Beiträge von Quarus

    Da spielen so viele Kriterien mit - eine einzelne Massnahme ändert gar nichts. Der (teure) Kuhkomfort wird ja auch nicht aus ethischen Erwägungen geleistet, sondern weil die Rieseneuter mit etwas Kuh drum herum anders nicht betrieben werden können.

    Was mir aufgefallen ist: der Biohof mästet Ferkel aus konventioneller Herkunft mit kupierten Schwänzen? Ich dachte, das ist mittlerweile unzulässig?

    Aufgrund der absurd hohen Leistungserwartung und damit einhergehenden Stoffwechselbelastung ist eine solche Verdauungsstörung aber gerade bei Milchkühen häufige Abgangsursache. Der Landwirt schafft es kaum noch, hohe Energiedichte für die Milch und energieärmeres Strukturfutter für die Verdauungsphysiologie unter einen Hut zu bekommen.

    Nicht umsonst gehen viele Milchkühe in einem Alter zum Schlachter, in dem ein Pferd als noch zu jung für volle Belastung gilt - bei vergleichbarer natürlicher Lebenserwartung.

    Die Kuh kann froh sein, überhaupt behandelt worden zu sein. Bei 19 Cent pro Liter Milch überlegt sich ein Bauer lange, ob er den TA überhaupt bezahlen kann.

    Geht es die prüfende TÄ überhaupt etwas an, welche Hunde die Gassigeherin ausführen will? Nach deren Logik müßte sie sich ja dann alle Impfausweise zeigen lassen und kontrollieren.

    Ich halte das für eine unzulässige Vermischung zweier Sachverhalte, die nichts miteinander zu tun haben, würde eine schriftliche Stellungnahme verlangen und damit zur Tierärztekammer und zum Amtsvet gehen.

    Gibts nicht, das Gegrabbel ohne Erlaubnis. Das scheine ich schon auszustrahlen, damit habe ich selbst bei Welpen keine Probleme. Wenn der Boxerrüde ausgewachsen ist, hat sich die Frage eh erledigt. Wobei die gegen freundliche Menschen sehr enthusiastisch reagieren.

    Als hochwertig würde ich es nun nicht bezeichnen (Weizenfuttermehl, Nudeln, Weizen - alles schön auseinandergerechnet, Grieben - Bindegewebe, dem das Fett entzogen wurde, Palmöl usw.), wenn es Dein Hund aber sehr mag und verträgt, spricht nichts gegen eine gelegentliche Fütterung. Als Dauerfutter wäre es mir zu schlecht.

    Von Deinen Schilderungen her fände ich den Schäferhund passender. Er dürfte mit 3 Jahren schon relativ gefestigt sein und hat Grundgehorsam.Die Abstammung von wesensgeprüften Eltern ist bekannt. Gesundheitlich ist bezüglich HD die Gefahr bedeutend geringer als beim Labrador, auch ohne Röntgenergebnisse, die er aber ja wohl sogar hat.

    Die einzigen Bedenken resultieren eher daraus, daß er ein fast ZU guter Hund ist. Warum landet ein solcher Hund, für den es DSH-Freunde auch jenseits von sportlichen Ambitionen gibt, im Tierheim? Da würde ich genau nachfragen, "beißt nicht" klingt mir etwas flach....

    Meine letzten Boxer sind begeisterte Schwimmer gewesen, aber ab Ende Oktober gehen wir nicht mehr explizit baden. Speziell die Badestelle am Hundeplatz ist dann geschlossen. Bäche und kleine Flüsse, die wir beim Laufen erreichen, müssen aber auch im tiefsten Winter untersucht werden. Matteo legt sich dann gern rein, wenn das Wasser nicht zum Schwimmen reicht. Das brauche ich, trotz dem keiner eine Blasenentzündung etc. hatte, nicht unbedingt im Winterhalbjahr und laufe deshalb einfach zügig weiter.