Beiträge von bordy

    An der "tollen" Diskussion beteilige ich mich jetzt mal nicht und antworte auf die gestellte Frage:


    Ich betreibe zwar kein Mantrailing, aber die "uncoole" Version, aka Fährten betreiben wir auch.

    Ich finde immer nicht, dass man einen jungen, motivierten Hund künstlich bremsen muss - vorausgesetzt er arbeitet korrekt. Es hat auch einfach jeder Hund sein bestimmtes Tempo und meine Erfahrung ist, dass die schon von selbst langsamer werden, wenn die Ansprüche steigen. Im Zweifel habe ich dann auch lieber einen sehr motivierten Hund der über Probleme dann auch einfach mal drüber geht, als einen der dann hilflos stehen bleibt weil er sich nicht "traut".

    Ich halte das ewig lange Futter gelege in jeden Tapper eh für kontraproduktiv.

    Wir fangen normalerweise direkt mit einer gerade an und wenn das funktioniert, wird auch relativ zügig abgebaut und weiter gemacht mit Bögen etc.


    Meiner Erfahrung nach lernen gerade sehr futtergeile Hunde mit der Methodik nur rumzustöbern, aber nicht zu suchen.


    Meine Hündin habe ich ja zweijährig übernommen - sie kannte da noch nix, ausser hin und wieder mal ne "Fährte". Naja, "Fährte" sah dann so aus, dass da was lag in 1er Länge, in dem in jeden Tritt Futter lag. Ende vom Lied, Hund hat sich nur von einem Futterbrocken zum andern gestöbert, was sehr lange gebraucht hat, um es abzustellen. Heute macht sie eine gute Fährtenarbeit, aber wenn man ihr die Luft lässt, neigt sie schon immernoch dazu, bei Problemen ins Stöbern zu fallen.

    Nutz doch mal das Tool auf der Homepage - da wird dir dann angezeigt, welche Größe zu brauchst.


    Ich bräuchte eine Maus die zum Macbook passt :hust: (das hat meine Mutter schon angekündigt)

    Ansonsten hätte ich gerne das EF 100 2.0, aber ich wünsch mir nix so teures (eigentlich wünsch ich mir garnix). Von daher werde ich das wohl noch ne ganze Weile aus der Ferne anschmachten.
    Gerade hab ich mir erstmal nen Strafzettel gegönnt :hust:

    Zitat

    Daher finde ich es so gesagt eine krasse Frechheit, als Hobbyfotograf Dumpingpreise anzubieten und dann nicht mal in der Lage zu sein, im manuellen zu fotografieren. Denn das tut der richtige Fotograf. Vielleicht altbacken, man kann ja eigentlich ruhig den Automatikmodus nutzen, aber ich finds... befremdlich.

    Aber ganz ehrlich: Leute die mit den Bildern von Onkel Hubert zufrieden sind, die würden auch nicht das Geld für einen guten Fotografen ausgeben, wenn es keine "Alternativen" gäbe.
    Und für einen "professionellen" Fotografen (egal ob gelernt oder ungelernt), der Bilder macht die mich nicht ansprechen... so die "klassischen" Hochzeitsbilder alle nebeneinander vor Busch oder so, würde ich auch kein Geld ausgeben.
    Für jemanden dessen Bilder mich wirklich begeistern schon.

    Sollte wir irgendwann doch mal vor den Traualtar treten (was wenn dann aber eh noch dauert), sind wir beide uns eigentlich einig, dass ein wirklich guter Fotograf das ganze festhalten wird - und wir sind uns bewusst, dass 2000 Euro Tagesgage für einen Selbstständigen nicht gar so viel ist. Allerdings fotografieren wir eben beide und wir wissen, wir würden uns lebenslang zu Tode ärgern, wenn wir dann Hochzeitsbilder hätten, bei denen wir uns denken würden "das hätten wir selber besser gekonnt".

    Genial find ich übrigens z.B. sowas:
    http://www.brautrausch.de/portfolio

    Hat hier irgendwer einen Tip, wie man die Haare beim schwimmen schützen kann?

    Wir gehen jetzt, nachdem das Bad hier wieder auf gemacht hat, so 2-3 mal die Woche schwimmen... und das Chlor macht die Haare irgendwie nicht besser.

    Ich denke nicht mal, dass das "Problem" für die "Guten" Fotografen ist, das es Leute ohne Ausbildung gibt, die für Bilder Geld verlangen.

    Deren Problem im allgemeinen ist die digitale Fotografie und das DSLR einfach erschwinglich geworden sind und jeder eine hat... und auch jeder denkt, er wäre der Held.
    "warum Geld für ordentliche Hochzeitsfotos ausgeben, wenn Onkel Hubert doch auch eine Kamera hat..?"

    und sich professionell fotografieren zu lassen, ist aus oben genannten Gründen auch nicht mehr modern.


    Allerdings... wenn ich mir so Bilder von gelernten Fotografen hier aus der Umgebung anschaue, dann würde ich, wenn ich Bilder bräuchte mich auch lieber von einem talentierten ohne Ausbildung fotografieren lassen. Die können Passbilder, evtl noch drapierte Bilder vor blödem Hintergrund und damit hat sich die Geschichte dann auch. Von künstlerischem Anspruch mal ganz abgesehen.

    Ich denke es ist wie in anderen Bereichen auch. Wer gut ist (unabhängig davon, ob ausgebildeter Fotograf oder nicht), der braucht auch vor solchen Kaspern keine Angst zu haben, denn die Leute die das wollen, die gehen zu denen eh nicht. Egal wie billig sie sind.
    Nur dann muss ich mich eben von denen auch abheben. Ich finde das immer komisch, wenn "Professionelle" (egal welcher Bereich) rumjammern, dass ihnen ja die Aufträge ausgehen, weil es andere billiger genauso gut machen - dann muss ich eben Dinge bieten, die der andere nicht kann oder mir darüber Gedanken machen, ob meine Leistung wirklich das Geld wert ist, dass ich dafür verlange.
    Ich kenne das zum Beispiel auch von der Nachhilfe - da jammern die, die davon leben wollen, dass die ganzen Schüler die Preise kaputt machen. Mein Kommentar dazu ist nur immer, dass wenn man Arbeit abliefert, die zum Preis passt, man auch weniger Probleme hat. Sieht man natürlich "das man davon leben muss" als Grund genug an, mehr Geld zu verlangen, sieht man natürlich alt aus.