Beiträge von bordy

    ziemlich viele Retriever sind ja schlicht und ergreifend deutlich größer als es der Rassestandard vorsieht. Ist eine Hündin dann mal eher an der unteren Größengrenze oder gar 1-2cm zu klein schaut das ganze schnell ungewohnt aus.

    Wenn man deinen Beschreibungen folgt, dann hast du einen Hund der Scheinbar akute Schmerzen hat, die du aber nicht behandeln kannst/ willst. Noch dazu Tumore die sie auch im Alltag einschränken, Inkontinenz, schwere Ausfallerscheinungen und das Problem beim Kot absetzen deutet auch auf Schmerzen hin.


    Ehrlich gesagt würde sich mir die Frage gar nicht mehr stellen.. laut deinen Beschreibungen leidet der Hund, auch wenn er noch frisst und hin und wieder mal ein paar Minuten läuft.

    Was macht man denn, wenn man einen Kredit aufnimmt für z.B. eine Op und der Hund kurz darauf schwer krank wird oder nochmal eine Op braucht? Wieder einen Kredit aufnehmen? Und wenn man keinen Kredit bekommt? Den Hund dann erlösen bevor er sich quält?

    und was machst du, wenn deine Versicherung nach einem Schadensfall von ihrem Recht gebrauch macht dir zu kündigen? Ähnliches Problem. Ich würde mich nicht auf Versicherungen allein verlassen.

    Vor nicht allzu langer Zeit hat die Agila z.B. Reihenweise ihren alten Kunden, die teils viele Jahre einbezahlt haben bei Kleinkram gekündigt und ihnen so deutlich schlechtere Konditionen aufgedrückt.

    Ich möchte die Gesundheit der Rasse erhalten und einen bestimmten (gesunden) Typ unterstützen. Und dafür ist bereits eine solide Basis vorhanden.

    Wie Marula schon geschrieben hat, ist auch das ein Ziel (was ich im übrigen nicht verwerflich finde... wenn das mehr Leute wirklich nicht nur sagen, sondern auch umsetzen würden wäre schon viel erreicht!) was nicht einfach so zu machen ist. Wenn man ein gutes Händchen bei der Auswahl der Zuchthündin hat, nichts unvorhergesehenes passiert dann läuft das schon über 1-2 Generationen. Dann wird es schwierig, wenn man eben nicht noch andere Leute miteinbezieht.


    Naja, Gesundheit und konstanter Typ sind ja nun keine Kleinigkeiten! Um das überhaupt zu erhalten, geschweige denn zu verbessern, arbeiten viele Leute schon recht hart über ziemlich viele Hundegenerationen, ganz ohne den Wunsch ihre Rasse dabei noch revolutionär umzuformen.
    Dafür allein muss man uU schon mehr machen, als nur alle Jubeljahre mal einen Wurf und dann wieder 5 Jahr nix und dann nach weiteren 6 Jahren wieder mal nen Wurf mit ner zugekaufte Hündin (weil die eigene Nachzucht, die man behalten hatte, dann doch gesundheitlich nicht ok war...) usw usf

    Das möchte ich auch nochmal unterstreichen, egal ob konstanter Typ nun Optik (da wäre mir konstanter Typ jetzt nicht so wichtig..) oder sonstige Eigenschaften meint.


    Ich werde meine persönlichen Zuchtziele hier jetzt nicht ausbreiten. Gehört hier ja auch gar nicht hin. Aber das Argument: "Ich will als Welpenkäufer halt wissen was ich kriege." ist auch irgendwie... na ja... mau? wenn es im gleichen Atemzug aber heißt: "Na ja, auf die Stammbäume kann man ja nichts geben, muss ja nicht heißen, dass die Welpen dann auch typisch sind."
    Ja, eben. Aber dann bringen mir auch zig Generationen beim Züchter selbst genau gar nichts, weil der Welpe eben trotzdem ganz untypisch für die Linie sein kann.

    Nö, ist es nicht. Weil nunmal beides gleichzeitig zutrifft. Die Abstammung ist wichtig, ja, aber er hilft mir ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr weiter wenn ich eigentlich keine wirklichen Informationen über die Hunde habe. Weder weil ich sie intensiv persönlich beobachtet habe, noch über ihre Vererbungskraft bescheid weiss... und je mehr man heterogen züchtet, was ja anderswo für die genetische Bandbreite gefordert wird, desto schwieriger wird das ganze. Man kommt für langfristig planende Zucht halt einfach nicht darum herum, mehr Hunde (auf welche Weise auch immer) mit einzubeziehen.


    Wenn ich mit meiner Zucht nichts großartiges "Verändern" will, weil mir die Rasse schon so taugt, ja dann ist das so. muss man meiner Meinung nach auch nicht und es schaffen eh nur wenige... eben auch weil das ganze verdammt aufwendig und teuer ist und ein gutes Händchen braucht man auch noch. Aber nur erhalten ist auch schon nicht ganz so einfach.

    Bis jetzt find ichs jetzt nicht so tragisch... das da nicht viel qualifiziertes, weder vom Kommentator noch von den andern Leuten kommt ist ja quasi klar. Sonst machts ja keinen Spaß für den Zuschauer. |)


    Das das bei der Frau nicht aussieht wie in der schicken Berliner Wohnung finde ich jetzt nicht überraschend. Dürfte den Hunden aber auch egal sein.

    Ich "Kenne" die Dame übrigens aus ner FB Gruppe, fällt mir gerade auf.. :ugly:

    Es bewahrheitet sich mal wieder, dass einige hier im Forum Ansprüche haben, die wirklich.. Naja, fernab von Gut und Böse sind. :ugly:

    Der Züchter soll möglichst viel über seine Zuchthunde und deren Vererbung aussagen können - aber bitte möglichst ohne da mehr Nachzucht beobachten zu können. Hat ja schließlich Stammbäume! (sowas zeigt mir eigentlich schon, dass da wenig Erfahrung mit realer Zucht vorhanden ist. Abstammung ist das eine, aber selbst bei engen Inzuchten müssen die Tiere noch lange kein "Typischer" Vertreter sein...)

    Gesundheitsergebnisse sollen gut verfügbar sein.. von der imaginären Nachzucht, weil mehr Züchten ist ja auch doof.

    24/7 Betreuung vom ersten Tag an für den Welpen, Möglichkeit jeden Hund absolut finanziell abzusichern , aber es soll dann bitte nichts vom Wurf übrig bleiben, weil sind ja alle nur Profitgeil.

    Hunde von Züchtern mit ausschließenden Fehlern etc als Empfehlung für Neuuser, aber auf keinen Fall soll ein Züchter einen Hund hergeben. :pfeif:

    (beliebig weiter zu führen)


    Erfahrungsgemäß ist es übrigens dieses naiv romantische Denken, was viele Probleme in der Rassehundezucht heutzutage erst akut macht. Hund ist Kindersatz und die Zucht wird quasi mit Kinder kriegen gleichgesetzt. Dementsprechend setzt man auch den Maßstab..


    Ich habe nicht grundsätzlich ein Problem damit, wenn jemand einen Hund, der sich komplett anders entwickelt (egal ob Züchter, Sportler oder Familienhalter..) abgibt und unter gewissen Umständen auch nicht, wenn es sich um einen Hund handelt mit dem schon gezüchtet wurde. Es ist schon ein Unterschied ob ich aus einer Hündin mit Minimalaufwand möglichst viele Würfe ziehe und sie dann ab erreichen der Altersgrenze an den nächstbesten verschacher oder ob ich wirklich viel in einen Hund investiere, 1-2 Würfe mit ihm mache und ihn dann an Leute die genau so einen Hund suchen weitergebe. Wer meint das man da dann noch groß "Profit" macht, der hat wirklich keinerlei Vorstellung davon wie sowas läuft.

    Ich mag aber auch meine Hunde , betreibe für sie viel Aufwand und trotzdem sind es "Hunde". Kein Familien, Partner oder Kindersatz. Mir ist schon klar das man mit einem anderen Status eines Hundes und noch dazu dem Glauben, dass ein Hund ganz furchtbar leidet wenn er auf einen anderen guten Platz kommt anders sieht.


    Ich persönlich präferiere übrigens zwischen Züchtern die Hunde sammeln und solchen die Hunde regelmäßig abgeben noch eine ganz andere Möglichkeit.
    Man platziert Hunde die interessant sind bei zuverlässigen Bekannten bei denen man sie im Blick hat, hat selbst eine Hundeanzahl der man auch gerecht wird und nimmt die andern dann in Zuchtmiete.
    Aber da geht das Geschrei ja dann auch schon wieder los... |)

    Ich kann den Gedanken, sich absichern zu wollen wenn man weiss, man hat nicht auf einmal x tausend Euro.


    Allerdings würde ich mir das mit dem RUndumpaket wirklich gut überlegen. Nicht weil ich glaube das Versicherungen Quatsch sind, sondern weil die Versicherungsbedinungen mittlerweile nicht mehr wirklich super sind.
    Die Spanne zwischen Beitrag und Leistungsgrenze ist einfach sehr, sehr klein. Überschreitet man diese, zahlt man trotzdem selber.


    OP Versicherung einzeln. kann je nach Angebot da mehr Sinn machen.