliert "Arschlochhund" zu machen. Allerdings würde ich eher den anderen als das "Arschloch" bezeichnen - denn das ist irgendwo noch deutlich "sozial inkompetenter" als einer, der vollkommen natürlicher weise nicht mehr Lust auf jeden dahergelaufenen Fifi hat.

    Ich weiß ja nicht, ob ich die einzige bin, der das auffällt - aber mir geht es garnicht irgendwie um die nicht genaue Herkunft.

    Aber da habe ich ein Futter, das zu 60% deklariert ist. Angeblich enthält es nur Fleisch, Mineralstoffe und Inulin. Was ist da noch drin?
    Wenn ich frisch füttere, dann ist das auch nicht ausgewogen.


    Von DM gibt es auchnoch eine Futterlinie, die nennt sich "naturverliebt". Das Futter ist sicherlich nichts für höchste Ansprüche, aber deutlich besser als die normalen Dosen von DM. Wenn aber doch, würde ich das geben.


    (ich würde es auch nicht machen, aber da ich manchmal am We Dose gebe habe ichs ausprobiert - optisch ok, leider Durchfall bei meiner Hündin)