Man kanns auch übertreiben - ich bin sicher nicht unvorsichtig und möchte auch nicht verharmlosen, aber ich habe für meinen Teil keine Glaskugel...
Beiträge von bordy
-
-
Die Frage sollte vor allen DIngen erstmal sein, wenn man die Kosten nicht tragen kann - wollen die, die es verantworten müssen, dass wirklich?
Ich kalkuliere für meine Schäferhündin 100 Euro im Monat. Da ist aber 50 Euro ansparen mit eingerechnet. Das ist das absolut "nötige".
25 Euro Futter. So billig, weil ich günstige Fleischquellen habe..
6 Euro Haftpflicht.
133 Euro Steuer (jährlich)
ca 50 Euro "fix" im Monat - dann kommen eben nochmal 50 Euro hinzu, die ich Monatlich für Tierarzt weglege.Diese 100 Euro sind aber schnell gesteigert, wenn der Hund z.B. nicht günstig frisch gefüttert werden kann, sondern gutes TF her muss. Wenns dumm läuft, wäre dann nur das 50 Euro im Monat bei der Größe Hund.
Spielzeug, Leckerchen, Hundeschule, Hundesportverein, Schlafplatz, etc sind zwar nicht alles Dinge die man machen "muss", aber ganz ohne schauts auch mau aus.Von Tierarztkosten wollen wir garnicht sprechen.
Meine alte Hündin gehört eher zur gesunden Sorte, trotzdem hat sie seit letztem Jahr eine Schilddrüsenunterfunktion, die erstmal mit Bluttest Diagnostiziert werden musste (150Euro), muss seitdem täglich Tabletten nehmen (20 Euro Monatlich, bis an ihr Lebensende) und hat uns im April innerhalb von 1,5 Wochen, wegen einer "Magenverstimmung" über 900 Euro gekostet.
Bis auf das letzte, wäre alles nichts gewesen was tödlich gewesen wäre, aber der Hund hat gelitten.
Wenn deine Eltern es nicht einsehen, dieses Geld auszugeben, weil sie keinen wirklichen Bezug dazu haben, was ist dann? -
ZitatAlles anzeigen
Also mir wurde das ganze auch beschrieben, denn mein eigentlicher Welpe hätte aus einem solchen Wurf stammen sollen.
Die Hündin kannte die Züchter sehr gut, war dort auch öfters untergebracht für Urlaub, oder mal nen Wochenende etc. Sie kam erst zur Züchterin, als der Ultraschall positiv war.
Sie wirkte auf mich sehr ruhig und ausgeglichen und hat letztendlich 11 Welpen geworfen, wären es nur 4 oder 5 gewesen hätte ich mir auch Gedanken gemacht.
Und ich finde es besser, Hündinnen Co-Owned rauszugeben, als auf Teufel komm raus 10 Hunde zu halten und dann doch nur für 5 Zeit zu haben. Dann lieber die Hunde verteilen, aber jederzeit, wenn sie denn geeignet sind, für die Zucht heranziehen können. Dafür müssen natürlich beide Parteien einverstanden sein.
Ich sehe das so: Ich bringe die Bereitsschaft auf, meinen Hund für 4 Monate bei der Züchterin zu lassen, wovon im Endeffekt, wenn es denn richtig gemacht wird, die gesamte Rasse profitiert.
Würde ich so etwas machen würde ich darauf achten, dass im Vertrag explizit steht, dass nur 1 Wurf infrage kommt, dass es davon abhängt wie gut die Hündin ist und ob sie die Linie wirklich voranbringt, dass ich weiterhin volle Eigentümerrechte habe und alle Entscheidungen (außer lebensbedrohliche, wie z.b Kaiserschnitt bei der Geburt) von mir und mir alleine getragen werden.
Weiterhin eben finanziell klar stellen, dass alle Kosten die Aufzucht etc. betreffend der Züchter zu tragen hat.
Und falls man eben doch nicht will, der Welpenpreis nachträglich zu zahlen ist.
Im Endeffekt sehe ich da kein Problem, ob es für einen Border mit seinem sensiblen Wesen ein Problem ist, kann ich nicht sagen.
Aber so sachlich gesehen ist das alles ok.Das kann ich ehrlich gesagt so unterschreiben.
wenn ich hier so einiges lese, wird mir schon anders - haben sich einige eigentlich auch mal nur minimal informiert, wie sowas abläuft bevor sie hier rumtönen?
Auch packt eigentlich kein Mensch seine tragende Hündin "plötzlich" irgendwo anders hin - normalerweise wird eine Hündin schon vorher integriert und kennt die Umgebung. Übrigens erwarte ich von einem potentiellen Zuchthund, dass für ihn bei einem Umgebungswechsel keine Welt zusammen bricht, ansonsten würde ich mal die generelle Zuchtverwendung überdenken.
Normalerweise ist es auch nicht so, dass der Züchter hier "nur" Vorteile rauszieht.
Meistens zahlt der Käufer nichts für den Welpen (dafür trägt der Züchter auch das Risiko, wenn der Hund eben nicht zuchttauglich wird..) und die Kosten für Untersuchungen, Körungne, etc trägt auch der Züchter.Natürlich gibt es auch Risiken und jeder sollte sich genau überlegen ob er das macht. Ich persönlich, würde es nur tun wenn ich die Züchter persönlich sehr gut kenne und mir sehr sicher bin, dass man am gleichen Strang zieht - zusätzlich würde ich noch einen guten Vertrag wollen.
Solange alles gut läuft, ist das idR echt Problemlos - absichern sollte mich, wenn etwas ungeplantes passiert.Was ist, wenn der Hund nicht zuchttauglich wird? Hier nicht nur an gesundheitliches denken, sondern z.B. auch an Dinge, die man Durchaus auch dem Welpenkäufer anlasten kann. Ich denke da gerade so an Ausbildungskennzeichen (beim Border gibts doch sicher auch Hütetests?) oder Wesenstest.
Was wäre, wenn die Hündin evtl eine Gebärmuttervereiterung hat und Notfallmäßig kastriert werden muss (ich denke da an langes Wochenende, Züchter nicht erreichbar, keine Zeit für Zweitmeinung?) ?
Was, wenn der Hund sonstwie krank wird, sodass er zwar nicht aus der Zucht ausgeschlossen wird, aber das Werfen trotzdem schädlich wäre?
Was wäre, wenn der Welpenkäufer beruflich z.B. ins Ausland muss?
Was ist, wenn im schlimmsten Fall der Hund garnicht in das Alter kommt in dem er wirft? (Vors AUto gelaufen, Magendrehung.. sind ja durchaus Fälle, die man so konstruieren kann, dass der Käufer "schuld" hat..)Das sind Dinge, die ich vorher klären würde.
-
ZitatAlles anzeigen
z.B. Josera Sensiplus
ALT
Zusammensetzung: Geflügelfleischmehl (32 % davon 15 % Ente), Vollkornmais, Reis (15 %),
Maismehl, Geflügelfett, Rübenfaser, Mineralien, Hefe, ZichorienpulverNEU
Geflügelfleischmehl (Geflügel 12,8%, Ente 15%); Mais; Reis; Maismehl; Rübentrockenschnitzel;
Geflügelfett; Geflügelprotein, hydrolysiert; Natriumchlorid; Zichorienpulver; KaliumchloridUnd das ist ja eins von den besseren.
Ich weiß... wirklich!!!!.....,
dass er Vergleich hinkt und vor allem auch in den Fertigprodukten für Menschen viel davon drinne steckt - und auch dass nicht alles BSE bekommen -, aber es war für mich wieder einmal Anlaß über industrielle Nahrungsmittelproduktion nachzudenken.Ja und, wie soll das Fleisch nun sonst rein kommen?
Warst du nicht auch die, die Trockenfleisch zur Überbrückungsfütterung gibt?
Steck das mal in ne gute Mühle und du hast, taddaa Fleischmehl.Und was glaubt ihr denn, was da in der Brühe schwimmt, in der einige das Gemüse dünsten? Das ist, wer glaubts, Fett.
Kritische Haltung schön und gut... aber manchmal wirds doch abstrus.
Welche Qualität man kauft ist doch auch die Sache des einzelnen - wenn ich mir Billigburger ausm Supermarkt hohle, erwarte ich auch keine besonders tolle Qualität. Trotzdem gibts im Bioladen auch fertig aufgebrühte Suppen, die qualitativ sehr hoch sind. Sind die jetzt schlecht, weils das andere auch gibt? -
Zitat
"1. Verbot der Verfütterung von Tiermehl. In der Bundesrepublik gilt dieses Verbot seit 1994 für Rinder, in der EU seit 2000 für alle landwirtschaftlichen Nutztiere. In der Bundesrepublik ist zusätzlich die Verfütterung von aus warmblütigen Tieren gewonnenen Fetten an landwirtschaftliche Nutztiere verboten." Zitat aus einem FOCUS Artikel zu BSE
Das ist doch ein zusätzlicher Grund alle Fertigfutter zu überdenken mal unabhängig von der Mengenzusammensetzung.
Mal abgesehen davon, dass es menschliche Perversion ist, Kühen Fleisch zum Fressen zu geben.
Was hat das jetzt mit der Fütterung von Hunden zu tun?
-
Zitat
Aaaahhh...um Gottes Willen

Ich kenne mich mit sowas ja nicht aus, hätte ja irgendein Temperatur/Mondstand/Ritual
-Ding sein können.Kann man schon, je nachdem wann man decken lässt. Allerdings ist man meist schon froh, wenn man den Eisprung überhaupt trifft.
-
Zitat
Woran erkenn ich, dass ich feine Haferflocken hab, bordy?
Mich hat das mit den Haferflocken nun neugierig gemacht, wenn da selbst schlanke Hunde ansetzen..Steht normal drauf...
Bein feinen siehst du normal garkeine wirkliche Schale mehr, es sind einfach feine Helle Blättchen.
-
Zitat
Aber hoffentlich nicht das Modell auf dem Bild?
Und hoffentlich, kauft ihr dem Hund einen anderen, bevor ihr nochmal jemanden in Gefahr bringt.
In diesem Thread sind kritische Töne ja unerwünscht - aber im Sinne ALLER (auch des Hundes):
Kauft dem Hund einen anständigen, sicheren Maulkorb. Leder oder Draht. Mit dem jetzigen, ist weder Wärmeausgleich möglich, noch hält er ihn von irgendetwas ab, wenn er beissen möchte.
Wie ihr schon gemerkt habt, ist es schwierig genug einen Platz für einen Hund zu finden der nicht ganz ohne ist - hat er einmal den Stempel "hat gebissen", dann wird es nahezu unmöglich.
Mit Verharmlosung hilft man niemanden weiter. Gut, ist eben das Gegenteil von "Gut gemeint". Was dann passiert, sieht man ja sehr gut am ersten Betreuungsversuch.Im Endeffekt muss man sich schon mal Gedanken darüber machen, ob man dem Hund noch einen Gefallen tut. Die Vermittlungschancen halte ich mit der Vorgeschichte für eher gering, wenn nicht gerade wirklich durch Zufall jemand engagiertes mit Fachkenntnis (der soeinen Hund nicht nach wenigen Tagen ohne Sicherung rumlaufen lässt!!) plötzlich einen Platz frei hat.
Was ist die ALternative? Jahrelang rumgeschoben werden?Wenn ein Tierarzt einschläfern würde, wäre das übrigens auch nicht "grundlos". Ein Hund, der sich gegen Menschen richtet, gilt vor dem Gesetz als gesteigert agressiv. Das wird durchaus als "vernünftiger Grund" laut TSG gesehen. Mit der Aktion in der Pflegestelle, hat man übrigens die endgültige Grundlage für soein Vorgehen geliefert.
-
Zitat
Krieg ich sowas mit nem Bluttest raus? Vllt mach ich beim Barfen was falsch. Als die Trocken-und Nassfutter bekommen haben wars nichts so schlimm. Aber ich wunder mich bei den beiden shcon gar nicht mehr
irgendwas muss ja immer sein. So sind sie aber topfit (mal abgesehen von dem üblich Kram...)Wenn du etwas durch den Bluttest rausbekommst, ist es eigentlich schon zu spät.
Allerdings sind viele "Barf" Pläne absolut unausgewogen,v or allen Dingen wenn sie nach dieser Broschüre erstellt wurden...
-
Zitat
Und ich finde es entsetzlich ohne Hintergrundwissen über den speziellen Fall immer gleich rumzupöpeln.
)
Das brauchste jetzt nicht klein zu schreiben, oder stehste nicht zu dem was du schreibst?
Deine Aussage ist, dein Hund hat diesen Wert und angeblich sonstige "Symptome"(?) - und ja, ich finde es schon sehr komisch, wie viele Leute zwar Probleme haben ihrem Hund Antibiotika zu geben, aber so garkeine, im Hormonhaushalt herumzupfuschen.
Die Schilddrüsenunterfunktion ist in einigen Kreisen mittlerweile zur Modekrankheit avanciert. Immer mit der Begründung "Subklinisch", weils dann immer passt.
Ich empfehle jedem, bevor er seinen Hund die Einstellung auf Schilddrüsenhormone zumutet, sich dochmal die andere Seite anzuhören - es gibt hier einen ellenlangen Thread Namen "Schilddrüsenunterfunktion, der Weg zur Fehldiagnose".