Beiträge von bordy

    Zitat

    Auch nicht böse gemeint, aber wir sprechen hier von THS. Das ist für jeden normal gebauten gesunden Hund pille palle. Wenn man im THS was reißen will, muss man vor allem selber sehr sportlich sein. Das einzige wäre die Unterordnung, aber auch die ist im THS wirklich alles andere als anspruchsvoll. Ich sehe hier überhaupt keinen Anlass, warum man sich irgendwelche Spezialisten (Border, Mali, ...) holen sollte. Die werden nur mit dem Sport sicher nicht glücklich.


    Richtig... THS ist jetzt wirklich nicht die große Kunst. Man muss halt selbst sportlich sein.

    Evtl halt das bissl Unterordnung, krigt man auf dem Niveau aber auch hin.

    Mit der Beschreibung kann man wirklich alles nennen. Es hängt letzenendes davon ab, was man sich sonst "ausserhalb" vorstellt und was man noch nebenher machen will. Working Kelpie oder dergleichen an Spezialisten würde ich da streiten, ausser die Hauptbeschäftigung soll eine andere werden.

    In meiner THS Zeit hatten sehr viele z.B. Aussies. Eine andere Züchterin hatte Bobtails - die können zumindest als Hündin auch in die Größenansprüche passen und kann man auch vom Fell her kurz halten.
    Einige andere hatten Shelties (die kommen auch locker über die Hürden, wenns kein kompletter Zwerg ist), in einem anderen Verein waren ein paar Eurasier und Wolfsspitze vertreten und einem sonst recht erfolgreichen Herrn gehörte ein Kromfohrländer. Schnauzer waren auch sehr aktiv, wobei das hier ja nicht gewünscht ist.


    Ganz ehrlich... schnappt euch ein Rassebuch, blätterts durch und sucht euch eine Rasse aus, die einem ausserhalb des Sports zusagt. THS sollte da das geringste Problem sein... da würde ich eher empfehlen, jetzt schonmal wieder mit Ausdauer und Sprinttraining anzufangen.

    Mit Malzbier würde ich etwas aufpassen. Zumindest bei dem, was es hier im Bioladen gibt, steht an 2. oder 3. Stelle direkt mal Zucker... und ich möchte eigentlich keine Zähne putzen. Da halte ich Haferschleim z.B. für die deutlich bessere Alternative.

    So, heute, Reste hiervon:

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    Obst-Beeren Hühnchen mit Couscous.

    Nachdem ich endlich einen Shop gefunden habe, der Lunderland Sachen in halbwegs bezahlbar anbietet, wirds morgen eine 300g Dose Wild geben.. Beilage wird sich noch überlegt.

    Evtl sollte sich dann jeder auch nur zu "seiner" Rasse äussern - mit all dem, was er sicher weiss, und wie wahrscheinlich es ist.


    Ein massives Problem habe ich in Beispielen, wie sie gerade zu lesen waren - auf der einen Seite, wird ein Urteil gefällt über eine Rasse. Auf der anderen Seite kommt dann aber "mir doch egal, interessiert mich nicht". Das kann es dann doch irgendwie auch nicht sein.


    "Meine" Rasse wird auch stets gerne als Beispiel für Qualzucht hergenommen, meist unter dem Unwort "überzüchtet". Normalerweise haben sich diese Menschen aber absolut null mit der Rasse beschäftigt und können eigentlich absolut keine Aussage über die wirklichen Wahrscheinlichkeiten und Problematiken treffen.
    Bringt einen das wirklich weiter?

    Hier lief mal eine Zeit lang eine Frau mit einer Kuvasz Hündin und einem Pyrenäen Berghund rum. Beide Arthrosen, der Rüde ED.
    Gut,die Rassen würden für mich ehrlich gesagt raus fallen, weil sie für mich in ihrer heutigen Form schon unter "Extrem" fallen. Aber eine wirkliche Aussage über den gesundheitlichen Stand, überlasse ich doch Menschen, die mehr als ein paar Hunde kennen.

    Zitat

    bordy:
    Nö, wieso? Der Pudel hat sich durch seine Frisuren recht gut retten können - der musste nicht krank gemacht werden (bis auf die kleinste Grösse und die Riesenpudel, die aber nicht hier Standard sind, da geb ich Dir recht). Der sieht genauso aus wie vor 100 Jahren und ist wohl auch noch so.

    Im Gegensatz zum Shar-Pei. Das Beispiel, was Du zeigst, ist ein hübscher Kerl, was nichts über seine Gesundheit sagt. Aber vielleicht ist er ja auch gesund - kann schon sein. Trotzdem lehne ich persönlich diese Rasse als Ganzes ab (auch, wenn einige Vertreter vielleicht ok sind). Das ist kein Quatsch, sondern Einstellungssache. Ich muss nun auch nicht die Details studieren, die mich nur perifer interessieren, um diese Meinung zu vertreten. Das Zuchtwesen hat diese Rasse versaut, ebenso wie andere Rassen und damit ist es für mich persönlich gegessen.

    Das ist einfach Vorurteilsbehafteter Schmarrn, genau wie ich es im Endeffekt bei diesem Thread befürchtet habe.

    Wenn ich in einer Rasse mehrere Zuchtlinien habe, wovon eine in eine ungesunde Richtung geht, sind das Details mit denen man sich nicht beschäftigen muss - ahja.


    Wenns dann aber um die eigene Rasse geht, ist das auf einmal ok? Weil es sind ja nur die Zwerge und die ganz großen... aha, ok :headbash: Könnte man evtl auch mal komplett abhaken, weil die Zucht ja die Rasse verhunzt hat. Auch ein Pudel muss übrigens nicht gesund sein, nur weil er "ganz nett" aussieht.

    Beim Shar Pei ist es evtl auch nur eine bestimmte Zuchtrichtung - aber das ist ja was anderes, warum auch immer. Ich weiß schon, warum ich etwas gegen diese Pauschale Anprangerung von Rasse habe...

    Zitat

    So gesehen stimmt das.
    Dennoch würde ich persönlich heute keine Rasse, welche ich als Gesamtes nicht gesundheitlich vertretbar finde, unterstützen, indem ich einen Welpen kaufe. Aus Prinzip.

    Das ist, gerade bezogen auf den Shar Pei wirklich Quatsch und ein absolutes Vorurteil. Nur weil scheinbar in Deutschland (ob es in anderen Ländern auch so ist weiß ich nicht) gerade ein bestimmter Schlag in Mode kommt, ist das noch lange nicht die "Gesamtheit der Rasse".
    Das hier ist z.B. ein "ursprünglicher" Shar Pei:
    http://suethomas.ca/images/Family/20101104_Kodi_25.jpg


    Warum man keinen Welpen von z.B. diesem Hund kaufen sollte, erschließt sich mir jetzt echt nicht.
    Wenn man so konsequent sein will, dann dürftest du dir z.B. auch keinen Pudel mehr kaufen.. da gibt es auch genug Tendenzen, die man "mit der Gesamtheit der Rasse" vielleicht nicht mitunterstützen sollte - wenn man das mal weiter denkt.


    Die bis dato genannten Hunderassen, die für mich größtenteils unter Qualzucht fallen, fallen übrigens auch ganz schnell raus, wenn man die von mir genannten Kriterien anlegt. Was ich allerdings auch weiterhin nicht für sinnvoll halte, ist Rassen die nicht unter die "Extreme" fallen als Krank oder Gesund aufzulisten... denn das liegt idR dann wirklich daran, wo ich den Hund her hole und zu guter letzt auch einfach an meinem persönlichen Glück.

    Zitat

    Trotzdem differenziere ich, wenn ich einen Durchschnitts-Mittelpudelwelpen anschau und dagegen ein *sorry* Monster von einem Shar-Pei-Welpen, der nicht mehr aus seinen entzündeten Augen schauen kann. :sad2: Den kann ich aus Mitgefühl nicht mal mehr "süss" finden.

    Wenn man die Liste beachtet, dann fällt ein Welpe der derartig eingeschränkt ist, aber schon raus - wobei das eigentlich auch ein gutes Beispiel ist. Es gibt dagegen auch Peis, die gesundheitlich den Mittelpudelwelpen, dem man vielleicht nicht ansieht, dass er später vielleicht eine schwere PL hat, locker in die Tasche stecken.
    Im Zweifel bin ich also vielleicht mit den Shar Pei vom Züchter, der nicht unbedingt mit der Mode geht besser beraten, als wenn ich mir einfach einen Mittelpudel von XY hole, weil die als "gesunde" Rasse zählen.

    Zitat

    Dieses Anliegen mit "gibbet eh nicht" direkt platt zu hauen, finden ich sehr schade und bezogen auf VDH-Zucht als Gütekriterium auch unseriös und der Sache (= gesunde Hunde) schädlich.


    Das hat definitiv nichts mit "direkt platt hauen" des Anliegens eines gesunden Hundes zu kaufen zu tun, sondern damit, dass die Herangehensweise einfach nicht richtig ist. Einfach aufzulisten welche Rassen man kennt, bei der ein/mehrere Hunde tödliche Erkrankungen haben, ist schlichtweg unsinnig und wird sicherlich nicht zum gewünschten Ergebnis führen.
    Meine Golden Retriever Hündin hatte vor einigen Wochen z.B. eine schwere Entzündung der Magenschleimhaut, an der sie letztendlich fast verstorben wäre. Ich bin mir auch sicher, so viele Retriever wie es gibt, wird sie auch nicht der einzige und erste Hund auf dieser Welt sein, die das Problem hatte.
    Kann ich jetzt hier hinzufügen, aber was bringt uns das? Es gibt auch genug Erkrankungen, die zwar grundsätzlich sehr schwer Verlaufen, aber warum und wieso sie auftreten ist kaum geklärt und auch keiner bestimmten Rasse zuzuordnen. Trotzdem können natürlich Rassevertreter daran erkranken.

    Viel wichtiger ist zu verstehen warum ein Hund eine höhere Wahrscheinlichkeit hat, anfällig für bestimmte Krankheiten zu sein. Damit kommt man zu den Kriterien, die ich schon aufgezählt habe.
    So wie der Thread gestellt wird, wird es darauf hinauslaufen was ich ebenfalls schon geschrieben habe - häufige Rassen werden den Stempel "krank" bekommen, während seltenere Rassen letztendlich unter "gesund" laufen. Was allerdings nicht der Realität entsprechen muss.

    ICh weiß nicht warum man eigentlich meint, immer Goldakkupunktur empfehlen zu müssen, aber nochmal ganz deutlich:

    Goldakkupunktur hilft, wenn überhaupt, nur gegen Schmerzen. Es ändert rein GARNICHTS! an der Erkrankung!


    Wenn der Hund wirklich Spondylosen hat, die vielleicht auchnoch aufs Rückenmark drücken, dann hilft da Schmerztherapie auch nur kurz. Die Signale die über die Nervenbahnen kommen kann auch kein noch so tolles Schmerzmittel ersetzen!
    Sollte es sich um einen Bandscheibenvorfall handeln, kommt es darauf an, wie viel selbiger schon beschädigt hat, aber bei einem Hund in dem Alter heißt das normalerweise schonen und Schmerzmittel geben - dann einfach abwarten.

    Davon ab würde ich bei einem alten Hund in der Größenordnung schon auch mit einbeziehen, dass es vielleicht besser wäre dem Hund weiteres Leiden zu ersparen. 11 Jahre ist für einen großen Hund kein biblisches Alter, aber es ist eben doch alt. Wenn dann auchnoch andere organische Probleme hinzukommen, würde ich mir stark überlegen, ob ich meinem Hund das noch antue.