Bei uns (Verein, Facebookgruppen, Rasseforum) gibt es haufenweise Empfehlungen für Leute, bei denen echtes Interesse besteht. Da wird halt genau geschaut, welche Erwartungen an den Hund bestehen, welche Lebensverhältnisse die Interessenten ihm bieten können, und auf dieser Basis eine Empfehlung ausgesprochen, auf Wunsch oft der Kontakt vermittelt und der Welpenkauf begleitet. Das muß man aber gewiß nicht in einem allgemeinen Hundeforum breittreten, wo ja prompt schon wieder die "moralische Erhebung" und das Unverständnis über die Rassehundbesitzer artikuliert wird....
Beiträge von Quarus
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Hm..scheint sone Hafi-Krankheit zu sein. Bei der Stute meiner Schwester war das auch kritisch. Die war ein "Draußenpferd"...Weide und Unterstand..alle Tutti..Stall und Box pfui bäh...hat gedauert sie da umzupolen.
Hab ich bei der Rasse schon ein paar mal gehört..weiß aber nicht obs wirklich die Mehrheit betrifft. Wer weiß vielleicht hat sie sich ja auch mal erschrocken..irgendein Eimer der umgekullert ist oder sowas..solche Kleinigkeiten können sich auch manchmal dramatisch aufbauschen ohne das was weltbewegendes passiert ist
Kenne ich nun wiederum überhaupt nicht. Zu "meiner Zeit" in Meura gabs da unter 200 Zuchtstuten und temporär 400 Jungpferden keines mit schlechten Nerven. Kann sein, daß die Veredlung das Nervige und Guckige gefördert hat, wobei die F1 und R1-Stuten damals nicht rausgestochen haben. Aber gut, die liefen auch in der Herde mit mehr als Hundert tiefenentspannten Reinblut-Mamas, die nichts schocken konnte.
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@Avocado: Echt? Solche Leute gibt es(nicht einmal 'selten')? ... O_o Hachja, da kann man sich als Mischlingsbesitzer ja fast freuen, dass da eh niemand je was darüber sagen kann und man kaum was 'wirklich' vergleichen kann... haha!
Leute, die sich so profilieren, scheinen das ja als Lebensinhalt anzusehen... das ist doch wirklich sehr bescheiden.
Was für ein Glück, daß sich solche Leute bei Besitzern von Tierheimhunden, Tierschutzhunden und Privatvermittlungen so gar nicht finden!

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Ich gebe zu, bei mir war es eine Form von vorauseilendem Gehorsam. In dem anderen Forum, in dem ich mehrere Jahre aktiv war, gab es tatsächlich die Regel, keinen Zwingernamen zu nennen. Weil sich daraus mehrfach Diskussionen entwickelt haben, die ins Negative gingen und direkte Abmahmungen des Forenbetreibers durch die Züchter zur Folge hatten.
Irgendwie ging ich davon aus, daß in öffentlich lesbaren Foren diese Regel üblich ist...
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@oregano Bei meinem hilft nur, den Stress sofort aufzuheben. Ist allerdings nicht immer möglich.
Und dann füttere ich halt vegan-vegetarisch (will keinen belehren), ist leichter verdaulich als Fleisch und daher nicht so belastend.
Da möchte ich widersprechen. Es gibt allerdings sehr schwerverdauliches "Fleisch", wenn man darunter quasi alle tierischen Gewebe versteht. Gleichzeitig gibt es aber auch sehr leichtverdauliches Fleisch, wobei der Grad der Verdauung im Dünndarm (präzäkale Verdaulichkeit) über 95 % liegt. Dagegen haben pflanzliche Proteinquellen wie Sojaextraktionsschrot eine präzäkale Verdaulichkeit von 84 %, Erbsen 85 %, Bohnen 74 %, sind also bedeutend schwerer verdaulich (nach Meyer/Zentek).
Je mehr unverdautes Protein im Dickdarm ankommt, desto grösser ist die Gefahr von Fehlgärungen, Flatulenzen, Enstehung von giftigen Stoffwechselzwischenprodukten, die die Leber belasten.
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Nein, das ist dann entweder der Versuch eines Verhaltensabbruches oder eine Strafe. Das "Absichern" setzt eine genaue Planung des Ablaufes ein, das Fehlverhalten wird in einer Situation provoziert, die man sicher zu beherrschen glaubt, um aversiv eingreifen zu können. Das wäre so, als würde man einem Hund nach einer Zeit des Trainings mit Belohnung für das Ignorieren auf einem Teller ein Stück Fleisch vorsetzen, es ihm verbieten und den Raum verlassen, wohlwissend, dass der Hund dem Fleisch nicht widerstehen kann. Nun ist an dem Fleisch eine Mausefalle befestigt, die auf die Schnauze schlägt, wenn der Hund danach greift. Die Situation ist voll kontrolliert und vorbereitet. Das Verbot, das unbeaufsichtigte Fleisch zu nehmen, wurde aversiv abgesichert.
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Mir nach wie vor unverständlich, wie man einen Hund 10 Jahre besitzen kann, und ihn dann in die Tötung abschiebt.
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Sicher, dass Trudi schon 10 Jahre alt ist? Es gibt Boxer, die sehr schnell ergrauen, mein Claudio sah mit 7 Jahren so aus, war aber noch lange topfit.
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Das hat aber nichts mit absichern zu tun, das ist einfach nur aversiv. "Absichern" setzt voraus, daß der Hund vorher sicher ein Alternativverhalten mit positiver Verstärkung beigebracht bekommen hat. Mit dem "aversiv absichern" wird dann dem Hund das unerwünschte Ursprungsverhalten verleidet. Es wird bewußt und kontrolliert das Fehlverhalten provoziert, um die Strafe setzen zu können.
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Sie ist schon recht kurz, aber nicht übermäßig. Da habe ich schon schlimmeres gesehen. Was meine Überzeugung unterstreicht, daß nicht allein die Nasenlänge, sondern ein Komplex an Veränderungen im Atmungssystem Probleme verursacht.