Beiträge von bordy

    Mich würde persönlich mal Interessieren, ob die, die so Panik davor schieben, rohes Fleisch zu verfüttern, ihren Braten auch bereits durchgegart kaufen - bzw was sie dazu sagen, dass es auch schon durch gegartes Fleisch im menschlichen Verzehr oder durch Trockenfutter zur Ansteckung mit z.B. Salmonellen gekommen ist.


    Dieser Kleinkrieg ist doch einfach lächerlich...

    Ich frage mich persönlich ehrlich gesagt langsam eher, warum es für einige so brennend wichtig zu sein scheint, was andere machen und wie sie es machen.

    Mir persönlich ist es relativ wurscht, wer was füttert, seinen Hund wie erzieht oder sonstiges, solang er mich damit nicht belästigt. Genauso geht es mir auch wirklich am Allerwertesten vorbei, wenn hier jemand Spaß daran haben sollte, hier zu posten er füttert, sagen wir mal ausschließlich selbstgekochtes aus dem selbst inspizierten Biobetrieb und dann landet am Ende in Wirklichkeit Pedigree im Napf.
    Kann mir doch egal sein?


    Allerdings scheint es ja wirklich für einige ein elementares Problem zu sein, wer hier was wie in Wirklichkeit macht und ob derjenige nicht vielleicht doch einen Fehler hat - erinnert mich irgendwie daran, wenn die Damen beim Kaffeeklatsch zusammensitzen und Bildern von Topmodels zu inspizieren um dann festzustellen "HA! siehste, die hat da ne Delle am Oberschenkel!".

    Schlussendlich ist die Richtigkeit von Ratschlägen auch nicht wirklich elementar davon abhängig, ob ich das selbst genau so konsequent durchziehe oder nicht. Wenn ich heute zum Arzt gehe und mir der erzählt, dass Rauchen dem Körper schadet und er geht danach erstmal eine rauchen, dann macht das seine Aussage deswegen auch nicht falsch. Wenn mich heute jemand fragt, ob man einen Hund, der nur teilweise hört ohne Leine laufen lassen sollte und ich antworte nein, dann ist das richtig, vollkommen unabhängig davon, ob mein Hund gestern erst aufs zweite Rufen kam.

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    Sollte man annehmen, da ja nicht nur der schwarze Fellanteil sondern auch der rote aufgehellt wird.


    Nicht? Dachte immer die wären aus dem gleichen überregional verbreiteten Landschlag hervorgegangen.

    Muss vielleicht dazu sagen, dass ich mit "relativ nah verwandt" nicht meine "Kreuzungen untereinander in den letzten paar Generationen", sondern halt "gemeinsame Vorfahren/Ursprungspopulation vor oder bei Gründung der Zuchtbücher".
    In dem Sinne würde ich zum Beispiel auch die britischen Collies (Border, Bearded, Langhaar und Kurzhaar Collie und den Sheltie) als nahe miteinander verwandte Rassen bezeichnen, auch wenn da je nach Rasse schon ein paar Jahrzehnte oder auch ein paar mehr nix mehr gemischt wird.


    Sind sie auch.... nur ist das halt schon ein paar Tage her.

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    (und dazu gehört nicht Pipi auf dem Parkett, das kann man reparieren)


    Sag mal.... hast du selbst Eigentum oder vermietest?


    Glaube ich, bei deinen Ausführungen ehrlich gesagt nicht. Natürlich ist das theoretisch alles richtig was du schreibst, Schäden kann man ja schlussendlich über die Kaution abdecken und den Rest einklagen.

    In der Realität ist es aber schlichtweg so, dass von idR 2 Monatsmieten Kaution nicht besonders viel bezahlt werden kann. Ein m² gutes Parkett kostet locker mal seine 40 Euro und da ist weder das entfernen des alten Parketts, noch das Verlegen des neuen mit eingerechnet.
    Mal ganz davon ab, dass es rechtlich auch keine einfache Sache ist "einfach mal so" die Kaution einzubehalten - da kanns dir auch ganz schnell passieren, dass du als Vermieter die Klageschrift im Briefkasten hast.
    Sagen wir, die Kaution kann einbehalten werden aber es reicht nicht, dann sagt es sich natürlich leicht "dann klag ichs eben ein"... zieht sich nur gerne mal länger hin und ist erstmal sehr sehr teuer - und wenn dann beim Mieter nichts zu holen ist, bleibt man eben auf seinen Kosten sitzen, selbst wenn man vor Gericht recht bekommt.

    Du vergisst da gerade schon irgendwie, dass Vermieter in der Regel Privatleute sind, ohne eigene Rechtsabteilung und Versicherungen die alles mögliche abdecken und häufig auch ohne allzu große Rücklagen, die es möglich machen sich auf Monatelangen Rechtsstreit einzulassen. Nicht zu selten hängt doch das Ersparte in einer Immobilie und diese Stellt dann auchnoch die Altersvorsorge da. Von daher halte ich es nur für allzu verständlich, dass man ein gewisses Risiko ausschließen möchte.

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    Zum Thema Stress in der Trächtigkeit:
    Dann müssten ja alle Import-Hündinnen bzw Hündinnen, die schon trächtig nach Deutschland kommen, ja völlig verkorkste Welpen gebären... ;)
    Ich denke, dass Hunde das viel besser wegstecken, als wir immer glauben.


    Das denke ich auch. Gerade wenn wir nochmal den Gedanken des leidenden Ersthundes weiterspinnen, dann würde mich mal interessieren, wie das denn dann bei Leuten, die Pflegestellen sind laufen soll....? Da ist ein Hund auch mal länger da und dann eben plötzlich weg, selbiges, bei Menschen die auch mal Urlaubsbetreuung machen. Da wird am Ende eher der Mensch wieder das Problem sein.


    Was ich noch ergänzend würde:
    1. nochmals absolut klare Regelung, wer Eigentümer ist und wer welches Mitspracherecht hat
    2. im Falle der Möglichkeit, bei der die Hündin ins Eigentum der TS übergeht und nur in Zuchtmiete gegeben wird, würde ich dann im Zuchtmietevertrag sehr klar regeln, was passiert, wenn die Geburt nicht "einwandfrei" läuft und die Hündin "Schaden" erleidet. Also, Kaiserschnitt wird nötig (viele Tierärzte kastrieren dann direkt oder vernähen nicht wieder ordentlich), sonstige Infektionen oder gar die Hündin überlebt die Geburt nicht.

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    Sie würde schon recht früh zur Züchterin gehen, vielleicht schon nach dem Rüdenbesuch oder wenn der Ultraschallbefund positiv ist - jenachdem. Wie gesagt, ich versuch mich hier schlau zu machen, was das Beste ist.
    Und bei der Geburt wäre ich ohnehin dabei, auch wenn man das vielleicht nicht auf die Sekunde genau planen kann.
    Das mit dem VDH ist eine gute Idee.
    Und ja, Stress gibt es für die Hunde, allein die Geburt mag stressig sein, aber der Hund ist nicht an sein Umfeld gebunden, sondern eher an das Rudel. Wo das Rudel ist, fühlt sich auch der Hund wohl und ich und die Hündin sind nicht aus der Welt, die Züchterin wäre weiterhin Ansprechpartnerin für die Hündin, sodass die nicht in eine fremde Umgebung gebracht werden würde, meiner Ansicht nach.


    ICh denke du siehst das schon richtig.


    Hier spricht ja keiner davon, die Hündin bei nacht und NebelAktion einzupacken und an einen ihr unbekannten Ort mit unbekannten Menschen zu bringen.

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    Letztens ist mir aufgefallen, dass ich meinem Hund eigentlich kein Schweinefleisch füttere. Das ist wohl eine Angewohnheit aus Barf-Zeiten geblieben. Aber gekocht ist Schwein ja eigentlich unbedenklich. Von daher habe ich zugeschlagen, als mir letztens eine Schweinezunge über den Weg gelaufen ist (bildlich gesprochen :ugly: ).
    Weiß jemand von euch einen Grund, warum man Schwein nicht verfüttern sollte? Es ist bei uns leicht und günstig zu bekommen, und Ari hat sich die Zunge mit Begeisterung gespachtelt.

    LG Barbara


    Schwein ist halt sehr fettig und viele Hunde vertragens deswegen nicht sooo toll. (und nehmen z.B. von Schweineohren als Knabberei auch gerne mal stark zu)


    Deswegen gibts bei uns heute Schonkost, Hühnchenfleisch mit matschiggekochten Reis und Gemüseflocken. Ich hatte schonmal die Vermutung, dass es nicht soo gut vertragen wird, als es Durchfall nach nem Schweineohr gab und habe nichts mehr in der Art verfüttert. Samstag haben wir uns Parsifal angeschaut und ich habe danach nur schnell etwas zusammengestellt, unter anderem auch ne Scheibe Fleisch vom Schwein (also nicht roh... das was man häufig beim Metzger so aufs Brötchen bekommt).
    Naja, Madame hats so dermaßen durchgeräumt, dass wir jetzt erstmal Schonkost fahren.. nix wars :hust:

    Leseverstehen scheint ja nicht so die Stärke einiger zu sein, aber gut, evtl antworten wir mal auf die Frage :hust:


    Wie man solche Abkommen regelt, kommt wohl auch davon ab, wie es dann schlussendlich weiter gehn soll, nach dem Wurf - Also, ist es dann dein Hund, oder gibt es eine Teilhaberschaft, etc.


    Bei der klassischen Zuchtmiete ist es zumeist so, dass der Hund komplett dein Eigentum ist, du für alle Untersuchungen, AUsstellungen, etc aufkommst und dafür dann von der Züchterin pro Wurf einen gewissen (höheren) Betrag erhälst, der diese Kosten deckt. Allerdings liegt dann das Risiko bei dir.

    Andre Möglichkeit ist z.B. aber auch, dass die Hündin erstmal Eigentum der Züchterin bleibt, aber du für die "laufenden" Kosten der normalen Haltung aufkommst, wie wenn es dein Hund wäre. Untersuchungen, Kosten für Ausstellungen, Ausbildung, Zuchtzulassung übernimmt bereits die Züchterin. In der Regel geht das Eigentum nach dem Wurf dann an dich über - Der Welpenpreis ist quasi Lohn für die Aufzucht. Hier liegt das Risiko tendentiell eher beim Züchter.


    Ich persönlich würde die erste Möglichkeit bevorzugen, einfach weil hier die Eigentums und Verantwortungsverhältnisse immer geklärt sind. Keiner garantiert einem bei einem 4 Monate alten Hund, dass er irgendwann a) die Zuchttauglichkeit erlangen wird und das man dann b) auch wirklich mit ihm züchten sollte.
    Er kann ein Gesundheitsergebnis bekommen das nicht passt, die Prüfungsergebnisse können nicht so sein wie gewollt oder er kann sich wesensmäßig in eine andere Richtung entwickeln als gedacht. Beim ersten Fall ist das dann eben dein eigenes Risiko, aber der Züchter kann dir dann auch nichts, denn es ist ja dein Hund. Beim zweiten Fall gehts dann gerne mal mit dem richtigen Streit los... denn es könnte ja durchaus deine Aufzucht daran Schuld haben, dass es sich so entwickelt hat. Gerade bei Wesensgeschichten. Evtl hat man irgendwann auch einfach unterschiedliche Ansichten darüber, wie was zu laufen hat, welcher Rüde gewählt wird, etc.
    Oder wir denken mal an den Worstcase..... Hündin hat Pyometra, muss notfallmäßig kastriert werden und Züchter ist nicht erreichbar - oder Hündin haut aus welchem Grund auch immer ab und läuft vors Auto.
    Ich denke es wird klar, worauf ich hinaus will.

    Andersrum kann bei einem Wurf eben auch immer etwas passieren,... du übergibst dann bei Fall 1 die Verantwortung für deine Hündin an die Züchterin.


    Noch kleines OT: Ich denke nicht, dass wenn man das ordentlich aufzieht und die Hündin ein entsprechend gefestigtes Wesen hat, dass es dann zu großem Stress kommt. Das ist wohl eher ein Problem des Menschen.

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    Dann zu den blauen/gestromten "Malinois" nochmal:


    Hm, also in dem Link steht bei "Farbe":


    und bei Fehler:

    Sie erwähnen jetzt Dilute-Blau nicht explizit, aber da der Nasenschwamm nicht anders als schwarz sein darf können blaue Hunde bei den Holländischen Schäferhunden nicht wirklich korrekt sein, denn die haben immer eine graue Nase.
    Kann natürlich sein, dass die beiden Hunde die ich gesehen hab fehlfarbene Holländische Schäferhunde waren.
    Sie waren beide auf jeden Fall Dilutes, keine standardfarbigen Hunde mit blasser Maske und mehr grauer als schwarzer Stromung.
    Oder vielleicht so ein X-Mechelaar? Bei denen ist doch auch alles mögliche erlaubt bzw die haben doch soweit ich weiß keinen Standart weil reine Gebrauchszucht? Und die sehen teilweise schon sehr malinös aus.

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…er_langhaar.jpg

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…der_ruwhaar.jpg

    Meinst du diese Art Farbe? Die Stromung bei den Holländern kann eigentlich sehr viele Farben haben, da sie noch nicht besonders lang auf Optik gezüchtet werden (in D allerdings mittlerweile ganz deutlich).
    Von Herdern mit Dilute Gen habe ich bis dato noch nichts gehört und mir fällt gerade auch sonst keine "ähnlich" aussehende Rasse in, bei der das auftritt. Da wäre es schon sehr komisch, wenn diese Frau gleich zwei davon hätte....

    Ich denke allerdings, dass es besser wäre, mit dem Dilute Gen wirklich vorsichtig zu sein - beim Malinois ist es ja z.B. auch sehr selten und "angeblich" hat es, wenn es auftritt keine gesundheitlichen Folgen... allerdings glaube ich auch nicht, dass sich bei der Seltenheit wirklich eine Aussage darüber treffen lässt.