Beiträge von Chatterbox

    der gesunde Menschenverstand sagt vielen anscheinend, dass es okay ist, Nutztiere ein Leben lang zu quälen und leiden zu lassen

    nein, das ist absolut nicht ok

    aber ob mein Hund Wild hetzt, liegt in MEINER Hand

    Indirekt liegt es auch in DEINER Hand, ob Nutztiere gequält werden.
    Ich kenne die Essgewohnheiten der Wildschützer hier nicht, deswegen soll das Folgende bitte keine per se auf sich beziehen: Aber für mich geht es z.B. nicht zusammen, dass man einen Mensch, dessen Hund aus Versehen mal ein Reh ein paar Meter hetzt, aufs Schärfste verurteilt wird, und paar Stunden später gönnt man sich im Supermarkt das Hack für 1,99. Ich tu mich da sauschwer damit. :ka:

    Hunde freilauf mit Vergewaltigung vergleichen?

    Läuft ja wieder richtig gut bei euch... Ich verstehe langsam warum einige sich nicht trauen hier was zu schreiben sondern nur lesen. :kotz:

    Ohje, ich hab den Post auch zweimal lesen müssen, weil ich nicht glauben konnte, dass das jetzt ernsthaft als Vergleich herangezogen wird. Weiß gar nicht, ob ich lachen oder weinen soll. :headbash:

    Immer wieder krass, was es hier für einen Aufschrei gibt, wenn es zur Ruhestörung von Wildtieren kommt. Darf niemals nicht passieren, wer dafür verantwortlich ist, gehört eigentlich weggesperrt, es sind doch die armen Wildtiere ...
    Und argumentiert wird mit gesundem Menschenverstand. Aha. Und der gesunde Menschenverstand sagt vielen anscheinend, dass es okay ist, Nutztiere ein Leben lang zu quälen und leiden zu lassen (man braucht ja Lebensmittel, "es ist halt so"), aber dass es absolut nicht akzeptabel ist, ein Wildtier in seiner Ruhe zu stören.

    Woher kommt das? Mir erschließt sich das nicht.
    Und dann wird es auch noch mit Vergewaltigungen verglichen ... holla, echt. :respekt:

    Ích weiß, dass mein Nutztier-Dingens grad nicht zielführend ist, vom Thema abweicht etc. Nur es ist mir halt echt so schleierhaft, dass ich es jetzt mal los werden musste. :headbash:

    Zum Rest trau ich mich aus Gründen echt nix zu schreiben. :ugly:
    Ich denke aber auch, dass es einfach sinnlos ist, bei so unterschiedlichen Lebenswelten eine Allgemeinknigge herausarbeiten zu wollen.

    Edit: Ich find das echt richtig gut, wenn auf andere Mitlebewesen Rücksicht genommen wird. Nicht dass jetzt noch gedacht wird, ich fände es gut, wenn Wild gehetzt wird. :omg:

    Ich habe gerade den Screenshot einer Mail von einer Hundeschule gesehen in der eine Französische Bulldogge "aus ethischen Gründen" als Kundenhund abgelehnt wurde.

    Leider war keine kurze Erklärung zur Brachyzephalie dabei, das hätte ich anstelle der Trainerin noch mit reingekommen.

    Ich bin sicher das gibt einen riesigen Shitstorm. Ich hoffe die Hundeschule übersteht das finanziell, es müsste mehr Menschen mit so viel Rückgrat geben.


    Ja, die TS-Bullys von aufgeklärten Haltern sind in so einem Fall Bauernopfer, dennoch finde ich den Grundgedanken gut.

    Krass, mir fehlen die Worte. :no:

    Das hat für mich nichts, aber auch absolut nichts mit Rückgrat oder Ethik zu tun. Das ist einfach nur aller unterste Schublade. Und ich bezweifel, dass solche Aktionen auch nur irgendwas bringen außer Traurigkeit, Wut und eine Verhärtung der Fronten.

    Chatterbox

    Man schwankt zwischen Ungläubigkeit und hysterischem Lachen. Unfassbar...:no:

    Ja, wenn es nicht so gefährlich für die Kaninchen ausgehen könnte … und vor allem möchte ich als Hundebesitzer auch nicht damit leben, dass mein Hund ein Hauskaninchen getötet/zu Tode gehetzt/zu Tode erschreckt hat … :( :

    Also alles in allem unfassbar. Ich hoffe, die macht das da jetzt nicht öfter. :wuetend:

    Gerade eben sind wir, bevor wir in den "großen Wald" sind, durch unseren "kleinen Wald" am Feld durchgelatscht … Standardrunde, wo echt viele Hunde unterwegs sind.

    Hockt auf einer Wiese eine Frau, ich leine Dante an (der ist grad zu Besuch da und verbellt oft "komische" Menschen, also zum Beispiel solche, die einfach mitten in der Wiese sitzen). Nachdem ich ihn angeleint hatte, sehe ich, dass Mia zu der Frau hingetrottet ist und an einem Bastkorb schnuppert, der neben der Frau lag … ok, dachte ich, hoffentlich ist da keine Brotzeit drin, wäre bissel peinlich. Die Frau tut aber nix dergleichen, also dachte ich, ist ja nicht schlimm. Bin dann trotzdem langsam zu Mia gegangen, um ihre Nase von den fremden Sachen wegzulotsen und dann dachte ich, ich seh nicht richtig. Hockt da ein Baby-Kaninchen in dem Bastkorb. :shocked: Ohne Gitter, ohne alles, und die Goldnase schnuppert es interessiert ab. :ugly:
    Himmel, wenn Mia gewollt hätte, wäre das Häschen sofort tot gewesen. :verzweifelt:

    Ich hab sie dann hergeholt und die Frau gefragt, warum sie das macht oder zumindest nicht von Weitem vorwarnt. Dass wir froh sein können, dass Mia es nicht getötet hat. Und von der Frau (wohlgemerkt kein 6 jähriges Mädchen, eine erwachsene Frau): "Ach nein, dein Hund ist doch ganz liebt, das hab ich schon gesehen. Ich will meinen Kaninchen ein bisschen Natur geben, aber das Baby traut sich noch nicht aus dem Korb raus. Mein anderes hüpft hier irgendwo rum."

    :omg: :ugly:

    Ich: "Und kommt das wieder zurück?"

    Sie: "Ich weiß nicht."

    :omg: :ugly:

    Ich hab dann völlig perplex nochmal gesagt, dass das übel ausgehen kann und habe ihr und den Kaninchen viel Glück gewünscht...

    Da fehlen einem doch echt die Worte. :ugly:

    Ohje und ich bin SO froh, dass die Maus nur dran geschnuppert hat … sie kennt zwar Hauskaninchen noch von früher, aber ich mein, das war mitten im Wald, und bei Wildkaninchen ist Mia eigentlich nicht "lieb". :ugly: Keine Ahnung, ob sie den Tötungsakt hinkriegen würde, aber hetzen auf jeden Fall … zum Glück saß das kleine Ding wie erstarrt da, sodass Mia es anscheinend gar nicht als Jagdobjekt identifiziert hat … und zum Glück hoppelte das erwachsene andere Kaninchen nicht just in dem Moment über den Weg. :ugly:

    Alter Schwede, das ist doch unnormal. :ugly:

    Als wir vor guten zwei Jahren am Herzogstand waren, war dort keine Leinenplicht. Oder ich habe sie übersehen. :denker:

    Allerdings ist Herzogstand schon bissel mehr als 3 - 4 Stunden, wenn ihr nicht hoch oder runter fahren wollt, sondern echt wandern. :D

    Warum das hier drin hängt, weiß ich nicht. :denker:

    Was ich eigentlich sagen will:

    Den Hund als Persönlichkeit wertet der Begriff mMn aber nicht ab.

    Das ist leider immer das große Problem bei solchen Diskussionen.

    Die Leute schaffen den Sprung vom emotionalen "ich mag meinen Hund und finde ihn toll" zum sachlichen "rassegenetische betrachtet ist Individuum X ein Totalausfall" nicht.

    Viele bleiben bei allen Diskussionen auf der emotionalen Ebene stecken und sehen es als persönliche Beleidigung, wenn strukturelle und zuchttechnische Fehler kritisiert werden.

    Ich weiß, emotional zu sein ist bei Vielen nicht angesagt, pussymäßig, fehl am Platz, kindisch etc.

    Ich bleibe in vielerlei Hinsicht sogar sehr gern "auf der emotionalen Ebene stecken", die hohe Leiter der puren Rationalität mag ich gar nicht unbedingt erklimmen... denn ich finde das GUT, wenn man Bauchweh bekommt beim Wort "Ausschuss" in Verbindung mit Lebewesen.


    Emotionen sind aber nunmal nicht das, was bei der Hundezucht Vorrang haben sollte ....

    Davon lassen sich die ganzen familiären Vermehrer leiten ("nur mal Welpen haben weil unsere dreibeinige, schielende Hündin mit Epilepsie die Allerallertollste ist") und was dabei rauskommt wissen wir ja alle.

    Man kann seinen Hund unendlich lieben und trotzdem ganz realistisch sehen, dass er züchterisch gesehen wertloser Ausschuss ist. Mein Zwerg ist so ein Hund. Selbstverständlich ein wundervoller Hund :herzen1: aber vermehren muss man den echt nicht.

    Naja, und wovon lassen sich so viele "seriöse" Züchter leiten? Richtervorstellen, total beknackten Rassestandards, Geld, Prestige, Ausstellungspokalen, Leistung um jeden Preis... naja, bissel Emotionalität schadet nicht, denk ich.

    Nicht Verblendung. Aber wie fast immer, die Mischung macht's (für mich gern mit nem Tacken mehr Emotion als Rationalität).