Beiträge von bordy

    Ich finde den genannten Preis zwar für eine 600D auch zu hoch angesetzt, ganz so ins Hemd würd ich mir aber wegen der paar Auslösungen nicht machen.

    Mir sind ehrlich gesagt kaum Berichte bekannt, bei denen Kameras mal wirklich den Geist aufgegeben haben... klar, passieren kanns immer mal.

    Aber ganz ehrlich.. ich hatte eine 400D, die mich von 2007 bis 2012 immer treu begleitet hat. Vor ein paar Wochen habe ich sie verkauft und mir dafür eine 50D mit 16.000 Auslösungen geholt. Ich weiß garnicht wie viele meine runter hatte, aber da kam schon einiges zusammen. Ich war gerade in den ersten Jahren sehr aktiv (im letzten nicht so sehr, weil ich kaum dazu kam) und habe auch nicht mit Auslösungen gegeizt... in Urlauben, Fluglagern, auf Veranstaltungen wo schnell mal auch 1000 Bilder runter sind, war sie auch oft genug dabei.

    Bis zu dem Tag an dem ich sie verkauft hat, hat sie absolut tadellos funktioniert und tuts meines Wissens bei der neuen Besitzerin auch heute noch... wenn der Preis also passen würde, hätte ich auch keine Gewissensbisse damit, eine Kamera mit mehr Auslösungen zu kaufen.

    Zitat


    bordy
    wie meinst Du das mit dem halbieren??? Er bekommt ja generell morgens Trofu (100g Orijen Fisch) und abends ne 800g Menüdose oder ne 800g Reinfleischdose + KH + Gemüse (also ne größere Portion quasi).


    Na auf der Packung vom Trockenfutter wird doch stehen, wie viel ein entsprechender Hund bekommen sollte, bzw hast du doch das scheinbar schon gefüttert und Erfahrungswerte.
    Davon nimmst du einfach die Hälfte.

    Einfache Lösung für die Dose:
    überleg dir, wie viel er brauchen würde, wenn du nur das füttern würdest (meist über Proteinmenge) nimmst, davon die Hälfte und das gibts Abends.

    WEnn du es mit dem Protein genauer nimmst... schau was das Trockenfutter in der Menge dann an verdaulichem rP noch fehlt, geb das zu und gib die Hälfte der Tagesration an Kohlehydraten etc zu.

    Wenn es um zwei Mahlzeiten geht, wäre es doch schlicht das einfachste, sich für jeweils Trockenfutter und Dose+X die Tagesration rauszusuchen und das schlicht zu halbieren. Das sollte zumindest beim Trockenfutter nicht so schwer sein.... und letzenendes wird ein Hund bei einem normalen Trockenfutter eh meist ziemlich überversorgt, sodass die Zustammenstellung der zweiten Mahlzeit nicht so tragisch ist.

    An deiner Stelle würde ich erstmal versuchen Ruhe in den Hund zu bringen und dann bestimmte Dinge abchecken lassen.

    1. Die Halsbänder und Spot ons würde ich längerfristig abnehmen. Sie sind sehr organbelastend und es gibt genug Hunde die damit einfach ihre Probleme haben. Das sieht man aber nicht nach einem Tag.

    2. Ich würde eine komplette Kotuntersuchung machen lassen. Sowohl Giardien, als auch alle möglichen Würmer, etc.

    3. würde ich mich über Darmsanierung informieren (hier wurde schon einiges gutes genannt) um hier wieder Ruhe reinzubringen.

    4. würde ich die Haustellen untersuchen lassen - er könnte einen Pilz oder MIlben auf der Haut haben.

    Parallel dazu, würde ich entsprechende Bücher (z.B. Meyer Zentek) empfehlen, um sich Wissen über das selbst zusammenstellen einer entsprechenden Ernährung für den Hund anzueignen. Das ist mehr als 80 Fleisch, 20 sonstiges, gerade bei einem empfindlichen Hund.
    Wenn das immernoch nichts bringt, würde ich eine wirkliche Ausschlussdiät machen.
    Das heißt dann aber, absolut streng und nichts anderes - auch kein Lachsöl etc drüber. Und Futtersorten die er nicht kennt. Wäre für mich aber der letzte Weg, denn das ist kein Spaß.

    Man sollte schon auch nicht vergessen, dass was früher ein sehr gutes Objektiv war, heute vielleicht nicht mehr Stand der Technik ist.

    Die Objektive, die nur für analoge Kameras gerechnet sind, haben idR nicht die Auflösungsleistung wie sie moderne Kameras brauchen. Das liegt schon daran, dass in der analogen Fotografie selten die Bilder so genau zu betrachten sind wie bei der Digitalen... und wenn man sich mal Fotos von "früher" anschaut, wird man auch sehen, dass die kaum so "scharf" sind, wie wir es heute erwarten.

    Zitat


    Es geht ja hier in der Hauptsache um den Einsatz des Stachelhalsbandes im Sport.
    Aber wie sieht es im Alltag aus?
    Denn das dürfte ja für mehr User interessant sein, denn 100% aller Hunde sollten ( :D ) im Alltag funktionieren, aber nur ein Bruchteil wird im Sport geführt.
    Gibt es Möglichkeiten ein Stachelhalsband adäquat in der Alltagserzioehung einzusetzen oder eignet sich das tatsächlich nur zur Feinjustierung für die perfekte Grundstellung?


    Ich kann das natürlich im "Alltag" punktuell ähnlich einsetzen - ich sehe das nur nicht wirklich als Erfolgversprechend an, einfach weil diese Ebene der Perfektion im Alltag kaum jemand halten kann (und will).


    Letzenendes muss man sich auch mal verdeutlichen, wie soein Halsband wirkt und wann ich damit einfach wirklich einen feinen Reiz setze, wann es unangenehm ist und wann ich mir wirklich Schmerz zufüge.
    Arbeite ich an feinen Korrekturen, dann sollte es sich irgendwo im Bereich 1 und 2 bewegen. In Bereich 3 komme ich erst, wenn ich wirklich hart und mit Schwung anrucke, nicht aber, wenn z.B. einfach konstanter leichter Zug (wie beim normalen Leinenzieher) drauf ist.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass das normale vermitteln von Leinenführigkeit (mir reicht es allerdings nicht hinterhergeschleift zu werden, leichte Spannung ist für mich ok) ohne große Hilfsmittel auskommen kann und das große Trainingsaufgebot hier bei den meisten Hunden und bei einem Halter, der halbwegs weiss was er tut, mit Kanonen auf Spatzen geschossen wäre.
    Allerdings gibt es überall Dinge die einfach schief laufen und auch einfach Kombinationen, die ungünstig sind. Dort kann es letzenendes meiner Meinung nach durchaus nötig sein, als Managementmaßnahme auch einfach mal einen Stachel zu nutzen. Denn Fakt ist nunmal, wenn der Hund seinen Halter durch die Gegend schleift und soein Halsband an bekommt, dann wird das schlicht konstanten Druck ausüben, ihm unangenehm sein (und ja, es besteht schon ein Unterschied zwischen Schmerz und Unangenehm) und den Halter nicht ganz wie das Fähnchen im Wind wirken lassen. Jaja, sicher sollte, etc. und überhaupt es nicht dazu kommen - aber das sollte hilft einem im hier und jetzt auch nicht weiter - und letzendes kann es punktuell auch Situationen geben, in denen es für alle Beteiligten am sichersten ist, auch mal einen Schmerzreiz zu geben. (ja ich weiß, in der Welt des DF nicht)

    Ganz knuffig finde ich da noch den Vorschlag, dass man das doch auch einfach mit Richtungswechseln arbeiten könnte.
    1. Ich kenne keinen Hund, der nur dadurch eine halbwegs anständige Leinenführigkeit erlernt hätte - sorry, wirklich keinen einzigen. Die haben das Spiel idR alle recht schnell durchschaut.
    2. ist jeder Richtungswechsel nichts anderes als ein Leinenruck, nur das er halt "Zufällig" passiert, wenn ich die Richtung wechsle. Ist das jetzt netter, weil ichs nicht bewusst mache?


    Ich persönlich bin schon der Meinung, dass wenn ich auf einem normalen Spaziergang, als halbwegs kompetenter Hundehalter, nicht ohne Stachel auskomme, dann liegt einfach ein Problem vor - aber es hilft auch nichts, da nun Seitenlang drüber zu debatieren, denn das macht das Problem auch nicht kleiner.
    Mir persönlich wäre es z.B. auch deutlich lieber, der Hovawarth aus der Straße, in der ich früher gewohnt habe, hätte statt eines weich gepolsterten Geschirrs einen Stachel getragen. Selbiger, hatte leider Gottes das einzige Hobby, andere Hunde (egal welche) so zu verräumen, dass meistens Fleischfetzen fehlten, während seine Halterin (die ungefähr in der selben Gewichtsklasse spielte), ab dem Moment ab dem er Fahrt aufgenommen hatte, vollkommen hilflos hinterherflog. Ja, natürlich lief da einiges falsch. Nur bevor ich meinen Hund darunter vor ziehen muss oder mir die gute vors Auto geschleift wird, hat die lieber halbwegs ausgeglichene Kraftverhältnisse.
    Ich selbst habe im übrigen auch schon einer Älteren Dame mit Schäferhündin(die ich dann im Sport geführt habe, zur Auslastung des Hundes) einen Stachel beim Spaziergang empfohlen - warum?
    Die Hündin hatte 30kg, die Frau noch 33 (ja, 33 als erwachsene Frau mit 1,70). Die Frau war weiterhin schwer Lungenkrank und hatte Probleme mit den Augen, sodass sie andere Hunde ab ca 30m Entfernung garnicht mehr sehen konnte.
    Die Hündin war nicht besonders gut auf andere zu sprechen, dazu noch stark leinenagressiv. Die bisherige Problemlösungstaktik der Frau war, immer mit Fahrrad spazieren zu gehen, die Leine um den Lenker zu schlingen und wenn der Hund abging zu hoffen, dass das Fahrrad als Anker wirkte.
    So. Natürlich kann man sich fragen, warum holt sich eine Frau mit Ende 60, ohne jegliche Erfahrung mit eigenen Hunden (sie kannte nur die fertig ausgebildeten Hunde ihres Lebensgefährten) einen Schäferhundwelpen?
    Tja, sie kannte wie gesagt keine "unfertigen" Hunde. Ihr Lebensgefährte wollte keinen Hund mehr, liess sich aber überreden ihr zu helfen, wenn sie sich einen holt. Dummerweise hatte er einen Schlaganfall, als der Hund ein halbes Jahr alt war und wurde zum Pflegefall. Dann wurde sie noch krank und sie stand mit dem Hund da.
    Sicher wäre es das intelligenteste gewesen, den Hund abzugeben. Nur bei den ganzen perfekten Hundehaltern hier, sollte man nicht vergessen, dass es durchaus Fälle gibt, in denen der Hund, egal wie blöd die Kombination ist, der Hund der einzige und letzte Halt im Leben ist und ihn abzugeben, den Menschen umbringen würde. So war der Stachel für einen gewissen Zeitraum eine Hilfe, für alle Beteiligten. Für die Umwelt, die sich von dem Hund nicht mehr bedroht fühlen musste, für die Frau, die nicht mehr hinter ihrem Hund herflog und für den Hund, der so weder vom AUto überfahren noch vom Ordnungsamt nach Beissvorfall einkassiert und eingeschläfert wurde.