Ein Welpe ist eine neue Situation , ein Kind auch , Abschluss des Studiums mit Berufseinstieg auch. Die Erfahrung zeigt einfach, dass einem das leichter fällt, wenn man eins nach dem anderen macht und nicht alles gleichzeitig und darauf hofft, dass es irgendwie funktioniert. Vor allen Dingen da Menschen ja durchaus auch mal unterschiedliche Stresstoleranz haben.
Ich würde mich da ehrlich gesagt auch nicht gar so sehr auf irgendwelche Vorzeigeprojekte verlassen, denn erfahrungsgemäß ist das so in der "normalen" Wirtschaft noch nicht angekommen. Was man so von Bekannten im medizinischen Bereich hört, ist "ich mach halt Teilzeit und pünktlich um 14 Uhr schmeiss ich hin und geh heim" absolut utopisch.
Mag sein das es da einzelne Betriebe gibt, aber die können sich ihre Bewerber dann in der Regel sehr gut aussuchen. Mit "Verpflichtungen" , die andere Bewerber eben nicht haben, ist man nicht gerade ganz oben auf der Wunschliste.
Ich kenne junge Eltern, mit absolut "braven" Kindern und ansonsten guten Umständen, die sagen das die im Verhältnis anstrengende Phase kommt, wenn die Kinder anfangen zu laufen und mobiler werden. Die hätten in der Säuglingsphase auch noch einen Welpen aufziehen können.
Dafür gibts aber auch die, deren Kinder ständig krank sind, schreien, nur schlafen wenn man sie auf dem Arm hat und die sich auch nicht von andern halten lassen.
Mal davon ab ist es generell einfach ein Unterschied, ob ich selbstständig mit Firma neben dem Wohnhaus bin, mir die Arbeit also freier einteilen und einen Welpen auch einfach mal zum Pinkeln in den Garten werfen kann, wenns Kind krank ist oder ob ich mit festen Schichten und Verantwortung für Leben ausser Haus bin und für jede mini Runde erstmal alle anziehen muss.