Meiner Erfahrung nach bringt das ganze "Um eine Beziehung kämpfen" nichts. Dinge ändern die stören, an sich arbeiten, okay, aber wenn ein Teil aus welchen Gründen auch immer nicht mehr will, dann bringt es auch nichts dem hinterher zu laufen. Mal davon abgesehen das es noch länger weh tut und man sich selbst in die ungünstige Situation bringt um etwas zu betteln.
An solche Situationen ist ja nun selten einer allein schuld - und sei es nur, weil einer nicht den Mund aufbekommen hat.
Reden schadet sicher nicht und vielleicht rauft ihr euch nochmal zusammen, aber wenn er der Meinung ist er will das nicht mehr (und im Endeffekt tut er das, wenn auch nur durch die Blume...) , dann ist das so.
Wenn du eh nur Teilzeit arbeitest und davon dich und die Hunde finanzieren kannst dann ist die Situation doch nicht sooo schlecht. An Stubenreinheit kann man arbeiten und ich kenne bis dato keinen großen Hund der nicht stubenrein geworden wäre. Wenn er sich nicht zuverlässig meldet, wäre es evtl einfach besser mit räumlicher Begrenzung / Box zu arbeiten bis er das verinnerlicht hat. Auch wenn ihr wieder zusammenkommt, wäre das auch eine Möglichkeit die Druck aus der Sache nehmen würde. Das gerade jemand, der vielleicht für Hunde nicht unbedingt mehr übrig hat als das er sie knuffig findet nicht unbedingt begeistert ist wenn er Quasi durchgängig mit zwei jungen Hunden nacheinander heim kommt und von Fäkalien und zerstörten Sachen begrüßt wird ist irgendwie klar.
(meine eigene Hündin habe ich 2jährig aus Zwingerhaltung übernommen und sie war bei mir zwar sauber, aber hat mich damit überrascht das sie das fremde Haus irgendwie nicht ganz als Tabu angesehen hat. Mit Hilfe einer Box war das relativ schnell geklärt, aber ich habe mich da auch wirklich dahinter geklemmt, um den guten Willen nicht über zu strapazieren.. das ein Hund der sich über längeren Zeitraum ohne Not im Haus löst nervt, kann ich nämlich nachvollziehen)
Für 5-6 Stunden alleine braucht man bei einem einigermaßen normalen Hund keine Betreuung, mach dich da nicht verrückt. In aller Regel tut es den meisten Hunden sogar recht gut, wenn sie einfach mal ein paar Stunden am Tag kein "Programm" haben und einfach nur abschalten können.
Wenn du dir garnicht sicher bist, ob das mit dem zweiten Junghund so alleine läuft, kümmer dich um Alternativen. Sprich mit dem Züchter, schildere die Situation. Auch wenn du dann schlussendlich doch klar kommst, hast du immerhin die Option falls es nicht klappt den Hund weiter vermitteln zu können.
Natürlich kann das klappen. Allerdings ist zwei Junghunde auf einmal als Einzelperson zu haben schon teilweise kein Spaß und es hat seinen Grund, warum man davon eigentlich abrät.