Beiträge von Quarus

    @Quarus Aber wie sinmvoll ist es den Mops
    mit z.B einem Pekingesen oder Shi Tzu zu mixen? Dann kommt zu der kurzen Nase und den großen Augen noch eine Fellmenge hinzu, dass der Hund wärmere Temperaturen gar nicht mehr verträgt...

    Nein. Aber China ist ein riesiges Land. Wer weiß, ob es da nicht noch robuste Landschläge als Vorläufer der Hochzuchtrassen gibt. Wenn ich eine Rasse regenerieren wollte, würde ich zuerst die Quelle suchen.

    Ich war dreimal auf Usedom, Juni und September. 0 Probleme mit erzogenem Hund am Strand, auch in den Kaiserbädern. Ri Polen wird es immer leerer und schöner zum Laufen. Da gibt es auch im Hinterland schöne Wege und Wälder zum Wandern.

    Dieses Jahr plane ich auch wieder eine Woche Usedom im Herbst.


    Die Überlegung Parson oder Beagle kommt sicherlich auch daher, dass Möpse ja eigentlich mal Bullenbeisser hiessen. Vielleicht hatten sie früher ja sogar mal einen Job und waren nicht nur Schosshund? Ich weiss es wirklich nicht, aber irgendwoher kommt ja der Name.

    Und es wären sicherlich auch sehr agile Hunde, wenn sie nicht mit solch einem Körper gestraft wären.
    Bei den Charaktereigenschaften steht ja auch beim Mops das er einen Hang zum Grössenwahnsinn hat.

    Der Mops hieß nie, nie und niemals Bullenbeißer und hat 0,0 Berührungspunkte mit dem Rassekreis. Wo kommt denn bloß diese Mär her?

    Er war, wie Gemälde aus dem 16. und 17. Jhd. zeigen, IMMER schon ein Gesellschafts- und Stubenhund, ohne eigentliche, wirtschaftlich begründete Aufgabe. Stammt vermutlich aus der gleichen Rasseherkunft wie Pekingese, Shi Tzu, Tibet Spaniel und andere fernöstlichen "Damenhunden". Daher wäre es sinnvoll, aus dieser Rassegruppe Kreuzungspartner zu suchen.

    Der Bullenbeißer ist im Boxer aufgegangen, der zusätzlich erhebliches genetisches Material der alten englischen Bulldogge trägt. Nächster Verwandter in Frankreich ist die Bordeauxdogge, in GB noch Mastiff und Bullmastiff. Und alle diese sind nahe verwandt über die "Englischen Tocken", die im Mittelalter in ganz Europa in den Fürstenhäusern gehalten wurden.

    Der Mops ist zu diesen Hunden ein kleiner Lookealike, aber nicht verwandt.

    Ich kanns verstehen.

    Beim ersten Besuch einer Uni-TK wegen einer orthopädischen Behandlung habe ich einen Standardbogen für Neupatientenbesitzer ausgefüllt, der neben der Datenabfrage auch eine Belehrung über die obligatorischen Leistungen und Kosten enthielt. Mit Unterschrift habe ich mein Einverständnis erklärt, damit war alles beideitig geklärt. Die Kosten der OP lagen im vierstelligen Bereich und alles war in Ordnung. Auch die zugehörige AU, auf die hingewiesen wurde.

    Bei einer Dorf-TÄ vor Jahren werkelte die im kurzen Vorstellungsgespräch rum und wollte so ganz nebenbei ein Spritzchen im Hund versenken. Auf meinen energischen Einspruch kam die Ansage, daß sie standardmäßig jedem Hund im Rahmen der AU eine kostenpflichtige "Aufbau"-Spritze gäbe, das wäre wichtig und richtig so. Ich empfand das überhaupt nicht als korrekt, sondern als übergriffig und unerwünschte Kostentreiberei. Auch, wenn das Spritzchen nur pillepalle gekostet hätte, im Vergleich zur o.g. OP.

    Und so würden auch mich 35 € für eine AU stören, die nicht vorher in einem kurzen Satz kommuniziert wurde, wenn ich wegen eines eng umschriebenen anderen Problemes zum TA ginge. Nicht die AU wäre das Problem, sondern die Übergehung der Information darüber. Wenn die AU nun noch so oberflächlich abgehandelt wird, daß der Verdacht aufkommt, selbst der TA nimmt sie nicht ernst, um so schlimmer.

    Ja, dann mach doch!

    Immer dieses folgenlose Geklage und Angeklage!

    Aber klar gibt es 100 Gründe, warum man selbst zwar genau WEISS, wie es richtig gemacht werden muß, aber MACHEN sollen es bitte schön immer andere, selbst behält man sich vor, drüber zu urteilen, und zu VERurteilen. Und kommt sich moralisch so hochstehend vor...

    :respekt:

    Das geht noch 1000 Seiten so weiter mit der Besserwisserei, und kaum einer, der wirklich was tut. Der darf sich von den ganzen Zaunstehern noch Kritik anhören, weshalb er drauf verzichtet, angesichts der ganzen schlauen Theoretiker überhaupt noch was zu schreiben.

    Das mit den Kontaktproblemen scheint sich ja durch die ganze Bekanntschaft mit der Züchterin zu ziehen. Bei allem Verständnis für Streß in der Welpenaufzucht: wenn ich gute Besitzer für die Welpen suche, muß ich als Züchter auch ein Minimum in Kontaktpflege investieren, sonst droht die Gefahr, daß Interessenten sich nicht ernstgenommen fühlen und abspringen. So wie bei der TE.

    Wenigstens die Meldung, daß der Wurf gefallen ist, hätte drin sein müssen, und wenn es über Mail oder SMS wäre, einfach auch als Bestätigung, als potentieller Käufer "noch im Rennen" zu sein.

    Was wird denn dann, wenn die Welpen abgegeben sind - hat der Züchter noch Bock darauf, seinen Welpenkäufern zur Seite zu stehen, oder sind sie auch auf sich allein gestellt, weil er diese Nachbetreuung auch in seinem Zeitbedarf nicht eingerechnet hat?

    Ich würde anrufen, meine Bedenken schildern und um Klartext bitten. Da hilft nur eine ehrliche Aussprache zu den gegenseitigen Erwartungen.

    Ein wichtiges Zeitfenster für den Mops hat sich erst vor etwa 20 Jahren geschlossen. Da hatten mämlich die grauen (nicht schick apricotfarbenen) DDR-Möpse (mit Nase) ihr maximales Zuchtverwendungsalter erreicht.

    Ich habe kurz danach im Internet eine Retromopszüchterin, die mit Einkreuzungen von Beagle und Jack Russell begann, gefragt, warum nicht auf diese und andere Populationen von Nasen-Möpsen aus dem ehemaligen Ostblock zurückgegriffen wurde, um schnell wieder Nase in den West-Mops zu bekommen?

    Eine Antwort habe ich nie erhalten....

    Entweder war den Rückzüchtern gar nicht bekannt, daß vor ihrer Nase gesunde Möpse in Resten existierten, es war ihnen nicht schick genug, aus "miefigen DDR-Altbeständen" den modischen West-Mops zu verbessern, oder die Kreuzung mit einem angesagten Jack Russell versprach besseren Absatz der Welpen.

    So oder so, ein Ruhmestat der Kompetenz oder noblen Absicht liess sich aus dieser Fehlentscheidung nicht ableiten. Und daher bin ich skeptisch, wenn 15 Jahre nach diesem Gespräch offensichtlich trotz aller alternativen Zucht und Kreuzerei die Mopsnasenproblematik weiter besteht.

    Da 3/4 aller Möpse, äußerst vorsichtig geschätzt, außerhalb des VDH gezüchtet werden, wo sich doch die wahren Hundefreunde und Idealisten versammeln (Ironie), finde ich den Ruf nach der "Verantwortung des VDH" einfach nur heuchlerisch.

    Erst das ewige Lamento, was der VDH sich doch anmaßen täte (Skandal! Monopol! Unterdrückung! Geldmacherei! Mafia!) und wenn er sich raushält, das Lamento, er wäre doch trotzdem irgendwie moralisch verpflichtet.... wie's gerade in den Kram paßt. Nur nicht selber was mit der Macht von 3/4 der Mopszüchter auf die Beine stellen. Tja....

    Kann, muss aber nicht.

    Mein alter Terry hatte ein entbehrungsreiches, mieses erstes Jahrzehnt, kam verhungert mit 12 Jahren zu mir und hat noch das stolze Alter von Minimum 16 Jahren erlebt, ohne je krank gewesen zu sein. Daraus kann man aber keine Regel ableiten.

    Das Risiko besteht fraglos, aber auch bei einem perfekt aufgezogenen Hund bekommt man keine Garantie.

    Der Junghund scheint bei dem Gewicht eher kurzläufig zu sein? Dann würde ich mir die Stellung der Vorderbeine anschauen, ob er einigermaßen korrekt steht. Eklatanter Mangel zeigt sich häufig in Knochendeformationen.