Beiträge von bordy

    Je mehr Leute da als Zwischenhändler agieren, desto weniger ist nachzuvollziehen, wo der Welpe her kommt, ob die Angaben stimmen, etc. Die Wahrscheinlichkeit das du übers Ohr gehauen wirst steigt. Seriöse , gute Züchter haben solche Aktionen eigentlich auch in anderen Ländern nicht nötig. Vor allen Dingen bei eher seltenen Rassen.

    gerne gibts sowas übrigens auch mit vorweg Überweisung... die dann natürlich weg ist :hust:


    Ohne Sprachkenntnisse, ohne wirkliche Kenntnisse von Züchtern, Linien, wie will man da nachvollziehen, ob das überhaupt alles stimmt..?

    Mag sein, dass ich schon zu viel Beschiss gesehen habe, aber das wär mir ein paar evtl gesparte Euros echt nicht wert. Vor Allen Dingen weils unter Umständen echt teuer wird, wenns schief geht.

    (Steuer bei der Einfuhr fällt innerhalb der EU übrigens weg. Bleibt noch der Transport)

    Zitat

    Genau das hatte ich an der letzten Prüfung gemacht weil das alle immer schon zu mir sagen und was war?
    Voll verkackt...

    Mit meiner ist es am besten wenn ich sogar noch einen Tag vor der Prüfung trainiere.
    Habe ich so bei der BH und Obi Beginner gemacht und hatte beide Male ein super Ergebnis.

    Nie wieder werde ich die Woche vor einer Prüfung nicht trainieren ;-)


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    Ich glaube nicht, dass es bei dem Einwurf darum ging ob man einen Hund ders kann bis zur Prüfung durcharbeitet - dass muss ich speziell bei der Hündin auch. Am besten noch am gleichen Tag. Ich hatte ab und auch schon Hunde, die am besten mir Woche vorher nur noch gassi gegangen sind.

    Allerdings würde ich mit einem Hund bei dem ich mit dem Leistungsstand eine Woche vor der Prüfung nicht bestehen würde , dann auch ne Woche später nicht starten (und so habe ich das auch verstanden). Was will man in der Woche noch machen, was dann wirklich sicher ist ? Dann ist's ja eh ne Wackelpartie ... Auch mit der Woche Training .

    Ist halt die Frage was man will - wenn ich die Prüfung einfach nur haben wollen würde, würde ich es machen .

    Zu speziell spanischen Züchtern kann ich nicht viel sagen - die Erfahrungen im persönlichen Umfeld sind eher in Richtung Tschechien, Russland.
    Es scheint wohl so zu sein, dass die Auswertungsstandards (zumindest in der Praxis ..) dort immer noch nicht unbedingt die gleichen sind wie hier. Gab dann die ein oder andere böse Überraschung hinterher.

    Mittelmeerkrankheiten (und diverser anderer Krempel) sind natürlich immer ein Thema, wenn sie in diesem Land vorkommen.

    Darum...

    Wenn ich im Ausland kaufe, dann sollte ich genau wissen was ich will. Ich sollte die Linien kennen, die einzelnen Zuchttiere, im Idealfall habe ich jemanden an der Hand der sich speziell in der Zucht in dem Land gut auskennt und die Sprache spricht. Ansonsten halte ich einen guten Kauf dann doch eher für einen Glücksfall. Zumal es nicht in wenigen Ländern bei einigen Rassen nunmal so ist, dass man schon darauf gekommen ist, dass man den Deutschen gut seinen "Schrott" andrehen kann.


    Ganz ehrlich - wenn es nicht gerade eine super seltene Rasse ist oder ich genau die Linie hier nicht bekomme (was als reiner Liebhaber ja eher selten der Fall ist) und ich auch noch die Sprache nicht spreche, würde ich mir echt überlegen ob ein Import sein muss. Wirklich gut gezogene Welpen haben überall ihren Preis, zumal man je nach Land ja auch noch die Überführung mit einrechnen muss. Gerade wenn ich mich nicht besonders gut auskenne würde ich es lassen.

    Zitat

    Ganz ehrlich, bei so einem scheuen Hund, würd ich ihn im Zwinger lassen und mich so oft es geht zu ihm reinsetzen und einfach nichts tun. Vielleicht kannst du dir ein Buch mitnehmen oder so und dann einfach bei dem Hund sitzen, bis er von selber kommt.


    Aber aber, ein Zwinger ist doch so pöhse, ist doch viel besser (und ja ach so vertrauensfördernd) den Hund wo rein zu zwingen, wo er permanent unter dem Druck ist alles zu ertragen. Natürlich ist es viel schlechter so einen Hund kleinschrittig an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen.

    :muede:


    Selten so viel Schmarrn gelesen, wie in diesem Thread..


    Im übrigen ist das hier kein Einzelfall - nur das die meisten neuen Halter nicht die Gegebenheiten haben, einen Hund so zu sichern (oder von selbsternannten Hundeprofis wie hier ein schlechtes Gewissen gemacht bekommen..) wie es hier geschieht. Das sind dann die, die dann wieder per FB Aufruf gesucht wurden, weil der Garten und das Haus doch nicht so ausbruchssicher sind wie Gedacht und "viel Liebe und in der Wohnung sein" doch nicht alles behebt.

    Meine Forke und der Kamm von Alpenlandkunst sind schon da. Wieder mal super flott und toll verarbeitet. (ich hab eine Forke von ihm ertauscht, die nicht aus Nussholz ist - die ist nicht ganz so glatt)


    Bild mach ich, wenn ich wieder im Besitz eines neueren mobilen Kommunikationsgerätes, als das Notfall Nokia. :roll:

    Meine Hündin zerlegt nichts und ist im Haus auch ruhig, bei weniger Arbeit - allerdings ist sie nunmal beim arbeiten sehr laut und das ist deutlich schlimmer, wenn sie nicht jeden Tag zumindest etwas Unterordnung (viertel Stunde beim Spaziergang) macht. Ist sie entsprechend konsequent durchgearbeitet, ist es okay. Ist dafür halt ein Hund, der auch bei 35° noch motiviert ist...


    Wenn ich einen Hund entsprechend ausbilden möchte, werde ich aber eh nicht umhin kommen zumindest täglich einige Sequenzen zu trainieren... macht deutlich mehr Sinn als 2 mal die Woche alles auf einmal.


    Das ein entsprechend Veranlagter Hund allerdings im Gehorsam nicht gerade besser wird, wenn man länger nichts mit ihm macht, halte ich für eher normal.

    Ja , einem Hund, der augenscheinlich auch Angst vor Menschen hat, gehts bestimmt viel viel besser, wenn man ihn jetzt aus dem Zwinger zerrt und zwingt sich permanent von Dingen umgeben zu lassen, die ihn verängstigen. :roll:

    *Ironie off*

    Internetexperten mal wieder.


    Zurückgebracht wird der Hund jetzt wohl auch nicht mehr. Hauptsache mal rumgeblökt.

    Zitat

    Naja, das stressfreie Umfeld ist natürlich momentan nicht vorhanden (Zwingerhaltung).

    Habe schon Unterstützung von Leuten, die viel Erfahrung mit Auslandshunden haben, u.a. auch eine Hundetrainerin. Aber die meinen halt: das Geschirr muss dran, der Hund muss raus... u.s.w. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass sie noch Zeit braucht; sie vetraut mir doch noch gar nicht richtig... Daher meine Unsicherheit...


    Warum soll das keine Stressfreie Umgebung sein?


    Für einen Hund mit extremer Angst ist eine Reizarme Umgebung mit deutlich weniger Stress verbunden, als wenn man ihn jetzt raus zerrt.


    An deiner Stelle würde ich den Hund weiter aus der Hand Füttern und dann kleinschrittig trainieren, dass er sich von dir berühren lässt. Geschirr würde ich erstmal lassen, bzw wenn dann auch sehr vorsichtig einführen (Füttern wenn sie den kopf durch Streckt, etc) . Erstmal ist ein Geschirr recht viel am Hund, dann ist es nicht besonders ausbruchssicher.

    Fährten"Schilder" sind hier einfache , angespitzte Pflöcke. So lange du nichts mit Metall nimmst (gefährlich wenns stecken bleibt), ist das eigentlich egal. Ich würd da ehrlich gesagt nicht nen Haufen Geld für spezielle Fährtentafeln ausgeben.


    Zu dem Welpen:

    Platz zeigen, viel mit ihm spielen, Bindung zu mir stärken... und wenn der Mal mit nem Fremden spielt ist das je nach Hund auch nicht verkehrt. Halt alles Altersentsprechend. So viel ist das mit einem Welpen ja eh nicht. Und wie immer: aufhören, bevor der Welpe keine Lust mehr hat / nicht mehr kann.

    Der "richtige" Verein ist immer der, bei dem man sich wohl fühlt. Bei dem sich um einen Anfänger auch etwas gekümmert wird (wenn er sich denn auch selbst einbringt und nicht erwartet, dass man ihn bittet) .
    Wenn das schonmal stimmt, ist die Ausgangslage nicht schlecht - es wird immer jemanden (gerade im Netz ) geben, der das total blöd findet wie jemand das macht . Meistens sind das dann auch noch die, die garnichts mit dem Thema zu tun und ihr Wissen von irgendwelchen HPs haben. :hust: