Beiträge von bordy

    Mir ist ein schneller Hund eigentlich lieber als einer , der nur so dahin schlurcht - man muss das halt von hinten Steuern und nicht schlampen lassen . Schneller als du es zulässt , kann der Hund ja nicht werden ..

    Ein Hund mit mehr Drang geht auch mal per Schwierigkeiten drüber . Wenn die Fährten härter werden, werden sie eh langsamer .

    Wir legen (okay, ich bekomm meine normalerweise gelegt ;) ) normalerweise anfangs relativ kurze Fährten, bei denen in jedem Tritt Futter liegt. (vielleicht 10-20 Meter)
    Dann Endfutter, z.B. in einer Dose.
    Das ganze wird dann aber sehr flott abgebaut und es geht sehr schnell in Richtung Prüfungsmäßiger Fährte , auf der Futter nur noch sehr gezielt eingesetzt wird. Das ganze normalerweise auf Wiese. Zum einen weil wir einfach mehr Wiese haben, zum andern weil Hunde die auch auf schwieriger Wiese suchen normalerweise ohne Probleme auch Acker suchen. Andersrum ist die Gefahr relativ hoch, dass eher mit den Augen gesucht wird.


    Tja, besonders negativ... an Dingen die erfahrungsgemäß nicht klappen fällt mir relativ viel ein. Was am meisten vorkommt und am spätesten als Fehler auffällt sind die beliebten ewigen Futterfährten. Gibt ja Leute Die legen Fährten in 3er Länge, bei denen immernoch in jedem Tritt Futter liegt. Irgendwann kommt dann das böse erwachen, weil der Hund nicht wirklich sucht, sondern nur von einem Brocken zum andern stolpert. Im ersten Moment siehts aber natürlich toll aus..

    Schlimmster "Fehler" ist aber eigentlich, egal welche Methode, nicht auf die Gegebenheiten zu achten und sie nicht deuten zu können. Windrichtung, Bodenbeschaffenheit, etc.

    Obwohl Labradore sicher schon auch "günstige" Anlagen mitbringen, fällt es irgendwo auf, dass dieses Verhalten (einfach mal auf andere zustürmen und keine Distanz wahren) vor allen Dingen Hunde zeigen, die mal in einer klassischen Welpenstunde waren. Ist ja ansich auch ziemlich logisch - lernen es ja da auch nicht anders..

    Wie gesagt: es kann natürlich trotzdem sein, dass sie etwas generell nicht verträgt.

    Ich würde bei meinem Hund das Fleisch erstmal kochen - schaden tut es auf keinen Fall.
    Gegartes enthält auch nicht weniger Vitamine etc als rohes.. beim Gemüse (beim Fleisch bietet es sich eh an) solltest du halt das Wasser mit füttern.

    Du kannst bei denen auch anrufen. Die werden dir deine Fragen denke ich gerne beantworten.

    Wenn dein Hund eine etwas sensible Verdauung hat , würde ich das Fleisch auch erstmal kochen - bzw einfach gar ziehen lassen, zusammen mit dem Gemüse und Kohlenhydraten . Viele Hunde nehmen dies auch besser an.

    Wenn du dir in München einen Plan erstellen lässt , dann wird da alles mit einbezogen - alter, Gewicht , Aktivität , vorerkrankungen, etc.

    Zitat

    Okay, und was genau meinst du damit?
    Welches Verhältnis wäre den angebracht?

    Rind und Huhn allerdings hat sie gar nicht mehr angerührt und nichts gefressen. Pferd frisst sie jetzt richtig gerne und hat ordentlich Appetit. Zudem hat sie ja nach Huhn immer schreckliche Blähungen - deshalb dachte ich eventuell an eine Futtermitteldiät.

    Wie sieht für dich ein anständig aufgestellter Futterplan aus?

    Grüße und danke

    Eileen

    Ich würde mir kein Verhältnis nehmen, sondern mir die Bedarfswerte deines Hundes anschauen. Grob gesagt hat dein Hund einen bestimmten Bedarf an Proteinen (ich nehme beim größeren Hund meisten 2g/kg Körpergewicht) und einen Energiebedarf. Bei Futtermedicus gibt es z.B. einen Kalorienrechner, der dir da einen ungefähren Anhaltspunkt geben kann.
    (also kcal aus dem Fleisch + aufgefüllt mit Kohlehydraten + Fett zur gesamt benötigten Kalorien Menge)
    Meistens kommt man beim normal belasteten Hund auf ein 30/30/30 Verhältnis von Fleisch/Gemüse/Kohlehydrate.
    Auch ist für eine empfindliche Verdauung meistens gekochtes deutlich besser als rohes. (wird aufgeschlossen und ist dadurch leichter verdaulich... )

    Um sich einen groben Überblick zu verschaffen, gibt es z.B. den "kleinen" Zentek (= Hunde Richtig füttern, von J. Zentek), sowie das größere Fachbuch von Meyer und Zentek. Du könntest dir auch von seriöser Quelle (z.B. Vet Uni München) einen Plan für deinen Hund erstellen lassen, der auf seinen Bedarf abgestimmt ist. (kostet natürlich , ist meiner Meinung nach aber gut investiertes Geld, wenn der Hund Probleme hat)

    Natürlich kann dein Hund trotzdem etwas nicht vertragen - ich würde nur erstmal das naheliegende Ausschließen, bevor ich dem Hund eine Ausschlussdiät zumute.

    Das die Bilder nichts sind, ist doch schon direkt dazu geschrieben worden. Der Sinn dahinter, dass jetzt noch x mal zu wiederholen , erschließt sich mir jetzt nicht. :roll:


    Wenn die Bilder unbedingt gerettet werden sollen, würde ich mir z.B. eher das zweite krallen. relativ eng ausschneiden, sodass der Hund formatfüllend ist und den Hintergrund verwischen.

    Es gibt genug Hunde, die auf den hohen Proteinüberschuss der beim Barfen meistens entsteht mit Juckreiz bishin zum blutig beissen reagieren.

    Zum Thema Unruhe : Tryptophan ist meistens in stärkehaltigen Lebensmitteln enthalten - Eiweißreiche Ernährung hemmt die Tryptophanaufnahme . Schlussendlich förderst du aktuell die "Unruhe" deines Hundes noch.

    http://www.swisshealthmed.de/index.php/tryp…ernaehrung.html

    An deiner Stelle würde ich das Fütterungsverhältnis einmal überdenken - dann kann es auch sein, dass dein Hund garkeine Ausschlussdiät braucht... nur einen anständig aufgestellten Ernährungsplan. (und damit meine ich nicht aus ner 5 Euro Broschüre..)

    Ich mache ja nun keine bezahlten Shootings, aber werde durchaus gefragt ob ich nicht mal "ein paar Bilder machen kann".

    und ich lehne auch mittlerweile konsequent ab, wenn ich weiß, da kommt jetzt nur Murks raus. Ich brauche z.B. bei trübem Wetter oder Abends im Halbdunkeln keinen schwarzen Hund mehr fotografieren - vor allen Dingen, wenn man dann noch Bewegungsbilder machen möchte. Klar kann man da noch irgendwie was machen. Aber nicht das, was ich persönlich haben möchte. Die Leute zeigen die Bilder ja idR dann auch weiter rum... wäre mir ernsthaft peinlich.
    Ich gehe da auch nicht mehr auf Kommentare wie "ja aber du hast doch ne gute Kamera.. und die XY macht doch auch Bilder" ein. Soll die XY machen, sieht man idR ja dann auch was bei raus kommt.

    Unter "aufspielen" fällt das für mich schon, wenn ich direkt mal loslasse, dass man da ja einen total gestressten, Überforderten Welpen abholt. Hast du die Welpen dieses Züchters gesehen? (In der Glaskugel, sind ja noch garnicht da)

    Erinnert mich an den allgemeinen Konsens, dass ein Hund, der unter einem Jahr schon ein altersgemäßes Training erfährt, ja quasi nur überfordert sein kann - weil der eigene Hund ja dies und das und jenes auch nicht kann. Das das allerdings wohl eher an den eigenen Fähigkeiten liegt, als daran, dass der Hund das nicht problemlos könnte, wird dezent ausgeblendet.

    Wenn man reale Erfahrung mit dem Thema hätte, wüsste man auch wie üblicherweise der Apport bei Jagdhunderassen angebahnt wird. Da braucht man auch nicht viel tun - Apportierfreude ist idealerweise genetisch verankert und muss nur noch gefördert werden. Meine alte Hündin hat in dem Alter alles gebracht, was man weggeworfen hat - man musste ihr nur noch lernen, sich damit dann auch hinzusetzen. Einen Pfiff bei einem Wurf Welpen zu konditionieren ist auch wirklich einfach (wenn man es halt kann... aber scheint ja einige vor echte Probleme zu stellen), genau wie ein Nein und die Anfänge von Sitz und Platz. Wenn man das denn möchte. Und wenn man es nicht möchte, ist ein Welpe der so aufgezogen wurde noch lange nicht gestresst und überfordert. :pfeif: