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Aber krank werden die erst, wenn sie ihre Rennkarriere beendet und ihre Würfe gebracht haben bzw wenn längst genug Gefriersperma für ein paar tausend Welpen (und das ist kein Witz, der Vater meines Rüden z.B. hat über 8000 eingetragene Nachkommen) im Pott ist. Wenn so ein erfolgreicher Rüde mit 10 Jahren an Osteosarkom stirbt, dann hat der längst tausende Nachkommen die auch weiter in der Zucht benutzt werden, weil: Sie sind ja schnell.
Das ist ein Faktor, den man auch bedenken sollte.
Bei den meisten Gebrauchshunderassen (also das, was von deutschen Verbänden so bezeichnet wird) sind z.B. mittlerweile (man glaubt es kaum) HD und ED eigentlich kein gar so großes Thema mehr - ED evtl noch mehr als HD.
Was zur Zeit viele Sorgen bereitet, sind Rückenprobleme. Es gibt natürlich Linien, in denen ich schon eine gewisse Erbliche Disposition dazu sehe, aber auf weiter Fläche tappt man einfach noch total im Dunkeln warum wieso und woher.
Allerdings muss ich sagen, dass ich fast nicht denke, dass der Hauptgrund hier in der Genetik liegt, sondern in gewissen speziellen Belastungen auf die Wirbelsäule - sonst wären kaum so körperlich verschiedene Hunde betroffen.
Sollte der Hauptgrund allerdings, entgegen meiner Vermutung erblich sein, hat man schon irgendwo ein Problem. Bis heute gibt es einfach keine Untersuchungen, bei denen man schon beim jungen Hund sieht, er wird mal ein Rückenproblem bekommen (was für mich fast schon wieder dafür spricht, dass es bei den meisten größtenteils erworben ist). Man steht in den Startlöchern und vermutet... nichts genaues weiss man nicht. Spinnt man aber mal weiter und sagt, Spondylose, CES etc wären vorwiegend erblich, dann haben sich die meisten betroffenen Zuchthunde aber bis zum auftreten schon mehrfach fortgepflanzt...