Wenn es um Spiel und Spaß geht, dürfen meine Hunde gern auch aufdrehen. Ich halte nichts davon, Hunde immer nur "schaumgebremst"zu führen. Deswegen können sie trotzdem umschalten und mit Ruhe und Konentration arbeiten. Meine Hunde sind (wie auch Kinder) keine "kleinen Erwachsenen", die immer mit absoluter Selbstbeherrschung agieren müssen.
Beiträge von Quarus
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Es ist IMMER die Mischung. Egal, ob der Verursacher der Fährte nun Hautschüppchen oder Blut absondert, die Bodenverletzung nun aus betretenem Lehm oder Asphalt besteht, der Pflanzenbestand meterhohes Gras oder Algen ist. Anorganische und organische Moleküle werden verlagert und vermischt, woraus eben ein charakeristischer Geruch entsteht.
Das Höchste, was Hunde wohl zu leisten vermögen, bestand wahrscheinlich in der Arbeit des Leithundes im Mittelalter vor Einführung von Schußwaffen, wo individuelles, gesundes Wild auf der kalten Fährte über Kilometer verfolgt und "bestätigt" wurde, um dann gezielt bejagt zu werden. Kein Hund stand in höherem Ansehen als der Leithund.
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Ein charakteristischer Mischgeruch, entstehend aus Bodenverletzung, Pflanzenzersetzung und individuellen Geruchspartikeln des Fährtenlegers, der sich fortlaufend in Zusammensetzuing und Stärke ändert.
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Theoretisch finde ich den Ansatz, den Reiz so lange zu minimieren, bis die Erregungslage niedrig genug für die Kooperation mit dem Menschen ist, richtig, logisch und zielführend.
Praktisch würde ich es vermutlich nicht übers Herz bringen, an heißen Sommertagen meinem ungestümen Hund den Gang ans Badegewässer zu verweigern, weil er sich in der Vorfreude zu sehr reinsteigert.
Ich halte es daneben für unrealistisch, z.B. Hundebegegnungen komplett zu vermeiden oder permanent so zu kontrollieren, daß der zum Ausflippen neigende eigene Hund nicht an die Reizschwelle kommt, die ihn eben ausflippen läßt. Gerade junge Hunde dürften dann überhaupt wenig Kontakt mit der Realität bekommen, die ich selbst leider nicht 100 % nach Hundeerfordernis gestalten kann.
Ganz pragmatisch fahre ich deshalb mit meinen Hunden ein Kombiprogramm: wo möglich, wird der Reiz ganz niedrig dosiert und gezielt hervorgerufen, um trainieren zu können. Wo ich auf die Reizstärke keinen Einfluß nehmen kann, vermeide ich ihn nicht, sondern hüte mich, Unmögliches von meinem Hund zu fordern und manage. Der wichtigste Punkt dabei ist auch RUHE - und zwar MEINE. Ich tue so, als ob die stressige Situation in perfekter Manier bewältigt wird und ignoriere jedes Ausflippen. Sobald die Reizstärke aber soweit abgenommen hat, daß mein Hund mich wieder wahrnimmt, bestätige ich diese Kontaktaufnahme freundlich.
Damit fahre ich seit einigen Jahren sehr gut.
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Hundepension. Ganz offensichtlich hast Du schon starke Bedenken, was die Unterbringung bei Deiner Mutter angeht, und wirst dann auf der Dienstreise den Kopf erst recht nicht freibekommen.
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Und ich würe eine Beziehung, selbst wenn es nur eine Geschäftsbeziehung ist, nicht mit einer Lüge starten.
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Rocco oder Lukullus sind meine Notfall-Dosen, wenn ich mal vergessen habe, Fleisch aufzutauen. Beide werden gern gefressen und gut vertragen. Ich kaufe gern die Sparangebote bei Bitiba, spart man noch mal paar Euronen.
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Was ein Zuuuufall aber auch!

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Für mich ist ein Futter hochwertig, wenn es den Nährstoffbedarf möglichst paßgenau abdeckt und ein gesundes, normales Arbeiten des Verdauungssystems einschließlich aller am Stoffwechsel beteiligten Organe langfristig sichert.