Größte Sparmaßnahme derzeit:
Wir (bzw mein Freund, ist ja sein Haus und wird auch von ihm finanziert) haben eine Solaranlage angeschafft. Bei passendem Angebot wird noch ein Speicher angeschafft werden, um so auf mindestens 90% Unabhängigkeit vom normalen Stromnetz zu kommen.
Lohnt sich bei immer weiter steigenden Strompreisen auf Lange Sicht definitiv.
Ansonsten spare ich, indem mein Hund vorwiegend frisch und teils mit Dingen, die bei uns eh übrig bleiben gefüttert wird. Kauzeug gibt es auch eher selten. Zum einen ist es nicht unbedingt gesund, zum anderen sind die Preise einfach explodiert.
Meinen Freund versuche ich dahingehend etwas zu erziehen
(bzw ich pack es einfach beim gemeinsamen Einkauf am Wochenende mit ein..), dass wir nicht mehr jeden Tag Kleinzeug einkaufen, sondern ich schon etwas vorplane was gekocht und damit in größeren (günstigeren) Mengen eingekauft wird.
Auch Sparpotential gibts bei Wurst und Käse - auch wenn der kg Preis höher ist, wir essen einfach zu wenig Wurst, bzw frühstücken unter der Woche nicht gemeinsam, als das die fertig abgepackten Würste alle werden würden. Schlussendlich ist es für uns günstiger, in Kleinportionen von 50g an der Wursttheke einzukaufen.. das wird dann auch gegessen und landet nicht am Ende im Müll.
Regionale Produkte sind hier irgendwie schwierig. Es gibt zwar eine Biokiste, die ist vom Preis Leistungsverhältnis einfach grottig. Ich kann nunmal nicht für nicht mal 1,5kg Wurzelgemüse zusammen mind. 20 Euro bezahlen.
Ich habe dafür einen Bauern mit guter Haltung und Frischmilchverkauf aufgetan, wo wir demnächst unsere Milch beziehen werden. Lohnt sich auch Preislich und vielleicht finde ich ja noch so etwas wie einen Wochenmarkt.
Klamotten kaufe ich viel Restposten/Rückläufer auf ebay... es ist halt definitiv ein Unterschied, ob ich für meine Jeans (mir passt leider nur eine Marke richtig) 65 Euro im Laden oder 14,95 auf ebay zahle.
Was bei mir derzeit am meisten frisst und ich leider nicht so wirklich ändern kann, sind die Spritkosten.
Mein Studienort ist leider sehr sehr schlecht per öffentlichen Verkehrsmitteln an die umliegenden Städte angebunden, weswegen ich mein Auto einfach brauche. Seitdem ich mit meinem Freund zusammen lebe, fahre ich 28km einfach jeden Tag. (okay, vorher auch schon 20km, aber das ist auf den Monat gerechnet auch ne Steigerung)
Hundeplatz war früher nebenan, jetzt fahr ich 20km auch da hin. Gut, Training auf dem Platz ist nur noch einmal die Woche drin, weil ichs nicht mehr anders schaffe, aber auch das merkt man - und bis vor einigen Wochen warens noch zwei mal. Dazu kommt noch einmal Fährten in der Woche, was richtig rein haut mit 40km einfach.
Allerdings ist das auch der einzige Luxus den ich mir gönne, wenn ichs mal so betrachte.. ich esse nicht in der Uni, es gibt so gut wie keinen Süßkram und wenn dann back ich selber, Ich trinke vorwiegend Wasser oder Tee und mein Kameraequipment habe ich mir vorwiegend durch wiederverkauf von Dingen, die ich schon hatte finanziert.