Ich gehöre ja nun nicht zu denjenigen, die der Meinung sind, man muss alles machen und man muss alles bis ins kleinste Detail ausdiagnostizieren.. aber mal ehrlich - du wünscht dir eine Diagnose und dem Hund geht es offensichtlich schlecht.
Das Blutbild und das Anpassen der SD Substitution ist sicher nicht verkehrt, aber es ersetzt bei scheinbar recht eindeutigen Schmerzreaktionen halt nunmal nicht Röntgen und Ultraschall. Von einem kompetenten Tierarzt erwarte ich da übrigens auch, dass er mich weiter schickt wenn er die Diagnosemittel nicht hat und das nicht mit "braucht man nicht abwiegelt".
Hast du schonmal selber Rückenschmerzen gehabt? ja, da hilft langfristig das Aufbauen entsprechender Muskulatur, aber du wirst festgestellt haben das du ohne akute Schmerzmedikation da sicher nichts aufbaust. Anders schaut das bei deinem Hund auch nicht aus.
Schmerzen können ein Lebewesen stark beeinflussen, mir ist wirklich nicht ganz klar, wie man einerseits so "unglücklich " mit der Situation sein kann und andererseits Behandlung mit "da muss ich ihr ja noch eine Tablette geben" ablehnen kann.
Für mich gibts bei einem Hund der so offensichtlich zu leiden scheint nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich pack den Hund und lass ihn wirklich auf den Kopf stellen (wäre für mich auf jeden Fall einmal durchröntgen und Ultraschall) um dann weiter zu entscheiden oder ich erspare dem Hund weiteres Leid und lass ihn einschläfern, wenn ich aus irgendwelchen Gründen keine Linderung erreichen kann oder will.
Den Hund so in der Luft hängen zu lassen geht für mich gar nicht.