ZitatNe - aber für nen Auslandshund zahle ich eben nicht so horrende Hundesteuern wie mancherorts hier für die sog. "Kampfhunde".....
Wenn Du ins Tierheim gehst und einfach nur nen netten Familienhund möchtest: nimmst Du dann dort nen Rotti oder einen Pit aus schlechter Haltung/Beschlagnahmung mit, wenn Du weißt, daß Dich das 600-800 Euro im Jahr an Steuern kosten wird? Was sitzt denn hierzulande im Tierheim?? Alles, was keiner will! Wenn die Tierheime überhaupt noch Hunde vermitteln sollen, müssen doch wenigstens mal ein paar "normale" unproblematische dabei sein, um genau all diejenigen "Problemfälle" finanzieren zu können, die der Staat/die Länder ihnen mit den Hundeverordnungen eingebrockt hat/haben.
Vielleicht kenne ich die "falschen" Hunde aus dem Auslandstierschutz, aber ich kenne ehrlich gesagt keinen einzigen, den ich als wirklich unproblematisch einstufen würde. Dahingegen wären die meisten Hunde, die Hierzulande im Tierheim sitzen wohl eher easy.
Ich finde diese Erklärung daher wirklich an den Haaren herbei gezogen, auch wenn sie immer wieder angeführt wird.
Jeder Hund, der aus dem Ausland kommt, den ich kenne, hat mehr oder minder schwere "Macken" - teilweise beim richtigen Halter einfach zu handeln (die hätten aber auch den evtl unerzogenen Hund ausm TH hinbekommen...), teilweise so "verhaltensgestört", dass man sich schon fragen muss, ob man dem Hund wirklich einen "Gefallen" damit getan hat ihn zu "retten".
Angst vor Autos, Glatten Böden, anderen Menschen im Generellen, Lauten Geräuschen, Männern (wir sollten dabei bedenken, dass sind auch 50% der Weltbevölkerung), teilweise extremer Jagdtrieb (häufig sinds ja aussortierte Jagdhunde(mixe)).
Unproblematische Hunde im Vergleich zu dem, was so im Tierheim sitzt? Sorry, aber das kann doch nicht ernst gemeint sein?
So sehr ich die teilweise wirklich unsinnigen Vorgänge in deutschen Tierheimen auch verurteile, aber irgendwo sollte man sich schon auch mal fragen, ob es wirklich die große Tat ist, teils hoch problematische Hunde ähnlich einer Katalogbestellung ohne große Nachfragen, an vollkommen unbedarfte Leute zu verkaufen?
Im übrigen.... natürlich ist zu allererst mal der Halter in der Verantwortung für seinen Hund und sicherlich besteht kein Rechtsanspruch auf Betreuung in einem Tierheim. (was die sonstigen Ausführungen von z.B. Chris mit der Fragestellung zu tun haben... muss man das verstehen? Das es andere Gründe gibt, macht den einen doch nicht geringer bedeutend?)
Allerdings kann jeder nunmal in eine Notlage kommen und zumindest die Tierschutzvereine hier, werben bei allen möglichen Anlässen durchaus auch für ihre Arbeit mit dem Argument, dass sie sich ja grundsätzlich kümmern würden, wenn jemand aus verschiedensten Gründen sein Tier nicht mehr halten kann. Viele (gerade die älteren hier im Umfeld) spenden unter diesem Gedanken (Beispiel: wenn ich mal nicht mehr bin und meine Kinder nicht können, nehmen die den bestimmt...!) teilweise wirkliche große Summen.
Und ja, wenn ich damit Werbung mache, dann finde halte ich es durchaus für eine (moralische) Verpflichtung, bei entsprechenden Notfällen dann nicht Nein zu sagen!
Es heißt immer Tierschutz hört nicht an der Grenze auf.... aber warum fängt er oftmals erst hinter der Grenze an?
Mit der selben Begründung, dass die Halter ja verantwortlich sind, könnte man auch ablehne, Tieren im Ausland zu helfen - da kommt dann aber, es geht ja um das Wohl des Tieres.
Geht es nicht auch um das Wohl eines Tieres im Inland?
Zu den Machenschaften der "armen" Tierheime, die ja nicht wissen woher sie ihr Geld nehmen sollen, sage ich mal nichts mehr - vielleicht ist dem ein oder anderen noch der Fall der 95 (ich glaub so viele warens...) Welpen im Autotransporter auf der glaube ich, A3 bei Nürnberg in Erinnerung?
Die Abmachung, unter der der Täter wohl straffrei ausging, wurde nur in winzigen kleinen Zeitungsartikeln erwähnt, wenn überhaupt, am liebsten totgeschwiegen...