Beiträge von Chatterbox

    Die Mutter von meinem Freund hat einen Eurasier, inzwischen der 3. Den Davor durfte ich auch kennen lernen.
    Und was ich so mitbekomme(n habe), sind Eurasier ziemlich unkomplizierte "alles kann, nichts muss"-Hunde. Die Kleine ist jetzt fast ein Jahr alt und hat weder als Welpe noch als jetzt Junghund bei großen Spaziergängen bzw. vielen Reizen zum Überdrehen geneigt noch dreht sie bei Langeweile hohl.
    Sie ist zufrieden, wenn es mal nur Garten gibt, oder eine kurze Runde, mag aber auch super gern lang spazieren gehen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde sagen, ein Eurasier "braucht" nicht mehr oder weniger Bewegung als andere 'normale' Hunde, eher würde ich die Rasse bei den Genügsameren Rassen einsortieren, die auch mit weniger gut klarkommen und zufrieden sind.
    Ich würde auf gar keinen Fall den Hund an 4 Stunden Spaziergang täglich gewöhnen, das braucht er keinsfalls (braucht mMn gar kein Hund), sondern ich würde mich auf einem normalen Maß von täglich 1 - 2 Stunden einpendeln, wobei es natürlich immer Tage mit +/- X geben kann.

    Das tut mir total leid für euch, super blöde Vorstellung, den Hund auf einmal nicht mehr mitnehmen zu können. :( :
    Allerdings würde ich den Hund deshalb auf keinen Fall sofort abgeben, "nur" weil die Situation gerade sehr bescheuert (= evtl. nicht vertretbar für den Hund) ist.
    Probiert erstmal aus, wie euer Hund mit dem Sitten zurecht kommt. Natürlich wär's da sicherlich von Vorteil, wenn ihr selbst das positiv und ohne schlechte Gefühle (oh Gott, wird er das schaffen? Oh Gott, leidet er da nicht total?) angeht. Ich weiß, das schreibt sich jetzt so leicht - ich persönlich hätte da auch ein riesen Problem damit, Mia auch, glaube ich, und ich weiß nicht, ob ich das selber schaffen würde, positiv anzugehen. Aber vielleicht bekommt ihr das hin, das würde es für den Hund sehr erleichtern, denke ich!
    Wenn ihr bei der Pension ein rundum gutes Gefühl habt, probiert es aus. Vielleicht kommt euer Hund super mit der Situation zurecht - es gibt genug Hunde, denen solche Umstände überhaupt nichts ausmachen.
    Ich persönlich würde auch eher einen privaten Sitter suchen. Habt ihr das schon mal in Betracht gezogen?
    Was ich sagen will, es gibt einige Möglichkeiten, in der nächsten Zeit auszutesten, was für euren Hund am besten ist. Verschiedene Pensionen, private Sitter, alleine bleiben und nur Gassigeher. Ich finde das auf jeden Fall vertretbar, was passendes zu suchen.
    Und falls ihr merken solltet, es geht gar nicht und euer Hund leidet unter den Umständen, dann könntest du immer noch überlegen, ob bis dahin dein neuer AG nicht evtl. doch erlaubt, dass er 3x die Woche mit kommt, oder einen anderen Job suchen, wenn es hart auf hart kommt...
    Es gibt mehrere Möglichkeiten. Aber ich bin sicher, dass ihr eine gute Lösung findet! Alleine dass ihr euch so Gedanken macht, zeigt ja schon, dass euch das alles sehr wichtig ist.

    @Chatterbox Wann war das bei Mia nochmal? 26. Tag oder doch früher?

    Puh, ich bin mir nicht mehr so sicher, ehrlich gesagt. :ops:
    Es war auf jeden Fall irgendwas um den 25. Tag rum. Plus Minus zwei. Und ein paar Tage danach war sie auch noch sehr der Männerwelt zugetan...


    Ich finds spannend wie viele ihre Hunde durchgehend an der Leine lassen, nur weil sie läufig sind :ka:
    Hier wird normal frei gelaufen und in der Stehzeit meiden wir Rüden, von denen ich weiß, dass sie nicht gut genug im Gehorsam stehen, um dennoch mit uns spazieren zu gehen.
    Wenn man entsprechend nicht weiß wann die Stehtage sind, sollte man den Direktkontakt zu nicht im Gehorsam stehenden Rüden halt die gesamte Läufigkeit über (+ einige Tage zur Sicherheit) meiden.

    Naja, "nur weil sie läufig sind", ist gut.
    Die Leine ist halt für viele Leute das einzig wirklich sichere Mittel, um den Direktkontakt zu vermeiden.
    Wenn ich Mia im Freilauf hab, zB im Wald, wo es auch Kurven gibt etc. und nicht kilometerweit freie Sicht, dann habe ich null Einfluss drauf, ob sie mit nem Hund Kontakt aufnimmt oder nicht. Hab das ja damals so gehabt. Mr. Right kam ums Eck und paar Sekunden später waren sie am Babies machen. Insofern, bei vielen Gassistrecken ist das halt ne recht theoretische Sache mit "ich meide einfach nicht im Gehorsam stehende Rüden."
    Schön (das meine ich echt so), wenn das bei dir so gut klappt! :bindafür:

    Chatterbox: Wenn du mir schon Banane Argumentionskultur vorwirfst solltest du erstmal richtig lesen. Denn nichts von den was du dir da erdacht hast hab ich geschrieben. In mein Beitrag steht nur neutral das Außenhaltung in Deutschland verpönt ist und mir sich das nicht erschließt wieso wenns mans richtig macht. Da steht nix von "ja haha andere machens doch auch also ist es doch ok". Ich bin nun mal nicht in Deutschland geboren und reise auch viel daher mein Erfahrungsschatz und das eben nur hier so Anti ist, vielleicht denken die Leute hier dann nur an Bildern von Fernseher von Ungarn in Zwingern, keine ahnung. Untermauen brauche ich Außenhaltung nur mit "pros", wie du verlangst wenn es im Prinzip was schlechtes ist, was es nicht ist. Ist einfach ne Entscheidung die jeder selber treffen muss. Da ist es auch legitim das man es nicht mag aber bitte nicht wegen hannebüchenen gründen.

    Du, ich glaube, wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner. :roll:
    Vor allem, wenn du unter der vom TE geschilderten Außenhaltung eine "richtige" Außenhaltung verstehst, die völlig ok ist.
    Aber drüber zu Diskutieren, wann ein Außenhaltung in Ordnung ist, ist hier auch irgendwie müßig, weil beim TE ja gar keine Option besteht, den Hund ins Haus zu lassen.
    Dann sind wir wohl einfach ganz verschiedener Meinung, sei's drum. =)

    Die Gehirnabrotatik von Außenhaltung von vornerein auszuschließen zur "ich schließ meinen kranken Hund im Winter sicher nicht aus nur weil das andere machen" oder "anderswo gibts auch Todesstrafe" (wtf?) kommen kann ich leider nicht nachvollziehen. Wie PocoLoco und andere (unter anderem ich) gibts es nicht aussetzen an richtiger Außenhaltung.

    Dann mag ich dir ganz kurz meine 'Gehirnakrobatik' (Todesstrafe) erklären, vielleicht kannst du es dann nachvollziehen.
    Ich habe nicht die Todesstrafe oder meine anderen Beispiele mit der Außenhaltung von Hunden verglichen. Was ich damit sagen will, ist, dass deine "Argumentationsstruktur" komplett Banene ist. Was woanders normal ist, ist schon in Ordnung, da brauchen wir uns hier in Deutschland doch nicht drüber aufregen. Und das ist einfach Schwachsinn, sorry. Um deine Meinung, warum Außenhaltung okay ist, zu untermauern, würde ich mir bisschen andere Argumente wünschen als das obige.
    Auch wenn PocoLoco, du und manch andere nichts an Außenhaltung auszusetzen haben, geht das eben vielen anderen anders. Die haben sehr wohl was dran auszusetzen. Argumente wurden auch gebracht, hast du ja sicher selbst gelesen.

    Ich glaub das viele hier auch Außenhaltung aus Prinzip ablehnen hat was mit der Kultur zu tun, in anderen Ländern ist das ganz normal, scheint spezieller hier in Deutschland so verpöhnt zu sein, wieso auch immer. Ein Hund kann genau so gut neben einem Menschen liegend versauern. Ich persönlich sehe nichts problematisches dran solange es vernünftig gemacht wird-

    Ich würde einfach wenn möglich einfach mal paar Tierheime besuchen oder nach Anzeigen gucken wo man eventuell ein Hund findet was Außenhaltung kennt und/oder nach einem 2. Hund suchen da sich das nach meinen Beobachtung aus der Familie besser wuppen lässt. Labby generell würde ich auch nicht ablehnen, ist nicht menschen anhänglicher als jede andere Hunderasse bzw. liegt in der Mitte imo.

    Ich lehne auch aus Prinzip das Züchtigungsrecht des Mannes ab oder die Zensur in der Presse oder die Todesstrafe ab - auch wenn das alles in anderen Teilen der Welt völlig normal und anerkannt ist.
    Was ist das denn bitte für ein lächerliches Argument, bestimmte Dinge zu rechtfertigen?

    Zum Thema wurde von anderen schon genug gesagt. Kann nur nochmal die Bitte wiederholen: KEIN Labbi (und mMn auch kein anderer Hund) in eine solche Haltung.

    Wenn du es nicht für sofort planst, es aber sicher irgendwann sein soll, würde in der Abwarte-Zeit gucken
    - ob die Scheinträchtigkeit der Hündin besser/schlechter wird
    - ob der Rüde sicherer wird bzw. wie er sich charakterlich entwickelt

    Und dann danach entscheiden.

    Ist beim Puggle nicht eher das Problem das man nicht weiß nach welcher Seite die schlagen also ob mehr Mops oder mehr Beagle?

    Eine Freundin von mir hatte am Anfang mit ihrem etwas zu kämpfen weil die Hündin mehr nach dem Beagle kam.

    Doch, bestimmt ist das ein "Problem", ist ja immerhin eine Kreuzung aus beiden. Am besten also, man mag beide Rassen. :D
    Und deswegen meinte ich auch, ob evtl. ein erwachsener Hund in Frage kommt, weil da kann man das ja gut sagen.