Leseverstehen scheint ja nicht so die Stärke einiger zu sein, aber gut, evtl antworten wir mal auf die Frage 
Wie man solche Abkommen regelt, kommt wohl auch davon ab, wie es dann schlussendlich weiter gehn soll, nach dem Wurf - Also, ist es dann dein Hund, oder gibt es eine Teilhaberschaft, etc.
Bei der klassischen Zuchtmiete ist es zumeist so, dass der Hund komplett dein Eigentum ist, du für alle Untersuchungen, AUsstellungen, etc aufkommst und dafür dann von der Züchterin pro Wurf einen gewissen (höheren) Betrag erhälst, der diese Kosten deckt. Allerdings liegt dann das Risiko bei dir.
Andre Möglichkeit ist z.B. aber auch, dass die Hündin erstmal Eigentum der Züchterin bleibt, aber du für die "laufenden" Kosten der normalen Haltung aufkommst, wie wenn es dein Hund wäre. Untersuchungen, Kosten für Ausstellungen, Ausbildung, Zuchtzulassung übernimmt bereits die Züchterin. In der Regel geht das Eigentum nach dem Wurf dann an dich über - Der Welpenpreis ist quasi Lohn für die Aufzucht. Hier liegt das Risiko tendentiell eher beim Züchter.
Ich persönlich würde die erste Möglichkeit bevorzugen, einfach weil hier die Eigentums und Verantwortungsverhältnisse immer geklärt sind. Keiner garantiert einem bei einem 4 Monate alten Hund, dass er irgendwann a) die Zuchttauglichkeit erlangen wird und das man dann b) auch wirklich mit ihm züchten sollte.
Er kann ein Gesundheitsergebnis bekommen das nicht passt, die Prüfungsergebnisse können nicht so sein wie gewollt oder er kann sich wesensmäßig in eine andere Richtung entwickeln als gedacht. Beim ersten Fall ist das dann eben dein eigenes Risiko, aber der Züchter kann dir dann auch nichts, denn es ist ja dein Hund. Beim zweiten Fall gehts dann gerne mal mit dem richtigen Streit los... denn es könnte ja durchaus deine Aufzucht daran Schuld haben, dass es sich so entwickelt hat. Gerade bei Wesensgeschichten. Evtl hat man irgendwann auch einfach unterschiedliche Ansichten darüber, wie was zu laufen hat, welcher Rüde gewählt wird, etc.
Oder wir denken mal an den Worstcase..... Hündin hat Pyometra, muss notfallmäßig kastriert werden und Züchter ist nicht erreichbar - oder Hündin haut aus welchem Grund auch immer ab und läuft vors Auto.
Ich denke es wird klar, worauf ich hinaus will.
Andersrum kann bei einem Wurf eben auch immer etwas passieren,... du übergibst dann bei Fall 1 die Verantwortung für deine Hündin an die Züchterin.
Noch kleines OT: Ich denke nicht, dass wenn man das ordentlich aufzieht und die Hündin ein entsprechend gefestigtes Wesen hat, dass es dann zu großem Stress kommt. Das ist wohl eher ein Problem des Menschen.