Beiträge von Schmuh

    Also ich bin nun bei weitem kein 'alter Hase', kann mich dafür aber noch ziemlich gut an die ersten Ausstellungen erinnern ;)
    Vielleicht hilft dir ja irgendetwas, was ich so erzählen kann :smile:

    Was ich immer gut fand: Ruhe, Entspannung und Geduld. Einfach kein Stress ... entweder es klappt oder nicht, und man darf ruhig sagen, dass das die erste Ausstellung ist (auch beim Richter). Die meisten Mitaussteller (bzw. alle, die ich bislang kennen gelernt habe) sind sehr hilfsbereit.

    Für Dobby ist es zum Beispiel vor Ausstellungen wichtig, dass er reichlich Schlaf bekommt. Abends nicht zu spät ins Bettchen, den Fehler habe ich einmal gemacht ... hat Dobby sofort gezeigt.

    Du meinst die Hallenausstellung in Hannover, oder?
    Soweit ich weiß müssen die Hunde mit in der Halle sein und dürfen nicht im Auto bleiben und erst später geholt werden (würde ich bei evtl. wärmerem, sonnigem Wetter auch nicht machen wollen).
    Ich habe immer einen Stuhl dabei, eine Decke, Trinken für den Hund (wird bei mir durchgehend zur Verfügung gestellt, umkippsicherer Reisenapf lohnt sich) und für den Mensch, ein paar Snacks für beide (Morgens gibt es für Dobby kein Futter, das übersteht die Autofahrt eh nicht), Startnummernhalter, Vorführleine, Bürste, Kotbeutel. Passt alles in einen Rucksack.

    Katalog gab es bislang immer am Eingang, die Startnummer direkt am Ring (beim Richtertisch).
    Da sieht man dann auch, wann man in den Ring muss. (Welche Rasse in welchem Ring ist, gibt es ja schon vorher auf der Homepage) Und wann man so in etwa dran sein wird, allerdings keine Uhrzeiten.

    Bevor das Richten startet, nochmal mit dem Hund durch den Ring gehen, manche lassen schnüffeln, andere üben kurz eine Runde laufen und stehen. Kommt wohl auf den Hund an.

    Wenn man erst später an der Reihe ist, ist es wohl sinnvoll, nochmal zum Löseplatz zu gehen. Mit voller Blase läuft es sich nicht gut ;)

    Geübt habe ich vor der ersten Ausstellung gar nichts. Aber am besten für ein paar praktische Tipps und Übungseinheiten wird sich der Züchter oder andere Rasseerfahrene eignen, die wissen wie der Hund rassegerecht präsentiert wird, wie er stehen oder laufen soll. :smile:

    Da er bei "Kind und Hund" eh schon mit Deerhound läuft, kennt er es nicht anders und da wird er auch nicht herumgezogen. ;)

    Ob es das Richtige für ihn ist oder zu viel Wettbewerb, das muss sich zeigen. Da mag die Begeisterung auch schwanken, aber wenn er eh schon immer mitgeschleift wird zu Ausstellungen, möchte ich die Teilnahme halt auch ermöglichen bzw. nach Möglichkeit unterstützen. :smile:

    @Mapeleca
    Dankeschön :)

    Mir haben ein paar einfache Tipps von Dobbys Züchterin schon sehr geholfen. Zum Beispiel, die Beine nicht an den Gelenken anzufassen.
    Außerdem weiß ich inzwischen, dass Dobby den Kopf einzieht, wenn ich mich neben ihm hinknie.

    Aber beim Üben wurschtel ich immer an seinen Beinen rum. Sogar wenn es nicht unbedingt notwendig wäre fasse ich hier nochmal an und zupfe da noch einmal - damit er lernt, sich dadurch nicht irritieren zu lassen, nicht wegzuzappeln oder ähnliches.

    Ich habe aber auch mitbekommen, dass es bei jedem Hund ein bisschen anders läuft. Den einen sollte man bloß nicht mehr anfassen, danach sieht es garantiert schlimmer aus, beim anderen stellt man doch besser nochmal jedes Bein einzeln.

    Vielleicht findest du bei dir einfach einen ausstellungserfahrenen Züchter, der die mal hilft?