Beiträge von Chatterbox

    Ich weiß nur, dass bei Menschen eine dauerhafte Einnahme überhaupt kein Problem ist.
    Meine Oma zum Beispiel nimmt seit fast zwei Jahren dauerhaft Heilerde, weil das das einzige ist, womit sie ihre Darm-Geschichten im Griff hat. Heilerde ist quasi ihr Wundermittel.
    Sie hatte sich da auch informiert und von überall her hieß es, dass Heilerde wunderbar für dauerhafte Einnahme geeignet ist.
    Das mit Vitaminräuber hatte ich nicht aufm Schirm, aber ich denke, wenn man es vorher gibt (Menschen sollen's ja auch vor der Mahlzeit nehmen), müsste das passen... ich meine, wenn es so gut wirkt bei ihr. :bindafür:

    Nur meine nichtprofessionellen 2 Cents. :smile:

    Es kommt darauf an, was Du möchtest...
    Möchtest Du später einen Hund, der stark auf Dich fixiert ist und sich durch andere Hunde nicht ablenken lässt? Dann würde ich an Deiner Stelle tatsächlich eine Gruppe suchen, in der die spielerische Interaktion von Hund und Halter trotz Ablenkung geübt wird.

    Willst Du sowieso hauptsächlich auf Hundewiesen und stört es Dich nicht, wenn Dein Hund beim Anblick eines anderen Hundes durchstarten möchte, spiiiiielen....., dann kannst Du auch eine reine Spielgruppe aufsuchen.

    Was mir für viele Hunde leid tut, die die klassischen Spielgruppen durchlaufen haben:
    Erst werden sie darauf konditioniert, den Hundeführer auszublenden und auf das Spiel mit anderen Hunden fixiert zu sein (im schlimmsten Fall dürfen die Halter sich noch nichtmal schützend einmischen, gibt viele derart schlechte Gruppen)...
    ... und später dann soll der Hund plötzlich arbeiten...mit dem HF unter Ablenkung und Anwesenheit anderer Hunde.

    Macht der Hund aufgrund seiner Konditionierung natürlich nicht und dann ist der Halter plötzlich unzufrieden mit seinem Hund. Dabei hat der Halter das Problem selbst erschaffen... Konditionierung: Andere Hunde = Party, HF = Spaßbremse...

    Deshalb wäre doch der Idealfall, dass BEIDES in der Welpenstunde aufm Plan steht. :smile:
    Ich weiß jetzt nicht, wie du deinen Post meintest. Ob du es genau so mit dem Mittelweg meintest oder ob du gegen freies Welpenspiel bist - wollte es nur nochmal hervorheben.

    Sinnvoll - hm. Ich finde es sehr sinnvoll, weil der Welpe seinen Spieldrang ausleben kann mit einem Wesen, das genauso tickt wie er: Hündisch spielen, spielen, spielen. Allein der Spaß macht das ganze schon höchst sinnvoll!
    Und ich finde es ehrlich gesagt schade, wenn man einem Welpen, der ein Spiele-Quatschkopf ist aufgrund seines Charakters (wie es jetzt viele Labbis im Vergleich zu anderen Rassen sind), diesen Spaß überhaupt gar nicht zugesteht, weil er ja später bloß unbedingt Hunde ignorieren soll und ich sein Universum sein soll. Da würde ich dann doch eher eine andere Rasse suchen, die das von sich aus mehr mitbringt.
    Ansonsten, ich bin mir sicher, dass ab und an welpengerechtes Spiel in keinster Weise schädlich ist für die Arbeitsfreudigkeit und Konzentration des Hundes auf den Halter - im Gegenteil, man kann genau das in einer guten Welpenschule ja von Anfang an lernen.

    Ich möchte das nochmal hochschieben.

    Samstag gucke ich mir eine Welpenstunde im Verein an, dort spielen die Welpen (Labbies) nicht miteinander, sondern nur mit ihren Besies.
    Gedanken dazu?

    Wie schon geschrieben, ich fänd das schade. Es ist zwar toll, dass die Welpen mit den Besitzern spielen, gerade weil man Spielen ja eventuell auch erstmal lernen muss und weil es so toll für die Bindung ist. Daher, das ist schön! Mir wäre aber wichtig, dass es AUCH und nicht NUR ist. Denn spielen kann ich mim Baby auch zuhause. Andere, gleichalte Welpen treibt man unter Umständen nicht so leicht auf. Und für mich wäre das Spiel unter Gleichaltrigen auf jeden Fall ein Mitgrund für Welpenstunde. Natürlich wieder unter der Prämisse, dass geguckt wird zwecks Mobbing und Harmonie.
    Aber hey, es gibt nix Süßeres als Welpenspielen. :herzen1: Selbst wenn es gar nichts für das Sozialverhalten bringen sollte (wobei ich davon überzeugt bin, dass es sehr wohl sehr viel bringt), dann haben die Kleinis einfach total Spaß dabei. Der Ernst des Lebens kommt früh genug, deswegen würde ich dieses ungezwungene Spiel jedem Welpen ermöglichen wollen.

    Daher, diese Welpenstunde würde ich nicht besuchen, weil was Elementares fehlt.

    Ich kann (und will) hier auch keine Summe nennen, die monatlich zu stemmen wäre. Weiß nicht, ob ich es überhaupt so genau festmachen könnte.
    An erster Stelle stünde bei mir natürlich eh auch die Lebensqualität des Hundes. Ich bin kein Fan davon, das Leben zu erhalten und zu verlängern um jeden Preis, gerade mit schulmedizinischen Methoden. Aber wäre ja auch denkbar, dass es alternative Ansätze gibt, die ebenfalls ein Vermögen kosten...
    Nunja, einige Aussagen finde ich hier wirklich sehr hart und erstaunlich. Erstaunlich, weil für mich so wenig nachvollziehbar. Hab mal zwei Beispiele rausgepickt.

    Wir könnten monatliche Kosten in Höhe von 500€ stemmen, wenn es dauerhaft mehr sein müsste, müsste ich mich nach einem Minijob umsehen weil ich das Ersparte nicht aufbrauchen möchte, wobei ich persönlich jemand bin, der da schon erst abwägt ob das auch sinnvoll ist oder nicht und ich muss ganz ehrlich sagen, wenn mein Hund voraussichtlich noch einige Jahre jeden Monat diese Kosten verursachen würde, würde ich den Hund einschläfern lassen. Mal als Übergang für kurze Zeit, würde ich das Geld definitiv monatlich ausgeben , aber nicht dauerhaft über Jahre. Da kann ich mein Tier noch so lieben, aber irgendwo bleibt bei mir ein Hund "nur" ein Hund.

    Aber gerade, wenn der Hund noch Jahre lang gut damit leben könnte, wäre es doch sinnvoll? Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder glücklich werden könnte, wenn ich wüsste, ich hätte noch viele schöne Jahre mit Mia haben können, habe mich aber lieber fürs Einschläfern lassen entschieden. Da hätt ich von meinem Ersparten wohl herzlich wenig, ich könnte wohl nicht mehr lachen.

    Aktuell gingen 500€ monatlich,sobald ich ausgelernt bin auch 1200€.

    Aber ich wprde da ganz klar Grenzen ziehn,einmalige OP mit Nachsorge zb. Ok,dann wirds gemacht aber über Jahre?Nein.

    Ich ruiniere mich nicht für ein Haustier.

    Auch hier habe ich ganz andere Gedankengänge. Ruinieren würde mich wohl eher psychisch, wenn ich so handeln würde.
    Hm. Und wenn der Betrag irgendwie zu stemmen ist, dann ruiniert man sich doch nicht völlig? Einschränken. Aber ruinieren?

    Wenn es dir darum geht:Mein Leben mit Balou wird niemals entspannt sein. Er ist kein entspannter Hund. Er darf nichts selbst entscheiden. Und er ist kompliziert.
    Das wird sich wohl auch nicht durch eine Kastration ändern ;)
    Balou wird niemals als trödeliger freundlicher Goldie mit mir über die Felder tingeln, während andere Leute oder Hunde in der Nähe sind. Er wird mich niemals entspannt begleiten. Er ist kein Begleithund und das ist ok so. Da braucht er dir nicht leid tun :ka:

    Ne, darum geht's mir überhaupt nicht. Also dass Balou ein trödeliger, freundlicher Goldie wird, der mit dir durch die Landschaft tingelt. Absolut nicht, ich glaub dir sofort, dass Balou dafür nicht der Typ Hund ist und nie sein wird.
    Und was sich durch die Kastration ändern wird und was nicht, kann ich auch absolut gar nicht vorhersagen.
    Er tut mir auch nicht leid, weil er kein trödeliger, immer lieber Begleithund ist. Warum sollte einem ein Hund leid tun, der nicht so ist? Da musst du mich irgendwie falsch verstanden haben.
    Mir geht es eher darum, dass ich der Ansicht bin (wieder: aus der Ferneinschätzung), dass Balou trotz seines Typs ein sehr viel entspannteres, stressfreieres Leben haben könnte. Aber ich mag das jetzt gar nicht breit treten, das ist hier ja nicht das Thema. Eine Kastration jedenfalls könnte in meinen Augen das halt unterstützen. Fertig, mehr wollte ich nicht sagen.

    Wir hatten fast ein Jahr Ruhe wegen dem Chip. Und seit Ende September ist er nun so.Das mit den „5 Tagen“ habe ich so gesagt, weil es jetzt erst 4-5 Wochen sind und du von „vorgestern“ gesprochen hast. Da kastriere ich halt nicht sofort und überlege nun seit drei Wochen, was ich mache. Davor hatte er nur ab und zu volle Analdrüsen, sonst war alles super. Und davor war er meiner Meinung nach zu jung mit seinen 2,5-2,75 Jahren.

    Okay, dann kommt das bei mir wohl wirklich alles etwas falsch an. Oder ich habe andere Vorstellungen von einem angenehmen Alltag mit Hund.
    Wie dem auch sei, ich hab auf die Frage geantwortet, wann ihr kastrieren lassen würdet.

    Ich drücke euch die Daumen, dass die Kastra dann wirklich so viele positive Effekte wie der Chip hat und Balou ein entspannteres (und gesünderes) Leben führen kann! =)

    Die schwierige Entscheidung besteht darin, dass er erst seit ein paar Wochen so ist. Also muss der Chip ein Jahr oder so gewirkt haben und ist erst danach vor kurzem ausgelaufen. Oder aber es ist nur genau jetzt gerade so schlimm, weil mehrere Hündinnen läufig sind und der Chip ist doch schon Anfang des Jahres ausgelaufen. Das weiß ich halt leider nicht.
    Deshalb konnte ich Lou auch nicht schon vorgestern kastrieren lassen. Er hat mit 2,75 Jahren den Chip bekommen, weil er erwachsen werden sollte. Dieser hat bis vor kurzem gewirkt oder aber Balou war bis vor kurzem sehr angenehm. Und jetzt ist es seit Ende September/Anfang Oktober schrecklich. Dass ich ihn nicht nach fünf schrecklichen Tagen kastrieren lasse, tut mir ja wirklich leid :ka:

    Wie schon gesagt, ich kann nur das (für mich) beurteilen, was ich von euch lese. Und das ist überhaupt nicht nur jetzt seit 5 Tagen so schlimm, sondern bei mir(!) kommt es so an, als wäre das alles (Gesundheit, psychischer Stress und dementsprechendes Verhalten von Balou) schon sehr viel länger, um nicht zu sagen, fast durchgehend so.
    Aber wenn das bei mir nur falsch ankommt, und alles eigentlich bis auf die letzten Tage wunderbar und gut läuft, sodass du und Balou einen angenehmen Alltag habt, dann ist doch alles fein. :gut:

    Ich kann nicht nachvollziehen, was hier jetzt eine schwierige Entscheidung sein soll. :ka:
    Generell schwierige Entscheidung, ob Kastration oder nicht - das find ich richtig und wichtig. Bin auch ganz klar in der Schublade einzuordnen, dass ich Kastrationen nur befürworte, wenn es einen triftigen Grund dafür gibt. Dazu zählt für mich nicht "ich finde Blut in der Läufigkeit eklig" oder "das macht man halt so" oder "ich hab gehört, dann muss ich den Hund nicht mehr erziehen". Was dann letztlich ein triftiger Grund ist, muss man halt am Einzelfall schauen.
    Aber gerade bei euch Julia, sehe ich gleich mehrere triftige Gründe und demgegenüber nicht einen einzigen, der gegen eine Kastration sprechen würde. Allen voran die gesundheitlichen Themen (Katarrh, Analdrüsen), dann der enorme Stress für Balou (ausklinken etc.) und letztlich auch die Tatsache, dass du vier Jahre lang wirklich viel Mühe und Arbeit investiert hast, dass man also echt nicht sagen kann, du willst/kannst nur nicht erziehen.
    Mir tut Balou oft leid, wenn ich lese, wie er sich verhält und was dadurch die Konsequenzen für euren Alltag sind. Natürlich kann ich immer nur subjektiv bewerten, was du schilderst. Für mich ist das kein Leben, wie ich es einem Hund wünsche.
    Insofern kann ich nicht verstehen, was dich von einer Kastration abhält. Wenn du selbst quasi nur positive Veränderungen mit Chip aufzählst. Die paar negativen sind in meinen Augen egal oder gar nicht mal so negativ. Fell = ist doch piepwurst, was er für Fell hat, solange es ihm so deutlich besser geht. Träge = wie du sagst, vielleicht ist er dann einfach auf einem "normalen" Level und hat die Chance, vom Dauerstress runter zu kommen. Zunehmen = mein Gott, das lässt sich sicher durch Futter irgendwie in den Griff bekommen. Im Gegenzug habt ihr beide es sooo viel leichter und schöner im Alltag...

    Daher, ich hätte schon vorgestern kastriert. Und ich würde auch nicht nochmal Chippen. Warum den Körper nochmal damit belasten, wenn ihr schon wisst, wie es wirkt?

    Und zur OP: Das ist in aller Regel ja echt kein Stress bei nem Rüden. Kenne ein paar Rüden, die gar keinen Kragen gebraucht haben, ist auch so wunderbar verheilt. Und selbst wenn Balou zu arg rangehen sollte und es zu Wundheilungsproblemen kommen könnte, tja, dann hat er halt 2, 3 Tage den Kragen und argen Stress. Dafür ist danach vorbei mit Stress. Vielleicht würde auch ein Body klappen?