Beiträge von bordy

    @Junie
    Das Welpen aussortiert wurden die sich von Anfang an schlecht gezeigt haben dürfte jedem klar sein und in vielen Ländern ist es auch heute noch Standard das verschwindet, was nicht passt. Blöd wird's halt nur, wenn dann nicht mehr viel übrig ist.


    Wer sich etwas mit dem Bereich auskennt, der weiss auch das die allermeisten Gebrauchshunde Ein - Mann Hunde sind, die man nicht einfach "durchreichen" kann und sollte.


    Die Aussage, dass die Hunde teils "zu offen" sind, widerspricht sich ja auch ganz klar damit, dass die Hunde sich zu sehr auf einen Menschen fixieren und deswegen nicht brauchbar sind (wie auch immer das gehen soll). Entweder ein Hund ist aufgeschlossen andern Menschen gegenüber oder er ist es nicht. Allerdings bringt ein grundsätzlich aufgeschlossener Hund nunmal noch lange nicht den Mut, die Härte, Führigkeit und fehlende Scheu mit, die ein Diensthund haben sollte und erst Recht nicht ist es der gewünschte Supergebrauchshund.

    Okay, dass hörte sich so an, als ob du sofort nach der Übernahme umgestellt hast.


    Wenn du mit der Expertin gesprochen hast, wird die dir ja auch gesagt haben, dass eine Erkrankung wie die Anaplasmose auch Einfluss auf die Schilddrüsenwerte haben kann?

    Ich habe selbst eine Hündin mit einer Schilddrüsenunterfunktion und mir ist bewusst, dass die Symptome und Diagnosestellung oft nicht so einfach ist. Eben weil die Werte durchaus schwanken können und "schlechte" werte häufig auch einfach Symptom und nicht Grunderkrankung an sich ist. Es ist halt gerade auch ne Modeerkrankung.


    Wenn der Titer so hoch ist und die Symptomatik des Hundes so darauf passt, würde ich persönlich ihn auch behandeln lassen. Sinnlose Antibiotika Gabe ist nicht toll, ja, aber in eurem Fall sehe ich das nicht als sinnlos und vor allen Dingen ist es nicht schädlicher als dem Hund im Zweifelsfall dann unbegründet SD Medikamente zu geben und das wirkliche Problem gar nicht zu behandeln. Vor allen Dingen weil die Einstellung der Schilddrüse (wenn sie denn bei einem andern Grundproblem überhaupt erfolgreich ist) wahrscheinlich länger dauern wird. Zeit, in denen man dem Hund dann vielleicht gegen sein eigentliches Problem gar nicht helfen kann.
    Im Übrigen habe ich mal gelernt, dass zwar der einmalige Titer für Anaplasmose nicht unbedingt etwas Aussagt, aber wenn der Wert mehrfach "positiv" ist und dabei auch noch steigt, das ganze schon für eine Erkrankung spricht.

    Jetzt mal ganz ehrlich - du sagst selber , du hast einen Agilen Hund mit gutem Fell übernommen , "obwohl " er anders gefüttert wurde als jetzt . Seit du so fütterst wie du das für richtig hälst ist das Fell schlecht und der Hund fertig .

    Für mich wäre das ehrlich gesagt der erste Anhaltspunkt, bevor ich sonst wie rum probieren würde . Viele Barfer vernachlässigen z.b. Ganz massiv Kohlenhydrate und geben auch nicht mal theoretisch genug fett um das aufzufangen . Dazu würde auch passen das der Hund so stark auf Futter reagiert.
    Leider Gottes ist es nicht mal selten , dass Hunde Probleme mit eigentlich gut gemeinter Fütterung haben .

    Hast du mal versucht einfach das zu geben , was sie vorher bekam ?


    Zu der SD Geschichte .. Wenn mir Fachleute , die im Gegensatz zu den meisten Foren Schreibern das Thema studiert und doch auch ein paar Jährchen mehr Erfahrung haben sagen , dass die Werte für diesen Hund okay sind , würde ich den Teufel tun und da selbst rum spielen . Der Hormonhaushalt ist etwas sehr sensibles .. Da kann man nichts falsch machen ist grosser Unfug .
    Noch dazu Sind Normwerte auch für einzelne rassen durchaus unterschiedlich und es ist auch durchaus normal das ein Wert mal schwankt .
    Ich sehe nicht ganz , warum du dich so auf die Schilddrüse einschießt .

    @bordy Ich dachte, es könnte dich vielleicht interessieren, ich habe im DSLR-Forum einen sehr interessanten Thread zum Thema Sport- und Actionfotografie mit Systemkameras gefunden: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=1408777

    Danke, den kenne ich schon :gut:

    "Gehen" tut halt immer viel und ich hab mit der OMD da auch schon rum gespielt... deswegen bin ich auch allgemein so angetan. Aber von der 7D bin ich halt auch einfach verwöhnt.

    Im Endeffekt ist es eigentlich klar , dass jemand der offensichtlich über so wenig soziale Kompetenz und Empathie verfügt , dass er derartige geschmacklose vergleiche wie die Abgabe / einschläferung eines Hundes der keine Perspektive auf ein einigermaßen artgerechtes leben mehr hat mit einer Vergewaltigung anstellt , sicher nicht nachvollziehen kann wie es andern in der Situation geht .


    wohl besser für alle Beteiligten , dass da nur in Foren große Reden geschwungen werden und nichts real getan wird . Im erfolgreichen Training und beurteilen eines Hundes braucht es im allgemeinen auch ein gewisses Maß an Empathie und Sozialkompetenz für den Hund und auch seine Umwelt .

    Zitat von bordy


    Wie stellt ihr euch denn das "ungeschliffene" (Ergo, noch nicht durch Erziehung gelenkte) Verhalten eines Welpen vor, der später mal an seine Grenzen (oder darüber hinaus) für sein Triebziel gehen, etwas verteidigen was man ihm wegnimmt, auf Provokation nicht mit Rückzug sondern offensiv reagieren soll ?

    Na dann hier noch zum.... xten Mal.

    Oder vielleicht hören manche auch einfach mal auf, irgendwelchen Schmarrn in Dinge rein zu interpretieren ? ;)
    Nach der Stelle, an der steht das es total normal für Gebrauchshunde ist das sie sich gegenseitig töten, wurde ja schon gefragt und es kam nichts. Wie auch auf meine Frage... (ja, langsam fühle ich mich wie eine Schallplatte mit Sprung)


    Niemand hat behauptet, dass es total normal und super wäre, wenn Welpen mit 5 Wochen einander auflauern und sich gezielt umbringen wollen. Allerdings habe ich bis dato auch ehrlich ausser in den scheinbar sehr bunten Phantasiewelten mancher hier noch nie von sowas gehört - und ich dürfte dann doch ein paar mehr Gebrauchshundewürfe gesehen haben als so manche Schreiberlinge hier. Was mir ja durch das dezente ignorieren meiner Frage mal wieder bestätigt wurde. Mit dem "tiefen Einblick" ist ausser großen Worten dann halt wohl doch nicht so weit her.

    Das ein Welpe, der nunmal in einem begrenzten Raum mit begrenzten Ressourcen mit seinen Geschwistern lebt, noch nicht gelernt hat wie man sich im allgemeinen sein Verhalten wünscht (Erziehung...), dann halt nicht nachgibt, seinen Willen durchsetzen will und wenn dann zwei gleich starke Persönlichkeiten aufeinander treffen sie das durchaus ernsthaft ausfechten möchten und man dann unter Umständen dazwischen geht... sorry, das macht aus diesem Welpen nun noch keinen asozialen oder unverträglichen, der nie mehr in der Lage ist in einem Sozialverband zu leben. Allerdings ist für mich ein Hund, der sich nicht über jeden fremden freut und seine Grenzen auch klar steckt auch noch lange nicht unverträglich. Wenn man schon mit der "die würden draußen nicht überleben" Keule kommt, sollte man sich vielleicht mal daran erinnern, dass ein Lebewesen das das nicht tut ganz sicher nicht überlebt ohne einen Menschen.
    Dagegen, dass die Hunde im Großteil wirklich unverträglich werden spricht ja irgendwie auch, dass die allermeisten die ich kenne nicht nur einen Hund halten und die auch nicht dauerhaft 100% trennen. Folgt man der Logik, dürfte das ja an sich gar nicht möglich sein.