Ich frage auch nochmal in Einsteins Richtung:
Dinge verändern sich, Lebewesen verändern sich, Bedarfe verändern sich, die Welt verändert sich - und zwar nicht immer nur zum Schlechten.
Was ist so schlimm daran, wenn eine ehemalige Arbeitsrasse nun nicht mehr arbeitet, sondern in die Welt passt? Und nein, ich meine nicht das andere Extrem, völlig verfetteter, deformierter Steiffhund, dessen Bedürfnisse sich auf Fressen und Couching, evtl. mal kraulen beschränken. Sondern einfach Hunde, die nicht mehr "arbeiten" müssen/wollen, sondern deren Lebenssinn im Menschen begleiten, draußen rumdödeln und so besteht.
Ist das "oh mein Gott, sie arbeiten nicht mehr" irgendeine verquere Leistungsorientierung? Nur wer arbeitet und was leistet, zählt? Wer gern mal auf der Couch chillt, ist ein Loser?
Im Ernst, ich verstehe es nicht so recht. Würde man einen "faulen" Hund nach seiner Zufriedenheit fragen, würde er sich bestimmt recht positiv äußern. Woher kommt dann diese menschliche Missbilligung?
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Hunde ehemaliger Arbeitsrassen nun ein so trauriges Dasein fristen. So viele fallen mir ein, die physisch und psychisch gut dastehen, wie ich meine.