Beiträge von Lilam0nster

    Erstmal ganz herzliches Beileid zu deinem Verlust - wie du siehst, kann dir das hier jeder nachfühlen.

    Wann es dir besser geht, ist sicher so individuell wie die Trauer selbst, bei mir war es jedes Mal so, wenn der nächste Hund einzog. Dabei war es nie das Gefühl von "Ersetzen" - das geht bei einem Lebewesen natürlich nicht - aber das leere Platz war wieder gefüllt, das Loch nicht mehr so schmerzhaft. Und, seltsam genug ,mit dem neuen Hund begann auch der verlorene auf eine tröstliche Weise wieder präsent zu sein, oft in kleinen Gesten ,so, als ob er uns in anderer Form wieder begleiten würde.

    Ich habe natürlich nie aufgehört, an meinen vorherigen Hund zu denken - aber ich konnte es dann dankbar und mit einem Lächeln tun, weil das alles fressende Gefühl der Leere nicht mehr da war und stattdessen die schönen Erinnerungen ihren Platz bekamen.

    Das ist ein wahnsinnig tröstender Gedanke... danke dafür!

    Ich kann nicht ausführlich darüber reden denn sonst ist der Abend gelaufen....

    Aber als sie ihn weggetragen haben zur OP Vorbereitung..... Sein tiefer Blick in meinen Augen.... Ich glaube da wussten wir beide das es kein Wiedersehen geben wird... :pleading_face:

    Und wieder weine ich.

    Es kommt einfach in Wellen.

    Die Intuition... mir läuft es Eiskalt den Rücken hinunter.

    es tut mir unendlich leid, fühl dich ganz fest gedrückt!! :hugging_face:

    Vielen Dank euch alles für die lieben Worte und das ihr mir eure Geschichten erzählt habt. Ich sitzte wirklich mit Pipi in den Augen da und bin unglaublich gerührt.

    Es hilft mir sehr zu sehen das ich damit nicht alleine bin und es macht mir unglaublichen Mut!

    Aber ja, im Moment fällt es mir extrem schwer.

    Wir warten gerade bei einem Shiba Inu Züchter, die Hündin ist tragend und soll Ende März / Anfang April werfen. Witzig, dachte ich - mein 'Plan' wäre gewesen Herbst / nächstes Jahr und jetzt könnte es so schnell gehen. Wie lustig (und passend) wenn die Welpen am 1.4. Auf die Welt kommen würden, da auch noch Ostermontag wäre... meine Tochter ist ein Christkind 😄

    Pebbles hatte ein selbstgebautes Bett mit Matratze, das steht im Keller und wird maximal auf den Sperrmüll kommen, das war wirklich IHR Bett und soll niemanden anders gehören. Auf das hat nichtmal under Kater eine Pfote gesetzt, nichtmal nach ihrem Tod.

    Den Rest - ausser Ihr Halsband, Leine, einen Napf und ein Kuscheltier hab ich alles ans Tierheim gegeben.. übrigens habe ich an dem Tag, an dem ich beschlossen habe das wir am nächsten Tag ihre Sachen ins Tierheim bringen, einen Shiba Inu getroffen - ich hab in den letzten 10 Jahren genau 2x einen bei uns getroffen.

    Und als mein Mann dem ganzen zugestimmt hat (er meinte er kann mein Elend nicht mehr sehen 😅) wurde meiner Tochter auf Youtube 'Anna und die Haustiere - Shiba Inu' vorgeschlagen. Erst wenige Tage zuvor veröffentlicht.

    Einmal hab ich Pebbles gefragt, ob sie wirklich nicht gegen hat das hier wieder ein Hund her kommt. Am selben Abend hat mich ihr Züchter kontaktiert und mir angeboten das wir jederzeit gerne wieder einen Hund von ihm haben dürften ...

    Alles Purer Zufall oder doch nicht?

    Ihr Tod war sehr friedlich. Nur die Narkosespritze fand sie richtig blöd. Obwohl wir wussten das es nicht mehr lange dauern wird war es am Ende doch sehr Plötzlich, Mitten in der Nacht.

    Tortzdem werde ich dieses Geräusch, ihr letztes 'ausatmen' nicht vergessen..

    Was ich aber voller Dankbarkeit behaupten kann ist, dass sie mich sehr viel gelehrt hat. Das ich weiß welche Fehler ich bei Erziehung usw. Gemacht habe und was ich besser machen muss /kann...

    Man bekommt ja immer den Hund, den man braucht... vielleicht siehst du's noch nicht oder bist einfach emotional noch nicht so weit.

    Wer weiß für was es gut ist 😉

    Vielen Lieben Dank für diesen wahnsinnig schönen Text.

    Der hat mich sehr berührt und ich habe mich ganz oft darin wieder gefunden.

    Natürlich wird meine Pebbles niemals ersetzt werden, könnte sie nie. Und ja, unsere gemeinsamen Erinnerungen werden für immer bleiben...

    Was aber natürlich nicht ausschließt das 'der neue' Hund deshalb weniger Wert sein wird.

    Tatsächlich habe ich mich - aus mehreren Gründen - für eine andere Rasse entschieden. Zumindest optisch komplett anders.

    Was mich aber durchaus irgendwie wehmütig macht ist, dass der neue Hund mit ins Büro kommen darf. Das war ihrer Rasse geschuldet und Kollegen die leider Angst vor Hunden haben (ist aber verständlich)

    Der wird auch sonst viel häufiger dabei sein dürfen, wo Pebbles Aufgrund ihrer Rasse, von Gesetzten und/oder der Gesellschaft nicht mit konnte/durfte.

    So musste sie doch öfter mal alleine bleiben, mit dem hatte sie aber Grundsätzlich kein Problem und hat eigentlich immer total tiefenentspannt geschlafen.

    Ob sie trotzdem ein schönes Leben hatte? Ich weiß es nicht, sber ich hoffe es.

    Trauer ist sehr unterschiedlich, ich trauer immer noch um meine Hunde die ich über die Regenbogenbrücke gehen lassen musste, jeden Einzelnen. Und trotzdem sind gerade die letzten Beiden jeweils 3 Monate nach ihrem Vorgänger eingezogen . Ich brauche bellende Fellnasen bei mir.

    Hattest du da nie irgedwie 'Schuldgefühle'?

    Wobei, ich glaube das ist der falsche Ausdruck.

    Ich brauche echt auch einen felligen Freund bei mir. Es geht mir sehr ab, es macht mir zu 80% wirklich mut in die Zukunft zu schauen, mich damit zu Beschäftigen. Aus den vergangenen Fehlern zu lernen , das eigene Verhalten zu reflektieren.

    Und gleichzeitig kommt dieses Schuldgefühl. Wie kann ich es nur wagen auch nur dran zu denken einen anderen Hund in IHR zuhause zu holen..?

    An meine Seite?

    Es ist wirklich ein Wechselbad der Gefühle.

    Vielleicht wirds besser wenn aus dem unsicheren warten auf den Wurf eine gewissheit wird.

    Wenn da dann wirklich dieses neue kleine Wesen ist für das man ein Gefühl bekommt und nicht nur die Theorie.

    Wann wird es mit der Trauer besser?

    Das ist sehr individuell, jeder geht anders damit um. Lässt sich also nicht pauschal beantworten.

    Kennst du die 4/5 Phasen der Trauer? Verleugnung, Wut, Verhandeln, Depression und Akzeptanz

    Klingt für mich schon so, als wärst du auf einem guten Weg. Fühl dich gedrückt, du schaffst das! :kleeblatt:

    Laut der Phasen hänge ich dann wohl in der Depression :frowning_face:

    Ich hoffe es. Wobei viel Schuld dabei ist Irgendwie. Ich seh diese letzten Momente immer wieder vor mir.

    Ich müsste mal zu ner Routine untersuchung mit unserem Katerchen ubd kann nicht zu unserem Tierarzt fahren.. es graut mir in diesen Raum gehen zu müssen...

    Aber Danke dir

    Hallo ihr lieben,

    Wann wird es mit der Trauer besser? Meine Pebbles ist nun schon fast 3 Monate nicht mehr bei mir und gefühlt wird die Trauer immer schlimmer.

    Ich kann mich zwar zusammen reissen, aber wenn ich alleine bin muss ich noch sehr oft weinen...

    Wir stehen schon auf der Warteliste bei einem Züchter - wenn alles klappt zieht vielleicht schon im Juni ein neues Familienmitglied ein.

    Und auch hier, ich freue mich sehr und dieses in die Zukunft sehen hilft mir sehr, andererseits habe ich ein unglaublich schlechtes Gewissen meiner geliebten Pebbles gegenüber.. 😞

    Kennt das jemand?

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    und wieso kann ich keine fotos einfügen? :(