Falls du noch einen Stopp in München einlegen willst, stünden wir zur Verfügung. ![]()
Übernachtung ginge im Garten im Zelt (
) oder (da müsste ich erst fragen, denke aber, dass es ginge) bei meinen Eltern im Gästezimmer.
Beiträge von Chatterbox
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Phonhaus ich verstehe was du meinst. Ich sehe aber so, dass bei den typischen Tut-Nix-Hunden nicht deren Zaehne die Gefahr sind. Wenn mein Hund andere sofort zerlegen wuerde, dann geht die Gefahr von diesem Hund aus. Nicht von dem unerzogenen Hund, der ankommt o.ae. Ja er loest das Verhalten aus. Ja, es macht Fortschritte kaputt. Aber er beisst nicht.
Weisst was ich mein?
Und vor allem entscheidest du dich ja freiwillig dafür, eine solche "Gefahrenquelle" zu führen. Es wird ja keiner dazu gezwungen, einen Hund zu führen, dessen Verhalten den Halter selbst körperlich schädigt. Edit: Das dazu, dass ja die unerzogenen Nerv-Hunde die Gefahrenquelle sind. Aus deiner Perspektive verständlich, aber im Ergebnis eben trotzdem nicht richtig. :/
Und das soll jetzt um Gottes Willen nicht so rüberkommen, dass ich irgendwie gegen "solche" Hunde bin. Egal ob der Hund wegen seiner Vorgeschichte geschädigt ist oder er einer Rasse angehört, die ein höheres Aggressionspotenzial hat - ich würde mir für beide wünschen, dass sie in Ruhe ihr Leben leben können. Und ich verstehe beide Halter, sowohl denjenigen des TS-Hundes als auch den des (plakativ gesagt) "aggro-Schäfers". Und ich finde es klasse, dass es beides gibt. Es geht also um keinerlei persönliche Wertung. Aber dass die Gesetzeslage so ist, wie sie ist, finde ich eben trotzdem richtig. -
Ein Punkt, der mir beim Knigge mehr als wichtig wäre (nicht nur bei Hundehaltern, sondern der ganzen Menschheit): Einfach mal dazu stehen, wenn man Mist gebaut hat.
Niemand ist perfekt, jedem kann mal ein Fehler passieren, jeder kann mal der "böse" Hundehalter sein, jedem kann es einmal passieren, dass der Hund abdampft oder das etwas schief geht.
Liebe Leute, steht dann einfach dazu! Schiebt die Schuld nicht auf die Sternenkonstellation, das Reh, den Jogger oder wen auch immer, dass die Schuld sein, weil sie gerade da waren, als ihr nicht aufgepasst haben. Gesteht euren Fehler ein, entschuldigt euch und macht den Fehler nicht gleich am nächsten Tag nochmal, sondern lernt daraus, es nächstes Mal besser zu machen und dann sind 90% der Probleme schon aus der Welt, so einfach geht das.
Das finde ich einen so wichtigen Punkt!
Alles anzeigenWenn hier ein unangeleinter Hund um die Ecke biegt und Kontakt mit den "Falschen" meiner Hunde aufnimmt, hat er danach höchstwahrscheinlich ein paar Löcher im Gesicht, wenn ich es nicht schaffe, meine Hunde zurückzureißen.
Und wer ist dann daran Schuld?
Unsere Hundeverordnung hier bestraft in so einem Fall die Falschen.
Ich weiß das ich nicht in einer Perfekten Halterwelt lebe und die Behörden wie Versicherungen ebenso.
Ich habe des öfteren Hunde an der Leine die kompromisslos zupacken wenn sie die Gelegenheit dazu haben und auch gleichzeitig kein Problem damit Gefährlichen Hunden einen Maulkorb überziehen , wenn ich mich öffentlich mit ihnen bewege.
Ich finde ich das Gesetz klug , denn im Grunde wird jeder für das "bestraft" , was er zulässt.
Da muss ich auch zustimmen. Natürlich ist es total beschissen, wenn ein Hund nur mit MK raumlaufen muss, weil er sonst nervige Hunde verletzen würde (und er aber problemlos ohne laufen könnte, würden die Nerv-Hunde nicht zu nahe kommen). Aber dass gesetzlich derjenige, der die Gefahrenquelle bei sich führt, für den Schutz der anderen sorgen muss, finde ich sehr richtig. Der andere Hund mag nervig, dumm, alles mögliche sein (und/oder eher der Halter). Aber gefährlich ist eben der beißende Hund ...
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Die Konsequenz, dass der andere Hund sich nicht freut und ggf. drauf haut.
Ok. Also ich kann nur für mich bzw. uns sprechen: Wir hatten noch nie eine solche Konsequenz, weil sich Mia i.d.R. nicht für andere Hunde interessiert und gar keinen Kontakt aufnimmt. Und wenn doch, hat sie anscheinend ein gutes Gespür dafür, zu wem sie lieber nicht "hallo sagen" sollte.
Ich glaube, dass hier zu oft ganz wilde Sachen reininterpretiert werden, wenn zu Ohren kommt, dass jemand seinen Hund nicht anleint/ablegt/her zitiert bei Begegnungen. Da spuken dann Bilder im Kopf rum von wirklich belästigenden Hunden, die andere Hunde nerven aufs Übelste, es ständig deftigen Ärger bekommt ... so schaut die Realität bei ganz vielen aber einfach nicht aus. Und deswegen versteh ich nicht, warum Probleme konstruiert werden müssen, wo keine sind.

Wären die Konsequenzen, dass mein netter Hund dauernd vermöbelt wird, würde ich allein aus Liebe zu meinem Hund ihm vermitteln, nicht auf jeden anderen zu zu gehen ...
Aber weil eben jeder Hund anders ist, anders lebt, geht es doch gar nicht, allgemeingültige Verhaltensregeln herauszuarbeiten ...Und klar, Idioten gibt es immer. Ich bin froh, dass sich die unzähligen Idioten, die es laut DF in Deutschlands Straßen so gibt, anscheinend meistens(!) verstecken, wenn ich um die Ecke komme ...
Oder aber meine Wahrnehmung ist einfach eine andere, weil ich einen bestimmten Hundetyp habe, selber ein bestimmter Typ bin ... und ja, ich bin mir relativ sicher, dass ich nicht zu den allergrößten Idioten am Ende selber gehöre. 
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Irgendwie hätte ich weniger Probleme mit „alles ist easy“ „passiert schon nix“ „kann ja mal vorkommen dass Hund da hallo sagen geht“ Hundehaltern, wenn die wenigstens mit den Konsequenten leben könnten ... tun sie aber in der Regel nicht, die heulen und brüllen dann am lautesten rum
werd ich nie verstehn ...Welche Konsequenzen meinst du denn zum Beispiel?
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Bevor das hier noch mehr vom hundertsten ins tausendste geht:
Chatterbox - dein Hund und du leben vegan? Oder ist es für dich okay, wenn Wildtiere wiederholt in Lebensangst verletzt werden, weil du ja auch Nutztiere sogar für Hundefutter ausnutzt
Das von die begonnene Spiel kann man richtig lange weitertreiben. Sollte hier aber nicht Thema sein.Fakt ist: Hier geht es um das Image von Hundehaltern.
Wenn dann einige daher kommen mit: " also iiiich muss mich nicht an die Regeln halten"- oder diese Regeln noch nicht einmal für ihr Bundesland kennen...."Mein Hund erschreckt Menschen - aber hey, was soll's....."
Dann hat das nicht spezifisch etwas mit Wild zu tun oder generell mit Freilauf, sondern mit der Einstellung der Halter. Und mit der Stimmung, die sie durch dieses Verhalten erzeugen - und allen Folgen daraus
Da kann dann manch einer sagen: Na also ich lass mich ja nicht mit anderen in einen Topf werfen.
Das ist schön für euch, aber ein Stück weit einfach falsch. Denn Regeln für Hundehalter, die durch rücksichtsloses Verhalten einiger weniger zustande kommen, gelten dann wieder für alle. Hält man sich daran dann nicht, weil der eigene Hund ja ach so ein lieber ist, gibt es wieder höhere Strafen. Usw usf.
Das ist eine lustige Spirale.
Muss das?
Oder kann man den eigenen Hund vielleicht auch einfach im Einflussbereich behalten, oder wenn nötig die Leine in der Hand? Und Regeln berücksichtigen, damit es nicht noch einschränkender für alle Hundehalter wird? Oder belästigender für das Umfeld? Ist das denn wirklich so schwer?
Also die Frage, die du mir oben gestellt hast, interessieren dich nicht wirklich bzw. führen viel zu weit, oder? Ich soll sie gar nicht beantworten? Mach Piep, falls doch, würde ich gern tun, wenn du magst.

Zu deinem Rest: Ich versteh total, was du damit meinst. Es gibt auch solche Halter, die das Image der anderen Hundehalter schaden. Super kacke.
ABER: Ich glaub nicht, dass es so viele sind. Und keine, die einfach "normal" (= wie es in deren Gegen ist) mit ihrem Hund leben. Und das ist die Krux, ich glaube nicht, dass es "den" rücksichtslosen Hundehalter gibt. Und eben keine Regeln, die für alle Hundehalter gelten.
Deinen Schluss halte ich da einfach für verfrüht ... wenn hier so querlese, bin ich nicht besonders kniggenhaft unterwegs. Bei vielen hier im DF ist es ja schon ein belästigen, wenn der Hund mal zu einem Menschen schnuppern geht. In unserer Realität zaubert es den Menschen ganz, ganz oft einfach nur ein Lächeln auf die Lippen, wenn der Goldesel Kontakt sucht. Sprich ich bin mir zu 120% sicher, dass es nicht wegen uns höhere Strafen gibt, weil ich Mia nicht am Wegrand abliegen lasse oder anleine, wenn Menschen/Hunde entgegen kommen. Obwohl das andererorts anscheinend zur Knigge gehört.Im Gegenteil ... ich glaube fest, dass ein netter Goldie, der die Hundeknigge nicht zu 100% beherrscht, aber einfach nur nett ist, zum Beispiel das Hunde(halter)-Image BESSER macht als ein Hund, der total eng geführt wird (weil das auf viele Menschen sicher auch einen komischen Eindruck macht, so als wäre der Hund böse, schwierig usw). Ich glaube, für das Image ist es am besten, wenn Hunde ganz "normal" am Leben teilhaben.
Versteht man, was ich meine?
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Woher kommt das? Mir erschließt sich das nicht.
bei mir hängt es einfach mit meinem Einflussbereich zusammen.
Ich betreibe keine Nutztierhaltung. Auch wenn ich keine tierischen Lebensmittel konsumiere, ändert das rein gar nichts daran, dass die Nutztiere weiter gequält werden.
Nicht 'für mich', aber sie werden eben nicht von heute auf morgen in die Freiheit entlassen, sondern fristen erstmal weiter ihr Dasein.
wenn ich aber verhindere, dass meine Hunde ein Reh aufscheuchen, in dem sie eben nicht durchs Unterholz stromern, dann übe ich durch mein Verhalten einen direkten Einfluss aus.Meine Hunde müssen auf dem Weg bleiben, stören dadurch das Wild nicht und dieses eine Reh muss nicht in Panik vor uns flüchten. Es halt also auf das Leben dieses einen Rehs, das uns begegnet, einen direkten Einfluss.
Und das mit so einer winzigen Kleinigkeit wie einem Hund beizubringen, eben auf dem Weg zu bleiben.
Für mich ist das einfach ein großer Effekt für eine kleine Rücksichtnahme.
Danke für die sachliche Antwort, mit so was kann ich tatsächlich was anfangen.

Das Unmittelbarkeitskriterium als ausschlaggebend ist nachvollziehbar für mich.
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Zweitens, ne, wäre absolut nicht ok für mich, was ist das denn für eine doofe Frage?
Du, es geht grundsätzlich darum, ob es o.k. ist, Tiere zum Vergnügen in Panik zu versetzen.
Du hast ja geschrieben, dass Du es nicht verstehst, dass es immer wieder so einen Aufschrei gibt, wenn es um die Ruhestörung von Wild gibt. Aber wenn es um das eigene Tier geht, wird man schone erstaunlich empfindlich, oder?

Ich habe doch geschrieben, in welchem Zusammenhang ich das nicht verstehe.
Du verstehst mich nicht ... und solange du so von oben herab daher kommst (
), lassen wir das einfach. Macht keinen Sinn. 
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Ich weiß, dass mein Nutztier-Dingens grad nicht zielführend ist,
Stimmt, ist es absolut nicht, zumal Du keine Ahnung hast, ob dieser Vorwurf auf die User zutrifft, die hier schreiben.

Wäre es eigentlich o.k. für Dich, wenn ich Deinen Hund hetze, mit einem Ast bedrohe, nach ihm trete oder meinen Hund in Beschädigungsabsicht auf ihn loslasse? Einfach, weil es mir und meinen Hunden Spaß macht? Also natürlich nur so, dass er nicht ernsthaft verletzt wird, aber in Panik abhaut.

Haha, irgendwie ist es mir fast zu blöd, auf so einen Stuss zu antworten.

Ich habe auch keine Ahnung, ob der Vorwurf auf irgendwen zutrifft, denke aber, bestimmt auf den ein oder anderen (wen, keine Ahnung, daher gucke Post drüber).
Zweitens, ne, wäre absolut nicht ok für mich, was ist das denn für eine doofe Frage? -
der gesunde Menschenverstand sagt vielen anscheinend, dass es okay ist, Nutztiere ein Leben lang zu quälen und leiden zu lassen
nein, das ist absolut nicht ok
aber ob mein Hund Wild hetzt, liegt in MEINER Hand
Indirekt liegt es auch in DEINER Hand, ob Nutztiere gequält werden.
Ich kenne die Essgewohnheiten der Wildschützer hier nicht, deswegen soll das Folgende bitte keine per se auf sich beziehen: Aber für mich geht es z.B. nicht zusammen, dass man einen Mensch, dessen Hund aus Versehen mal ein Reh ein paar Meter hetzt, aufs Schärfste verurteilt wird, und paar Stunden später gönnt man sich im Supermarkt das Hack für 1,99. Ich tu mich da sauschwer damit.