Beiträge von bordy

    Kommt halt darauf an , welche Linien man betrachtet..

    Mal davon ab , dass ein Hund der nicht mehr wirklich brauchbar ist noch lange nicht ein umgänglicher und gleichzeitig Wesensfester Familienhund ist.

    Ich habe da (gerade hier im Forum ..) das ein oder andere Beispiel im Auge , die mittlerweile ein ziemlich langes Gesicht machen , weil es doch noch eher in die Richtung "nicht so easy" ausschlägt .

    Ich frage mal ganz provokativ, ob es den meisten Hunden nicht besser täte, sie würden für einen Zweck angeschafft, ausser süß auszusehen und nett zu sein. Auch wenn das die heute gesellschaftlich akzeptierte Begründung ist.

    Das ein Hund Kontakt zu Fremden wünscht/hat, ist dann der nächste Punkt. |)

    Nur weil es nicht mehr "in" ist, ist es nicht schlechter. Bei einigen Aussagen von Leuten, die sich kompetent genug fühlen bestimmte Thesen aufzustellen, kann ich wirklich nur noch den Kopf schütteln.

    Schau doch mal in die Futterrubrik, dort gibt es eine Zusammenstellung von empfehlenswerten , hochwertigeren futtersorten. Ich würde zum testen einfach ein Futter mit anderen Komponenten zu wählen. Also andere proteinquelle , andere Kohlehydratquelle, usw.


    Ich kenne z.B. Einige ( meine eigene inklusive.. ) die sehr stark auf die üblichen verdächtigen HappyDog, Eukanuba etc reagieren .

    @bordy
    Darüber hab ich auch schon nachgedacht, dass ihr vielleicht die Auslastung fehlt. Aber es hat sich in der Richtung nichts geändert. Sowas könnte man ja auch recht schnell testen und versuchen…aber immer nur versuchen ist halt auch Mist. Aber danke für den Tip!
    An den Pfoten knabbern könnte Stress bedingt sein? In welcher Beziehung steht das dann? Aber es stimmt: unter den Prednisolon Tabletten haben mir meine Eltern berichtet, dass sie das nicht mehr getan hat. Passt ja soweit zusammen!

    Schäferhunde sind idR recht oralfixiert und bauen Stress/Unwohlsein gerne mit Kauen ab.
    Pfoten kauen ist da nicht so selten , gerade wenn es dann auch noch irgendwie juckt.
    Wie gesagt - häufig hat sowas nicht nur einen Grund...


    Wenn der Hund Probleme im Bewegungsapparat hat, dann würde ich das auch im Auge behalten. Nerven die evtl abgedrückt/beschädigt werden, können auch ein Taubheitsgefühl auslösen. Eine Entzündung/Reizung die da entsteht, würde von Kortison auch unterdrückt und abgeschwächt werden.


    Es hätte ja aber sein können, dass jemand so einen ähnlichen Fall kennt, wo es in Richtung Verhaltensstörung tendiert.

    Ja, kenne ich. Häufig ist es aber wie gesagt ein kombiniertes Geschehen.


    Wenn der Hund nicht gerade auf Futtermilben oÄ reagiert, würde ich bei einer Futterumstellung probieren, mal auf eines mit vollkommen anderen Komponenten und einen anderen Hersteller zu wechseln.

    Gerade wenn der Hund vorher lange Problemlos allein geblieben ist, kann es sich auch um ein kombiniertes Geschehen handeln. Allergien sind leider mittlerweile (gerade bei einigen Schäfer-Linien) keine Seltenheit mehr.
    Das ganze juckt vielleicht, so lange jemand dabei ist (der das beissen evtl. auch mal verboten hat) wird die Stelle in Ruhe gelassen, ohne Ablenkung fällt der Juckreiz dann deutlicher auf und dann wird daran geknabbert.

    Sowas kann sich dann auch so weit manifestieren, dass es auch auftritt wenn das Allergiegeschehen durch das Kortison zurückgedrängt wird.

    Wenn die Bezugsperson nicht da ist, fehlts vielleicht auch an Auslastung? Auch das kann das nochmal verstärken, im Vergleich zu vorher.


    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass "ein bisschen an den Pfoten knabbern" idR schon das erste Anzeichen eines leichten Allergiegeschehens oder eben auch Stress sein kann.


    Dauerhaft Kortison geben würde ich nur als letzte Möglichkeit.

    Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht , dass was mit welchen Rassen/Hundetypen "geht" viel eher von dem Anspruch an das Ergebnis abhängt ;)

    Mir wurden auch schon Dinge als "Ergebnisse" offeriert , die ich dann nur höflich mit "Aha" kommentieren konnte. Ja, wenn das mein Anspruch ist , dann kann ich mit sehr vielen Hunden so arbeiten . Ein großer Teil der Hunde ist von Grund auf ja so "nett" , dass er nicht unbedingt schaden anrichtet, auch ohne klare Verhaltensvorgabe.

    Vielleicht streichst du erst mal ein paar deutlich abwertende Bezeichnungen für mich und andere, wenn du mir etwas über Diskussionskultur erzählen möchtest. ;)

    Ich habe von dir bis dato weder in diesem, noch in anderen Themen wirklich etwas fachlich weiterhelfendes (ausser "damals, als ich mit meinem Rudel, Pardon meiner Gruppe, Schlittenhunden irgendwo in der Wallapampa gelebt habe,..." ) gelesen. Anstatt dessen unterstellst du grundsätzlich erstmal jedem, der das anders sieht (und da auch mit realen Erfahrungen aufwarten kann..) erstmal er wäre blöd, kindisch, und was dir sonst noch so einfällt.


    Mir sind die Phrasen bekannt.. auch die Versuche da zu argumentieren. Kommt man "fachlich" nicht weiter, so wird die "Gewalt"keule herausgezogen. Wenn wir hier über den "Tierschutz" reden, fallen mir noch eine ganze Reihe Dinge ein, die ich da im "positiv Lager" gesehen habe und die da , sollte man sich hinhängen auch wirklich rechtlich problematisch werden könnten ;)