Beiträge von bordy

    Am besten hält man keine zwei unkastrierten Hunde verschiedener Geschlechter, wenn man nicht effektiv trennen kann - am einfachsten für den Rüden ist es im Endeffekt, wenn er garkeinen Kontakt mit der Hünidn während der Hitze hat. Also auch beim Gassi nicht, etc.


    Unterdrückende Mittel sollte man garnicht geben und es wird sicherlich auch nicht immer dann jemand deinen Rüden anfragen, wenn ausgerechnet deine Hündin heiss ist :roll:


    Den Kommentar mit, dass man ja einmal in 2 Jahren nicht decken lässt, habe ich hoffentlich falsch verstanden.

    Zitat


    Na das klingt doch gut! Und es war erst ihre erste 3er!? Na da kannst wirklich zufrieden sein ;)
    [\quote]

    Ihre schon... zufrieden bin ich, aber sie ist eben noch nicht wirklich durchgearbeitet.


    Speziellen Link halt ich mal zurück, da sind so einige Äusserungen in letzter Zeit.... :roll:

    Ich bin schlichtweg darauf angewiesen, dass mein HUnd handelbar ist - und das war auch arbeit, denn als ich sie bekommen habe, wars damit nicht weit her. :roll:

    Ich bin KG01.


    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es wirklich sehr sehr sehr selten Hunde gibt, die von sich aus so sind, dass sie im Alltag nicht zu handeln werden - von 100 auf Prüfungen geführten, vielleicht einer.... und das sind idR nicht die, die mit hohen Punkten glänzen. In der Hauptsache haperts da doch an der Erziehung und am Wollen der meisten HF.

    Nein, ich führe dieses Jahr nicht weiter.


    96-88 (ohne Apport über die Hürde... ARGH :mute: )-93a

    Ich bin zufrieden mit der Leistung meines Hundes, für ihre erste IPO3 ;)


    Im übrigen, mal ein kleiner Gedanklicher Exkurs von mir :p

    Nachdem ich die letzten Tage über die gestigen Ergüsse einiger "Experten" hier im Forum zum Thema Gebrauchshunde allgemein, Gebrauchshundezucht, Sporthunde, Leistungslinien, angebliche Wesensschwächen, etc etc wirklich nur noch den Kopf schütteln konnte, mal eine Beschreibung des heutigen Tages, den jeder dann ja selbst einschätzen kann :hust:


    Heute also Kreisausscheidung. Hund schläft neben mir, vollkommen ruhig bis der Wecker klingelt und wechselt dann hinter mir ins Bad. Hund einpacken, zum Platz fahren, entspannte Runde drehen und dann ab zur insgesamt 2. Fährte auf einem Ackerstück was größer ist als 20x50m.
    Hund Standheiß, also letzte Fährte, vorbei an Sprinkler und Selbstschussanlagen. Hund angesetzt, gibt auf staubtrockenem Acker Vollgas, Punkteverlust vorwiegend durch mangelhafte Leinenführung des HF (hust).
    Unterordnung, (über)motiviert wie immer, abgesehn vom teuren Patzer an der Hürde, klasse gelaufen.
    Schutzdienst, Hund liegt entspannt am Parkplatz bei der Besprechung des vorrigen Hundes, gibt dann im SD richtig Gas, mit Einbissen die stets deutlich zu hören waren. Einmal Nachfassen nach der Langen, leider teuer.
    Schutzdienst vorbei, nach Kommando "Fertig", gehts auf die Terasse zur Bestechung durch Fährtenleger und Freundeskreis. Hund rollt direkt nach dem SD entspannt unterm Tisch rum und erbettelt sich vom anderen Teilnehmer die letzten Kloßstücke und Schweinebraten.
    Es geht heimwärts und dann direkt ab zum Flugplatzfest.. Direkt am Eingang raßt die Flugplatzjugend auf scheppernden Bobbycars jeweils einen halben Meter links und rechts am Hund vorbei - wird ignoriert. Weiterhin geduldig die mehrfache Begutachtung durch neue "Fans" die alle mal Hund gucken müssen, unter der Bank mitgemacht. Kind fragt, obs mit ihr mal ne Rune drehn kann... ok, dass dann doch verneint.
    Dann wieder Sachen gepackt, es geht in die Lieblingspizzeria. Hund liegt wiederum ruhig unterm Tisch - am Nebentisch Familie mit Kind mit eindeutigen Bewegungsstörungen, fragt, ob Hund gestreichelt werden darf. Hund geht hin, beguckt Kind, Kind quietscht und hampelt, Hund immernoch ruhig.
    Nach Hause, Hund nächtigt seit dem entspannt am Fußende des Bettes.


    So... und nun, wenn das mein nervenschwacher Hund aus Leistungslinien ist, der, weil er "höher" im Sport geführt wird, nur noch im Zwinger und im Alltag nicht mehr führbar ist und das natürlich alles gaaaaarnichts mit dem Hundeführer zu tun hat (die Fehler sind alle Genetik, die guten Sachen Ausbildung..) - dann bin ich komplett zufrieden mit dem, wie sich meine fehlgezüchtete Leistungstöle zeigt. Nämlich vollkommen normal, wie sich ein entsprechend erzogener Hund zeigen sollte. :p

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    Hallo,

    danke für deine Antwort! Darf ich fragen warum es jemand schwer haben sollte ? Mein Ziel sind keine Turniere oder ähnliches, ich möchte nur einen Hundesport finden der auch Unterordnung bzw. Gehorsam beinhaltet.


    Weil die Anforderungen, bzw die Arbeitsweise, die die meisten Leute die ich im Obedience Bereich kenne, leider eher schlecht auf die typischen Gebrauchshunderassen passen - und da ist es eigentlich egal, ob du auf Turniere gehst oder nicht.

    Alles möglichst ruhig (was ja generell nichts schlechtes ist, auch nicht für solche Hunde) - aber schon fast auch eine gewisse Triebangst.... und damit kommt man meiner Erfahrung nach nicht weit. Genetische Veranlagung lässt sich nunmal nicht wegdiskutieren, egal wie man sie verschweigt. Und nur, weil man bei der Unterordnung z.B. keine Beute verwendet, wird aus einem entsprechend veranlagtem Hund nunmal kein triebloses Schaf, sondern er sucht sich dann evtl ein anderes Triebziel, dass man dann nicht steuern kann.
    Auch sind die meisten mehr oder minder stark überfordert, wenn ein Hund Grenzen sehr deutlich gesteckt braucht, zwar gut motivierbar ist, aber nicht unbedingt nur aus "will to please" besteht und vielleicht in seinem Sozialverhalten auch mal Grenzen hat.

    Und nein, natürlich gibt es ausnahmen. ABer genau, wie im IPO Bereich nunmal vorwiegend Gebrauchshunderassen anzutreffen sind und von daher die allermeisten Ausbildungsmethoden auch auf diese Hundetypen abgestimmt sind, überwiegen im Obedience nunmal Border und Co.
    Würde ich meinen kleinen Büffel nun versuchen genau so zu arbeiten, wie die Obedience Leute hier mit einem "durchschnittlichen" Border, würde das ganze wohl nicht wirklich zu etwas führen....bzw ich könnte ihn wohl auch ausserhalb des Platzes wohl kaum führen.

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    Das Problem bei der Sache ist, dass es entweder mit oder dem Hund häufiger keinen Spaß bereitet. In einer Hundeschule wo man 2x wöchentliche gemeinsam mit Oma und Opa Paschulke "Sitz" und "Platz" unter Ablenkung übt, das haben wir bereits durch, ebenso die gemeinsamen Spaziergänge durch den Ort mit Platznehmen vor der Eisdiele. Das Angebot der Hundeschulen ist für mich nicht wirklich beeindruckend und wenn doch mal was gutes dabei ist, dann wird es - meiner Meinung nach - häufig nur halbherzig gemacht.

    Ich hatte mir auch bereits einige SV angesehen, dort kommt die Unterordnung häufig zu kurz und gerade die bereitet mir eigentlich Spaß, Fährten gehen die meisten alleine, dazu brauche ich auch nicht unbedingt einen Verein. Vom Schutzdienst bin ich persönlich nicht so angetan.

    Mir - und ich glaube auch meinem Hund - würde es gut gefallen etwas in Richtung Unterordnung und/oder Teamarbeit zu machen. Da wir immer noch so unsere Ecken und Kanten haben wäre die Unterordnung echt toll, dass ich ihn auch besser führen kann. Nur solche Vereine gibt es hier leider nicht oder ich habe sie noch nicht entdecken können.


    Dann schau dir halt mal n paar nicht SV Vereine an.
    Beim DHV gibts einige Landesverbände, da dürfte auch der richtige für dich dabei sein. Oder wende dich evtl mal an BuddyJoy, die kommt meines Wissens auch aus der Ecke und ist da denke ich recht firm.


    Natürlich ist Obedience ansich ein toller Sport (wie gesagt, ich komme da selbst her), nur ich habe persönlich schlicht die Erfahrung gemacht, dass es eher Sinn macht, sich gerade als Anfänger eine Sparte zu suchen, wo auch Erfahrung mit den entsprechenden Hunden vorhanden ist.
    Ein Anfänger mit LZ DSH hätte es hier im Obedience sehr sehr schwer.... aber auch jemand, der schon für sich arbeiten kann.

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    Gegen Spass ist nichts einzuwenden. Gegen die Gefährdung des eigenen Hundes sowie die Gefährdung Dritter schon.

    Vor zwei Tagen hat eine Userin in einem anderen Forum bei dem Spass ihren Hund angefahren.


    Und da wars nicht der erste Fall.... nicht besonders selten :roll:


    Aber sind wir mal ehrlich - es ist eigentlich keine Fragestellung gewesen.

    Das wird so als richtig empfunden, es wird wieder gemacht.... was solls.


    Manchmal gilt eben auch hier, lernen durch Schmerz.