Beiträge von Lilam0nster

    Ich bin ja auch beim Kucken. Hab aber nicht so Stress.

    Meine letzte Hündin war, zumindest bis zur Diagnose ihres Krebses, bei dem wir aber nichts mehr machen konnten, immer relativ gesund.

    Wir hatten nur 3 oder 4 Zwischenfälle in 11 Jahren, keiner davon hat uns jedoch mehr als 800€ gekostet, einer davon war sogar Abends am Wochenende in einer Notfallklinik.

    Wenn ich jetzt so von den TA - Geschichten meiner Freunde und Bekannten ausgehe ist das relativ der Durchschnitt, vielleicht eher im 'glücklicheren' Bereich.

    Nun sind die Vollversicherungen echt nicht günstig, und wenn ich von diesem Schnitt ausgehe dann schmeiße ich der Versicherung echt viel Geld in den Rachen.

    Deshalb bin ich zum Schluss gekommen, dass ich jedenfalls einen 'medium' Tarif abschließe und die Differenz daraus entweder anlege oder oldschool einfach Spare.

    Die letzten 11 Jahre hab ich alles ohne Versicherung bezahlen können, selbst wenn gröbere Behandlungen anfallen traue ich mir zu diese bezahlen zu können, und mir etwas Deckung der Versicherung entsprechend leichter.

    Ich als Joggerin - gerne in den frühen Morgenstunden - kann von ZIG Vorfällen mit Hunden ALLER Rassen berichten.

    am häufigsten wurde ich bisher von Hütehunden belästigt, aber das sind auch die, die ich am häufigsten treffe.

    Kein Halter hat dabei seinen Hund im Vorfeld schon zurück gerufen oder wäre in der Lage gewesen seinen Hund abzurufen.

    aber das ist ja mittlerweile- zumindest bei uns - eine generelle Krankheit das Hunde prinzibell nicht mehr abgerufen werden wenn Spaziergänger, Rad fahrer oder auch andere angeleinte Hunde entgegen kommen.

    es gibt im übrigen auch viele Vertreter der Rasse die als Rettungshunde und auch Therapiehunde eingesetzt werden.

    Für alle die es Interessiert- es gibt eine Podcastfolge vom FCI wo auf wissenschaftlicher Basis über diese gefährlichen Rassen gesprochen wird.

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    Und wenn eine Züchterin Hündinnen hält würd ich mal stark annehmen das diese dann auch für die weitere Zucht gedacht wären...

    Hältst du das für realistisch?

    Unabhängig davon, wie wahrscheinlich es ist, dass die beiden Halterinnen noch Zuchtbestrebungen haben, was glaubst du, wie viele Leute Hunde aus der Zucht kaufen würden?

    Wenn diese Leute weiterhin darauf bedacht sind diese Hunde zu halten halte ich einiges für möglich

    ich glaube aber das eine Zucht über den ÖCAST def. Nicht mehr passieren wird, aber ganz ehrlich, lass mal nach ein paar Jahren Gras übwr die Sache wachsen - glaubst du das weiß dann noch jemand das genau diese Frau sich für diesen Vorfall zu verantworten hat?

    Ich würde jetzt nicht behaupten das die neuen Halter ein Zuchtbestreben haben, aber die ehemalige hatte bzw. Hätte diese vielleicht würden die Hunde bei ihr sein.

    Ich muss ehrlich sein das ich die Meldungen zu dem Prozess nicht Verfolge.

    Sowas regt mich einfach zu sehr auf.

    Ich gehe aber davon aus, dass in Zukunft schärfere Gesetze im Bezug auf diese Rasse kommen werden und auch die Gesellschaft nochmal heftiger als schon zuvor auf diese Hunde reagiert, das ist eigentlich der einzige Grund wieso ich keinen Hund dieser Rasse mehr holen werde.

    Mit solchen Hunden kann doch unmöglich weiter gezüchtet werden - und das sind die ja auch so wie ich das gelesen habe.

    Wo liest du denn, dass es noch Zuchtbestrebungen mit den Hündinnen gibt?

    Ich meine das die Halterin sogar eingetragene Züchterin.

    Wenn ich mich richtig erinnere dann hat die auch übern ÖCAST gezüchtet.

    Und wenn eine Züchterin Hündinnen hält würd ich mal stark annehmen das diese dann auch für die weitere Zucht gedacht wären...

    Wie ernst kann man die Beurteilung der Hunde wirklich vertrauen wenn Hunde NACH so einem Vorfall so positiv beurteilt werden?

    Auch wenn diese durch die 'Gruppendynamik' mitgezogen wurde, und ich Grundsätzlich wirklich Fan dieser Rasse bin, kann doch ein Hund der bereits ohne jedliche Beisshemmung einen Menschen (wurst ob mit oder ohne Todesfolge) angefallen hat so beurteilen.

    Mit solchen Hunden kann doch unmöglich weiter gezüchtet werden - und das sind die ja auch so wie ich das gelesen habe.

    Auch diese Halterin kann doch nach so einem Vorfall nicht mehr befähigt werden diese Hund zu halten!

    Aber auch diese pauschale Verurteilung und Unterstellung das jeder Vertreter der Rasse eine tickende Zeitbombe ist, ist absoluter Mist.

    Wie sich dieser Vorfall tatsächlich abgespielt hat weiß keiner von uns. Aber ein normal erzogener und gehaltener Hund würde nicht einfach so, aus Lust und Laune plötzlich ohne irgendwelche Zeichen so reagieren.

    Dazu kommt vermutlich eine gewisse Gruppendynamik der drei Hunde.

    Was müsste denn passiert sein, damit sich die Hunde so verhalten?

    Da käme einiges Infrage, letztendlich ist aber alles Mutmaßung.

    Was ich aber sage ist, dass ein gut sozialisierter Hund nicht aus dem nichts einen Menschen anfällt. Einfach so ohne Grund.

    Und das 'Kampfhunde'und diese Rasse ständig dargestellt werden wie unberechenbare Bestien die jederzeit jemanden einfach so niederbeissen regt mich dermaßen auf weil es einfach Medial dermaßen aufgepauscht wird.

    Wären es 3 Schäferhunde oder 3 Dalmatiner oder 3 Aussi's gewesen die da zusammen auf einen Menschen los gehen, hätte es das gleiche Resultat.