Beiträge von bordy

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    Wenn ich jetzt wegen meinem Hund auch noch zum Ermnährungswissenschaftler latsche, halten mich in meinem Umfeld mit Sicherheit einige für bescheuert. Mich eingeschlossen.


    Warst du nicht eine derjenigen, die immer der Meinung war, ihr Hund hätte kein Übergewicht?


    Von daher wundert es mich gerade schon etwas, dass du vermutest dein Hund wäre im Hungerstoffwechsel. Dafür wäre ein Indiz, dass die Figur (gerade bezüglich Muskulatur) eben nicht passt.


    Im übrigen, wird unsere Seniorhündin, (nachdem ich auch nur ein paar Jahre reden und erklären musste) in sofern abnehmen, dass ihr Magen Darmtrakt (nach Magenschleimhautentzündung) erstmal mit Schonkost wieder aufgebaut wird. Dann wird sie selbst gekochte Mahlzeiten erhalten, mit hohem Rohfasergehalt, gedroselter Fettzufuhr (nach ABsprache mit dem Tierarzt, da evtl eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vermutet wurde) und sehr wenig Kohlenhydraten. Die Futtermenge wird aber Gesamt trotzdem relativ hoch sein, damit der Stoffwechsel nicht runter fährt.

    Wirklich effizient und dauerhaft abzunehmen ist meiner Meinung nach mit kaum einem Trockenfutter möglich.

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    der hund ist einfleischfresser!!!


    Nö.

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    meiner hat auch schon mal einen wildschwein oberschenkel komplett bekommen(ein freund von mir ist jäger) das wäre dann ja überhaupt die aller aller aller beste art gerechte fütterung!!!

    Super, Aujetzky lässt grüßen.

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    Tschuldigung, ich muss nochmal: Geht es nur um die fehlende Muskulatur in der Lendengegend oder allgemein?
    Bein, Schulter und Nackenmuskulatur sind mMn nämlich stark ausgeprägt. :???:


    Den Mops finde ich übrigends etwas zu dick.


    Ich meine speziell den Bereich der Lenden und am Rücken. auf den ersten Bildern sieht ihre Figur gut aus, aber auf dem angesprochenen letzten auf dem die Rippen und das Rückrad extrem herausstechen fehlt für mich deutlich Rückenmuskulatur.

    Kann es sein das zwischen den Fotos einige Zeit liegt?

    Und wie gesagt, es gibt zwar Rassen die häufig diesen gewölbten Rücken haben, aber bei sehr vielen ist es schlichtweg auch eine Schonhaltung...

    Auf dem letzten Bild täte ihr etwas mehr schon gut.


    Möhren sind übrigens recht "süß"...

    Der gezeigte Cane Corso ist für mich mal ein Hund der zeigt, dass auch ein Molosser nicht rumlaufen muss wie eine Tonne auf vier Beinen, "weil das halt so ist".

    Wo der zu dünn sein soll erschließt sich mir auch nicht? Weder stechen die Rippen hervor, noch die Wirbelsäule, noch ist der Bauch extrem eingefallen. Die Rippen scheinen höchstens durch, was ein massiver Unterschied ist.
    Die Kommentare vonwegen, er wäre zu dünn sind für mich ehrlich gesagt eher davon geprägt, dass das gewohnte Bild schlichtweg anders ist.

    Auch wenn ich ansonsten kein Molosserfan bin, muss ich ehrlich sagen, ein sehr schöner Hund!

    Beim Alaskan Husky fehlts für mich allerdings definitiv. Ich würde nicht sagen, dass man hier nun X Kilos an Fett drauf füttern muss, aber die niedrige Körpermasse verbunden mit für mich irgendwie mangelhafter Muskulatur lassen den Hund schon ungesund dünn aussehen.
    Auch, bzw gerade bei Windhunden (die ja häufig gefüttert werden können wie sie wollen und trotzdem nicht zunehmen), kommt ja zur sehr schlanken Figur dann aber normalerweise stark ausgeprägte Muskulatur, die dafür sorgt, dass es dem Hund nicht an Körpermasse fehlt. Das fehlt mir bei diesem Hund aber komplett und daran würde ich arbeiten - besonders in Verbund mit der meiner Meinung nach hochgezogenen Lendengegend, die bei vielen Hunden eine Schonhaltung darstellt.

    Der beste Vergleich hiermit ist der zuletzt gezeigte Hund.
    Ja, der Hund ist dünn und würde von mir wohl auch keine strikte Diät bekommen sondern schlichtweg einfach normal weiter gefüttert werden, ohne kleine "Extras" groß abzuziehen. Der entscheidende Unterschied ist aber, dass hier die Muskulatur stimmt. Gerade im Lendenbereich gut zu erkennen.


    der zuletzt gezeigte Schäfer(mix?) sollte auf keinen Fall mehr zunehmen, sondern sieht für einen so jungen Hund eher relativ kräftig aus.
    Im Vergleich mit dem Basset natürlich nicht - aber dazu kann ich kaum etwas sagen, denn dieser Hund ist für mich schlichtweg fett. Gerade, weil die Anatomie eh für Gelenkprobleme prädestiniert, sollte er wirklich eher schlank gehalten werden.
    Vorsicht allerdings bei zu langen Spaziergängen, so lange er noch so schwer ist - kann mehr schaden als gut tun, so ähnlich wie joggen bei stark übergewichtigen Menschen.
    (aber vielleicht hat er auch nen breiten Brustkorb und lockeres Bindegewebe... plötzlich bekommen. Kleiner Scherz am Rande |) )

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    Bordy: Niemand spricht von Menschen oO


    Och doch, hier wird häufig darüber gesprochen - meist im Zusammenhang man würde seinen eigenen "Magerwahn" auf den Hund übertragen.


    Retriever:

    Ich würde da evtl langsam die Verdauung ankurbeln durch Gemüsezugabe...


    Die alte Hündin wird als Diät (wenn sie denn mal wieder auf dem Damm ist) frisch bekommen - also mageres Fleisch und viel viel Gemüse dazu.

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    Dann jammern wir gemeinsam weiter.
    Aber ich stelle Nala auch alle 3 Monate meinem Doc vor - gott sei dank unentgeldlich


    Was fütterst du?


    Das Problem was du wohl hast, ist das gleiche wie viele Diät haltende Menschen:


    Dein Hund scheint sowieso ein guter Futterverwerter zu sein und durch immer weniger Futter fährst du die Verdauung immer weiter zurück und dein Hund wird von immer weniger FUtter zu dick.


    Ich würde versuchen das ganze durch das Geben von viel "Füllstoff" anzukurbeln... und evtl die Ernährung umzustellen (je nachdem was du jetzt gibst).


    Zu manchen in den letzten 15 Seiten gezeigten Bildern will ich schon garnichts mehr sagen - aber bitte mal zur Reflektion: wenn mein Grund dafür ist, dass eine bestimmte Rasse im Gegensatz zu anderen ihrer Spezies eine Fettschicht mit sich herumtragen sollte, obwohl es im Prinzip Hunde wie jede andere sind, "es steht so im Rassestandard", dann sollte man das doch wirklich überdenken!


    Ich lese allgemein nur noch Magerwahn hier, Magerwahn da. Aber schaut euch mal Bilder von vor 40-50-60 etc Jahren an, oder auch nur vor 30 - vielleicht eure Klassenfotos. Und dann vergleicht diese Bilder mal mit Klassenfotos von heuten.

    Die Wahrheit ist, Deutschland verfettet immer mehr und beim Menschen ist Übergewicht recht klar definiert. Ein beunruhigender ANteil der Kinder heutzutage ist übergewichtig oder sogar stark übergewichtig.
    Das scheint aber irgendwie an einigen vorbei zu gehen... und diese Entwicklung überträgt sich scheinbar auf die Hunde.

    Ein Mensch, der keinen wabbeligen Bauch hat und keine große Speckschicht ist nicht automatisch untergewichtig. Ein Hund auch nicht.

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    Schade, dass in dem Text nicht erwähnt wurde, dass Schäfer ihre Hunde vielleicht auch anleinen sollten, damit diese nicht fremde Hunde oder Reiter anpöbeln. Da kann ich es verstehen, wenn Hundehalter dann stinking sind, bzw. muss man sich dann auch nicht wundern, wenn Hunde vor den Schäfer-Hunden weglaufen und einmal quer durch die Schafherde gejagt werden.


    Wie kommen denn andere Hunde abgeleint so nah an eine Schafherde, dass sie da durchgejagt werden können?