Beiträge von bordy

    Ich habe Videos gesehen von Shar Pei beim Schafe hüten über große Distanzen, wo sie BC und anderen Schäfer-/Hütehunden in nichts nachgestanden haben, beim Schutzdienst, vergleichbare Arbeit mit DSH oder Rottweiler, beim Agility und bei der "klassischen Unterordnung", wo sie genauso gelaufen sind wie ein DSH oder ein Mali...

    Interessehalber... sind diese Videos öffentlich zugänglich?

    Naja, wenn sich die Züchter diesbezüglich einig wären, ginge das auch ohne Vorschriften vom Club aus. Bei meiner Rasse ist der DM-Test auch nicht Pflicht, trotzdem testen die meisten ihre Zuchthunde (sogar im Ausland), wenn denn Verdacht besteht (weil zB. der Rüde Träger war oä.), obwohl die Krankheit wirklich nicht sehr verbreitet ist. Gezüchtet wird mit denen aber trotzdem, man muss ja nicht zwingend eine Hündin behalten, die die Trägerschaft geerbt hat. Und gibt ja noch anderes, worauf es zu achten gilt.


    Aber ja, mit Qualzucht hat das ganze wenig zu tun.

    Die Erfahrung zeigt nur aber, dass wenn der "Gott" der Hochzuchtwelt (aka Bundeszuchtwart) sich hinstellt und sagt, "muss man nicht testen, ist eh keiner betroffen" , dann machen das ein paar Doofe (wie z.B. ich..) und der Rest sagt super, was ich nicht testen lassen muss kann schonmal auch nicht negativ ausfallen.

    Fakt ist einfach, dass sich eher wenige Züchter (quer durch alle Rassen) mit Krankheiten beschäftigen die sie nicht direkt vor Augen haben und wenn der Bundeszuchtwart (der ja entsprechend gewählt wird, weswegen sich die Züchter auch nicht einig gegen den sein werden..) nach dem Leitsatz "was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, also untersuchen wir das mal nicht" verfährt, kommt das auch nicht unbedingt in den Köpfen der Leute an. Wenn es das täte, würde das ganze nämlich der Markt regeln, in dem Verpaarungen von getesteten Tieren einfach bevorzugt werden würden.

    @bordy noch bezüglich der objektive im 35mm Bereich. Danke für die Rückmeldung. Du hast recht. Ich werde das Sigma kaufen.... Ich habe jetzt schon Angst :D

    Ich werde zu gegebener Zeit berichten :flucht:

    Ich kann schonmal sagen, dass das USB Dock zum Fokus justieren sich relativ idiotensicher bedienen lässt. |)

    Bin gerade beim Fertig einstellen und werd die nächsten Tage dann probieren ob das so läuft...

    Die Sachen die mich von Grahtoe ansprechen sind eher schlicht und mir dafür dann echt zu teuer... Manche Sachen (was ich dann wiederum nicht ganz nachvollziehen kann) liegen da ja im Preisbereich 300-400 Euro.

    Timberstone Tunings hatte in letzter Zeit ein paar Stäbe drin, die ich echt toll fand und bei der aufwendigen Gestaltung kann ich den Preis dann zumindest meistens verstehen (ne Zeit lang waren sie ja noch teurer).

    Den hier finde ich echt schick.


    https://www.etsy.com/de/listing/236…p_home_active_5

    ich möchte an dieser Stelle mal anmerken, dass der DM-Defekt nicht so eine einfache 1+1=2 Rechnung ist, wie hier grade behauptet wird.

    "Für DM war immer bekannt, dass es polygen vererbt wird und somit auch als komplex-vererbte Krankheit bezeichnet wird. Mehr als ein Gen kontrolliert dabei den Erbgang. Niemand glaubt, dass DM eine simple rezessive Erkrankung ist. Der DM-Test zielt auf eine rezessive Mutation ab, die einen Teil der Vererbung kontrolliert."

    " Die Forschungen von Dr. Coates in der Veterinary Medical Database (VMDB) zeigten, dass 13 von 1567 (0.83%) der Chesapeake-Bay-Retriever, die bei veterinärmedizinischen Lehrkrankenhäusern vorgestellt wurden, klinisch an DM erkrankt waren. Momentan sind 15% der Chesapeake-Bay-Retriever im Test als gefährdet ("at risk") für DM eingestuft. Es ist offensichtlich, dass die große Mehrheit der Risiko-Hunde keine DM entwickeln werden."

    " Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass dieser Test kein beweisender Test ist, der das tatsächliche Auftreten der klinischen DM Erkrankung bei einem Hund erkennt."

    http://www.drc.de/content/degenerative-myelopathie

    Nein, ist er nicht und zumindest ich habe das auch nicht behauptet. Allerdings scheint es schon so zu sein, dass ein Hund der reinerbig N/N ist, keine DM entwickeln wird.
    Umgekehrt muss ein DM/DM Hund und auch ein DM/N Hund wohl nicht unbedingt klinische Symptome zeigen.


    Es war von meiner Seite aus nur ein Beispiel dafür, dass nicht unbedingt nur weil eine Problematik besteht, auch daran geforscht wird. Man könnte seit dem Gentest wirklich relativ einfach und kostengünstig erstmal Daten erheben. Stellt sich dann heraus, dass es wirklich nur 1% der Population überhaupt betrifft und der Rest N/N ist, kann ich die 1% ohne große negative Folgen ausschließen und das Thema ist in 2-3 Jahren durch. Hier hakt es aber schon daran, dass eine weitere Untersuchung gar nicht gewünscht ist.


    Grundsätzlich ist DM hier aber auch Fehl am Platz, weil es sich genauso wenig wie MDR1 um ein Qualzuchtmerkmal handelt.

    Hoch kommt sie zum Glück Gut. Ausgiebig strecken mit genüsslichem entspanntem Gesichtsausdruck und dann kann es ihrer Meinung nach direkt losgehen. =)

    Was genau wäre denn einseitige Belastung?
    Futter bekommt sie das selbe wie die Hunde der Züchter.

    Wegen Rückenröntgen werde ich mal nachfragen.. ist für mich halt (Leider) auch eine Preisfrage, zum HD/ED-Röntgen wird mir von meiner Familie schon was dazu gegeben. :gott:


    Ich glaube, das wenn sie "komisch" laufen würde, mir die Leute auf dem Hundeplatz da schon mal was zu gesagt hätten. Die kennen sich besser damit aus. :ka:
    *Edit: Das war aber bisher noch nicht der Fall

    Das klassische Extrembeispiel für "einseitige" Belastung sind z.B. Hunde die im Zwinger und am Zaun immer wieder auf und ab springen und sich in die selbe Richtung drehen oder weiter gedacht auch Hunde, die auf Grund von Schonhaltungen einseitig belasten.

    Das "teuerste" am Röntgen ist das ganze drumherum, ein oder zwei Röntgenbilder mehr sind da im Vergleich eher günstig.


    Die Frage ist halt immer was sehen die Leute als "komisch" laufend. Schlussendlich muss man das selber wissen, aber ich bin eher der Typ der bei Zweifeln drüber schauen lässt.. so muss man sich nicht immer wieder Gedanken darüber machen und kann klar abschließen .

    Anscheinend ist der Karren nicht so tief im Dreck - auch wenn uns "Kritiker" das gerne glauben machen wollen - dass man das erforschen würde.
    Es gibt bereits bei diversen Rassen ähnliche Erhebungen siehe zB die aktuelle Entwicklung beim Dobermann, ich glaube auch beim Bernersennenhund gibt es solche Studien.

    Natürlich kann man sich jetzt hinstellen und an die Verschwörungstheorie glauben, dass der SV so etwas unterdrückt. Aber sieht man sich Ergebnisse rund um den Erdball an (zB die OFA Statistik) sieht es einfach danach aus, dass eine solche Studie schlicht nicht nötig ist.

    Ehrlich gesagt empfinde ich das nun auch als eine seltsame Argumentation, vor allen Dingen wenn man z.B. die OFA Statistiken kennt.

    von der OFA gibt es betreffend des Bewegungsapparates nur Studien zu ED und HD. In diesen liegt der DSH auch nicht schlechter als andere Rassen vergleichbarer Größe, das ist richtig. (wie die Auswertung zusammen hängt wurde z.B. auch auf der diesjährigen Ausbildungs und Zuchtwartetagung der LG Bayern Nord von einer Tierärztin der GRSK erläutert)
    Zu Erkrankungen der Wirbelsäule gibt es keine Statistiken, genauso wenig wie zu Problemen aufgrund von Überwinkelung und lockeren Bändern (was schon daran liegt, dass man sowas nunmal sehr schwer messen kann).
    Dahingegen gibt es genügend Aussagen von langjährigen spezialisierten Tierärzten , Physiotherapeuten und nicht zuletzt praktische Erfahrungen, die zeigen, dass eine Konstitution wie sie im Bereich der Hochzucht idealisiert wird langfristig Probleme in der Belastbarkeit, Wendigkeit nach sich zieht und nicht zuletzt einfach, dass so ein Hund wohl eher nicht mit einem gesunden Bewegungsapparat alt wird.


    "Verschwörungstheorien" hin und her und man sollte sicher vieles hinterfragen, was "Kritiker" so von sich geben, aber es ist schon auch irgendwie naiv zu glauben das der SV sich da wirklich "bemüht" wenn man ihn nicht zwingt. Ich hatte genug mit den Leuten die da in der Spitze mitspielen zu tun, die Summen und die Lobby um die es da geht ist mit dem Kleinkram beim Dobermann nicht zu vergleichen. Nicht zuletzt wurde es auch dieses Jahr wieder auf oben erwähnter Tagung sehr deutlich, als unser aktueller Bundeszuchtwart sich zum Thema DM äusserte.
    Sinngemäß war seine Aussage, dass es im Ausland zwar Studien gibt die teilweise 50-70% betroffene (Träger oder reinerbig DM/DM) Hunde in der Population vermuten, er das aber nicht so sieht, dass alles für Panikmache hält um die man sich nicht weiter kümmern muss und weil er persönlich keinen kranken Hund kennt von maximal 1% betroffenen Hunden ausgeht. Damit war das Thema für ihn dann auch durch.
    Dieser Defekt ist in sehr vielen Rassen vorhanden und seit dem Gentest wäre es ein absolut leichtes mit absolut geringem Kostenaufwand sich erstmal ein Bild darüber zu verschaffen, in wie weit es wirklich ein Problem ist. Sollte sich rausstellen, dass das wirklich nur Panikmache ist könnte man das Thema in 2-3 Jahren abhaken und gut... Aktuell weiss man eben im Endeffekt nichts. Nachdem DM aber erst zum Tragen kommt, wenn die Hunde für die meisten Sportler und Züchter in einem Alter sind, in dem sie eh nicht mehr "interessant" und die Symptome nicht eindeutig sind, kann man das natürlich nett totschweigen. Verschwörungstheorie? Nunja, ich war dabei als diese Äusserungen kamen..

    @tigerlara Warum sollst du ihn denn tragen, wenn so eine gründliche Untersuchung nichts ergeben hat und ist das Gangbild erst in letzter Zeit so schlecht? Hört sich für mich Merkwürdig an.
    Hast du ihn mal von einem guten Physiotherapeuten durchchecken lassen? Ist er auf DM getestet?