Beiträge von bordy

    @bordy groß gezogen hab ich einen Welpen. Was meinst du mit intensiv miterlebt?
    Ich habe einen Wurf groß gezogen (die Welpen sind mit 8 - 12 Wochen ausgezogen) und danach habe ich von 6 Welpen die Entwicklung mitbekommen und war nach wie vor "dabei", weil sie in der Gegend geblieben sind. Ansonsten hab ich die Welpenzeit bei paar Freunden mitbekommen, aber das würde ich nicht als wirklich intensiv miterlebt bezeichnen.
    Und ich hoffe, dass 2017 mein zweiter Welpe bei mir einziehen kann.

    Ich meine damit eigentlich selbst aufgezogen, bzw Leute auch schon angeleitet und direkt an der Ausbildung beteiligt.
    Bevor ich auf die Idee kommen würde, andere in der Aufzucht ihrer Welpen anzuleiten, würde ich schon erwarten das da mehr als ein Welpe bzw Welpen verschiedener Typen erfolgreich ausgebildet worden sind. Mit der Aufzucht legt man nunmal den Grundstein. Verbummelt man da durch für diesen Typ Hund falsche Tipps etwas, dann zieht sich das unter Umständen lange durch.
    Wenn ich heute als Hundehalter das Geld in die Hand nehme und einen Hundetrainer bezahle, erwarte ich nunmal das ich kein Versuchskaninchen bin und sich derjenige auch auf unterschiedliches einstellen kann. Das geht einfach nicht ohne praktische Erfahrung, egal wie man es dreht und wendet.


    Es gibt viele mit deiner Ausgangslage, die das so angehen .. je nachdem wie sie sich vermarkten, halten die sich durchaus auch am Markt. Aber hin schicken würde ich da ehrlich gesagt so gut wie nie jemanden. Da gibts dann halt das Weltbild, dass einem der eigene Hund vermittelt hat nebst den Techniken in der Ausbildung und das wars dann auch schon. Dafür brauche ich aber eigentlich keinen Trainer..


    Im übrigen ist meine Erfahrung mit Trainern gewisser Trainingsrichtungen, dass diese zwar häufig zumindest glauben, sie hätten da sehr viel theoretisches Wissen (wie viel davon dann nachweislich falsch ist, weil die Referenten Studien auch mal in die Richtung beugen, wie sie es gerne hätten ist nochmal eine andere Sache ), aber praktisch wird's dann, wenn der Hund sich nicht für diese Art Training anbietet echt schnell sehr dünn. Die wenigsten Hundehalter brauchen jemanden, der ihnen theoretisch erklären kann warum alles nicht funktioniert und alle andern doof sind, sondern jemand der ihnen weiter hilft. Wenn dieser Weg dann nicht den neusten Interpretationen der Lerngesetze entspricht sind die meisten auch nicht böse.

    Jetzt mal von der generellen "existieren Showaussies" Sache abgesehen... was erhofft man sich denn jetzt weiterhin? :???:

    Die Frau hat den Hund und sie wird ihn höchstwahrscheinlich nicht wieder her geben, nur weil man sagt "also ich war da in nem Forum von Leuten die dich nicht kennen, hab denen gesagt das du mit deinem ersten Hund nicht klar gekommen bist und ausserdem Rentner, ich hab Recht und du hast den Falschen Hund" ?

    Wenn man gefragt wird, kann man bei sowas, wenn man ernsthafte Bedenken hat, versuchen vorher einzuwirken, aber am besten auch noch ungefragt wenn der Hund schon da ist, führt in aller Regel dazu das die Leute irgendwann entnervt dicht machen und man dann ganz sicher auch nicht mehr gefragt wird, wenn Hilfe benötigt wird.


    Mal davon ab das die Gute Frau mit ihrer Vorstellung doch voll im Trend liegt - in anderen Threads in diesem Forum feiern sich die Leute gegenseitig, wer denn NOCH weniger mit seinem Hund macht, weil "der Muss ja nur RUHE lernen!" . :pfeif:

    Mein berufsbegleitendes Studium hatte gleichbleibende Preise pro Semester, war insgesamt teuer und nur über 2 Jahre angelegt. Es war 1 Stipendium / Jahrgang ausgeschrieben. Will sagen: Für berufsbegleitende Studien-/Lehrgänge mit solcher Dauer (in meinem Fall an einer Ö. Uni) sind das heute durchaus aufgerufene Preise, egal für welches Thema.

    Der kleine aber feine Unterschied ist aber, dass du bei so einem Studium in der Regel wirklich ein "Studium" hast, mit Qualifikationen die dir wirklich anerkannt werden. Im Gegensatz dazu sind Bezeichnungen wie "Diplom Hundepsychologe" etc schon fast Täuschung, denn im Endeffekt investiert man viel Geld und auch Zeit dafür, dass man sich eigentlich auch selbst etwas ausdrucken und es "Studierter Tiermediator" nennen könnte. Die schon genannte IHK Ausbildung bildet da wohl eine kleine Ausnahme, aber alles ansonsten ist im Endeffekt nichts, was einen offiziell zu irgendwas qualifiziert.

    Als der 11er kam sind hier auch viele ziemlich unsanft erwischt worden, weil ihnen ihre Ausbildungsstätten mit Preisen von durchaus 5000 Euro für 2 Jahre "Ausbildung" offeriert hatten, dass ihnen diese anerkannt werden würde und schlussendlich durften sie nochmal über 1000 Euro für die Prüfung ausgeben.


    Ich persönlich habe mit den strikten Anhängern diverser Gurus keine besonders guten Erfahrungen gemacht und würde empfehlen, dass Geld lieber zu investieren um sich selbst in viele Richtungen fortzubilden. Nur weil irgendwer behauptet es geht bei jedem Hund so und nur so, muss das noch lange nicht so sein.
    Zusätzlich lässt sich Erfahrung einfach durch nichts ersetzen und ich sehe es schon allgemein kritisch, wenn Leute die ihren ersten netten, unkomplizierten Hund haben dann auf einmal Hundetrainer sein wollen.
    Auch finde ich den Ansatz "ich will gerne mit Hunden arbeiten" eher suboptimal, weil man normalerweise eher mit den Menschen als dem Hund trainiert.


    Ein "Vorteil" (oder Nachteil, wie man es nimmt) dieser ganzen Systeme ist, dass man idR mit den Gebühren auch gleichzeitig einen Zugang zu einem Netzwerk vermittelt, welches einem dann Kunden verschafft. Im Prinzip ähnlich eines Franchiseunternehmens wie McDonalds.. Vorausgesetzt es funktioniert und die Ausbilder halten sich daran.

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    Tag zumindest einigermaßen erfolgreich abgeschlossen. :dead: Kreismeister FH1, 97 Punkte.

    Allerdings hab ich jetzt erstmal überhaupt keinen Bock mehr auf Prüfungen..

    Es gibt wenige Dinge, die man als Hundehalter wirklich haben sollte. Eine gute Haftpflicht gehört dazu... allein schon um Ansprüche der "Kostenlos Klagen" Fraktion abzuwehren.

    Man gibt für so viel Schmarrn Geld aus, da sind 4-6 Euro im Monat dafür, dass man selbst und andere finanziell abgesichert ist wirklich gut angelegt.


    Im übrigen übernimmt die Krankenkasse erstmal nur Notfall Versorgung und holt sich die Kosten dann durchaus vom Verursacher zurück. Bei allem was irgendwie nach Fremdverschulden aussieht, bekommt man als Geschädigter sehr genaue Nachfragen, wie das passiert ist.
    Alles was darüber hinaus geht, wird nicht übernommen und ist mit ein Grund dafür, dass viele Versicherungen Haftungsausfall mit versichern. Wenn man sich die heutige Zahlungsmoral ansieht, gar keine so schlechte Idee..


    Das Interessante ist ja, dass die Leute, die so Lax mit den Pflichten anderen gegenüber sind, in der Regel dann aber sehr genau wissen was ihnen ihrer Meinung nach zusteht und da dann auf einmal gar nicht mehr so locker sind.

    Wenn das alles so falsch ist, wäre es evtl sinnvoller ist klar zu begründen warum und wieso, anstatt mich blöd von der Seite anzustänkern. ;)


    Nachdem aber offensichtlich kein besonderes Hintergrundwissen vorhanden ist, vermute ich das da nicht viel kommt.
    Im Endeffekt ist es allerdings auch einfacher, alles auf die bösen Erzeuger, Gesetzgeber etc abzuwälzen..

    Im Gegensatz zu dir muss ich mir nichts ausdenken, sondern habe begründet warum und wieso. ;)


    Eine Verbesserung wird es nur geben, wenn der Konsum überdacht wird, bzw wir an den Punkt kommen, dass wir ernsthafte Probleme nicht mehr einfach mit Finanzspritzen lösen können, die dadurch entstehen das wir andere Regionen der Welt gezielt arm halten um unseren Konsum möglich zu machen.

    Wichtig ist doch, dass tierquälerische Haltungen/Transporte unterbunden werden.
    Wenn es die Auswahl gibt zwischen billigem Massenfleich und teurem Bioprodukt wird man immer die einen haben die das billige kaufen.

    Erstmal sind es nicht nur ein paar wenige die das Billigere Kaufen. Aktuell sind 98% aller tierischen Produkte in Deutschland aus konventioneller Massentierhaltung.
    Neben denen, denen es total egal ist ob sie den Tieren, andern Menschen, der Umwelt und zu guter letzt sich selbst schaden, ist doch ganz einfach mal bei sehr vielen vorbei mit dem Tierschutz, wenn sie wirklich mehr (und nicht nur 10% mehr) für ihre Produkte zahlen und noch dazu ihren Konsum ändern sollen. Eins muss einem nämlich klar sein... es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, die Mengen an Fleisch die aktuell produziert werden mit einigermaßen annehmbaren Methoden zu erzeugen. Selbst wenn man wirklich deutlich mehr dafür zahlen würde, es geht einfach nicht. Es dreht sich ja bei den ganzen Sachen nicht nur um um Fleisch, sondern auch sonstige Tierische Produkte(einfach mal nachforschen, wo tierisches enthalten ist wo man es absolut nicht vermutet) und was alles benötigt wird (Wasser, Futter, Fläche).


    Man muss allgemein und überall vernünftige Bedingungen für alle Nutztiere schaffen.
    Hier in der Nähe ist eine Schweinemast. Um die Halle herum sind mehrere 100qm Freie brachliegende Wiese...warum nicht nutzen im den Tieren mal Frischluft zu gönnen? Erschließt sich mir nicht.

    eine kleine Zusammenstellung der Gründe warum nicht..:
    1. Seuchenschutz.
    2. diverse Nutztierrassen kommen mit Umweltreizen gar nicht mehr klar - nicht selten sind z.B. Mastanlagen so abgeschottet, weil die Tiere bei nem plötzlichen Knall nen Herzkasper bekommen würden.
    3. Ein Tier was sich bewegt, setzt deutlich weniger schnell Masse an.
    etc.

    Und zum Schlachter: Warum müssen die quer durchs Land geschafft werden? Warum nicht vor Ort ohne Stress schlachten (wie auf kleineren Bauernhöfen eben üblich) und dann meinetwegen tot zum Verarbeiter transportieren...sicher gäbe es da auch Wege..und die Tiere hätten eine qualvollen Transport umgangen.
    Klar ist es billiger die Tiere in Massen durchs Land zukarren...aber wenns schlicht verboten wäre über eine gewissen Distanz hätte sich das Problem erledigt.

    Wurde ja schon erläutert...dank entsprechenden Richtlinien gibt es noch ein paar kleinere Schlachtereien mit Bestandsschutz, aber hört der Verantwortliche da auf, ist es so gut wie unmöglich die Bedingungen zu erfüllen.
    Schlachten für den Eigenbedarf ist wieder eine andere Geschichte.

    sollte das stimmen , haben Sie gegen die vor Ort geltenden Gesetze verstoßen und sind dann natürlich raus .


    Wir machen morgen jetzt erstmal ungeplanter Weise auf der KGA FH1 mit . Mut zur Lücke, sehs als Training unter Aufsicht . |) Bis zum Meldeschluss (vor einer Woche ) war mir nix bekannt ..