Beiträge von bordy

    Zitat


    Ich kann mich noch an früher erinnern wenn mein Opa mal nen Hund abgegeben hat, die Leute haben sich um die Hunde gerissen... Es waren Hunde die ausm "Arschkopfalter" raus waren, stubenrein, top erzogen, fertig sozialisiert aber eben nicht für Sport und Zucht geeignet.Die waren happy so nen Hund zu bekommen Oô


    Richtig.... Ein guter Freund von mir hat frueher gezuechtet und fuer andere Zuechter aufgezogen - wenn da mal einer dabei war, der sich eben nicht so eignete, hat der idR auch seine Pruefungen gemacht und wurde dann Haus und Hof Hund. Teilweise jetzt, noch Jahre spaeter kommen die Leute an und fragen, ob man nicht noch zufaellig soeinen Hund haette.
    Besser koennens die Leute nicht haben..

    Wir haben uebrigens vor gut 2 Jahren einen solchen Hund abgegeben.
    Sehr schoene Huendin, aber leider a) Zahnfehler und b) absolut nicht das, was ich mir unter meinem Hund vorstelle. Ich habe die BH mit ihr gemacht und es war kein Zwang dahinter, dass sie "weg" musste. Durch Zufall meldeten Bekannte Interesse an, die einen pflegeleichten Hund suchten, der etwas aufs Grundstueck aufpasst.
    Sie haben einen komplett durchgeroentgten Hund bekommen, der sicher in allen Lebenslagen alle Grundkommandos konnte, vertraeglich mit allen Hunden war... und als der neue Halter nach 2 Wochen mit der Huendin (freilaufend) einem von uns begegnet ist, hat sie sich zwar gefreut, aber ist sofort wieder mit gegangen.


    Zitat

    Im Endeffekt wird man bei diesem Thema nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen und jeder muss letztlich selber wissen, was er verantworten kann und was nicht, aber wenn gesagt wird, dass es absolut in Ordnung ist, dass ein Sportler seinen untauglichen Hund abgibt, dann muss man auch fairerweise zu den ganzen zukünftigen Hundehaltern hier sagen, dass sie sich keinen so großen Kopf machen brauchen, denn wenn es nicht so läuft wie erhofft und man unglücklich ist, ist es vollkommen akzeptabel den Hund wieder abzugeben.


    Punkt a:
    Ich bin die letzte die sagt, du darfst niemals nicht einen Hund abgeben.
    Punkt b:
    Wenn mir ein Sportler begegnet, der jetzt loszieht und sich unueberlegt einen Hund anschafft und der sich dann wie erwartet nicht zum potentiellen Weltmeister entwickelt - da habe ich spontan ebenfalls den Impuls ihm eins auf den Hinterkopf mitzugeben.
    Wenn mir eine Familie begegnet, die sich vorher viele Gedanken macht, ob sie wirklich mit einem Hund klar kommen und welcher es werden soll, zum entsprechenden Zuechter fahren und dann erwischen sie doch z.B. einen Hund, der vom Laerm mit Kindern gestresst ist und so evtl auch zur Gefahr wird und diese mir dann sagen, sie geben ihn ab... ja, dann ist das so.

    Meistens ist es aber doch leider umgedreht. Es wird sich Hund XY angeschafft, wird schon werden... und ueberhaupt ist auf der Couch liegen fuer jeden Hund der Traum. Schlussendlich hat man dann massive Probleme und ploetzlich keine Lust, Kraft, was auch immer mehr um sich darum zu kuemmern und er muss am besten sofort weg.
    Ich erinnere da nur mal an den letzten Thread zum Thema "Hund mit HD abgeben" - da bekomm ich ernsthaft nen dicken Hals. Schlussendlich ist es fuer den HUnd wohl auch da besser er kommt eben an einen anderen Platz... aber das hat mit der Verantwortung, die ich mir gegenueber meinem Hund wuensche, nichts zu tun - denn das haette man schlicht vorher sagen koennen.


    UNd ganz haeufig ist es auch so, dass Probleme an neuen Stellen gar nicht mehr existieren - nur weil man sich selbst nicht vorstellen kann, dass sich der Hund evtl nur bei einem selbst so gibt und sich die ganze Sache potentiert, muss das am Ende nicht so sein.

    Ich frage mich gerade eher, warum man sich eigentlich angesprochen fühlt, wenn man nach eigenem ermessen sowieso nicht diese "Kriterien" erfüllt. Irgendwo scheints ja doch zu hapern.


    Bio, du bist jetzt nicht unglücklich mit dem Beagle? dann ist das doch ok so. Allerdings musst du dir auch vor Augen halten, dass du in der Situation bist, dich sehr viel nach dem Hund richten zu können und z.B. einen Zweithund zu haben, der dir viel mehr entspricht. Mal davon ab, kann ich mich auch noch gut an Zeiten erinnern, als du Ewok noch nicht hattest, da konntest du das noch nicht so relaxed sehn und es drehte sich permanent alles nur darum das der Beagle blöd ist (nicht nur scherzhaft), dass er dies macht, das macht, jenes lassen soll. Willst du mir ernsthaft sagen, so wärst du die nächsten 12-14 Jahre glücklich geworden?


    Ich frage mich auch, was hier alle immer von "Traumhund" reden. Meinen Traumhund (mit allen Konsequenzen) habe ich auch nicht und ob ich ihn je haben werde, steht in den Sternen. Auch meine jungen haben alle Punkte, die mir nicht gefallen und die besser sein könnten. Einige Dinge kann man noch ändern und ich tue es auch, andere Dinge liegen einfach in ihren grundsätzlichen Anlagen begründet.
    Die Frage ist für mich, ob der Grundsatz passt. Da geht es auch nicht um 5 Punkte hin oder her oder ob ich ihn ohne Training frei laufen lassen kann, sondern um gewisse Wesenseigenschaften - wenn diese passen, dann wird er auch für den Sport zu gebrauchen sein.

    Ich bin auch nicht mit einem Mann zusammen, der mir grundsätzlich nicht sympathisch ist - was nicht heißt, dass ich mich nicht manchmal furchtbar ärgere. Genauso aber werde ich mir keinen Hund anschaffen, bzw behalten, mit dem ich einfach nicht harmoniere.

    Erfahrungsgemäß haben Hunde deutlich weniger Probleme mit dem Wechsel eines Umfeldes (mal von extremen Angsthunden oder extrem an ihr Teritorium gebunde abgesehen), als ihre Halter, die,sei es wegen emotionaler Gründe, oder weil es der eigene Ehrgeiz nicht zulässt, nicht loslassen können.

    Natürlich sollte ich einen Hund nicht alle paar Wochen irgendwo anders hinschubsen und natürlich ist das erreichen von 100% Glück utopisch - ich bin mir sicher, meine wären z.B. auch glücklicher, wenn ich weniger arbeiten müsste.

    Wenn ich allerdings mitkriege, wie sich mancher Tagtäglich daran versucht, aus dem Hund etwas zu machen was er nicht ist, bzw jeden Tag aufs neue damit unglücklich ist, wie der Hund ist und alles, was dem Hund liegt eliminiert werden muss, dann zieht für mich der Grund "er muss ja nicht 100% glücklich sein" nicht.
    Das ist schlicht unglücklich und das muss niemand sein - auch kein Hundesportler, weil es Vergleichsweise lapidare Probleme sind.

    Ich frage mich persönlich, warum eigentlich immer jeder davon ausgeht, dass das "Ideal" für den Hund, der Ort, an dem er am "glücklichsten" ist, bei einem selbst ist.
    Warum kann der Hund nicht woanders evtl viel Glücklicher sein? Warum kann ich mir nicht eingestehen, dass ich mit einem anderen Hund viel glücklicher wäre?


    Ich bin zumindest mal so ehrlich und sage, ich kaufe mir meine Hunde nicht um mich selbst zu geiseln, sondern um mit ihnen Spaß zu haben. Damit das so ist, habe ich bestimmte Vorstellungen, an ihre Wesenseigenschaften - wie wohl jeder andere auch, wenn er mal ehrlich zu sich selbst ist.

    Ich gestehe erstmal jedem, egal ob Hundesportler oder nicht zu, denselben Wunsch zu hegen. Und ich ziehe auch in Erwägung, dass manche Kombinationen einfach nicht passen. Genauso wie manche menschliche Beziehungen einfach nicht passen.
    Natürlich kann ich das Risiko, durch entsprechende Planung minimieren, aber nicht komplett ausschalten.

    Ich bin mal so ketzerisch und sage, dass viele (nicht nur HUndesportler) Menschen ihren Hunden mit dieser "ich geb dich auf keinen Fall ab" Mentalität ihrem Hund keinen Gefallen tun. Da wird sich durchgequält, sich "zusammengerauft" und am Ende verbiegt man sich selbst und den Hund gleich mit. Warum?

    Ja, wenn ich mir einen Hund kaufe, übernehme ich Verantwortung. Zu dieser Verantwortung gehört für mich, im Zweifel erstmal an mir selbst zu arbeiten und genau zu sondieren, wo das Problem liegt. Wenn ich dann zu dem Punkt komme, dass es eben ein Grundsätzliches ist (und z.B: "lernt die Sachen nicht schnell genug" ist für mich eher eins das meist am Hf liegt), gehört für mich dazu, dass ich den Hund nicht einfach blind irgendwo hin verticke, sondern mich um ein angemessenes zu Hause kümmere. Aber unter Verantwortung fällt für mich nicht, sich gegenseitig zu quälen.

    Ich habe hier einen Hund sitzen, der ist alles, nur nicht das, was ich mir heute wünsche. Sie ist 11 Jahre alt und wird trotzdem bekuschelt - sie ist eingezogen als Familienhund und diesen Job erfüllt sie perfekt. Ich habe sportlich von ihr sehr sehr viel gelernt und wir sind weiter gekommen, als es uns irgendjemand zugetraut hätte.... aber sie hat mir auch gezeigt, was ich nicht will.
    Ich möchte keinen Hund, der ab 20° die Segel streicht. Ich möchte keinen Hund, der nach 50m Joggen sagt "du kannst mich". Ich möchte keinen Hund, der den Schwanz einzieht wenn ein Löffel neben ihm die Fliesen trifft. Etc. etc.
    Diese bisher 11 Jahre sind genug "Preis" für mich um zu sagen, jetzt bin ich dran.

    Achja, natürlich "Könnte" ich auch sagen, egal wie sehr mir die Entwicklung eines Hundes "missfällt", ich behalte ihn trotzdem - aber wem würde das nützen?

    Zitat

    Ich finde die Begründung schon plausibel klingend.
    Genau dasselbe hat die Physio von unserem vorherigen Hund auch gemeint. Dass die Schäferhunde eine eher schwächer ausgeprägte Muskulatur im Rücken und Hinterhandbereich haben. Es bedeutet ja nicht, dass dort gar keine Muskulatur vorhanden ist, aber für den Körperbau eben vergleichsweise weniger gut ausgeprägt. Von Linie zu Linie gibt es da sicherlich auch nochmal Unterschiede.
    Die abfallende Kruppe ist dem von dir gezeigten Schäferhund auf dem Standbild ja aber ganz eindeutig zu erkennen. Ich finde dadurch wirkt die Hinterhand einfach schwächer.

    Meine steht und rennt dagegen mit geradem Rücken.
    http://i1072.photobucket.com/albums/w375/rr…os/IMG_4094.jpg
    http://i1072.photobucket.com/albums/w375/rr…/IMG_1441-1.jpg

    Dein Hund hat auch keinen "geraderen" Rücken als die Hündin - er trägt die Rute nur über den Rücken.


    Nur mal Spaßeshalber, innerhalb von 2Sekunden Google Suche:
    http://img.webme.com/pic/h/hunde-fellfarben/ss.jpg

    Der Kurzhaar Collie... ich habs immer gewusst, genauso krank, ebenfalls abfallende Kruppe.


    Diese Allgemeinurteile sind einfach nur Blödsinn und ein "Fachmann" der soetwas rumposaunt, hat sich für mich disqualifiziert.

    Ich würde mir eher qualitativ hochwertige Schuhe aussuchen und dann z.B. bei ebay nach Restposten suchen. Wenn man sie direkt braucht ist es natürlich blöd, aber wenn man etwas Zeit nimmt, kann man dort Schnäppchen machen.


    Meine Lowas (UVP 180 Euro) habe ich dort letztes Jahr für 45 Euro erstanden.

    hat jemand die LIfeguard Twilight Weste oder die LIfeguard Polar Weste und kann mir sagen, wie ich mir das mit den Größen vorstellen kann?

    Ist 55 z.B. die Rückenlänge? und bei den Westen, fallen die eher "Breiter" aus?