Beiträge von bordy

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    Setze mich mit dem Thema gerade mal intensiv auseinander.
    Vorstellen könnten wir uns Maremmano, Podhalaner oder Pyrenäenberghund, also eher etwas softere als sofort Kangal oder Kaukase.
    Die anderen Alternativen, wo wir uns jetzt noch durchlesen wären Bernhardiner und Dogge.


    Die Familie einer früheren Schulfreundin hatte Kuvasz. Würde wohl in dein Profil passen und wären wohl eher "führiger" als Kangal und Co. Ausserdem waren zumindest deren Hündinnen nicht ganz so schwer.


    Gerade bei Bernhardiner und Dogge würde ich mir überlegen, ob ich mir die gesundheitlichen Risiken antun möchte, bzw allgemein bei solchen "Riesen" bedenken, dass sie sehr schnell altern.

    "auf Gesundheit achten" und gleichzeitig sich darum zu Sorgen, dass die armen Kinder wohl Kein Schnitzel oder in Butter frittierte Pommes daheim bekommen ist schon irgendwie sehr........ nennen wir es Interessant.


    ich kann die Sorge da aber evtl entkräften: Ernährungswissenschaftler sind im allgemeinen der Meinung, dass der Verzicht auf frittierte Produkte eher keine schlimmen Folgen hat, ausser einer gewissen Langlebigkeit.

    Zum Beispiel darauf zu achten, dass ein Kind nicht übermäßig gesundheitsschädliches Zeug zu sich nimmt (zur Info: entgegen aller Werbeversprechen kann man sich auch sehr gut ohne angebliche Vitamine in Gummibärchen ernähren), hat für mich jetzt auch nichts mit missionieren sondern Verantwortung übernehmen zu tun.

    Wenn mein (imaginäres) Kind mir übrigens sagen würde, es hätte gern täglich Pommes in Butter frittiert oder paniertes Schnitzel oder ne Packung Gummibärchen, käme da von mir übrigens auch ein Nein. Nicht weil ich Vegetarier wäre, sondern weil mir die Gesundheit meines Kindes am Herzen liegt.

    Interessant, dass irgendwie vollkommen übergangen wird das gerade auch Labradore mit unter den Rassen mit den meisten Beissvorfällen sind.
    Die Zahlen sind zwar absolut und nicht auf die Anzahl der vorhandenen umgerechnet, aber irgendwie scheint das trotzdem niemand zu jucken. Zu viel Bild gelesen ? Beim Labrador gibt es Grund xy, aber wenn dann alle Ewigkeit mal ein Hund der auf der Liste beißt, ist der schon von Geburt an ne tickende Zeitbombe ?


    Ich finde es ehrlich gesagt auch erbärmlich, wie immer alle dabei sind, wenn es darum geht andere Rassen in die Pfanne zu hauen. Nach dem Motto, schön, solang es uns nicht trifft.

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    Sollst du doch auch gar ned :D und sowas möchte ich ja auch nicht.

    Aber wie schaut es nun aus bei den Dingen die du aufgezaehlt hast: Wie kontrolliere ich die aussagekraeftig? Das möchte man ja auch mit Fleisch.
    Ist ja nicht so, als wären Mängel und Ueberversorgung da nur Mythen.
    Im Prinzip dreht es sich bei sämtlichen Theorien ja nur um Richtwerte. Wie gut genau dieser eine Hund damit klar kommt ist halt null beurteilbar, für mich als Laien.

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    Ich denke, dass Ergebnis wirst du wie immer erst am Ende sehen oder wenn man Extrem daneben langt und zu guter letzt ist es immer eine Einstellungssache.
    Ich sage nur Stiftung Warentest - laut denen enthalten auch einige Futter, die ich auf keinen Fall füttern möchte, "alles was der Hund braucht". Genau wie das theoretisch auch bei den angebotenen Veganen Fertigfuttern der Fall ist. (Vegan selber zusammenstellen, stell ich mir dann doch fast unmöglich vor - ausser man ist HobbyChemiker)

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass es auf lange Sicht am gesündesten ist, sich möglichst "natürlich" und weitestgehend ohne stark verarbeitete und denaturierte Industrieprodukte zu ernähren. Bei menschlichen Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch Studien, dass sie sich im Zweifel eher negativ als positiv auswirken. Das beisst sich für mich mit der Vorstellung, meinen Hunden künstlich irgendetwas nachzubauen, was sie auch so haben könnten.

    Ich bin übrigens so ehrlich und sage, dass ich auch bei den Fleischquellen für den Hund Kompromisse eingehe. Das Fleisch kommt vorwiegend von einem Futterhändler um die Ecke. Qualitativ ist es für mich auf den ersten Blick sehr gut. Angeblich bezieht er aus der Region, kontrollieren kann ich das aber nicht. Es kann also durchaus auch sein, dass es aus Umständen kommt, die ich eher weniger in Ordnung finde.
    Das gefällt mir nicht, aber ich muss leider damit leben, weil es mir leider zur Zeit finanziell nicht anders möglich ist.

    Die Frage ist für mich eher, warum muss ich ausprobieren ob Vegane Ernährung einem Hund schadet?

    Ich habe absolut kein Problem damit, wenn ein Hund ein offensichtliches gesundheitliches Problem hat, den Fleischkonsum runter zu fahren. Heutzutage dürften dank allem möglichen Kauzeug und Co die meisten Hunde wohl sowieso eher eher zu viel als zu wenig bekommen.
    Harnstoff ist ja dann durchaus eines der Dinge die man relativ einfach feststellen kann - mit diversen Vitaminen, Fettsäuren, Calcium etc schaut es nunmal anders aus. Wenn man mitbekommt, dass das doch nicht so funktioniert ist es einfach normalerweise schon zu spät.
    Und da frage ich mich eben, warum muss ich das beim (bis dato gesunden...) Hund ausprobieren? Mich selbst versuche ich auch so ausgewogen und frei von industriell hergestellten Fertigprodukten wie es mir möglich ist zu ernähren. Irgendwie fällt mir da kein stichhaltiges Argument ein, meinem Hund nun mit künstlichen Vitaminen besprühte Sojaschnetzel (mal übertrieben formuliert) vorzusetzen.

    Wenn ich das mal so sagen darf - für mich ist das "Hauptproblem" schon, dass ich es irgendwie nicht in Ordnung Finde Experimente in dieser Richtung auf Kosten eines anderen Lebewesens zu machen. (gerade in Anbetracht dessen, dass auf der anderen Seite das Füttern von Kühen mit Fleischmehl verteufelt wird)

    Schon bei Veganer Ernährung beim Menschen ist die Versorgung mit einigen Nährstoffen eher kritisch und wir sind noch ein ganzes Stück mehr Omnivoren als Hunde.
    Meine eigenen bekommen auch öfters mal vegetarische Mahlzeiten (ich ersetze die Proteinquelle dann meistens durch Quark) und ich halte auch nichts von den riesigen Fleischmengen die beim klassischen Barf verfüttert werden. Fressen würden sie aber generell alles. Auch ne rohe Möhre zum knabbern, wenn es nichts anderes gibt.
    Ich als Mensch kann jedoch selbst entscheiden, ob ich mich denn entgegen dem, wie es eigentlich von der Natur vorgesehen ist, evtl auch mit künstlichen Zusätzen ernähren möchte oder eben nicht. Ich finde es aber ethisch nicht in Ordnung Dem Hund, der klassisch nunmal ein Carnivor ist, nun eine rein vegane Ernährung aufzudrängen.
    Wir wissen denke ich doch auch mittlerweile alle, dass ein Blutbild erst dann etwas aussagt, wenn es im Endeffekt schon zu spät ist.

    SChaue ich auf die Zutatenliste von Veganen Hundefuttern, dann frage ich mich auch, wie man ernsthaft für so etwas Geld ausgeben kann. Im Endeffekt enthält es alles, was für mich bei normalem Futter ein Ausschlusskriterium wäre. Haufenweise Soja und künstliche Zusätze.


    Meiner Meinung nach, die sich auch mit der der meisten Ernährungswissenschaftler deckt, ist es einfach nicht total egal, wo ein bestimmter Stoff nun herkommt. Die Bioverfügbarkeit ist schonmal eine ganz andere - Protein aus Pflanzen ist für einen Karnivoren auch deutlich schwerer verfügbar als tierisches. Weiter geführt wird wohl den meisten Menschen auch instinktiv klar sein, dass es einen Unterschied macht, ob ich mir nun eine Vitamintablette einwerfe oder eben einen Apfel esse. Ich würde bei mir selbst immer zum Apfel greifen. Warum soll ich nun also meinen Hund mit künstlichen Stoffen pur malträtieren?

    Wo "springen, jagen, lauern, beobachten" Katzen denn in reiner Wohnungshaltung? Bzw was sollen sie denn da belauern, jagen und beobachten?
    Im "Nettesten" Fall gibts noch Ausblick aus dem Fenster - wo man dann alles angucken kann, was man eh nicht haben darf.

    Mal davon ab, haben Katzen normalerweise große Reviere, die sie mehrfach täglich ablaufen. Die Hocken nicht nur irgendwo rum. Wie man das in einer 1-2-3 Zimmer Wohnung (ist ja nicht so, dass die meisten da riesige qm Anzahlen hätten) "nachstellen" möchte, ist mir echt ein Rätsel.
    Unser Siam Kater ist tendenziell auch eher der Stubentiger. Der ist nicht tagelang unterwegs und wenns kalt ist, macht er an der Tür kehrt (und nervt dann drinnen rum, weil ihm langweilig ist). Bevor wir ihn bekamen, lebte er in einer maximal 20qm Wohnung in der Innenstadt . Er Hats überlebt, trotzdem würde ich ih nicht mehr einsperren wollen.


    Mich wundert es auch ehrlich, wie da mit zweierlei Maß gemessen wird.
    "Hund kommt nicht raus, wenn dann nur angeleint (von drinnen ein Klo Reden wir noch garnicht" - uhhh, böse, wie kann man nur. Das ist doch ein Hund, der Muss raus.
    Eier möchte man gerne aus Freilandhaltung und bei Kühen wird die Anbindehaltung zum Glück langsam aber sicher abgeschafft und Weidehaltung wird beim Einkauf auch häufig bevorzugt. Die Schweine in Mastbetrieben tun einem auch leid. Ausbrechen werden da auch die wenigsten Tiere. Wissen ja auch garnicht wohin.

    Aber es ist natürlich vollkommen in Ordnung eine Katze lebenslang in einer kleinen Stadtwohnung zu halten, weil man ja hin und wieder klickert, mit nem Federbüschel wedelt und sie ja aus dem Fenster gucken können. Verkehrte Welt.

    Ehrlich gesagt fällt diese generelle Haltung, dass jegliche Tierhaltung erstmal Ausbeutung ist, für mich in die gleiche Kategorie wie das Weltschmerz lalala.

    Synergien zwischen verschiedenen Spezies gibt es auch zwischen anderen Arten als Mensch + X und z.B. Hunde (deren vorfahren ) haben sich uns ja mal angeschlossen, weil sie daraus einen Vorteil hatten im Vergleich zu anderen.
    Ein bekanntes Beispiel ist auch eine Ameisengattung die sich Läuse hält, sie pflegt, füttert und beschützt. Dafür melken sie dann die Läuse. Ausbeutung ? Wohl eher gegenseitiges Nutzen ziehen.

    Mir ist auch vollkommen bewusst, dass man dies nicht auf die Legehenne in ihrem Käfig anwenden kann, die nie das Tageslicht sieht. Wenn ich mir das anschaue, was ich als anständige Haltung ansehe, dann frage ich mich schon, ob das gar so ausbeuterisch ist.
    Liest man sich manches so durch, könnte man meinen, wenn man keine Tiere halten würde , würden alle ewig schmerzfrei und ohne leid Leben. In der Realität Sieht die ganze Geschichte aber irgendwie anders aus.

    Was machen sie denn aktuell mit den Eiern ?

    Mit Enten kenne ich mich nicht aus, aber bei Hühnern Ist es normalerweise so, dass wenn ein Hahn dabei ist, die Eier größtenteils auch befruchtet sind. Denke das ist da nicht groß anders.

    Warum und wieso, wird dir wohl keiner beantworten können außer deiner Tante ; ) wenn ich jetzt mal von mir als nicht Veganer ausgehe, fände ich es aber irgendwie doof, z.B. Die Eier anzusammeln und dann wegzuwerfen. Wenn der Grund, dass man sie nicht isst, nicht einfach ist das es einem nicht schmeckt oder dergleichen.