Unter "aufspielen" fällt das für mich schon, wenn ich direkt mal loslasse, dass man da ja einen total gestressten, Überforderten Welpen abholt. Hast du die Welpen dieses Züchters gesehen? (In der Glaskugel, sind ja noch garnicht da)
Erinnert mich an den allgemeinen Konsens, dass ein Hund, der unter einem Jahr schon ein altersgemäßes Training erfährt, ja quasi nur überfordert sein kann - weil der eigene Hund ja dies und das und jenes auch nicht kann. Das das allerdings wohl eher an den eigenen Fähigkeiten liegt, als daran, dass der Hund das nicht problemlos könnte, wird dezent ausgeblendet.
Wenn man reale Erfahrung mit dem Thema hätte, wüsste man auch wie üblicherweise der Apport bei Jagdhunderassen angebahnt wird. Da braucht man auch nicht viel tun - Apportierfreude ist idealerweise genetisch verankert und muss nur noch gefördert werden. Meine alte Hündin hat in dem Alter alles gebracht, was man weggeworfen hat - man musste ihr nur noch lernen, sich damit dann auch hinzusetzen. Einen Pfiff bei einem Wurf Welpen zu konditionieren ist auch wirklich einfach (wenn man es halt kann... aber scheint ja einige vor echte Probleme zu stellen), genau wie ein Nein und die Anfänge von Sitz und Platz. Wenn man das denn möchte. Und wenn man es nicht möchte, ist ein Welpe der so aufgezogen wurde noch lange nicht gestresst und überfordert. 