Wenn ich sowas machen wollen würde, würde Ich auf jeden Fall im Vertrag festhalten, was bei diversen "ausserplanmäßigen" Vorkommnissen passiert und welche Rechte beide Parteien haben, bzw wie das Eigentumsrecht nun genau aufgeteilt ist.
Das wären so Dinge wie, was passiert wenn der Hund aus welchen Gründen auch immer die Zuchttauglichkeit nicht erlangt, Notkastration, Hund verstirbt/kommt sonst wie abhanden, Komplikationen in der Trächtigkeit, Haftung für Schäden die vom Hund verursacht wurden, was wenn die Hündin nicht aufnimmt, nur wenige Welpen hat, etc pp.
Grundsätzlich ist natürlich ein gutes Vertrauensverhältnis Pflicht und diese Horrorgeschichten, nach denen ein Hund so leidet, kann ich auch nicht ganz nachvollziehen... vor allen Dingen weil die größten Motzer ihre Hunde meistens ohne Probleme ihre Hunde wildfremden zur Urlaubs oder Tagesbetreuung in die Hand drücken. Eine gestresste Mutter ist sicher nicht toll, aber ein wesensfester Hund sollte von einem Aufenthalt bei bekannten Menschen nicht gleich nervlich am Ende sein.
Ich habe jahrelang für andere Hunde geführt und würde selbst das nicht mehr machen, weils einfach immer bis zu dem gewissen Punkt gut läuft, an dem die Meinungen auseinander gehen, etwas nicht ganz nach Plan läuft.
Ich kann absolut nachvollziehen, dass man sich gewisse Hunde sichern möchte und in manchen Verbänden ist Zuchtmiete ja nur mit Teilhaberschaft möglich. Trotzdem wäre da wenn dann mein Weg den Hund regulär zu erwerben und dann eben nach meinen Konditionen zur Verfügung zu stellen. Wenn das Vertrauen, dass ich mich daran halte nicht da ist, dann wird das auch mit einem Co-Owner Vertrag nicht klappen.